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Der ultimative Guide um deinen Blog erfolgreich zu machen

Dieser Artikel enthält 72 Tipps für besseres und erfolgreicheres Bloggen. Er ist sehr lang 🙂 . Mir ist bewusst, dass manche Blogger ihn in 10 Blogbeiträge aufgeteilt hätten, aber ich bin ein Freund von langen Texten 😀 Es empfiehlt sich den Pudding vom Herd zu nehmen und vor dem Lesen mit dem Hund Gassi zu gehen. Viel Vergnügen!

1. Blogparaden/Blogcarnivals

Eine tolle Möglichkeit, um den eigenen Blog bekannter zu machen, ist eine Blogparade zu veranstalten. Das ist ein sehr einfacher Weg, der besonders für junge Blogs interessant ist. Ansonsten lohnt es sich auch bei verschiedenen Blogparaden in der Blogosphäre teilzunehmen, falls sie zu den eigenen Themenschwerpunkten passen. Es empfiehlt sich gute und lange Beiträge für die Blogparade zu schreiben, um am Ende einen Link zu erhalten oder in Erinnerung zu bleiben. Jedoch sollte man es nicht übertreiben und in den meisten Fällen sind 2 Blogparaden im Monat ausreichend. Auf Blogparaden.de kannst du beispielsweise bei einer Blogparade mitmachen.

2. Den RSS-Button auffallend platzieren

Mach den Anmeldebutton für deinen RSS-Feed möglichst groß und auffällig, damit man ihn nicht übersieht. Jemand, der deinen Feed abonnieren möchte, sollte nicht danach suchen müssen.

3. Häufigkeit der Posts

Würde dein Blog davon profitieren, wenn du häufiger oder seltener Beiträge schreibst? Es gibt Blogger, die zu lange Auszeiten nehmen, und andere die nur einmal in der Woche etwas veröffentlichen, aber dafür einen soliden und langen Artikel. Grundsätzlich sind mehrere Artikel besser, weil man häufiger in den Suchmaschinen erscheint und die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden steigt. Außerdem erhalten deine Leser mehr Material und kommen öfter auf deinen Blog. Aber falls man jeden Tag 2 kurze Artikel veröffentlicht, wird man nach 2 Jahren so viele Beiträge haben, dass sich keiner mehr im Blog zurechtfindet. Es kommt vor allem darauf an, welche Ziele man für seinen Blog hat. Will man einen Blog wie Steve Pavlina (lange Beiträge) oder einen wie John Chow (meistens kurze Beiträge, dafür mehr)?

4. Nutze Videos

Du musst nicht alle Beiträge abtippen, sondern kannst daraus ein Video machen. Die meisten Menschen sehen lieber zu als zu lesen und außerdem ist es möglich die Videos bei allen großen Videoportalen (Youtube, Dailymotion, usw.) hochzuladen und mehr Traffic zu erhalten. Darren Rowse von Problogger.com nutzt diese Möglichkeit regelmäßig, indem er reine Videoposts macht. Das Tolle an der heutigen Technologie ist, dass es jedem möglich ist Videos zu machen und sie sofort zu veröffentlichen.

5. Korrekturlesen

Bevor du einen Blogbeitrag veröffentlichst, solltest du ihn noch einmal durchlesen und Tippfehler korrigieren. Jeder macht mal einen Fehler, besonders wenn er gerade nicht sehr motiviert ist, um zu schreiben oder mehr Ideen im Kopf als Finger an den Händen hat. Falls dir Fehler später auffallen, korrigiere sie, anstatt wegzusehen. Tippfehler sind zwar im Internet nichts Weltbewegendes und sogar große Zeitungs-und Nachrichtenseiten haben genügend davon, aber dennoch wirken sie auf den Leser unseriös und sollten vermieden werden.

6. Hosting

Achte darauf, dass du einen seriösen und zuverlässigen Hostinganbieter z. B. Host Europe wählst. Man muss hier nicht immer auf jeden Cent beim Preis achten, denn die meisten sind wirklich nicht teuer. Du willst schließlich nicht, dass dein Blog für einige Tage nicht erreichbar ist, ohne dass du selbst Schuld daran bist. Da die Hostinggebühren beim Bloggen sowieso oft deine einzigen ständigen Kosten sind, solltest du  hier auf Qualität achten.

