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Facebook PPC: So erstellst du gute PPC Kampagnen bei Facebook!

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Holla ich geh ja momentan ab wie ein Zäpfchen 😛 Nein Käse bin nur momentan in guter Bloglaune wie du ja selber sehen kannst. Das herrliche Wetter hats mir angetan… Über Feedback freue ich mich wie immer sehr. Also los, starten wir mal mit Facebook und Paid Search Marketing.

Falls dir Google, Yahoo und Microsoft noch eine Nummer zu groß sind, dann versuch dich doch mal in Facebook. Facebook bietet die Möglichkeit PPC Werbung zu schalten. Einige Vorteile gegenüber Google sind sicherlich das kein Quality Score vorhanden ist. Sprich deine Landingpage erhält keinen “Slap” (Abstrafung) bei Facebook. Weiterhin kannst du auch direkt verlinken (double Metarefresh, Frameweiterleitung etc.) und sparst somit Zeit da du keine eigene Landingseite erstellen musst. Bei Facebook sieht man leider keine aktuellen CPC Kosten sinken wie bei Google. Falls du aber eine gute CTR (ab 3 % aufwärts) hinkriegst, kannst du sicher sein weniger für deine Klicks zu bezahlen als du beim Start der Kampagne festgelegt hast.

Wie so oft verwende ich CPA Angebote welche ich bei Facebook promote. Hierzu brauchst du einen Account bei Affiliate Netzwerken. Ich empfehle dazu Superclix oder Zanox. Bei den meisten Affiliate Netzwerken (nicht bei Superclix) brauchst du jedoch eine vorhandene Webseite um dich registrieren zu können. Installiere dir WordPress oder nutzt Blogspot.com und schreib kurz vier bis fünf Artikel über Internet Marketing/CPA Angebote/Affiliate Netzwerke etc. Es sollte kein Problem sein auch akzeptiert zu werden. Registrierst du dich über meine Links helfe ich dir auch gerne falls Probleme entstehen sollten.

Account registrieren

Als erstes musst du dich bei Facebook im AdManager registrieren. Hierzu einfach folgende Seite aufrufen und das nötige Formular ausfüllen sowie Kreditkarteninformationen hinterlassen. Leider weiß ich nicht mehr genau ob die Freischaltung mit einer Wartezeit verbunden ist oder ob du gleich loslegen kannst. Die Wartezeit würde aber sicherlich nicht allzu lange dauern.

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Was bewerben?

Wie schon erwähnt, bewerbe ich hauptsächlich CPA Angebote jedoch keine ZIP/Email Submits (Auszahlung bei 0,50 € – 2,00 €). In meinen Augen lohnt sich es nicht solche Angebote zu promoten, außer bei einer wirklich hohen CTR wo du günstige Klickpreise erhälst. Du wirst sonst mehr Geld verlieren als erwirtschaften.

Am lukrativsten sind hier wohl Kreditkarten zu promoten (Payout bis 100 €/Lead). Diese Nische ist jedoch auch klar eine der hart umkämpftesten. Also zweimal überlegen ob du da wirklich als erstes einsteigen möchtest.

Ich empfehle dir dich in die Richtung der “Free Trial Zugänge” zu orientieren. Dies kann ein kostenloser Probezugang zu Napster oder andersweitige Musikdownload Seiten sein. Wieso solch ein Angebot?

  • Musik mögen die meisten von uns, oder?
  • Diese Angebote fordern meistens nur das Ausfüllen eines kleines Formulares, nix wildes also…
  • Es beinhaltet das Wort “Gratis/Kostenlos” was für mehr Aufmerksamkeit sorgt

Für das Beispiel schnapp ich mir mal den Napster Account bei Commission Junction:

Napster Angebot

Wir sehen hier eine Popularität von 4/5 was schon als “hot” zu bezeichnen ist. Dies heißt, dass dieses Angebot von vielen Affiliates erfolgreich promotet wird. Weiterhin zeichnet sich ein EPC (Earning per Click) von 10 € aus was schon sehr hoch ist, also bewerben wir uns doch mal für Napster. Wichtig hierbei ist,  dass du die Richtlinien der Merchants genau durchliest. Bei unserem Beispiel ist das verwenden von Napster.com als Display URL strikt verboten. Weiter musst du dich in Verbindung setzen wenn du Napster (Trademark) verwenden möchtest.

