Content is King: Und Google ist dein Freund!

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Was viele SEO-Treibende befürchtet haben, ist in den letzten beiden Jahren wahr geworden: mit Penguin und Panda hat Google mächtige Algorithmen geschaffen, die einige „klassische” SEO-Maßnahmen neutralisieren. „Content ist King“ wurde zum geflügelten Wort in der Szene. Mitte 2013 sind nun genügend Erfahrungswerte vorhanden, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und zwei spannende Fragen zu beantworten: Bedeutet die härtere Gangart von Google das Aus für die herkömmlichen Suchmaschinenoptimierung? Werden die SEO-Agenturen am Ende überflüssig? Vieles deutet darauf hin, dass genau das Gegenteil der Fall ist – nur haben sich die Prioritäten für professionelle Suchmaschinenoptimierung verschoben.

Für eine wirkungsvolle Suchmaschinenoptimierung ist eine Kombination unterschiedlichster Bausteine erforderlich, die letztendlich über das Ranking entscheiden. Auch der Content zählt zu diesen Parametern. Google und andere Suchmaschinen arbeiten an immer ausgefeilteren Methoden, um die Qualität von Inhalten zu beurteilen. Inwiefern dadurch das tatsächliche Qualitätsniveau abgebildet wird, sei dahingestellt. Trotzdem ist es unbedingt erforderlich, als Betreiber einer Internetplattform die von Google erwünschten Merkmale herzustellen.

Was Google unter gutem Content versteht

Um zu verstehen, welche inhaltlichen Faktoren zu einem besseren (oder schlechteren) Ranking führen, muss man sich vor Augen halten, was Google eigentlich will: die Suchmaschine möchte aus der Menge an Informationen in einem weitgehend chaotischen Netz die für den Benutzer relevanten Ergebnisse herausfiltern. Eine Suchmaschine, die das nicht schafft, wird über kurz oder lang von anderen Anbietern verdrängt werden. Es gilt also, dass qualitativ hochwertiger Content, der für den Besuchern einen Mehrwert bietet, in der Regel zu einer besseren Bewertung führt.

Die goldene Regel „Content ist King“ ist nicht gerade eine neue Erkenntnis. Sie galt bereits in einer Zeit, als Nachrichten und Informationen vor allem in gedruckter Form veröffentlicht wurden. Eine Zeitung mit schlecht recherchierten und oberflächlichen Inhalten wird von Mitbewerbern mit besseren Artikeln verdrängt. Dafür sorgen die Gesetze des freien Marktes. (Ausnahmen wie die Bildzeitung bestätigen diese Regel, aber das ist eine andere Geschichte.) Durch das Internet wurde diese Prämisse nie ganz außer Kraft gesetzt. Als die ersten Suchmaschinen entwickelt wurden, war es aber vorübergehend möglich, durch geeignete SEO-Maßnahmen auch mit schlechtem Content gut zu ranken. Dieser Abschnitt in der Geschichte des World Wide Web geht nun endgültig zu Ende.

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Mit der Veröffentlichung des Panda-Updates hat Google erstmals eine wirklich durchschlagende Waffe gegen Websites mit minderwertigen Inhalten zum Einsatz gebracht. Wenn man den von Google eingeschlagenen Weg extrapoliert, dann dürfte Panda außerdem nur der Anfang gewesen sein. Der Impact war so groß, dass mancherorts schon vom „Ende der Suchmaschinenoptimierung” gesprochen wurde.[1] Diese Befürchtung war übertrieben – doch dazu später mehr. In der Tat hat sich herausgestellt, dass sich die Qualität der Suchergebnisse für den durchschnittlichen Google-Nutzer messbar verbessert hat.

Wie Google schlechten Content erkennt

Aus verständlichen Gründen macht Google seine genauen Suchalgorithmen zu einer Art Staatsgeheimnis. Dadurch sollen Manipulationen verhindert werden. Doch wie kann ich als Website-Betreiber nun wissen, was Google unter „schlechtem Content” versteht? Das Unternehmen liefert nur vage Hinweise, die in dieser Form auch in einem Lehrbuch für Journalisten des späten 19. Jahrhunderts stehen könnten. Schlechter Content ist demzufolge gekennzeichnet durch:

  • geringe Informationstiefe,
  • schlechten Stil,
  • kopierte Texte und
  • Inhalte ohne Mehrwert.

Im Umkehrschluss müsste Google also nützlichen und selbst verfassten Content in guter sprachlicher Qualität belohnen. Was bedeutet das nun konkret für die Verfasser von Online-Texten?

Qualität geht vor Keyword-Density

Einer der einfachsten Parameter für die Qualität des Inhalts ist eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Darüber hinaus soll das dargestellte Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Google erkennt das unter anderem durch die Verwendung von semantisch verwandten Begriffen. Viele versuchen immer noch, ihre Rankings durch eine unnatürlich hohe Keyworddicht zu manipulieren – das Ergebnis sind flache und nichtssagende SEO-Texte, die kein Mensch mehr wirklich lesen mag. Solcherart überoptimierte Inhalte sind für Mensch und Maschine leicht zu erkennen. Aus der Sicht von Google liegt das Hauptaugenmerk auf Content, der nicht für die eigenen Algorithmen, sondern für den Leser/die Leserin verfasst ist.

SEO und Content Management

Heutzutage reicht es nicht mehr, wahllos Backlinks mit den „richtigen” Ankertexten zu setzen und Seiten bis zur Sinnentstellung mit Keywords vollzustopfen. Durch Penguin und Panda ist es wichtiger geworden, Websites so aufzubauen, dass sie für den Besucher einen erkennbaren Mehrwert bieten. Nachhaltiges SEO setzt bereits an dieser Stelle an. Voraussetzung dafür ist eine engere Verzahnung von Content-Erstellung, PR-Maßnahmen, behutsamer On-Site-Optimierung und intelligentem Backlink-Aufbau. Auch im Hinblick auf die Backlinks hat deren Qualität in Relation zur schieren Masse an Bedeutung gewonnen – im Grunde genommen ist das keine große Veränderung zu früher, nur dass eben Google seine Vorgaben jetzt härter umsetzt. Siehe dazu auch die Analyse zum Backlink-Aufbau. SEO ist nicht tot – SEO lebt und wird in Zukunft sogar noch an Bedeutung gewinnen. Es haben sich aber ohne jeden Zweifel die Prioritäten verschoben. Mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen.

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