CTR Adsense: So kannst du deine Klickrate durch intelligente Platzierung erhöhen!

XOVI Banner

In einem älteren Artikel zur Erhöhung der Google Seiten-CTR hat sich ein Besucher darüber “beschwert”, dass dort keine besonderen Informationen zur Erhöhung der CTR stehen, bzw. keine Informationen die nicht schon überall anders auch stehen. Da ich zufälligerweise für “Erhöhung CTR” bei Google auf Platz 1 bin und ich dadurch meinen Lesern verpflichtet bin, gute Informationen anzubieten, werde ich mal versuchen ein paar nützlichere Infos zu geben. Das hier geschriebene beruht auf eigenen Erfahrungen, nichts innovatives, aber vielleicht ein paar Tipps, die der ein oder andere noch nicht kannte.

Ich habe eine Website deren CTR sich sehr lange auf 1,5 % CTR im Mittelmaß befand. Diese Seite beinhaltet wenig Content, was eine Optimierung eigentlich schwer macht, da man die Anzeigen nicht im Text “verstecken” kann. Es ist allerdings gar nicht wichtig, dass eine Seite viel Text hat, es muss nur “etwas” vorhanden sein, damit überhaupt Werbung angezeigt wird.

Achte auf den Klickpreis

Der wichtigste Tipp, um die Adsense CTR zu erhöhen ist, dass man die Ads dort platziert, wo die meiste Aktion stattfindet. In einem Blog ist das sicherlich im Text, “over the fold”, also bevor der Besucher “scrollen” muss. Der Text ist das, was den Besucher auf die Seite zieht und womit er sich beschäftigt, dort passiert die meiste Aktion und dort muss der Banner hin, nicht ins Menü und nicht in den Footer. Jetzt gehen einige hin und platzieren Ads im Text und im Menü, das ist ok, solange der Ad, der im Text steht im Quellcode, vor dem Ad steht, der im Menü angezeigt wird. Google gibt den “Top-Plätzen”, also die, die im Quellcode als erstes kommen, den Advertisern, die am meisten zahlen. Nun wäre es Verschwendung wenn man auf der linken Seite ein Menü hat, dort einen Banner einzeigt dessen CTR bei 1 % liegt und pro Klick 30 Cent erhält, während der Banner, der im Text ist eine CTR von 3 % hat, aber nur 10 Cent pro Klick einbringt.

Ein kleines Rechenbeispiel:

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AAWP Funktionen
  • Sehr schöne Vergleichstabellen
  • Mehr Provisionen
  • Geringer Aufwand
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  • 1000 Besucher pro Tag
  • 1 % CTR Menü = 10 Klicks pro Tag * 30 Cent = 3 Euro
  • 3 % CTR im Text = 30 Klicks pro Tag * 10 Cent = 3 Euro
  • => 6 Euro

nun wird die Platzierung im Quellcode geändert, damit werden die Klickpreise für den Ad im Text erhöht, für den Ad im Menü reduziert.

  • 1000 Besucher pro Tag
  • 1 % CTR Menü = 10 Klicks pro Tag * 10 Cent = 1 Euro
  • 3 % CTR im Text = 30 Klicks pro Tag * 30 Cent = 9 Euro
  • => 10 Euro

Der Unterschied wären in diesem, völlig aus der Luft gegriffenen, Beispiel 4 Euro, “nur” durch Umstrukturierung. Jetzt sagen aber einige “ich möchte mein Menü aber unbedingt auf der linken Seite behalten. Mit CSS ist das kein Problem.

Was ist, wenn man kein Blog ist?

Ich hatte schon eben angesprochen, dass man die Werbung dort platziert, wo die meiste Aktion stattfindet. Angenommen ich habe eine Website, auf der man Flashspiele spielen kann. Jetzt stellt sich jeder mal eine 600 × 600 Pixel große Fläche vor, in dieser laufen alle Flashspiele ab. Darin kann ich auch keine Werbung platzieren. Also muss die Werbung irgendwie um dieser Box platziert werden, denn in der Box selbst, läuft ja die ganze Aktion ab. Doch wo genau platziert man die Werbung. Die Antwort darauf: Es kommt drauf an. Jedes Flashspiel ist individuell und genauso ist auch das Menü individuell. Ich würde in diesem Fall empfehlen, für jedes Spiel abzuspeichern, wo das Menü ist. Manche Spiele haben das Menü oben, manche unten, links oder rechts.