7. Ungenutzte Plugins & Themes

Viele Blogger deaktivieren bestimmte Plugins nach einiger Zeit und lassen sie auf dem Server. Falls du Plugins installiert hast, welche du nicht (mehr) benutzt, lösche diese. Solche Plugins können später Probleme mit deinem Blog verursachen. Das Gleiche gilt für Themes. Falls du sie nicht verwendest, lösche sie. Ein Ersatztheme solltest du allerdings behalten, falls du mal notgedrungen auf dieses wechseln musst.

8. Die 404-Fehler Seite

Es lässt sich auf Dauer nicht vermeiden, dass einige Links nicht mehr korrekt sind. Du kannst Google und den Rest der Welt nicht über jeden gelöschten Beitrag informieren. Aus diesem Grund solltest du eine hilfreiche 404-Fehler-Seite erstellen, die bei jeder falschen bzw. nicht vorhandenen URL erscheint. Bei WordPress ist schon eine Standardseite vorhanden, die sich individuell gestalten lässt. Man kann etwas Witziges einfügen, falls eine ausreichende Navigation auf den Sidebars vorhanden ist oder eine 404-Seite mit hilfreichen Links oder den meistgelesenen Artikeln.

9. Bilder verwenden

Eine einfache Möglichkeit, um mehr Besucher zu erhalten oder den eigenen Blog interessanter zu machen, ist Bilder in den Beiträgen zu verwenden. Ich rate davon ab irgendwelche Bilder bei Google oder Flickr zu suchen und sie zu benutzen. Am besten ist es, wenn du Bilder kauft. Falls man bei jedem Artikel eines benutzen möchte, kommt da einiges zusammen, wenn man gerade beginnt zu bloggen. Das sind einige der Seiten, wo man relativ günstig qualititativ hochwertige Bilder bekommt:

Außerdem gibt es die Möglichkeit dem Besitzer/Fotografen anzubieten einen Link unter jedes Bild zu setzen, das man verwendet. Das ist eine Idee, auf die viele Blogger zurückgreifen, und der große Vorteil ist, dass man die Bilder kostenlos bekommt. Oder man verwendet eigene Bilder.

Stammlesern dürfte sicher aufgefallen sein, dass ich auf meinen Blogs sehr, sehr selten Bilder verwende (vielleicht bei jedem 100. Artikel). Warum befolge ich also meinen eigenen Ratschlag nicht? Wegen dem zusätzlichen Aufwand. Es nimmt relativ viel Zeit in Anspruch passende Bilder für jeden Artikel zu suchen und ich investiere diese Zeit lieber in das Schreiben. Bilder sind wie die Kirsch auf dem Eisbecher. Er schmeckt zwar auch ohne, aber mit sieht es besser aus. 😉

10. Für andere Blogs schreiben

Biete anderen Blogs an kostenlose Gastbeiträge zu schreiben, wenn sie einen Link zu deiner Seite setzen. Auf Dauer für andere zu schreiben, lohnt sich nicht, aber für Backlinks ist es interessant.

11. Setze Links

Finde gute Beiträge zu deinem Thema und verlink darauf, um den Lesern eine andere Meinung zu zeigen (oder eine ähnliche, falls sie deinen Standpunkt unterstützt). Das führt oft dazu, dass “der Verlinkte” dir mit einem Link zu deinem Blog dankt oder ein Kommentar schreibt. Außerdem hilft es Leuten, die mehr über das Thema erfahren wollen. Das Internet würde ohne Links überhaupt nicht funktionieren. Sei also nicht geizig damit.

12. Biete RSS per Email an

Bei Feedburner ist es möglich eine Anmeldeform für RSS per Email zu erhalten und im Blog einzufügen. Das kann man zwar auch einstellen, nachdem man auf den RSS-Button klickt, doch die meisten wissen es nicht. Meist nutzt nur ein Bruchteil der Abonnenten die Emailoption, aber es wäre schade diese Leser zu enttäuschen.

13. Sitemap hinzufügen

Eine Sitemap ist sehr hilfreich, falls ein interessierter Leser weitere Artikel suchen will. WordPress-Blogger sollten einerseits eine XML-Sitemap nutzen, die für bessere Googleplatzierungen sorgen kann und eine normale, wo man alle bisherigen Artikel geordnet und nach Kategorien findet. Hier sind die Links für die zwei WordPress-Plugins:

14. Kleine Veränderungen

Mache regelmäßig kleine Veränderungen an deinem Blog. Das kann bedeuten die Sidebar etwas umzugestalten oder einige Dinge anders anzuordnen. Dadurch sorgst du dafür, dass sich die Besucher nicht zu sehr an das Design gewöhnen und bestimmte Bereiche nicht bemerken.

