Artikelformat

Die gängigsten Blackhat Seo Methoden

Wer hat Angst vorm schwarzen Hut? Eine Frage die sich viele Unternehmen derzeit stellen und voller Erwartung ins Netz stürmen, doch unwillentlich einen enormen Konkurrenzdruck untereinander auslösen. Wer sich nicht in bestimmten Nischen retten kann greift allzu oft auf Mittel zurück die klar als grenzwertig anzusehen sind. So mancher internetfremde Vorstand (eine breite Masse) mag selbst gar nicht begreifen welche Auswirkungen solche Machenschaften auslösen können, die von kurzer Abstrafung bis hin zur kompletten Löschung aus den Serps reichen. Sicherlich ist das “ethisch korrekte” Black Hat Seo eine gern benutze Variante und wird sogar des Öfteren empfohlen, doch ist dies nur eine Seite der gern umgehangenen Medaille.

Um den schwarzen Umhang etwas zu lüften den der Black Hat hinter sich her zieht, schauen wir uns doch einmal die bekanntesten Methoden dieser Szene an:

Cloaking:

Eine von Spammern gern benutzte Methode ist das Cloaken, denn hier werden jeweils zwei Seiten präsentiert. Eine welche ausschließlich für die Suchmaschine bestimmt ist und stark optimiert wird und eine weitere die dem Besucher angezeigt wird. Diese überlappen sich oftmals und stellen meist Videos oder Flash Inhalte dar, die von den Crawlern nicht richtig eingelesen werden können.

Unsichtbarer Text:

Diese zu Recht veraltete Methode wurde in den Anfangszeiten der Suchmaschinen gerne benutzt, wird heute jedoch schnell erkannt und abgestraft. Hier wurde meist lediglich die Hintergrundfarbe an die Textfarbe angepasst, sodass dieser unsichtbar erscheint. In meinem Artikel 15 Wege um Text auf deiner Website zu verstecken findest du noch weitere Möglichkeiten.

Title Stacking:

Eine weitere veraltete Methode die Suchmaschine auszutricksen. Hier werden mehrerer title tags in den Code eingefügt, jedoch ist dies reichlich uneffektiv, da Google heutzutage nur ein title tag pro Seite erkennt. Was schlimm genug ist, man kann diese Form des Black Hats durchaus noch antreffen.

Duplicate Content:

Das Stehlen von qualitativen Content, um diesen auf seiner eigenen Seite zu präsentieren wird erkannt und abgestraft. Google hatte unter anderen zu diesem Zweck mit seinem kürzlich eingeführten Panda Update für eine Menge Stirnrunzeln gesorgt. Viele sogenannter Content-Farmen die massenhaft Inhalte, guter oder schlechter Natur, produzierten sahen sich plötzlich einem mehr oder weniger starken Rankingverlust gegenüber.

Automatisierte Software:

Es gibt eine Fülle von Programmen die sich beispielsweise automatisiert in Foren registrieren und so Spamlinks setzen. Dies konnte mit Einführung der “Captcha” zum größten Teil unterbunden werden, jedoch wird die Software immer ausgefuchster programmiert, was wiederum zu neuen “Captcha Breaker” führt.

Linkkauf:

Wer Links kaufen möchte muss so einiges beachten und genau prüfen welche Links angeeignet werden. Der Linkkauf spielt sich zurzeit oftmals in Ländern der Dritten Welt ab, diese sind meist sehr günstig und vererben guten Trust. Da die Methode des Linkkaufs, wenn gut gemacht, durchaus erfolgreich ist, erfreut sie sich auch großer Beliebtheit. Doch aufgepasst, Google verbessert seine Methoden stetig und wird in Zukunft auch weiter daran arbeiten, Linkkauf soweit es geht zu erschweren und hart abzustrafen. Mal sehen ob sie es schaffen 😉


Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.