Adwords Gebotsstrategie: Lohnt es sich, auf Platz 1 zu bieten?

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Heute schütteln wir mal ein bisschen SEO-Statistiken hin und her. Darum gibt es heute einen kleinen AdWords Trick von mir. Es ist zwar ein bisschen Datenschaukeln, aber es lohnt sich 🙂

Lohnt es sich für dich, auf Platz 1 bei AdWords zu bieten? So findest du es heraus – Schritt für Schritt. Voraussetzungen:

  • AdWords-Konto mit mindestens einer Werbekampage, die schon etwas läuft oder schon fertig ist. Du brauchst ja etwas statistisches Datenmaterial.
  • Microsoft Excel auf deinem PC installiert

Und so geht’s:

Schritt 1: Suchanfrage-Bericht erstellen

Logg dich in dein AdWords-Konto ein und geh auf Berichte. Lass dir einen Bericht zur Suchanfrageleistung erstellen. Den Bericht lässt du dir als “CSV für Excel” exportieren.

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Schritt 2: Ein bisschen Excel-Feintuning

Im Excel angekommen, markierst du die Überschrift-Zeile und klickt auf Daten -> Filter -> AutoFilter. Jetzt siehst du an der Überschrift-Zeile, dass in jeder Zelle ein Dropdown-Menü hinzugefügt wurde.

Als nächstes entfernst du erstmal die lästigen Dollarzeichen mit Bearbeiten -> Ersetzen -> Suche nach “$” Ersetzen durch ” ” und dann “Alle ersetzen”

Schritt 3: Jetzt gehts ans Eingemachte

Vorgedanke: Du willst wissen, ob es sich lohnt, auf Platz 1 zu bieten. Also setzt du den ersten Platz jeweils in Relation mit den Plätzen 2 – 8 (alles andere wäre unrealistisch, weil man ja bei 3 Anzeigen über den organischen SERPs genau 5 Anzeigen noch in Sichtweite des Kunden platzieren kann. Ab Position 9 muss der Kunde herunterscrollen bzw. auf die SERP-Seite 2 gehen, was man nicht mit der Performance der Platz 1-Anzeige vergleichen kann. In einfachen Worten: Man kann hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen 🙂

Also: Spring zur Zeile “Durchschn. CPC” und tipp in die leere Zelle darüber folgende Formel ein: =TEILERGEBNIS(1 (steht für “Durchschnittswert);(erste Zeile im Durchschn. CPC markieren und die Markierung runterziehen bis zur vorletzen Zeile. Letzte Zeile nicht mitnehmen, ist die Summenzeile) ). Bei mir ist das zum Beispiel: =TEILERGEBNIS(1;Q5:Q216). Du siehst jetzt den durchschnittlichen Preis, den du für einen Klick gezahlt hast. Bei mir ist das z. B. 0,3922 = 39 Cent.

Dasselbe machst du mit den Felder CTR und “Conversion-Kosten”. Jetzt klickst du bei Durchschnittl. Position im Dropdown-Menü auf Benutzerdefiniert -> Durchschn. Position ist größer oder gleich -> 1 und Durchschn. Position ist kleiner als 2. Du siehst jetzt, wie sich alle Messwerte auf Platz 1 verhalten haben. Weil auch ungerade Platzierungen dabei sind (z. B. Platz 1,4) musst du die Platzierung so umständlich herholen.

In meiner Testkampagne zum Beispiel habe ich jetzt folgende Werte:

Meine Beispielwerte für Platz 1: CTR 90,2 %, Durchschn. CPC 46,5 Cent, Conversion-Kosten 51,4 Cent (keine besonders umwerfenden Werte).

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Das Ganze vergleiche ich jetzt mit den Plätzen 2 – 8. Also: Durchschn. Position -> Benutzerdefiniert -> ist größer oder gleich 2 und ist kleiner als 8,5. Jetzt seh ich die gleichen Werte für die Plätze 2 bis 8: Meine Beispielwerte für die Plätze 2 – 8: CTR 84,2 %, Durchschn. CPC 37,7 Cent, Conversion-Kosten 51,4 Cent

Fazit

In meinem Beispiel würde ich jetzt das Fazit ziehen: Auf Platz 1 ist die CTR viel höher, ich zahle aber auch mehr für einen Klick (46,5 Cent > 37,7 Cent). Eine Konversion kostet aber im Schnitt exakt dasselbe, egal ob Platz 1 oder Platz 2 – 8.

Es lohnt sich also in meinem Fall, auf Platz 1 zu bieten. Grund: Der Durchschn. CPC ist zwar auf Platz 1 höher, aber die Conversion Kosten trotzdem exakt dieselben. Das heißt im Klartext: User, die von Platz 1 aus auf meine Seiten kommen, sind kaufaffiner als solche von den Plätzen 2 – 8.

Diese ganzen Zahlenwerte kann man jetzt noch stärker herumschütteln, aber ich glaube für heute reicht das erst einmal. Mir jedenfalls 😉 …Sorry für die Rechtschreibfehler, es ist schon spät am Abend… Wer einen findet, darf ihn behalten 🙂

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