15. Auf ähnliche Artikel hinweisen

Verlinke am Ende des Artikels auf ähnliche Beiträge auf deinem Blog. Das hält deine Leser länger auf der Seite und verbessert deine Googlerankings. WordPressbloggern stehen hier mehrere Plugins zur Auswahl, z. B. Yet Another Related Posts Plugin.

16. Statistiken

Schau dir regelmäßig die Statistiken deines Blogs an und zieh deine Schlüsse daraus. Welches sind die Top-Einstiegs-bzw. -Ausstiegsseiten? Woher kommen die meisten Besucher? Welches sind die beliebtesten Posts? Das sind einige Seiten, die du kostenlos nutzen kannst, um deine Blogs zu analysieren:

17. Kein Adsense auf der Homepage

Vermeide es Adsensewerbung auf der Startseite deines Blogs zu nutzen, weil das etwas aufdringlich und unseriös wirkt. Auf den anderen Seiten hast du genügend Platz für Anzeigen. Die Startseite ist oft diejenige, die darüber entscheidet, ob ein Besucher wegklickt oder bleibt. Vermeide es, dass Adsenseanzeigen das Erste sind, das er sieht.

18. Blogge persönlich

Ein Blog ist keine gewöhnliche Webseite und deshalb kannst du hier viel Persönliches einfließen lassen. Es schadet nicht über eigene Gedanken, Gefühle und Erlebnisse zu bloggen, solange sie nicht der einzige Inhalt sind (außer natürlich, wenn du ein interessantes Leben führst…). Mehr dazu im Artikel “Persönlich Bloggen“.

19. Schreib bessere Texte

Die Inhalte auf deinem Blog sind letztendlich entscheidend darüber, wie viel Erfolg du hast. Gute Artikel machen alles leichter: Das Geldverdienen, Backlinks, Traffic,… Beim Bloggen geht es vor allem um Informationen und wenn du einen langfristig erfolgreichen Blog willst, der möglicherweise auch viel Geld einbringt, solltest du gute Texte schreiben. Das ist nicht immer leicht und ziemlich aufwendig, aber du solltest hier den größten Teil deiner Zeit investieren.

20. Vermeide die häufigsten Fehler

In dem Artikel: Welche Fehler Anfänger beim Bloggen machen findest du einige Fehler, die ich am Anfang selbst gemacht habe und die du vermeiden solltest.

21. Abonniere deinen eigenen Feed

Der Grund dafür ist nicht, um die Statistiken in deinem RSS-Counter zu steigern, sondern um zu sehen, wie die RSS-Meldungen aussehen und ob es Fehler gibt. Das Gleiche gilt natürlich, falls du einen Newsletter veröffentlichst.

22. Newsletter schreiben

Falls du einen Blog führst, dann solltest du auch einen Newsletter anbieten, wo du eine Emailliste aufbaust. Das ist nicht unbedingt aufwendiger, weil du einen Artikel in der Woche einfach als Newsletterausgabe verschicken kannst, anstatt ihn im Blog zu veröffentlichen. Nach einigen Wochen kannst du ihn immer noch im Blog posten. Du kannst aber auch einfach deine Leser darüber informieren, dass du einen neuen Artikel veröffentlicht hast. Es kostet zwar etwas Geld den Versand des Newsletters zu organisieren, aber eine Emailliste ist wahrscheinlich der beste und einfachste Weg, um im Internet auf Dauer Geld zu verdienen und wirklich unabhängig von Suchmaschinen zu sein. Mehr dazu im Artikel: Newsletter, der heilige Gral des Internetmarketings.

23. Benutze FullFeed

In der normalen Anzeige eines RSS-Readers sind die Artikel gekürzt und der Leser muss auf einen Link zu deinem Blog klicken, um den Rest zu lesen. Das solltest du vermeiden, indem du deinen Lesern einen FullFeed anbietst. Ein FullFeed kann zwar dazu führen, dass weniger Besucher auf deinen Blog kommen, aber meistens ist das nicht der Fall und selbst wenn sind deine Affiliate Links sowieso bereits geklickt worden. Wenn jemand deine Artikel im FullFeed lesen will, solltest du ihn nicht daran hindern. Außerdem benutzen die meisten großen Blogger einen FullFeed und es hat ihren Leserzahlen bisher nicht geschadet. Allerdings sollte dein FullFeed niemals in RSS Verzeichnissen veröffentlicht werden, das du sonst ein Duplicate Content Problem bekommst.

