Existenzgründungsberatung: Dieser Blog-Eintrag spart dir 10.000 Euro und mehr!

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Existenzgründer brauchen Hilfe. Hilfe, die sich nicht jeder leisten kann. Andererseits kann es sich kein Existenzgründer leisten, keine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Da ist guter Rat teuer. Nein. Ist er nicht. Ich sag dir hier, was und wie du es tun musst – kostenlos.

1. Gib auf!

Ja, du hast richtig gelesen. Wenn du solchen Blog-Einträgen oder sonstigen Verheißungen vertraust, bist du wohl etwas zu grün hinter den Ohren, zu blauäugig, willst es zu bunt treiben und wirst dich schwarz ärgern. Also lass es sein! Natürlich kann ich dir auch sagen, was du hören willst, so tun, dich in deinem Versuch mit meinem Know-how und meiner Expertise zu unterstützen, um dir dann eine Rechnung präsentieren zu können, die nur einem nutzt: Mir! Willst du das? Na dann, schreib mir.

2. Gib dein soziales Umfeld auf!

Du bist höchstwahrscheinlich umgeben von Angestellten und Beamten oder derartigen Anwärtern. Sprich: Von Pfeifen, Angsthasen, Neidern. Würdest du einen Salafisten fragen, wie er das perfekte Wiener Schnitzel zubereitet? Also, die Menschen um dich herum langweilen sich und wollen sich nur langweilen. Deshalb arbeiten sie auch nach Tarif, mit Vertrag und allem Pi, Pa, Po, damit ja alles geregelt ist. Kompensiert wird das dann mit Mountainbiken. Und selbst da tragen sie Protektoren, Helme und x andere Schoner und Schützer. Diese Menschen kennen Risiko nur mit Vollkasko. Echtes Risiko – so wie das einer Existenzgründung – kennen sie nicht. Sie kennen eben nur Langeweile. Und deshalb stellen sie auch 1000 pseudo-interessierte Fragen, die der lebendige Beweise dafür sind, dass es entgegen der dämlichen Lehrermeinung doch dumme Fragen gibt.

Diese Fragen dienen nur dazu, von dir Antworten zu erhalten, mit denen die Fragesteller entweder ihr eigenes Sozialleben auffrischen und mit neuestem Klatsch aufwarten können („Du, haste schon gehört, der/die will jetzt xyz werden.“). Das Leben der Anderen. Genau. Manche erdreisten sich dann auch Antworten zu geben. („Dass du dich das traust.“, „Ich würde mich das nicht trauen.“ (Das sind doch die besten, weil ehrlichsten.), „Ich sehe das kritisch.“ (Die allerschlimmsten, weil sie ihre Feigheit hinter einer altklugen Phrase verstecken.) Diese Menschen wollen nur in deiner Nähe sein, damit sie aus nächster Nähe sehen, wie du fällst, wie du blutest und wie du dich wieder aufrappeln willst. Denn dein Scheitern ist deren größte Legitimation für deren eigene Feigheit. („Das haste jetzt davon, dass du besser und mutiger als ich sein wolltest.“)

3. Gib deine Idee auf!

Du liest ja immer noch? Immer noch voller Zweifel? Echt jetzt? Dann gib doch endlich auf. Auch wenn das unmodern ist und wie Frevel klingt, der Mensch ist ein Säuge- und Raubtier – und als solches kann es Angst wittern. Du riechst bis hier! Und wenn du jetzt noch als deine Kernkompetenz Kommunikationsfähigkeit, Empathie und / oder Toleranz nennst, ist es sowieso aus. Siehst du denn wenigstens gut aus?

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4. Fahre Bus und/oder Straßenbahn!

In einem SUV kriegst du höchstwahrscheinlich nur „Das Beste der 80er, 90er und das Neueste von heute!“ zu hören, aber nichts, was sich lohnt. Im ÖPNV gibt es echte Menschen, die einem zum Teil echt Leid tun können – mehr intellektuell als finanziell, aber das muss dir scheißegal sein, denn im Zweifel sind sie das, was man in Deutschland Masse nennt. Und „Masse“ reimt sich auf …, na? genau: Geld! Ach so, das böse Wort. Das willst du gar nicht? Doch schon, aber nicht so direkt? Also, du möchtest es anders formuliert haben? Weil das irgendwie so primitiv klingt, als habe man nichts anderes im Kopf, als ginge es einem nur darum – und so ist das nicht bei dir? Gut – Hiermit verweise ich gerne auf die Punkte 1 – 3.

5. Geh in die Disco!

Das hab ich hier schon mal geraten – und ich weiche keinen Jota! Im Gegenteil: Ich erweitere das auf jedwede Form der Kommunikation, angefangen bei der Eigenwerbung. Und hässlich hatten wir ja auch schon. Ganz gleich, ob Meeting oder Dating: Wer hässlich ist, ist chancenlos. Es sei denn, er/sie ist „interessant“. Wann hat das zuletzt als Aufriss gereicht? Ach so, das willst du auch nicht. Weißt du denn überhaupt, was du willst? Warum machst du es dann nicht einfach? 😀

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