Artikelformat

20 Tipps, um das Bloggen leichter, schneller und besser zu machen

Das Bloggen zählt für mich zu einer dieser durchgeknallten Hasslieben! Bloggen ist schwer! Es ist mühselig, kräfteraubend und am Ende des Tages weiß man noch nicht einmal, ob sich die Arbeit, die man in die Erstellung eines Blogartikels investiert hat, überhaupt lohnen wird.

Werden die Leute den Artikel kommentieren, ihn auf Facebook & Co. teilen oder ihn wenigstens überhaupt durchlesen? Das sind so die Gedanken, die vermutlich einem jeden Blogger und einer jeden Bloggerin vor der Veröffentlichung eines neuen Artikels durch den Kopf gehen.

Blogging zählt für mich definitiv zu einer dieser durchgeknallten Hasslieben! Jedes Mal wenn ich auch nur daran denke, ein LEERES! Worddokument zu öffnen und einen neuen Blogartikel zu verfassen, wehrt sich alles in mir dagegen und mir fallen schlagartig 100 andere Dinge ein, die ich erledigen könnte. Auf der anderen Seite liebe ich es zu sehen, wie ein frisch veröffentlichter Artikel von den Leuten geteilt und kommentiert wird.

Vielleicht kommt dir dieses Szenario ja auch bekannt vor?

Dabei muss es nicht immer ganz so hart sein! Es muss nicht immer dieser Kampf sein, den man mit sich selbst auszutragen hat, wenn man dabei ist die Ideen und Einfälle in seinem Kopf zu einem interessanten Artikel zu formen und diesen zu Papier bzw. in ein Worddokument zu bringen.

Um dich bei diesem Kampf, den wir als Blogger Tag ein Tag aus ausfechten müssen, zu unterstützen, kommen hier 20 Tipps & Tricks, wie du dein Blogging leichter, schneller und sogar besser handhabst.

1. Brich längere oder schwierige Artikel auf

Zeitliche Unterbrechungen zwischen dem Schreiben, lassen mehr Zeit für Dinge wie die Recherche und helfen dir dabei, frische Ideen für den Artikel zu sammeln, was die endgültige Qualität des Beitrags enorm steigern wird. Vor allem sollte man niemals versuchen, längere oder schwierige Artikel auf wenige Stunden oder einen einzigen Tag zu verfassen.

2. Schreibe im Fluss

Hast du die ersten Wörter zu Papier gebracht, versuche diesen Fluss aufrecht zu halten. Solltest du an eine Stelle kommen, an der du irgendwie hängen bleibst, überspringe diesen Teil und kümmere dich später darum. Unterbreche bloß nicht den Fluss!

3. Schreibe und formatiere getrennt

Schreiben und Formatieren sind zwei für den Verstand grundlegend unterschiedliche Vorgänge, bei denen sogar unterschiedliche Gehirnhälften beansprucht werden. Versuchst du deinen Text zu formatieren während du ihn noch schreibst, unterbrichst du den Fluss und verlierst!

4. Schreibe maximal 45 Minuten am Stück

Schreiben bzw. Bloggen ist für den Verstand enorm kräftezehrend. Sorge also durch kurze Pausen nach maximal 45 Minuten des konzentrierten Schreibens dafür, dass sich deine geistigen Ressourcen wiederaufladen und sich deine Gedanken und Ideen neu ordnen können.

5. Lass Bilder und Grafiken für dich sprechen

Meistens können die richtigen Bilder und Grafiken die gewünschten Emotionen bei den Lesern viel besser hervorrufen, als bloßer Text. Setze also Bilder und Grafiken in deinen Artikeln ein, um diese interessanter zu machen und gleichzeitig, um dir zusätzliche Schreibarbeit zu ersparen.

6. Halte dich an „Einleitung, Hauptteil, Schluss“

Ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist, aber mir wurde in der Schule beigebracht, dass man interessante Texte nach einem simplen 3-Teile-Schema verfasst: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Kreiere für deine Leser also stets eine Vorspeise, die Interesse und Neugier weckt, ein Hauptgericht, das ihnen die Informationen liefert, nach denen sie auf der Suche sind und ein Dessert, das den Festschmaus abrundet.

7. Schreibe die Einleitung zum Schluss

Die Einleitung eines Blogartikels entscheidet darüber, ob die Leser es riskieren ihre kostbare Zeit aufs Spiel zu setzen und deinen Artikel vollständig durchzulesen. Wenn du also genau weißt, welcher Content die Leute im Hauptteil deines Artikels erwartet, kannst du ihnen diesen in der Einleitung wesentlich gezielter schmackhaft machen.

8. Mach einen Spaziergang

Gelegentlich kann es ja zu so etwas wie einer Schreibblockade kommen. Aber auch wenn es in deinem Kopf vor Ideen nur so sprießt, kann es doch sehr sinnvoll sein durch einen kleinen Spaziergang seinen Fokus schweifen zu lassen. Oftmals führt das dann zu vollkommen neuen Ansichten, Rückschlüssen und Ideen, welche du dann in deinen Artikel einbauen kannst.

9. Nutze Software für die Rechtschreibprüfung

Dass die Rechtschreibung und Grammatik einen erheblichen Teil zu der Qualität deiner Artikel beiträgt, ist selbstverständlich, aber auch hier kannst du dir das Leben/Bloggen ein kleines Stück weit einfacher machen. Setze Software wie diese für deine grobe Rechtschreib- und Grammatikprüfung ein. So sparst du dir enorm viel Zeit ein, wenn du deinen Artikel am Ende noch einmal gründlich selbst korrigierst.