24. Blogverzeichnisse

Eine gute Möglichkeit, um einige Backlinks und neue Besucher zu erhalten, besteht darin seinen Blog in Blogverzeichnissen einzutragen. Im Artikel “Mehr Traffic -> Mehr Besucher -> Mehr Geld” findest du eine ausführliche Liste von Blogverzeichnissen.

25. Kommentare abonnieren

Es ist möglich den Lesern zu erlauben nur die Kommentare eines Blogs zu abonnieren, wie die Artikel als RSS-Feed. Ich bezweifle jedoch, dass viele Leser das nutzen. Viel besser ist das WordPress Plugin Subscribe to Comments, das den Lesern ermöglicht bei einem bestimmten Artikel benachrichtigt zu werden, wenn es neue Kommentare gibt.

26. Keine Gnade

Es wird ab und zu notwendig sein nervige Gäste deines Blogs zu sperren oder zumindest zu ignorieren. Die meisten Trolle sind gelangweilt oder neidisch und versuchen andere in sinnlose Diskussionen zu verwickeln, die zeitraubend sind und niemandem helfen. Falls dich jemand in Kommentaren regelmäßig attackiert, ist es am besten den anderen Lesern zu überlassen ihm zu antworten oder die Kommentare einfach zu löschen.

27. Die besten Beiträge

Stell deine besten Artikel deutlich irgendwo im Blog aus. Am besten auf der Startseite. Die meisten Besucher sind neu auf deinem Blog und wollen sehen, was du bisher geschrieben hast. Diese Artikel sollten den wahren Charakter deines Blogs zeigen und möglichst gut und ausführlich sein.

28. Forum

Indem du deinem Blog ein Forum hinzufügst, bietest du deinen Lesern einen Mehrwert und es hilft auf Dauer deinen Ergebnissen in Suchmaschinen. Du solltest jedoch warten bis dein Blog bekannt ist (mindestens 500 Besucher am Tag), bevor du diesen Ratschlag umsetzt. Ansonsten kann ein wenig genutztes Forum mit nur 20 Mitgliedern abschreckend wirken und es wird dir nicht gelingen viele Leute zum Anmelden zu bewegen. Ein Forum zu führen kann sehr aufwendig sein und diese Aufgabe sollte soweit wie möglich an Stammleser oder bezahlte Administratoren übergeben werden. Foren sind auch ein toller Weg, um Geld zu verdienen, weil nach einer Startphase die Mitglieder die Inhalte erstellen. Mit vBulletin und phpBB kann man kostenlos ein Forum starten (im Grunde wie WordPress, nur für Foren). Für mehr Informationen kannst du gerne meinen Artikel: Ab wann macht ein Forum Sinn lesen.

29. Werben-Sie-hier-Seite

Falls du vorhast mit deinem Blog Geld zu verdienen, solltest du eine Seite haben, wo interessierte Kunden ausführliche Informationen über deine Besucherstatistiken und Werbemöglichkeiten finden. Viele Blogger wundern sich, dass sie nichts über Bannerverkauf einnehmen, aber sie bieten es nirgends an. Die wenigsten Interessenten werden dir eine Email schreiben, wenn sie bei dir Werbung schalten wollen. Vergiss nicht den Leuten zu sagen, warum sie gerade auf deinem Blog Werbung machen sollten und welche Vorteile es ihnen bringt. Hier ist ein gutes Beispiel.

30. SEO-Plugins

Das ist ein Muss für WordPress-Blogger. Benutze entweder eins der kostenlose SEO-Plugin wie All in one Seo oder WordPress Seo by Yoast das kostenpflichtige wpSeo, um deinen Blog etwas mehr für Suchmaschinen optimieren zu können. Das verhindert doppelte Inhalte, fügt jedem Artikel eine Meta Description hinzu und passt deine HTML Title Tags an. Gerade weil es bei Blogs so einfach ist diese Dinge ohne Programmierkenntnisse zu verändern, solltest du diese Möglichkeit nutzen.

31. Danke anderen

Das ist zwar eher ein Ratschlag für bessere zwischenmenschliche Beziehungen, aber er hilft auch beim Bloggen. Danke anderen Menschen, wenn sie einen Link zu deinem Blog setzen, wenn sie dir eine Email schreiben und für Kommentare.

32. Nutze Social Media

Indem du bestimmte Plugins auf deinem Blog einsetzt, die zu Social Media Seiten, wie Facebook, Twitter, Google Plus oder auch Stumbleupon verlinken, ermöglichst du Lesern für dich zu stimmen und erhältst dadurch mehr Aufmerksamkeit.

