Auto-Blogging: Schritt für Schritt zum eigenen Autoblog!

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AutoBlogs nennt man die Blogs, welche sich “selbstständig” aktualisieren, sprich selber Beiträge veröffentlichen und wie von geisterhand Traffic erhalten. So nach dem Motto: “Aufsetzen und vergessen”. Solche Blogs lassen sich perfekt für MFA (Made For Adsense) Projekte einsetzen. Verwechsle diese Art von Blogs bitte nicht mit den Spam Blogs. Spam Blogs sind dazu da, um möglichst viele Links via Trackbacks zu verschiedenen Blogs zu setzen. Meine Anleitung setzt doch ein gewisses Basiswissen in Sachen WordPress sowie Keyword Research voraus. Unser Ziel ist es schlicht und einfach einen Nischenblog aufzusetzen, AdSense zu integrieren und diesen per Autofunktion am “Leben” zu erhalten.

Diejenigen welche jetzt moralisches Entsetzen verspüren oder mit AdSense schon haufenweise Kohle verdienen, können den Browser jetzt getrost schließen…

Was brauchst du für den AutoBlog?

Du benötigst folgende Komponenten um ein erfolgreiches AutoBlog Projekt zu realisieren:

  • Nische
  • Domain
  • Hosting
  • WordPress Plugins
  • AdSense Account
  • Zeit
  • Nische

Meiner Erfahrung nach eignen sich Techblogs besonders gut für das Projekt. Such dir also eine Nische und betreibe eine kurze Konkurrenz- sowie Keywordanalyse durch die Google Suchergebnisse und das GoogleKeywordTool (GKW) oder mit einem dieser Tools. Du kannst das Ganze auch auf einen bereits etablierten Blog anwenden um eine höhere CTR zu erzeugen.

AAWP

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  • Sehr schöne Vergleichstabellen
  • Mehr Provisionen
  • Geringer Aufwand
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Domain

Kosten ja heutzutage nicht mehr alle Welt. Ich hol mir meine bei GoDaddy.com oder NameCheap mit “WHOIS Protection” (es muss ja nicht jeder gleich wissen wem die Domain gehört). Besser also .info wären .com/.net Domains da du doch auf organischen Traffic zielst.

Hosting

Fürs Hosting von Autoblogs benutze ich den US Dienst Hostgator.com. Super Support via Livechat und stetig mit den neusten Software Updates! Doch auch HostEurope eignet sich dafür.

WordPress Plugins

Für den automatischen Teil des Blogs kannst du auf WpRobot (für richtiges Hardcore-Auroblogging), WP-o-Matic, RSS Aggregator, FeedWordpress oder Coffeinated Content zurückgreifen. Alle Plugins dienen dem einen Zweck, dem automatisches Posten von Artikeln. Weiter gibt es auch noch das WP Video Tube Plugin für YouTube Videos.

Für SEO und sonstige Bedürfnisse nutze ich noch folgende Plugins:

AdSense Account

Kurzer Besuch bei Google AdSense und neuen Antrag stellen. Gib bei der Registrierung auf keinen Fall gleich einen AutoBlog an, sondern nutzt eine schon bestehende Seite/Blog von dir.

Faktor Zeit

Ja Zeit benötigst du auf alle Fälle. Erstens bis die Blogs erstellt sind, zweitens bis die Besucher eintruddeln. Je nachdem wie schnell du bist, kannst du pro Tag bis 10+ solcher AutoBlogs erstellen.

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Wieviel verdienen?

Dein Ziel sollte auf jeden Fall eine Tageseinnahme von >10€ sein um das Ganze profitabel zu gestalten. Rechnest du mit 20 solcher Blogs à 2€/Tag so kommst du auch auf ein nettes Sümmchen von 40€/Tag. Skalierst du das Konzept wird es noch mehr!

Marktanalyse/Nische finden

Autoblog Keyword ResearchWie schon erwähnt finde ich Blogs in Tech-Bereichen gut geeignet für AutoBlogs, allerdings klicken die techversierten User nicht auf Werbung, aber das ist ja auch nicht das Ziel des Blogs. Du kannst jedoch auch locker AutoBlogs in den Bereichen Finanz/Versicherung, Reisen sowie Partnersuche wagen. Da gibt es noch mehr Euros/Klick.

