Artikelformat

Bilder-SEO: Bilddateien für Google optimieren

Bilder-SEO ist nicht nur ein Thema für Künstler oder Fotografen. Auch Blogger, Shopbetreiber und anderer Selbständige können davon profitieren und ihren Traffic erhöhen. Google-Produktmanager R. J. Pittman erwähnte, dass die Bildersuche fast 6 % aller Suchanfragen ausmacht – Tendenz: steigend. Bei umkämpften Keywords mit hohem Suchvolumen sind diese 6 % immer noch eine ganze Menge. Gleichzeitig wird die Bildoptimierung von vielen Webmastern sträflich vernachlässigt. Daher ist es in der Bildersuche immer noch möglich, mit relativ wenig Aufwand gute Ergebnisse zu erzielen. In diesem Artikel verraten wir Ihnen die grundlegenden Maßnahmen, wie Sie selbst Ihre Bilder für Google optimieren können.

Bilder-SEO effektiv nutzen

Der Google-Bot kann nicht erkennen, was auf Bildern zu sehen ist. Er ist auf die Informationen angewiesen, die ihm der Webmaster in Textform zur Verfügung stellt: im Titel, in der Bildunterschrift, im Dateinamen, in der Description oder auch im Textcontent, der sich in unmittelbarer Nähe zum Bild befindet. Man könnte einen Suchmaschinen-Bot mit einem blinden Internet-User vergleichen. Ohne Bilder-SEO gehen beiden wichtige Informationen verloren.

In der Anfangszeit des Internets waren Bilder klein, unscharf und verpixelt. Heute ist das anders. Immer mehr User verfügen über schnelle Breitbandverbindungen und so hat sich auch die Qualität der Bilddateien signifikant verbessert. Gleichzeitig wird die Bildsuche und somit auch die Bedeutung von Bilder-SEO immer wichtiger.

Bilder sollten sinnvolle („sprechende“) Dateinamen haben. Ein Beispiel: Unter „11234554_main.jpg“ kann sich niemand etwas vorstellen – weder Mensch noch Bot. Kein Hinweis auf den Inhalt, nur ein nackter Dateiname. Ganz anders sieht es aus, wenn dasselbe Bild zum Beispiel als „neugierige-katze.jpg“ abgelegt ist. Aus diesem Namen geht klar hervor, was zu sehen ist (siehe Bild).

Ein weiterer Schlüsselfaktor für das Bilder-SEO ist die Bildunterschrift. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: „Katerle guckt doof“ wäre zwar zutreffend, ist aber Platzverschwendung. Hingegen bringt uns die Bildunterschrift „Neugierige Hauskatz“ die Möglichkeit, ein weiteres verwandtes Keyword zu integrieren. Außerdem ist die Bildunterschrift ein guter Platz für den Quellennachweis, wenn es sich nicht um ein eigenes Werk handelt.

Das Alt-Attribut beschreibt den Inhalt eines Bildes, wenn es aus irgendeinem Grund im Browser nicht angezeigt werden kann. Hier können nochmal wichtige Keywords platziert werden. In unserem Beispiel könnte das so aussehen: „Neugierige Katze; Typ: Europäisch Kurzhaar (Stichelhaar); beschnüffelt Kameraobjektiv“.

Auch die Bildgröße spielt bei der Google-Suche eine Rolle. Früher waren kleinere Bilder im Vorteil gegenüber großen; heute ist es umgekehrt. Bilder mit einer Kantenlänge von weniger als 300 Pixeln erscheinen in der Suche selten ganz weit vorne.

Fazit

Bilder-SEO ist zweifellos einer der am meisten vernachlässigten Bereiche in der Suchmaschinenoptimierung. Durch den geringen Konkurrenzdruck ist es noch relativ einfach, dort an die Spitze zu kommen. Wenn Sie selbst damit schon Erfahrungen gemacht haben, freuen wir uns wie immer über Ihre Kommentare.


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.