33. Das Blog-Theme ändern

Oft kann es positive Auswirkungen haben das WordPresstheme zu ändern. Die Auswahl wird jeden Tag größer und man sollte hier vor allem an seine Leser denken, anstatt eigene Vorlieben zu bevorzugen. Eine Umfrage im Blog wäre vielleicht eine interessante Idee. Eine Möglichkeit ist auch Themes zu kaufen oder eines speziell entwickeln zu lassen. Das kostet meistens nur einige hundert Euro und kann sich langfristig lohnen.

34. Pluginanzahl verringern

Reduziere die Zahl der Plugins, die du in deinem Blog verwendest. Du musst in deinen Blog nicht mit dutzenden Features überladen. Jedes Plugin sollte einem bestimmten (wichtigen) Zweck dienen. Außerdem ist jedes Plugin ein potentielles Risiko, denn bei WordPress-Upgrades kann es zu Schwierigkeiten kommen und du kannst bei Plugins nie ganz sicher sein, von wem sie programmiert wurden und was sie auf deinem Blog machen. Halte die Zahl der Plugins grundsätzlich klein – 25 scheint ein guter Höchstwert zu sein.

35. Nofollow

Benutze keine Nofollow Tags bei Kommentaren. Dazu musst du bei WordPress lediglich das Plugin DoFollow installieren. Das führt dazu, dass jedes Kommentar einen Backlink erhält. Ursprünglich wurde Nofollow eingeführt, um Spam zu verringern, aber meist trifft es die Falschen. Das Internet würde ohne Links nicht funktionieren und Kommentare sind ein Grund warum Blogs so beliebt sind. Es gibt zwar auch Leute, die nur hinter einem Link her sind und viele Kommentare auf verschiedenen Blogs schreiben, aber solange sie nicht aus zwei Wörtern und einem Link bestehen, geht das in Ordnung.

36. Bekämpfe Spam

Um gegen Spam vorzugehen eignen sich bei WordPressblogs Plugins wie Antispam Bee, die einen hervorragenden Job machen. Je nachdem wie streng deine Kommentarregeln sind, solltest du die Leser irgendwo auf der Seite darüber in Kenntnis setzen.

37. Zeit zum Überlegen

Nimm dir immer wieder Zeit, um auf neue Ideen für Blogbeiträge zu kommen. Das kann bedeuten Spazieren zu gehen oder dich auf anderen Blogs und in Büchern umzusehen. Du kannst auch mehrere Wochen im Voraus planen. Man ist nicht immer in der Stimmung zu schreiben und wenn man es ist, dann sollte man dafür sorgen, dass genügend Ideen da sind.

38. RSS-Counter-Anzeige

Es ist ein Fehler die Zahl seiner RSS-Feed-Leser zu früh zu zeigen. Ein Blog, dem man ansieht, dass nur 3 RSS-Reader da sind, wird nicht sehr angesagt sein und ein neuer Besucher wird dadurch abgeschreckt. Bevor man nicht mindestens 100 RSS-Leser hat, sollte man es auch nicht zeigen. Manche halten 200 oder 300 für noch besser. Solange man nicht genügend Leser vorweisen kann, kann man ja einen Fake-Counter verwenden.

39. Geh auf Leserfragen ein

Falls du mehrere ähnliche Fragen in Kommentaren oder Emails bemerkst, solltest du einen Blogbeitrag daraus machen und sie beantworten. Artikel, die deinen Lesern helfen, sind gut und außerdem musst du dann nicht selbst über neue Themen nachdenken.

40. Stell Autoren ein

Eine Möglichkeit, um mehr Zeit für andere Projekte zu haben, ist für Artikel zu bezahlen. Diese Methode sollte man jedoch erst anwenden, wenn man eine ausreichend große Leserschaft und genügend große Blogeinnahmen hat, frühestens nach 6 Monaten. Falls ein bezahlter Blogbeitrag mehr Geld einbringt als er kostet, ist es eine interessante Gelegenheit. Guten Content kannst du beispielsweise auf Content.de kaufen.

41. Geldverdienen durch Affiliateprogramme

Falls du vorhast mit deinem Blog Geld zu verdienen, solltest du darüber nachdenken Werbung für Partnerprogramme auf dem Blog zu platzieren. Achte darauf, dass es sich um passende Produkte handelt, die deine Leser interessieren könnten. Mit Affiliate-Netzwerken, wie Superclix wirst du am Anfang nicht viel einnehmen (wenn überhaupt). Deshalb solltest du mit den Produktentwicklern aus deiner Nische direkt in Kontakt treten. Auf diese Weise kannst du manchmal Affiliateprogramme in Gang bringen, bei denen du der einzige Partner bist (weil du der Erste bist, der fragt…).

