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Affiliate Nischen: Welche Vorteile bieten Nischenprogramme?

Es gibt für Affiliate-Partner heute eine schier unüberschaubare Anzahl von Partnerprogrammen. Die Auswahl fällt da mitunter schwer. Dennoch fällt es immer wieder auf, dass auch das Thema Affiliate-Marketing bestimmten Moden unterworfen ist. Das Resultat dieser Moden ist, dass bestimmte Themen (warum auch immer) mehr Wahrnehmung auf sich ziehen. Das ist schön für die Merchants, die sich in diesem Bereich bewegen, aber nicht immer zwingend ein Vorteil für die Affiliates, die genau diese Themen bewerben. Denn die gesteigerte Wahrnehmung resultiert in der Regel auch in einem erhöhten Wettbewerb.

Wer neu anfängt, kann sich seine Nische suchen

Wer ohnehin eine Webseite zu so einem Thema betreibt, ist natürlich in einer anderen Situation als jemand, der sich nach neuen Themen umschaut. Wer in der zweiten Situation ist, kann ganz analytisch vorgehen, sich eine Nische aussuchen, die vielleicht noch ganz am Anfang steht, um möglichst früh, wenn der Wettbewerb noch in den Kinderschuhen steckt, seine Pflöcke in das noch unbestellte Feld einzuschlagen. Wächst das Thema dann eines Tages aus dem Nischenstadium heraus, dann ist man meist auch dann noch in einer komfortablen Situation, wenn der raue Wind der Konkurrenz zu wehen beginnt.

Wenn man allerdings in seinem Thema durch eine bestehende Seite begrenzt ist, dann unterliegt man natürlich auch bei der Auswahl der Werbung gewissen Determinanten. Denn im Affilate-Marketing gilt ganz sicher die Faustregel, dass ein inhaltlicher Bezug zwischen Content und Werbung gegeben sein sollte. Wirbt man für Handys, dann hilft es einem wenig, dass die Nische Naturtextilien sich gerade ganz besonders toll zu entwickeln beginnt.

Auch das Massengeschäft bietet Nischen

Weil es aber auch im Bereich der größtmöglichen Konkurrenz immer kleine Nischen gibt, braucht man auch nicht anzufangen zu verzweifeln und auf andere Themen umzusatteln. Das kann man natürlich ergänzend immer noch tun. Angenommen man betreibt also eine Handyseite, dann gilt es auch hier immer wieder die Augen und Ohren offenzuhalten. Bei neuen Trends, macht man dann einfach eigene Rubriken für z. B. Android-Handys auf. Kommen neue Modelle, dann stürzen sich viele Affiliates einfach auf diese Handys. Es könnte aber durchaus zielführender sein, beim Erscheinen eines neuen Handys gleich eine Übersichtsseite über sinnvolles Zubehör für dieses Modell anzulegen. Dann ist zwar möglicherweise der einzelne Lead oder Sale nur 6 bis 7 Euro wert anstatt vielleicht 20 Euro. Dafür steigt aber gleichzeitig die Konversion-Rate von einem auf drei Prozent bei gleichzeitig niedrigeren Stornoraten. Dazu hat man den Vorteil, dass sich das Zubehör auch noch nach Jahren verkauft, wenn das Handy selber schon nicht mehr im Handel ist.

Die Merchants können helfen, die Nischen zu finden

Solche Sachverhalte gilt es aufzuspüren. Das fällt umso leichter, umso weniger man sich von den absoluten Höhen der Provisionen blenden lässt. Mitunter ist es ratsam, einfach einmal beim Merchant nachzufragen, welche Bereiche von anderen Affiliates vernachlässigt werden. Warum sollte der Merchant nicht beim Auffinden der „Trüffel“ helfen?

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