Facebook Fans bekommen: So kannst du deine Facebook Fanzahlen erhöhen!

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Viel habe ich getestet in der letzten Zeit wie man die Fanzahlen einer Facebook Seite erhöht und bin dabei auch sprichwörtlich auf die Schnauze gefallen. Am schnellsten bekommt man ganz klar die Fanzahlen erhöht mit einem schönen Facebook Gewinnspiel und der Aufforderung Fan zu werden – doch genau damit kann man, mit ein wenig Pech, seine gesamte Seite löschen.

Zuerst habe ich ein Gewinnspiel gestartet welches ich auf meiner Webseite veröffentlicht habe und dazu aufrief Fan unserer Facebook Seite zu werden und uns eine Mail mit Namen zu schicken. 24 Tage lang lief dieses Gewinnspiel und gute 215 Fans kamen hinzu. Alles ohne Probleme geklappt.

Danach wurde das Gewinnspiel verlängert mit einem Foto das geteilt werden sollte. Gerade einmal 2 Tage später hatte ich 170 Fans mehr. Eine Wahnsinns Fan Anzahl Steigerung in kürzester Zeit natürlich. Doch eigentlich sollte es ganze 6 Tage lang gehen aber nichts da – nach den besagten 2 Tagen war das Foto auf einmal von meiner Seite verschwunden. Ich habe nicht lange gebraucht um zu merken, dass es wohl von Facebook selbst gelöscht wurde…

Gut, man mag denken dass diese Wahnsinns Steigerung es wert sein mag… aber nur wenn auch wirklich bloß das Foto gelöscht werden würde. Die Gefahr, dass die ganze Seite gelöscht wird, ist einfach zu groß. Daher kann ich von dieser Art Gewinnspiel nur abraten. Es gibt natürlich auch regelgerechte Möglichkeiten Facebook Gewinnspiele abzuhalten, die 6 goldenen Regeln dafür kannst du hier nachlesen. Weitere anderweitige nützliche Tipps werde ich dir nun im weiteren Verlauf dieses Artikels geben.

1. Lenke die Aufmerksamkeit deiner Kunden und Partner auf deine Facebook-Seite

Die beste geschäftliche Facebook-Seite nützt dir nichts, wenn niemand diese kennt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig die Aufmerksamkeit deiner Kunden und Partner – wann immer es geht – auf deine Facebook-Seite zu lenken.

Hierzu solltest du beispielsweise einen Facebook-Fan-Button auf deiner Homepage platzieren. Flyer, Banner, Werbegeschenke oder die eigene Signatur eignen sich ebenfalls bestens. Achte dabei bitte jedoch stets darauf, dass der Verweis auf deine Facebook-Seite dezent ist und sich niemand gezwungen fühlt Fan zu werden.

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2. Fördere deine Facebook-Seite mit Hilfe von anderen Netzwerken

Doch nicht nur auf deinem Internetauftritt oder Werbeartikeln sollte ein Hinweis auf deine Facebook-Seite zu finden sein. Nutze auch andere Networking-Plattformen wie zum Beispiel Twitter, LinkedIn, YouTube oder Xing und mache dir deren Beliebtheit zu Nutze.

So kannst du in deinem Profil beispielsweise deine Facebook-Seite nennen oder mit Hilfe einer Statusnachricht auf diese hinweisen und die Reichweite deutlich erhöhen. Aufzeigen möchte ich an dieser Stelle diese Vorgehensweise und die daraus resultierende Reichweite an einem Beispiel von Pepsi, die die Casting-Sendung „X-Factor“ über die entsprechenden Kanäle miteinander verbinden, um ihr Produkt den Zuschauer auch über die Onlinemedien zu präsentieren.

Twitter Pepsi

Bei Twitter wird eine derartige Nachricht „Tweet“ genannt und kann im besten Fall sogar von anderen „Re-Tweetet“ werden. Dadurch verbreitet sich die Mitteilung über die über 600.000 Pepsi-Follower (siehe Abbildung unten rechts) rasend schnell, was neben Traffic auch durchaus zu einigen neuen Fans führen könnte.

YouTube Pepsi

Der auf diese Weise via Twitter abgegebene Tweet, verlinkt zu einem YouTube-Video, welches den Facebook-Link zur Fanpage des Getränke-Herstellers enthält, was im vorangegangenen Screenshot hoffentlich noch zu erkennen ist.