10. Kreiere eine Gliederung und skizziere eine Mindmap

Starte niemals mit einer leeren Seite! Anstatt zu versuchen Content mühsam aus dem Nichts zu kreieren, solltest du stets im Vorfeld eine klare Gliederung erstellen, die deine Ideen zu dem jeweiligen Themengebiet sammelt. Erstelle aus dieser Gliederung dann eine Mindmap, die deine Ideen und geplanten Inhalte anschaulich miteinander verbindet. Mit dieser Gliederung und der Mindmap wird dir das Schreiben wesentlich leichter von der Hand gehen.

11. Setze eine Deadline

Ein Problem beim Bloggen ist, dass es keinen Chef gibt, der uns Druck macht und uns dazu antreibt die Arbeit fertigzustellen. Auch wenn das lästig ist, hat das irgendwo seinen Sinn und hilft ungemein dabei, sich zu fokussieren. Setze dir also selbst ein Datum wann der Artikel veröffentlicht werden muss und sorge dafür, dass du diesen Termin auch einhältst.

12. Schreibe einfach

Beim Bloggen geht es nicht darum einen Preis für eine besonders geschwollene Ausdrucksweise zu gewinnen. Bloggen ist dafür da, um die Leute zu unterhalten oder ihnen die Informationen zu geben, nach denen sie auf der Suche sind. Dabei können sie auf jeglichen literarischen Schnickschnack verzichten. Finde also einen Weg um so einfach und dennoch so interessant wie möglich zu schreiben. Oftmals ist nämlich die einfache Kommunikation, auch die wirkungsvollste!

13. Setze freies Schreiben ein

Hast du eine Gliederung und eine Mindmap für deinen nächsten Artikel kreiert, kannst du es mal mit freiem Schreiben ausprobieren. Öffne ein neues Worddokument und tippe drauf los. Behalte dabei deine gesammelten Infos aus deiner Recherche und deiner Gliederung im Hinterkopf. Du wirst erstaunt sein, wie schnell du auf diese Weise großartigen Content kreieren kannst.

14. Minimiere Störungen

Wenn du mal darauf achtest, wirst du dich mit Sicherheit dabei erwischen, wie du dich, teilweise schon unbewusst, immer wieder während des Schreibens ablenkst. Sei es durch das Surfen im Internet, einem kurzen Gespräch mit jemandem, oder dem Blick in das E-Mail-Postfach. Versuche all diese Störungen und Unterbrechungen zu unterbinden, kappe die Internetverbindung und konzentriere dich voll und ganz auf das Schreiben.

15. Analysiere deine älteren Artikel

Um sich beim Schreiben zu entwickeln, solltest du stets deine bisherigen Artikel auf Schwächen und Stärken analysieren. Finde heraus, was du bei deinem nächsten Artikel erneut einbauen könntest oder was du auf jeden Fall vermeiden solltest.

16. Wiederhole Wichtiges

Setze gezielte Wiederholungen ein, um die Teile miteinander zu verbinden und die Kernbotschaften deines Artikels in den Köpfen der Leser besser haften zu lassen. Weise deine Leser durch Wiederholungen darauf hin, was sie aus deinem Artikel mitnehmen sollten.

17. Adaptiere Schreibstile

Experimentiere an deinem Schreibstil, um herauszufinden, wie du vielleicht schneller schreiben kannst oder was bei deinen Lesern gut ankommt. Wirf dabei einen Blick auf bekannte Blogger in deiner Nische und finde heraus, warum sie schreiben, wie sie schreiben und versuche das ebenfalls in deinen Artikeln umzusetzen.

18. Schreibe mit einem Ziel vor Augen

Überlege dir im Vorfeld, was du mit deinem Artikel kommunizieren bzw. erreichen möchtest. Beginne erst dann Zeile um Zeile so zusammenzufügen, dass am Ende das gesetzte Ziel des Artikels erreicht wird.

19. Finde die richtige Länge

Kommuniziere in deinen Artikeln stets so kurz wie möglich und so lange wie nötig! Finde heraus, wie du die Kernbotschaft bzw. den wertvollsten Content auf den Punkt gebracht präsentierst und dabei noch Spannung und Interesse aufbaust. Lange Artikel sind also nicht automatisch gut und kurze Artikel schlecht. Gute Artikel haben einfach nur genau die richtige Länge!

20. Lösche Unnötiges und Unbrauchbares

Blogging ist wie Bildhauerei! Kreiere zunächst eine Masse an Content für deinen Artikel und beginne den Kern dann Stück für Stück herauszumeißeln. Zögere also nicht damit die Backspacetaste zu drücken und Inhalte zu löschen – auch wenn’s schmerzt! PS. Anfänglich bestand dieser Artikel aus 30 Tipps, von denen 10 es nicht bis hierher geschafft haben. 😉

Schlusswort

Setze diese 20 Tipps ein, um noch schneller, noch mehr sagenhaften Content für deinen Blog zu kreieren und damit noch mehr Leute zu erreichen. Solltest du einmal keine Lust zum Bloggen haben, kannst du natürlich auch auf Content.de Texte einkaufen. 🙂 Doch nun lass mich in einem Kommentar wissen, ob und wie dir diese Tipps beim Bloggen geholfen haben oder welche Tipps und Tricks du parat hast, die dieser Liste hinzugefügt werden sollten.

Bewerte diesen Artikel
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

18 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5

Loading...

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.