Es ist wichtig das die Werbung dort platziert wird, wo das Menü ist, denn dort ist die Aktion, denn der Benutzer nutzt das Menü um das Spiel zu starten und/oder es zu spielen. Das hat auch gar nichts mit “betrügerischen Klicks” oder “Zufallsklicks” zu tun. Wenn der Mensch mit dem Mousecursor auf das Ziel navigiert, muss er sich ja auch erstmal das Ziel anschauen (er blickt auf das Menü, sieht aber auch die Werbung). Während er zum Ziel navigiert, kontrolliert er immer wieder sein Ziel (das passiert unbewusst und in Sekundenbruchteilen) und ob er auf dem richtigen Weg ist. Du platzierst also die Werbung nicht dort um durch Zufallsklicks Einnahmen zu generieren, sondern um den Benutzer auf deine Werbung aufmerksam zu machen (und nichts anderes suggeriert auch Google mit der Heatmap).

Erhöhte CTR durch Linktracking

Es kann sich mitunter sehr lohnen zu tracken, welche Links am häufigsten auf einer Website geklickt werden. Wenn ein Link signifikant heraussticht, scheint dies ein Aktionspunkt der Webseite zu sein, dort muss dann Werbung hin. Neben dem Linktracking, um eine gute Position herauszufinden, empfiehlt sich noch dringender das Tracking unterschiedlicher Formate und Farben. Als nächstes folgt ein kleines PHP-Script mit dem man seine Adsense-Anzeigen per Zufallsgenerator ausgeben kann.

Ein kleiner Adsense Rotator in PHP

Das Script muss entsprechend deiner Adsense-ID angepasst werden, man hätte es “sauberer” coden können, aber das kann ja dann jeder selber machen:

Wir du siehst, ist das keine Kunst, eigentlich nur ein Array mit Werten füllen und das dann per Zufall ausgeben lassen. Dann das Script in dein PHP-Script per “include” oder “require_once” einfügen. Du musst allerdings manuell für jeden Ad eine Tracking-ID im Adsense Backend anlegen. Ich empfehle so zwischen 20 – 30 unterschiedliche Ads (auch mal was “gewagtes” versuchen, zum Beispiel pinker Hintergrund der Ads), und das dann eine Woche bis einen Monat laufen lassen, nach ein paar Tagen kann man die richtig mies konvertierenden, also die Ads mit unterirdischen Klickraten gegen anders gestylte Ads austauschen.

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Text und Bilder oder nur Textanzeigen?

Da hab ich persönlich kaum Daten, ich nutze Texte/Bilder, liegt aber auch daran, dass ich zwei 300 × 250 Blöcke nebeneinander anzeige, wovon einer häufig ein Bild ist und ich mir dadurch erhoffe, eine bessere CTR auf den anderen Block zu lenken, getracked habe ich das alles nicht, da ich mit der CTR soweit zufrieden bin.

Keine Lust zu tracken?

Wer keine Lust hat seine CTR zu tracken und mehrere Sachen auszuprobieren, dem empfehle ich einen 300 × 250 Block zu verwenden. Die Titel der Anzeige sollten die Linkfarbe haben, wie die Links im Text auch, die Textfarbe der Anzeige sollte die gleiche Farbe haben, wie die Farbe des Textes vom Artikel und der Link zum Anbieter sollte eine abgeschwächte Form der Farbe des Textes sein, bei schwarzem Text also ein leichtes grau.

Nochmal eigene Erfahrungen zur Adsense CTR

Ich habe den Adsense-Rotator dafür genutzt, mein bestes Format inklusive Farbe usw. zu finden. Nach eigenen Erfahrungen hat sich bei mir (und bei etlichen anderen), das Boxformat als best-convertierendes herausgestellt. Ich nutze am häufigsten 300 × 250 Pixel und fahre damit sehr gut. Als Farben nutze ich standardmäßig immer die Farben der Seite, bzw der Links. Ich hatte bisher noch kein Projekt, bei dem es mehr brachte, den Ad durch “unpassende” Farben richtig auffällig zu machen, dass sollte man aber trotzdem mal versuchen.

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