42. Verwende Videos mit Vorsicht

Viele Blogger sind schnell, wenn es um das Einfügen eines Videos von Youtube geht, manche haben nur Videos auf ihren Seiten. Das kann schnell nach hinten losgehen, denn bei Videoseiten sollte man immer bedenken, dass einige der Videos gegen Urheberrechte verstoßen und jederzeit entfernt werden können. Für die Leser deines Blogs ist es ärgerlich, wenn sie einen toten Link finden. Außerdem sorgen zu viele Videos für eine lange Ladezeit der Seite.

43. Eigene Domain

Falls du für deinen Blog keine eigene Domain hast, sondern bei einem Anbieter wie WordPress.com bist, solltest du das schnellstens ändern, falls du das Bloggen ernst nimmst. Es ist wirklich nicht teuer und aufwendig. Auf lange Sicht gesehen wirst du auf jeden Fall davon profitieren.

44. Gib etwas zurück

Überleg dir immer wie du deinen Lesern eine Freude bereiten kannst. Du kannst ein Gewinnspiel veranstalten, Kleinigkeiten an alle Kommentarschreiber an einem bestimmten Tag verschenken, oder ein kostenloses Ebook anbieten. Deine Leser könnten auf Millionen anderer Seiten surfen, aber sie haben sich für deine entschieden. Danke ihnen dafür.

45. Hör auf deine Leser

Deine Leser schicken dir in Emails und Kommentaren wichtige Hinweise, ob sie bisher zufrieden sind und was du besser machen kannst. Eine weitere Möglichkeit, um das festzustellen, sind Umfragen auf dem Blog. Dazu kann man einfach Plugins wie Democracy Poll installieren oder Webseiten wie Polldaddy benutzen.

46. WordPress aktualisieren

Ich weiß selbst wie mühsam es ist jede 2 Monate auf die neueste WordPressversion upzugraden, aber es ist notwendig. Das ist nicht nur wegen den neuen Funktionen wichtig, sondern vor allem, damit Sicherheitslücken geschlossen werden.

47. Kontakt-Seite

Jeder Blog sollte eine Seite haben, auf der man schnell und einfach mit dem Autor in Kontakt treten kann. Manchen Menschen ist ein Kommentar zu öffentlich und sie wollen dir persönlich danken. Contact Form 7 ist ein geeignetes Plugin für WordPress und bietet sehr viele Funktionen.

48. Schreib langfristig

Vermeide es zu viele Blogbeiträge über aktuelle Ereignisse zu schreiben, außer es handelt sich um einen Nachrichtenblog. Viel besser ist es einen Artikel zu schreiben, der noch in 2 Jahren aktuell ist und weiterhin Besuchern hilft und Kommentare erhält. Das ist zwar nicht bei jedem Blog möglich, aber je länger Ihr Artikel aktuell bleibt, umso größer ist sein Wert. Hier kannst du nochmal genau nachlesen, warum du zeitlose Inhalte erstellen solltest.

49. Backups

Mach regelmäßig Backups von deinem Blog! Ich kann diesen Punkt nicht genug betonen. Sicher alles doppelt und dreifach. Fertige von allen Artikeln Kopien in Word oder einem Texteditor an, das Gleiche gilt für Bilder. Sichere einmal wöchentlich den ganzen Blog auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick. Nutz außerdem Plugins, die automatisch Backups anfertigen. Zusätzlich solltest du alles vor der Installation von neuen Plugins und WordPressversionen sichern. Backups sind ein Punkt, bei dem du besser nicht nachlässig bist.

50. Bonbon für Abonnenten

Biete Newsletter- oder RSS-Abonnenten ein besonders Geschenk für die Anmeldung an, beispielsweise ein Ebook oder einen ausführlichen Artikel. Viele andere Blogger haben diese Methode mit Erfolg angewandt.

51. Erstelle ein Favicon

Favicons sind die kleinen Symbole, die du oben in den Navigationsfenstern im Browser siehst. Es sieht besser aus, wenn deine Seite eines hat und außerdem erkennt man deinen Blog viel leichter wieder, falls man ein Lesezeichen gesetzt hat. Hier kannst du kostenlos ein Favicon erstellen und hier erfährst du wie du es in den Blog einfügen kannst.