Aufgrund der hohen Anzahl an Video-Uploads mit über 17 Mio. (siehe Abbildung unten rechts) und Aufrufen des Pepsi-Channels bei YouTube, erhöht sich hiermit die beachtliche Reichweite von Twitter durch YouTube-Aktivitäten zusätzlich.

Facebook Pepsi

Zu guter Letzt, werden die bisherigen Social Media Aktivitäten und die daraus resultierenden Social Signals in der Facebook Fanpage, die fast 7 Mio. Usern gefällt, von Pepsi gebündelt. All diese Networking-Plattformen dienen dazu, die Fanpage bzw. diese Aktion von Pepsi zur TV-Sendung „X-Factor“ zusätzlich promoten.

Ein Ziel welches bei dieser Herangehensweise und der dahinterstehenden „Anhängerhschaft“, seine Wirkung nicht verfehlen sollte. Ein weiterer durchaus angenehmer Nebeneffekt, ist der Auf- bzw. Ausbau des Linkbuildings für eine solche Facebook-Fanpage.

3. Locke neue Fans mit interessanten Inhalten und Gewinnspielen an

Zuallererst solltest du dir darüber Gedanken machen, wie viele neue Fans du generieren willst und was du diesen überhaupt bieten kannst. Willst du, dass Verbraucher Fan deiner Facebook-Seite werden, musst du inzwischen schon tief in die Trickkiste greifen, denn einfach so schließt sich in der heutigen Zeit kein potenzieller Kunde mehr einer Seite an.

Gib ihm deshalb einen Grund dir zu folgen, indem deine Fans von wertvollen Informationen wie zum Beispiel bis dato noch nicht veröffentlichte Neuigkeiten zu bestimmten Produkten oder Dienstleistungen profitieren. Weitere gute Aktionen zur Generierung von mehr Fans sind auch Gewinnspiele oder Werbeaktionen. Verlose Artikel oder Dienstleistungen unter deinen Fans und du wirst sehen, dass die Fan-Anzahl mit der richtigen Strategie schnell steigen wird.

Vor allen Dingen Gewinnspiele locken bei Facebook viele Fans an, denn sobald Freunde deiner Fans mitbekommen, dass es ein für sie interessantes Produkt zu gewinnen gibt, machen diese ebenfalls mit. In diesem Zusammenhang ist es ratsam eine spezifische Landing-Page zu erstellen, die das Interesse der Besucher weckt.

Deute beispielsweise auf ein Gewinnspiel hin, das erst dann komplett sichtbar wird, wenn man sich deiner Facebook-Seite anschließt. Ein Schneeballsystem, das beiden Seiten zu Gute kommt. Du darfst dich über mehr Facebook-Fans freuen, ohne dass du große Investitionen für Werbekampagnen tätigen musst und deine Fans können etwas gewinnen.

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4. Nutze Facebook Pay per Click (PPC) Werbung

Gemäß dem Fall, dass du die Anzahl deiner Facebook-Fans nicht nur mit Hilfe von „kostenlosem“ Marketing erhöhen willst, bietet sich zudem die Möglichkeit der „Facebook Pay-per-Click-Werbung“ an.

Dahinter verbergen sich Werbeanzeigen, die jedem Nutzer auf der rechten Seite seines Bildschirms angezeigt werden. Du kaufst dabei nicht wie bei der „Pay-per-View-Werbung“ nur Einblendungen, sondern Klicks von echten Besuchern. So kannst du beispielsweise 1.000 Klicks kaufen und deine Werbekampagne endet erst, wenn diese 1.000 Klicks erreicht wurden, auch wenn für dieses Ergebnis eigentlich 100.000 Einblendungen nötig waren.

Facebook Advertising

Als Werbetreibender hat man bei Facebook die Möglichkeit, exakt zu bestimmen, bei welcher Zielgruppe die Pay per Click Werbung eingeblendet werden soll und bei welchem Geschlecht und oder welcher Altersstufe, dies geschehen soll.

Weiterhin kann man diese Werbeanzeigen auch nach Bildungsstand oder auch Beziehungsstatus des Facebook-Mitgliedes filtern. Der Streuverlust durch diese exakten Filtereinstellungen ist bei richtiger Handhabung durchaus wesentlich geringer, als auf anderen Plattformen. Womit Unternehmen bereits mit einem geringen Tagesbudget zielgerichtet neue Kunden ansprechen und gewinnen können.