Durch das Google Keyword Tool kannst du die Rentabilität deiner Hauptkeys herausfinden. Für dieses Tutorial wähle ich mal Camcorder als Hauptkey. Ich switche also rüber und schau mir mal an was das Keyword Tool meint. Dann sortiere ich die Ergebnisse nach Approx Avg. Searchvolume (durschnittliches Suchvolumen), weiter blende ich noch die CPC Spalte ein und stellen die Ergebnisse auf “Exact”. Nun kann ich sehen, dass die CPC (Costs Per Click) so zwischen 0,10 € – 3,50 € liegen.

Was beabsichtigen wir mit dem AutoBlog?

Dein Ziel ist es, mit dem Blog den Benutzern keinen Mehrwert zu bieten, sondern das sie so schnell wie es geht und wenn möglich noch gefrustet (böse ausgedrückt) auf die AdSense Blocks klicken 😉 Für die Blöcke hat sich meines Erachtens die Größe 336*280 sowie 300*250 durchgesetzt. Die Blöcke platzieren solltest du oberhalb des eigentlichen Beitrages platzieren, um eine hohe CTR zu bekommen.

Deine Artikel stellen eigentlich nicht wirklich sinnvolle oder gar Beiträge mit einem Mehrwert für den Nutzer dar, sondern sind lediglich abgespeckte Versionen von Empfehlungsschreiben (Amazon Partnernet, eBay, etc.). Du erreichst also mit dem AutoBlog auf keinen Fall einen qualitativ hochstehenden Blog, geschweige denn eine treue Fanbase. Dies muss dir einfach bewusst sein, wenn du in diese Materie eintauchen willst.

Ein “Autoblogger” sucht eine passende Nische, steuert Traffic auf den Blog und versucht diesen in Klicks zu verwandeln. Ist dieses Ziel erreicht, geht er zum Nächsten und erstellt sich so eine kleine Blogfarm.

Woher kommen die Inhalte?

Inhalte holst du dir anhand von RSS Feeds. Nun benutzen die meisten Autoblogger die gleichen Feedsources wie Technorati, News Seiten, Presse Seiten etc. Dies macht natürlich wenig Sinn und hilft dem Projekt nicht wirklich weiter. RSS ist jedoch mittlerweile eine ausgereifte Technik und die meisten Foren, Webkataloge, sowie normale Webseiten bieten RSS Feeds an. Nun kommt es drauf an diese richtig einzusetzen und somit unter dem Radar von Google zu fliegen.

Es gibt Autoblogger welche die ganzen Feeds 1:1 kopieren und auf dem eigenen Blog veröffentlichen (manchmal mit, manchmal ohne Link zur Quelle). Ich hatte mir Yahoo Pipes zur Gewohnheit gemacht. Da Yahoo Pipes allerdings eingestellt wurde, schaue ich bei diesen Alternativen nach verwertbarem Material und mixe so diverse Quellen in einen Feed 🙂 Weiter kann ich damit die Ausgabe der Feeds auf ein bis zwei Sätze kürzen, genau das was ich für diese Art von Blog brauchen kann. Dies führt dann eben zum oben erwähnten Frust des Benutzers. Es gibt also keinen eigentlichen Text zum “weiterlesen”, sondern lediglich den gleichen Inhalt wie auf der Startseite im Beitrag zu lesen ist.

Beispiel eines Blogposting

Ein Beispielposting könnte z.B so aussehen:

Aklamio

Cashback Partnerprogramm: Aklamio

Aklamio Funktionen
  • Alle Programme direkt verfügbar
  • Extrem viele Advertiser
  • Auch ohne Website direkt loslegen
Aklamio Button

Apple Iphone 4G (Blogposting Titel)
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[ADSENSE BLOCK]
Produkt: Apple Iphone 4G
Autor oder Firma: Apple
Produkte Version: 2
Preis: 300€
Meine Meinung: Naja eigentlich nicht mein Stil, obwohl die Funktionen soweit phänomenal sind. Für mein Budget einfach noch einen Tick zu teuer…
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Tags: relevante Suchanfragen (Keys) anhand dem Google Keyword Tool

Solche Postings genügen vollkommen, es braucht keine 200+ Wörter. Du wirst erstaunt sein, wieviele Besucher du alleine durch die richtige Wahl an Tags bekommen kannst.

