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Was versteht man unter Affiliate Marketing?

Einfach gesagt, Affiliate Marketing bedeutet Besucher deiner Webseite auf die Webseite eines Verkäufers zu leiten. Ein Verkäufer (Merchant) kann jemand sein der einen online Dienst anbietet oder ein Produkt verkauft. Es gibt sehr große Anbieter mit Affiliate Programmen wie Amazon, eBay, Yahoo, Otto, Neckerman, O2 und unzählige mehr. Solche Firmen zahlen die Affiliates, also die Werbenden, für das Veröffentlichen von Werbemitteln (Textlinks, Banner, etc).

Wie funktioniert das Affiliate Marketing?

Klickt ein Besucher auf einen Werbelink, so wird auf dessen Computer ein Trackingcookie abgelegt. Ein Cookie ist nichts weiteres als eine kleine Textdatei die beim Besuchen einer Webseite angelegt wird. In diesem File steht also die URL von welcher Seite der Besucher weitergeleitet wurde. Damit hat der Merchant die Kontrolle über getätigte Käufe, Aktionen wie das Ausfüllen eines Formulares durch den Besucher. Anhand diesen Aktionen wird dem Affiliate eine Provision ausbezahlt. So einfach ist das!

Du brauchst dich also nicht um Produktverkäufe, Produktlager oder sonstige administrative Angelegenheiten zu kümmern, sondern leitest einfach Besucher von einer Webseite A (Affiliate) zu einer Seite B (Merchant).

Nischen ausnutzen und erfolgreich promoten

So einfach wie oben geht das Ganze natürlich nicht. Es ist keine “über Nacht zum Millionär” werden Geschichte, sondern braucht viel Engagement, ein Feingespür für Trends und eine Menge an Geduld. Viele sind der Meinung, dass heute im Affiliate Geschäft nur noch mit Nischen erfolgreich Geld zu verdienen sei. Ich stimme da größtenteils zu, denke jedoch das für einen passionierten Blogger, der genügend tägliche Besucher vorweisen kann, auch noch einiges machbar ist ohne Nischen zu nutzen.

Affiliate Marketing – Wie verdient man überhaupt damit?

Wie verdient man denn jetzt damit überhaupt Geld? Die Frage hab ich mir auch schon genügend Male selber gestellt. Ich zeige dir hier die gängigsten Methoden um im Internet Geld zu verdienen:

  • Pay per Sale
  • Pay per Lead
  • Pay per Action
  • Pay per Click

Pay per Sale

Pay per Sale stellt die meistverbreitete Variante von Affiliate Marketing im Web dar. Damit leitest du deine Besucher auf eine Produktewebseite eines Merchant und verdienst eine Provision sobald der Besucher einen Kauf getätigt hat. In den meisten Fällen erhälst du einen gewissen Prozentsatz des verkauften Produktepreises ausbezahlt. Manchmal sind jedoch auch Fixpreise vom Merchant vorgeschrieben.

Vorteile:

  • Es lassen sich sehr hohe Beträge mit teuren Produkten erzielen
  • Noch höhere Beträge wenn sogar mehrere Produkte bestellt werden
  • Verkäufer bezahlen für wiederholte Bestellungen

Nachteile:

  • Mögliche on-time Käufer (kauft sich was kleines und kommt nie wieder)
  • Käufer schickt das Produkt zurück (Mangelware) und die Provision entfällt

Pay per Lead

Pay per Lead stellt die wohl begehrteste Methode des Affiliate dar. Ein Betrag wird vergütet, sobald ein Besucher ein online Formular mit gültigen Daten verschickt. Gängige Merchants kommen aus dem Bereich Hypotheken, Versicherungen und anderen Dienstleistungen.

Vorteile:

  • Conversion Rate kann höher ausfallen als bei Pay per Sale
  • Große Provisionen erreicht man vor allem bei Versicherungen und Finanzen

Nachteile:

  • Evtl. kleinere Vergütungen als bei Pay per Sale Programmen
  • Einige Leads von deiner Webseite können allenfalls ungültig sein (unvollständige oder falsche Angaben)

Pay per Action

Pay per Action beschreibt ein Programm bei dessen der Besucher eine Software, downoaden, installieren oder einen anderen Produkteservice nutzen muss. Die meisten Merchants kommen deshalb aus der Softwarebranche sowie Anbieter von online Services.

Vorteile:

  • Der Besucher braucht keinen Kauf zu tätigen sondern lediglich einen Download zu starten oder einen Dienst zu nutzen

Nachteile:

  • Der Besucher erfüllt möglicherweise nicht die Hardwareanforderungen (heutzutage eher weniger der Fall)

Pay per Click

Pay per Click Programme sind heute bekannt als Google AdSense sowie Yahoo Publisher Network. Viele Affiliates benutzen dieses Programm jedoch nicht mehr, da zu Beginn eine Menge Unfug damit betrieben worden ist (Klicks des Affiliates auf die Anzeigen, Klickbots zum automatischen Klicken auf die Anzeigen). Aus diesem Grund wurden erheblich strengere Richtilinien erhoben und für den einen oder anderen ist das Programm nicht mehr attraktiv.

Vorteile:

  • Gute Conversion Rate, ein Klick auf den Link um zur Verkäuferseite zu gelangen
  • Bei hohem Traffic lässt sich ein guter “Batzen” dazu verdienen

Nachteile:

  • Immer weniger Merchants bieten diese Werbeform an
  • Auszahlungen pro Klick können sehr gering ausfallen

Schlusswort

Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Welt des Affiliate Marketings gewähren. Das Ganze ist ein interessantes Themengebiet und wird auch in Zukunft eine Menge an Diskussionsstoff zu bieten haben. Ich für meinen Teil werde meine Erfahrungen auf diesem Blog kundtun und freue mich über jedes Feedback von angehenden Affiliates 🙂 In diesem Sinne, happy advertise!


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