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Facebook verbietet das Werben folgender Nischen:

  • Ringtones – Klingeltöne
  • Gambling (Poker bis Bingo)
  • Tabak, Alkohol etc
  • Drogen, Medikamente
  • Erotik

Vor ca. zwei Monaten wurden jedoch Klingeltöne wieder erlaubt, ob diese Anzeigen heute noch akzeptiert werden kann ich leider nicht sagen. Einfach mal ausprobieren, mehr als abgelehnt kann deine  Anzeige sowieso nicht werden.

Anzeige erstellen

Als erstes musst du eine neue Anzeige erstellen. Hierzu klickst du auf den Button “Create an ad”. Je nach dem ob du Facebook auf deutsch oder eben englisch eingestellt hast, ändert sich die Beschriftung des Buttons.

Facebook Marketing Tutorial 1

Als nächstes definierst du den Anzeigetitel, den eigentlichen Werbeinhalt sowie ein dazugehörendes Bild. Das Bild macht bei Facebook sehr sehr viel aus, also experientiere mit Bilder was du nur kannst. Vergisst nicht, Menschen sind neugierig… Die Bilder in den Anzeigen werden auf 110px*80px verkleinert, also erstelle deine Bilder gleich in diesem Format um später böse Überraschungen zu vermeiden.

Facebook Marketing Tutorial 2
Hier kannst du deinen Affiliatelink einbinden. Wie gesagt akzeptiert Facebook das direkte Verlinken mit dem Anbieter. Ich empfehle dir jedoch einen ShortURL Dienst wie Adf.ly (damit lässt sich noch zusätzliches Geld verdienen) oder Bitly.com zu verwenden. Die Typen da müssen ja nicht gleich wissen von wem du das Angebot benutzt. Weiterhin kannst du so dem Betrug ein wenig entgegen wirken.

Einer der wichtigsten Bereiche der ganzen Kampagne, ist das sogenannte Targeting. Hier definierst du bei welcher Zielgruppe die Anzeige auch geschaltet werden soll. Wählt die Location für dein Zielpublikum, sprich das Land/Stadt in dem du werben möchtest. Als nächstes wählst du das Alter sowie das Geschlecht aus.

Facebook Marketing Tutorial 3

So und jetzt hast du die Möglichkeit das Zielpublikum noch weiter einzuschränken. Unter “Keyword” kannst du nun Musik/Music je nachdem in welchem Land du wirbt einfügen. Somit sehen deine Anzeigen lediglich jene Profile welche Musik/Music in ihren Interessen aufgeführt haben. Dies ist die wahre Power von Facebook und wohl der Traum jedes Marketers 😉 Machst du Werbung für “Pink”, dann kannst du das Ganze soweit noch zielgerechter anzeigen, indem du “Music, Pink” als Keyword definierst…

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  • Auch ohne Website direkt loslegen
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Als nächster Punkt steht die Education oder Ausbildung zur Wahl. Dies eignet sich hervorragend um beispielsweise eine Kreditkarte zu promoten. Hast du ein passendes Angebot gefunden, bei welchem du pro Lead bezahlt wirst, kannst du dieses beispielsweise lediglich Studenten einer Uni anzeigen lassen:

Kreditkarte für Studenten aus [Studentenstadt]
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So wird die Anzeige jetzt bei Leuten eingeblendet welche an einer Uni studieren 😉 Zudem kannst du die Werbung ja gezielt auf eine Uni Stadt beschränken… Du erreichst somit eine garantiert größere Aufmerksamkeit bei den Leuten als wenn du lediglich die Anzeige ohne “targeting” geschrieben hättest. Diese Variante pusht lediglich deine CTR in die Höhe was sich wiederum mit günstigeren Klicks bemerkbar macht.