Fertig mit der Theorie, nun gehts zur Praxis

Naja so ganz ohne Theorie gehts jetzt nicht gerade weiter. Diese Methode nutzt nämlich die weiteren Keywörter welche du bei der Keyword Research rauslesen kannst (camcorder zubehör, hd camcorder, dvd camcorder, camcorder digital, camcorder mit festplatte, mini dv camcorder etc.). In meinem Beispiel verwende ich also die oben erwähnten Keywords als Postingtitel, Kategorien sowie Tags. Diese sind nämlich (meistens) ohne große Konkurrenz (kommt auf die Nische an) in Sachen SEO und ranken demnach gut für den eigenen Blog 🙂

Also dann, Schritt für Schritt zum Autoblog

  • Nische finden und das Haupt Keyword definieren
  • Alle weiteren Keywörter (Suchvolumen >50) vom GKT rausschreiben
  • WordPress installieren
  • Plugins installieren und konfigurieren (vorallem Headpsace2 richtig konfigurieren!)
  • Erstelle jetzt Kategorien und nennt diese wie deine rausgeschriebenen Keywörter
  • Permalinkstruktur auf %postname% setzen
  • Wähle ein möglichst einfaches, cleanes Theme und macht es “Widget Ready” oder editiere die Sidebar nach deinen Wünschen
  • Löscht alle Links im Blogroll und fügt zwei drei Links zu “trusted Sites” in deiner Nische ein
  • Erstelle die Seiten: Über mich, Impressum sowie Kontakt (About, Privacy Policy, Contact Us) um weniger Spam verdächtig zu wirken
  • Stell deine Feed anhand von einer dieser Seiten zusammen und fügt dieses in eines der RSS Aggregator Plugins ein
  • Starte die “Syndication” um vorab schonmal Inhalte zu bekommen, übertreibt es nicht so um die 10 Postings genügen zu Beginn
  • Schreibe eigene Beiträge wie oben im Beispiel mit Keywörter im Titel sowie in den Tags und weist sie deiner Kategorien zu
  • Füge keyworddichte Kommentare in deine eigenen Postings ein

SEO Aspekt und weitere Maßnahmen

Es ist wichtig, dass du die SEO technischen Maßnahmen richtig anwendet. Also die “On Page” Faktoren musst du einfach beherrschen und richtig anwenden. Also einzigartige Titel pro Posting, Keyword relevante Tags verwenden, Keyword relvante Kategorien etc. Benutzerfreundliche URLs verwenden sowie interne Verlinkungen zwischen Postings vornehmen.

Traffic

Ohne die oben genannten SEO Optimierungen wirst du Mühe haben den Blog ans Laufen zu bekommen. Dennoch gibt es paar weitere Schritte zu beachten.

  • Bookmarke deine Seiten wo es nur möglich ist. Hierzu eignet sich Bookmarking Demon hervorragend 😉
  • Bookmarke auch deine Sitemap (nicht die Google Sitemap!)
  • Nutzt Webkataloge und trag dort deinen Blog ein
  • Schreibt Artikel und sende diese bei Artikelverzeichnissen ein (EzineArticles, GoArticles, Squidoo etc.)
  • Registriere dich bei Digg.com und sucht Nischen relevante Stories und schreibe in die Kommentare (hinterlass einen Link)
  • Mach die Bookmarks auf regelmäßiger Basis (auch Digg) und betreibt auch Deeplinking (nicht nur Links auf die Homepage setzen)
  • Suche und finde Blogs mit ähnlichem Inhalt wie dein Blog und setzte da Kommentare inklusive Link

Werden deine Accounts gebanned erstelle einfach Neue. Who cares 😉 Nach einigen Tagen, sofern richtig und hart dafür gearbeitet wurde, sollten die ersten Klicks sichtbar werden. Jetzt arbeitest du stetig am Linkbuilding und bookmarkst was das Zeug hält. Kommentiere weiter bei anderen Blogs und betreibe weiter die Keyword Research und erweitere deine Tags.

Richtig viel holst du erst mit der Anzahl an solchen Blogs heraus, also ran an die Arbeit… Denk daran die Postings kurz zu halten, denn nur so erhältst du eine gute CTR. Keiner will auf deinem Auto Blog 500+ Wörter in den Beiträgen lesen 😉 Verwende hauptsächlich Long Tail Keywords, die konkurrenzarm sind. Falls du für die kleinen Beiträge keine Zeit hast, “outsource” die Arbeit doch einfach und konzentriere dich auf den nächsten Autoblog.

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1 Kommentar
  1. Vielen Dank für diesen Ausführlichen Beitrag, Autoblogs gibt es wie Sand am Meer, für mich sind lediglich Autoblogs interessant die Fahrberichte Publizieren und das ist ziemlich Zeitaufwendig.

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