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Blogartikel Aufbau: Wie sieht die perfekte Blog-Artikel-Struktur aus?

Heute beschäftige ich mich mit der Frage, wie denn der optimale Blogartikel in Bezug auf Länge, Struktur und die Formatierungen aufgebaut sein sollte und ob diese Faktoren auch positiven Einfluss auf das Ranking in den Suchmaschinen haben. Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Thema, zu dem ich gerne einen eigenen Artikel beisteuern möchte.

Wie lang sollte der optimale Blogartikel sein?

Diese Frage kann man sicherlich auf vielerlei Arten beantworten. Meiner Meinung nach wird die Frage jedoch mit der Aussage: „So viele Infos wie möglich und so wenig Sätze wie nötig“ ganz gut beantwortet. Jedoch kann auch diese Aussage bei jedem Blogger etwas anderes bedeuten. Der eine transportiert die Infos eben in kurzen knackigen Sätzen, der andere hat durch seine Art und durch seinen Schreibstil eben eine ganz andere Vorstellung von „so wenig Sätze wie möglich“.

Letztlich kommt es meiner Meinung nach auch auf die Zielgruppe des Blogs an. In einem „How-To“ Blog mit einer Vielzahl an Anleitungen, Tipps und Tricks möchte ich die Anleitung möglichst ausführlich beschrieben bekommen, so dass auch garantiert nichts schief gehen kann. In einem News Blog hingegen reicht mir, wenn sich auf das Nötigste konzentriert wird.

Für deinen eigenen Blog bedeutet dies, dass du anhand deiner Zielgruppe selbst entscheiden musst, wie die optimale Länge eines Artikels auszusehen hat. Längere Artikel werden von einigen Besuchern eventuell nicht komplett gelesen, zu kurze Artikel gehen das Thema vielleicht nicht ausführlich genug an. Je nach Länge und Umfang eines Themas solltest du bei zu langen Artikeln überlegen, ob das Thema eventuell auch auf mehrere Artikel aufgeteilt werden kann, so dass eine Artikel-Serie geschaffen werden kann.

Wie sieht die Struktur des optimalen Artikels aus?

Egal wie lang oder kurz ein Blogartikel auch werden wird. Ab einer gewissen Menge an Text, sollte in jedem Fall mit Zwischenüberschriften gearbeitet werden. Ich merke es bei mir persönlich oft, dass ich nicht immer den ganzen Text lese, sondern stattdessen den Text scanne und anhand der Zwischenüberschriften entscheide ob der Artikel die Info beinhaltet die ich brauche. Das Einfügen von Absätzen und Zwischenüberschriften schafft also nicht nur einen besseren Lesefluss, sondern bietet deinen Lesern auch eine Art „roter Faden“ durch deinen Artikel, an dem sie sich nach belieben lang hangeln können

Muss man Bilder und Videos verwenden um einen optimalen Artikel zu schaffen?

Die Verwendung von Bildern und Videos ist bei vielen Blogs kein muss, lässt aber den Artikel im ganzen einfach „frischer“ wirken. Nicht umsonst heißt es: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, denn Bilder ziehen unweigerlich die Aufmerksamkeit von uns auf sich. Wenn du also ein Bild hast, welches zum Artikel bzw. zum Inhalt deines Artikels passt solltest du auf jedem Fall Gebrauch von Bildern machen.

Bei anderen Blogs hingegen, wo es um spezielle Produkte oder dergleichen geht, kommt man meiner Meinung nach ohne ein Bild nicht aus. Wenn ich schon einen Testbericht oder eine Produktvorstellung lese, will ich in jedem Fall auch ein entsprechendes Bild von dem Produkt in dem Artikel wiederfinden. Ohne Bild wirkt so ein Artikel sonst nicht nur langweilig, sondern vor allem auch überflüssig. Dank meinem Artikel „10 Portale für kostenlose Bilder und Grafiken“ kannst du im Übrigen auch ganz passable Bilder für deine Website finden.

Ist mein Artikel optimal für Suchmaschinen optimiert?

Das Suchmaschinen wie Google & Co. Texte lieben sollte niemanden mehr verblüffen. Wer seinen Text auf einige bestimmte Keywords optimieren will, sollte diese im Text sowie in den Zwischenüberschriften auftauchen lassen. Auch das hervorheben durch Fett, Kursiv und Unterstrichen hilft den Bots bestimmte Wörter und Passagen als wichtiger zu erachten. Längere Artikel ab 500 Wörtern kommen dabei meistens besser an, als kurze Nachrichten mit ~100 Wörtern, da diese häufig in der selben Form auch auf anderen Webseiten schon publiziert wurden oder einfach zu wenig Inhalt bieten für den es sich zu ranken lohnt. Wer Bilder und Videos in seinen Artikeln geschickt verwendet, kann mit beiden Elementen die Google Bildersuche, Videosuche, Youtube und die Universal Search beeinflussen bzw. erreichen, was je nach Medium und Thema noch einmal extra Traffic bringen kann.

Natürlich gehört noch einiges mehr dazu als nur ein paar Wörter Text, ein paar Bilder und Videos um bei Google auf den vorderen Plätzen mitspielen zu können, es sind jedoch alles Faktoren die das Ranking deiner Seite positiv beeinflussen können. Da es in diesem Artikel aber nicht um die Grundlagen von SEO gehen sollte, schließe ich diesen Punkt abschließend mit dem folgenden Satz: Normalerweise sollten Blogger für Menschen und nicht für Suchmaschinen schreiben. Es kann allerdings nicht schaden, sich als Blogger ein paar Basics im Bereich SEO anzueignen, um so seinen Blog Traffic über Google & Co. zu steigern.

Fazit: Den optimalen Blogartikel gibt es nicht!

Meiner Meinung nach ist es nicht möglich eine 100%ige Aussage zu treffen, wie denn der optimale Blogartikel auszusehen hat. Je nach Blog Thema und Zielgruppe wird es immer wieder verschiedene Aussagen geben, was die Länge und Struktur eines Artikels angeht.

Anhand von Re-Tweets, Likes, Kommentaren und anderweitigem Userfeedback kann man sich jedoch meiner Meinung nach sehr nah an den „fast perfekten“ Artikel heran tasten, jedoch ist dies ein Prozess der bei jedem Artikel immer wieder aufs neue gestartet und getestet werden muss.

Was macht deiner Meinung nach den perfekten Blogartikel aus? Liest du selber lieber lange oder eher kürzere Artikel? Ich freue mich über deinen Kommentar.

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