52. Google-Suche im Blog

Füg ein Googlesuchfeld auf deinem Blog ein, da die meisten Blogsuchen schlechte Ergebnisse liefern. Ein eigenes Googlefeld durchsucht nur deine Seite und hilft interessierten Lesern zu finden, was sie suchen. Bei Google kannst du eines kostenlos erstellen und im Blog einbauen.

53. Netzwerke

Eine sehr wichtige Aufgabe von Bloggern ist ein Netzwerk aufzubauen. Schreib anderen Bloggern Emails, verfasse Kommentare und nimm an Blogparaden teil. Alles ist leichter, wenn man ein großes Netzwerk hat und besonders im Internet sind Kontakte Gold wert. Sei jedoch nicht zu aufdringlich, sondern versuch Freunde zu gewinnen, anstatt “Linkpartner”. Zusätzlich kannst du dir noch ein eigenes privates Netzwerk aufbauen.

54. Artikelserien

Eine gute Möglichkeit, um mehr Aufmerksamkeit der Leser zu erhalten, ist einen großen Artikel in mehrere Teile zu zerlegen und ihn als Serie, mit Teil 1, Teil 2, usw. zu veröffentlichen.

55. Gastbeiträge

Biete anderen Menschen an Beiträge auf deinem Blog zu verfassen. Meistens wirst du nur auf Interesse stoßen, wenn du einen starken Blog hast oder ausreichend Besucher erhältst. Nur wenige Menschen sind bereit ohne Gegenleistung zu schreiben, aber wenn du schon einen gut laufenden Blog hast, ist es eine gute Möglichkeit, um etwas Urlaub zu nehmen.

56. Interviews

Eine tolle Möglichkeit, um mehr Besucher zu erhalten und sich als Experte in einem Feld zu positionieren, ist andere Leute aus dem Bereich zu interviewen. Dadurch vergrößerst du außerdem dein Netzwerk.

57. Top-Kommentatoren

Installiere ein Plugin, das die häufigsten Kommentarschreiber in der Sidebar anzeigt. Ein Plugin für WordPress ist das Top Commentator Plugin. Durch die Anzeige werden die bisherigen Kommentatoren zufriedengestellt und neue sind motivierter.

58. Podcast

Eine gute Möglichkeit, um sich von der Masse abzuheben und einen zusätzlichen Service für die Leser zur Verfügung zu stellen, sind Podcasts. Dazu muss man nicht unbedingt neue Inhalte verwenden, sondern kann einfach bisherige Artikel vertonen.

59. Bezahlte Inhalte

Eine gute Möglichkeit, um mit seinem Blog Geld zu verdienen, ist ein spezieller Bereich, für den man bezahlen muss und wo man weitere Artikel findet. Falls dem Leser die kostenlosen Beiträge gefallen, wird er vielleicht für weitere bezahlen. Am einfachsten ist eine monatliche Mitgliedschaft, bei der man nach der Bezahlung ein Passwort für geschützte Artikel erhält. Das ist mit WordPress einfach zu realisieren.

60. About-Seite

Eine Über-mich-Seite ist wichtig, um neuen Besuchern zu zeigen, wer hinter dem Blog steckt. Sie sollte ausführlich und persönlich sein. Eine interessante Geschichte oder dein Hintergrund und der Grund für den Blog ist besser als ein trockener Lebenslauf. Im Internet hat man zwar die Möglichkeit sich zu verstecken, aber das sollte man nicht tun, außer man schämt sich für sein Projekt oder will keine große Aufmerksamkeit erregen.

61. Interne Links

Vermeide es einfach nur einen Artikel zu schreiben. Setze im Artikel, immer wenn es sinnvoll ist, Links zu früheren Artikeln und verlinke am Ende zu ähnlichen Artikeln in deinem Blog. Es gibt ein paar WordPress-Plugins, die das erledigen, zum Beispiel Yet Another Related Posts Plugin. Die interne Verlinkung ist nicht nur für Google wichtig, sondern sie führt auch dazu, dass die Besucher mehr Zeit auf deiner Seite verbringen und ältere Artikel entdecken.

62. What Would Seth Godin Do

Ein sehr nützliches Plugin für WordPress ist What Would Seth Godin Do. Es ermöglicht eine besondere Nachricht für neue Besucher am Ende oder Anfang eines Artikels einzufügen. Die Stammleser sehen den Text jedoch nicht. Die meisten Blogger nutzen es um am Ende des Beitrags auf ihren RSS-Feed hinzuweisen, aber man kann es auch für Werbeeinblendungen benutzen (und einstellen, dass sie für alle sichtbar ist). Seth Godin ist übrigens ein bekannter Marketingspezialist und schreibt einen empfehlenswerten Blog.

