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So generierst du Inhalte die deine Leser wirklich finden wollen

WordPress bringt „von Werk“ aus bereits eine integrierte Suchfunktion mit. Diese Funktion ist für anspruchsvolle Blogger zwar eher schlecht als recht, kann aber trotzdem hilfreich sein. Für Leser und für Blogger.

Nutzt du die Suche in Blogs? Ich selten. Als Leser in anderen Blogs suche ich kaum da ich meistens über Google ans Ziel gelange. In meinen Blogs habe ich die Suche oft deaktiviert. In inhaltlich umfangreichen Blogs ist sie aktiv. Und da überwache ich auch die Anfragen die in die Suche eingegeben werden.

Suchanfragen auslesen

Du installierst einfach das kostenlose Plugin „Search Meter“. Das gibt es schon viele Jahre und funktioniert auch in WordPress noch immer gleichermaßen. Du bekommst über das Plugin eine Übersicht im Adminbereich die folgende Daten bereitstellt.

Suchanfragen mit Treffern:

  • Suchanfragen gestern und heute
  • Suchanfragen die letzten sieben Tage
  • Suchanfragen die letzten 30 Tage

Suchanfragen ohne Treffer:

  • Unvollständige Anfragen gestern und heute
  • Unvollständige Anfragen die letzten sieben Tage
  • Unvollständige Anfragen die letzten 30 Tage

Erfolgreiche Blogger wissen sehr viel über die Bedürfnisse der Leser. Es gelingt ihnen diese zu befriedigen. Und zwar sehr zeitnah und gezielt. Dabei hilft „Search Meter“ als Plugin aber auch jede normale Statistik die aus Google Analytics, Etracker oder Piwik generiert wird.

Erfolgreich und auf den Punkt bloggen

„Search Meter“ ändert nichts an deiner Suchfunktion. Du kontrollierst damit nur was in die Suche eingegeben wird. Dabei unterscheidet das Plugin zwischen Anfragen die zum Ziel führten (also wo es mindestens einen Inhalt dazu gab) und Anfragen die keine Treffer hatten. Wo die Suche also komplett ins Leere lief.

Beide Ausgaben werden in Tabellen geführt. Diese sind nach der Häufigkeit des Begriffs sortiert. Also sehr sinnvoll.

Ausgaben mit ungenauen Treffern

Nur weil die Suche Treffer ausgibt hat das nicht zu bedeuten, dass der Besucher einen sinnvollen Inhalt fand. Du kennst deine Beiträge im Blog am besten. Wenn du eine Suchanfrage siehst, weißt du fast immer sofort, ob dazu wirklich Wissen existiert oder nicht. Worauf ich hinaus will liest du im nächsten Abschnitt.

Suchanfragen ohne Treffer

Suchanfragen für die es keine Inhalte gibt sollten von dir beachtet werden. Erfolgreiche Blogger erstellen zu häufig vorkommenden Suchanfragen, die noch keine Inhalte haben, nämlich dann den passenden Content.

Hast du zum Beispiel zu einen Fahrrad-Blog und schreibst viele Testberichte über Helme, Handschuhe, Reifen und anderes Material, aber die Leser geben bei dir auch „Handyhalterung“ ein, solltest du genau überlegen ob nicht dazu mal ein Beitrag fällig wäre.

Natürlich lohnt sich nicht jede leere Suchanfrage zu bedienen. Du solltest schon mithilfe von verschiedenen kostenlosen Tools wie dem „Google Keyword Planner“ nachsehen, ob nach diesem Begriff überhaupt Leute suchen. Anschließend kannst du den Begriff in seine Einzelteile zerlegen.

Was dies bedeutet? Du guckst welche weiteren Begriffe zur „Handyhalterung“ passen. Da es im Beispiel um einen Fahrrad-Blog geht, kommen Begriffe wie diese in Frage:

  • Fahrrad Handyhalterung
  • Handy Halterung Fahrrad
  • Fahrrad Handyhalterung Iphone

Diese ergeben sich allein aus den Vorschlägen von Google (Google Suggest).

Fazit

Die WordPress Suche hat nicht nur für den Suchenden einen Zweck, sondern ist auch für Blogger hilfreich um Bedürfnisse von Lesern zu identifizieren. Mit Search Meter geht das auf einfachste Weise. Durch diese Methode geht auch quasi keinem Blogger der bereits Besucher auf seiner Seite hat, mehr die Ideenvielfalt aus. Denn unbefriedigte Suchanfragen gibt es jede Woche.

3 Kommentare

  1. Ahhh sehr cool. Ich nutze den Google Keyword Planer auch für meine Seiten. Aber diesen für einen Blog bzw. Blogartikel zu nutzen kam mir noch nicht in den Gedanken 😀
    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht 🙂

    Antworten
  2. Seit einiger Zeit setzte ich auch Relevanssi ein. Das scheint dem Search Meter vergleichbar zu sein. Ich finde, dass die Suchbegriffe eine Kostbarkeit sind. Sie helfen Konzepte für neue Artikel zu finden und Schwachpunkte in der Benutzerführung und der Gestaltung aufzudecken.

    Antworten

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