5. Trenne deine private und geschäftliche Facebook-Seite und wahre deine Persönlichkeit

Viele Unternehmer begehen den Fehler, dass sie ihre private und ihre geschäftliche Facebook-Seite nicht strikt voneinander trennen. Schon fast ironisch, wenn man sich vor Augen hält, dass fast alle Menschen versuchen Privatleben und Beruf auseinander zu halten.

Begehe nicht denselben Fehler wie viele andere, sondern lege unbedingt zwei Facebook-Seiten an, eine private und eine für dein Unternehmen. Sonst sehen deine Kunden und Partner auch deine privaten Postings und das sollte eigentlich nicht der Fall sein.

Darüber hinaus solltest du darauf achten, dass jedes Status-Update eine persönliche Note von dir enthält. Vermeide Meldungen, die den Anschein erwecken, eine Werbemaschine hätte sie erstellt. Deine Fans sind Menschen, die auch genau so behandelt werden wollen.

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8 Kommentare
  1. Sven

    Auch wenn des Veröffentlichen von Produkten, Events oder Brands über die einzelnen Social-Networks Gang und Gebe ist, werden diese allerdings noch immer nicht oft genug miteinander verknüpft, sondern fristen einen separates Dasein. Schönes Beispiel, welches dieses Vorgehen gut und verständlich beschreibt.

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  2. Matti

    Das ist alles schön und gut. Dennoch schätzen aktuelle Studien das Bemühen der Unternehmen, Facebook als Vertriebs- und Marketingkanal zu nutzen, zur Zeit noch als eine Art Wunschvorstellung ein. Liegen doch die Interessen der Produzenten und die der Konsumenten bei der Nutzung von Facebook meilenweit auseinander.

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    • Das das Bemühen der Unternehmen und die Interessen der Konsumenten in Bezug auf diese Marketingkanäle auseinander gehen ist keine Überraschung, denn erst die Erfahrung im Umgang damit wird den Unternehmen dieses Know-How ermöglichen.

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  3. Katja

    Möglicherweise bin ich nicht die Zielgruppe, aber ich finde den Artikel gelinde gesagt oberflächlich und wiederkäuend:

    1.) Button platzieren und Signatur anpassen
    2.) Aggregation mittels anderer Netzwerke
    3.) Gewinnspiele
    4.) PPC
    5.) Professionelle Trennung (auch völlig undifferenziert, in welchen Fällen genau das Gegenteil zieht, Person Driven Brands, Social Products, Arts/Publishing/Music)

    Ich finde, den Beitrag hat es nicht dringend notwendig gehabt, und wenn, dann muss man da schon ein bisschen tiefer ansetzen, um wirklich weiter zu helfen – die wenigsten Teilnehmer in Social Networks sind Pepsi.

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    • Felix

      Nur mal zur sprachlichen Genauigkeit: Ich gehe davon aus, dass Flo im letzten Punkt privates PROFIL und Unternehmensseite meinte. Die wenigsten Personen werden für ihre eigene Person eine Seite anlegen.

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  4. Alexander

    Ich glaube auch bei den Facebook Fans gilt Klasse statt Masse. Sind Fans die nur wegen einem potenziellen Gewinn aufgesprungen sind denn tatsächlich Fans?

    Klar sehen mehr Fans auch besser aus aber wenn die sich nur auf das nächste Gewinnspiel fixieren und wenig interesse an der Seite selber zeigen sind sie echt nur gut für die Quote.

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  5. Sascha

    Und wer sein Gewinnspiel noch ein wenig verbreiten möchte um Teilnehmer zu bekommen kann dieses an diverse Gewinnspiel Seiten im Web einsenden.

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  6. Chris K.

    Man sollte auch seine Gewinnspiele bei den vielen Gewinnspiel-Verzeichnissen im Internet promoten, auch wenn da viele nur wegen der Preise mitmachen wollen, so mancher der Teilnehmer wird auch ein dauerhafter Facebook Fan bleiben.

    Zudem bringt es eine Menge zusätzlichen Traffic für die eigene Facebook Seite und viele zusätzliche Backlinks die man aus SEO Sicht nicht unterschätzen sollte!

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