63. Eingebundene Kommentare

Falls du deinen Lesern die Möglichkeit geben willst auf bestimmte Kommentare zu antworten, so dass ihr Kommentar nicht am Ende oder am Anfang, sondern an der passenden Stelle erscheint, solltest du das Plugin Threaded Comments installieren. Ein solches Kommentar erscheint dann genau unter dem, auf das er antworten möchte. Die Kommunikation im Blog unter den Lesern wird dadurch erleichtert.

64. Tote Links

Eine gute Seite, um tote Links auf dem eigenen Blog zu finden und zu beheben, ist Deathlinkchecker. Dort kann man seine URL eingeben und es wird dann danach gesucht. Auch wenn tote Links auf Dauer nicht zu vermeiden sind, sollte man sie auf ein Minimum beschränken und regelmäßig kontrollieren, ob es Fehler gibt. Mehr dazu kannst du in meinem Artikel: Jagt nach toten Links lesen.

65. Beiträge in der Zukunft veröffentlichen

Ich liebe diese Funktion! Die meisten Blogsoftwares bieten eine Funktion an, bei der man einstellen kann wann ein Artikel veröffentlicht wird. Auf diese Weise kann man mehrere Beiträge im Voraus schreiben und das Datum für die Veröffentlichung festlegen. So ist es möglich für einige Wochen in Urlaub zu fahren und die Leser weiterhin mit Artikeln zu versorgen. Keiner wird merken, dass du nicht zuhause, sondern auf den Malediven am Strand liegst 🙂 . Bei WordPress nutzt man diese Möglichkeit, indem man beim Schreiben des Artikels auf der rechten Seite (über Speichern/Publizieren) das Datum für die Veröffentlichung in die Zukunft setzt und publizieren klickt. Das ist auch für Wochenendblogger eine tolle Gelegenheit, falls sie unter der Woche zuwenig Zeit für den Blog haben.

66. Gravatare verwenden

Ein Gravatar ist ein kleines Bild, das beim Schreiben von Kommentaren auf Blogs erscheint. Dadurch steht dort nicht nur ein Name, sondern der Verfasser erhält ein Gesicht und die Kommunikation wird persönlicher. Auf Gravatar.com kann man sich kostenlos registrieren und ein Bild hochladen, das später erscheint, wenn man die eingegebene Emailadresse verwendet.

67. Die Schrift vergrößern

Viele Blogthemes haben eine zu kleine Schrift und man muss sich anstrengen, um die Artikel zu lesen. Man sollte dem Leser ermöglichen die Schriftgröße zu ändern, falls er das wünscht. Das tolle WordPress Plugin Change Fontsize von Frank Bueltge erledigt das. Es fügt unter jeder Überschrift die Option hinzu, mit der man den Text in größerer Schrift lesen kann.

68. Blogdesign ändern

Es gibt ein sehr nützliches WordPress Plugin, das Yellow Pencil heißt, und mit ihm kann man das Design seinen Blogs individuell anpassen, auch wenn man überhaupt nicht viel von Programmieren und CSS versteht. Es ist einfach zu benutzen und man kann sich damit im Grunde ein eigenes WordPress-Theme erstellen, das es nur einmal auf der Welt gibt. Doch es hilft auch bei Kleinigkeiten, wie zum Beispiel dem ändern der Hintergrundfarbe in der Sidebar.

69. Halte nichts zurück

Machen Menschen wollen andere nicht an ihrem Wissen teilhaben lassen. Sie glauben ihre besten Ideen und Einfälle für sich behalten zu müssen. Das sollte man nicht tun und daraus kann sich eine Art Informationsgeiz entwickeln. Teile deine besten und genialsten Gedanken und Tipps mit der Welt und versuche sie nicht irgendwann in einem Ebook zusammenzufassen, falls Zeit ist oder zu veröffentlichen, wenn du viele Blogleser hast.

Das war’s erstmal. Mein Ziel war eigentlich eine Liste mit 100 Tipps zu schreiben, aber irgendwann sind mir die Ideen und vor allem die Lust ausgegangen. Vielleicht hast du noch Ideen? Welches ist deiner Meinung nach ein Tipp, der noch unbedingt dazugehört? Wer weiß, vielleicht gelingt uns ja die ultimative Liste für Blogger?

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