Weiter kannst du Arbeitsplätze oder gar Netzwerke aussuchen. Schau dich auf Facebook um und suche nach den größten Netzwerken wo du später Werbung schalten kannst

Zu guter Letzt wählst du noch den Beziehungsstatus, also ob du Singles oder Leute in einer Beziehung ansprechen willst, sowie die Sprache. Dieses Feature ist eher nützlich bei “Dating” Angeboten als bei “Free Trial” ähnlichen Offers.

Unter Estimate siehst du die ungefähre Zahl an User die du mit dem Targeting ansprechen kannst. Je kleiner desto zielgerichteter erreichst du deine Publikum.

Als letzten Schritt musst du noch dein Budget sowie die Klickpreise festlegen. Definiere zuerst deinen Kampagnennamen und wähl diesen auch gleich, so dass du mehrere Angebote ohne Namenschaos testen kannst. Ich rate dir Anfangs das Budget zwischen 5 – 15 Euro und die Bids um 0,30 € zu definieren. Dies ermöglicht dir genügend Spielraum um das Angebot zu testen.

Facebook Marketing Tutorial 4
Wähl auf jeden Fall immer “Pay For Clicks” und nicht “Pay For Impressions”. Dies hat einfach den Grund, dass du via Facebook einen unglaublichen Traffic erhältst und somit gut und gerne hundertausende von Impressionen erhältst, aber dennoch eine CTR von unter 1% erreichst. Schlussendlich musst du verschiedene Anzeigetexte, Titel und Bilder austesten um die größtmögliche CTR zu erhalten.

Ich kann dir eigentlich nur ans Herz legen mal stinkfrech eine Kampagne zu starten und Erfahrungen zu sammeln. Starte klein und arbeite dich nach oben. Mit Facebook lässt sich nach wie vor eine Menge Geld zu verdienen. Mach dir aber über das Zielpublikum immer Gedanken. Wo leben sie? Welche Interessen mögen sie haben? Sind eher Männer/Frauen, Knaben/Mädchen betroffen? Arbeiten sie schon oder gehen sie womöglich noch in die Schule? Je besser du die Zielgruppe erkennen kannst, desto einfacher lässt sich daraus Profit schlagen.

Die “Anzeige-Akzeptanz”

Es ist kein Geheimnis, dass es nicht immer einfach ist die Anzeigen durch die moderierte Facebook Werbeabteilung zu schleusen. Ich hatte einige Anzeigen schon über 19x eingericht bis sie schlussendlich aktzeptiert wurden. Was ich bemerkt hatte war, dass es vorallem auf die Zeit ankommt. Kampagnen welche zur späten Stunde eingereicht werden, wurden öfters akzeptiert 😉

Facebook verwendet sogenannte Filter um die Anzeigen zum Teil automatisch akzeptieren zu lassen. Sofern du jedoch Anzeigen für eine Zielgruppe unter 18 Jahren schaltest, kommt deine Anzeige in eine manuelle “Review Kategorie”. Bist du an der Grenze der 16/17/18 Jährigen, wähle auf jeden Fall etwas darüber, sprich die 18 Jahre, ansonsten kann dein Account vorgemerkt und später sogar gelöscht werden.

Nischen die funktionieren

  • Free Games – User downloadet ein kostenloses Spiel, Payouts bis 2,50 €
  • Contests – Leute nehmen an einem Wettbewerb teil und hinterlassen lediglich ihre Emailadresse, Payouts meist 1,00 – 1.50 €

Tipps und Tricks

  • Arbeite an einer hohen CTR um die CPC zu senken
  • Startbids sind nicht zwingend abhängig von der Nische
  • Der Schlüssel ist es kleinere Zielgruppen zu fokussieren was sich wiederum auf CTR/CPC auswirkt
  • Senke nach zwei, drei Tagen die CPC um 0,05 und schaut wie es sich auf die Impressions auswirkt, fallen sie, dann erhöhe deinen Bidpreis um 0,01 € – 0,02 €
  • Direktes Verlinken führt oft zu besseren Ergebnisse als eine “Pre-Sell” Seite
  • Testen, testen und nochmals testen…

Zudem kannst du noch das Cloakingscript für Anzeigen, welche nicht erlaubt sind verwenden 😉

 

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