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Gastartikel: Darauf musst du bei der Annahme eines Gastartikel-Antrags achten!

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In letzter Zeit sind Gastartikel in Blogs richtig modern geworden und es blieb nur noch abzuwarten, bis das die SEO Welt bemerkt und diesen Weg des kostenlosen Linkaufbaus für sich nutzen wollen wird. Die erste diesbezügliche eMail ist bei mir am Freitag eingetroffen und ich denke auch der ein oder andere wird davon nicht verschont bleiben / geblieben sein. Aus diesem Grund möchte ich dich mal kurz darauf hinweisen und vor allem auch die Auswirkungen, die so etwas nach sich ziehen kann, aufzeigen.

Gastartikel sind eine tolle Sache

Ich bin auch jemand, der sehr gerne den ein oder anderen Gastartikel für andere Blogs verfasst und auch nicht abgeneigt, hier auf meinen Blog welche online zu stellen. Unter dem Gesichtspunkt „drum prüfe wer sich ewig bindet“, bin ich aber schon auch sehr wählerisch, was Autoren, Gastartikel Inhalte und auch die verlinkten Seiten, die sich darin befinden sollen, betrifft.

Das heißt nicht jeder der mir einen Gastartikel anbietet, wird auch einen Gastartikel in meinem Blog erhalten. So möchte ich vor allem die Autoren und Ihre Blogs oder Projekte kennen. Oft biete ich auch gerne einen Tausch an: Ich bei dir, du bei mir. Also grundsätzlich kann jeder, bei dem ich einen Gastartikel veröffentlichen darf, auch bei mir in einem meiner Blogs einen Gastartikel veröffentlichen. Egal ob das zur gleichen Zeit oder irgendwann später ist.

Blogs sind eine starke Gemeinschaft

Blogger kennen sich in den meisten Fällen, kommentieren immer wieder gegenseitig und sind zu einer starken Gemeinschaft geworden. Gastartikel sind eine schöne Gelegenheit, um den eigenen Blog oder auch ein anderes Webprojekt bekannt zu machen, sich gegenseitig weiter zu vernetzen. Und natürlich auch um den eigenen Lesern mal ein paar andere Themen zu präsentieren, über die man selbst vielleicht gar nicht schreiben würde. Die Intentionen mögen ganz unterschiedlich sein.

Gastartikel bedeuten kostenlose Werbung

Worauf ich aber hinaus will ist etwas ganz anderes. Denn der Fakt, dass Gastartikel gerade in der jüngsten Zeit einen ziemlichen Aufschwung erleben, dürfte auch der SEO Welt nicht entgangen sein. Die findigen Geschäftemacher werden diesen Fakt für sich nutzen und versuchen auf der Gastartikel Schiene an kostenlosen Linkaufbau zu kommen. Schließlich sind Blogger in SEO Augen vor allem „dumm“, sie raffen nicht worum es geht und nun bieten sie auch noch die Gelegenheit vollkommen umsonst an wertvolle Links in einem sehr wertvollen Markt zu kommen.

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Da reiben sich die ein oder anderen kräftig die Händchen, lassen für wenig Geld schnell ein paar lumpige Texte schreiben (ja, dafür wird natürlich noch bezahlt) und jubeln sie den vielen Blogs als Gastartikel unter. So sind schnell mal hunderte bis tausende von Euros gespart. Denn im Normalfall kosten Blogartikel der SEO Welt viel Geld.

Werbung in Blogs ist im Normalfall teuer

Schau dir zum Beispiel mal Ranksider oder SeedingUp an. Für Werbung in Blogs wird dort der werbetreibenden Wirtschaft nicht wenig Geld abgenommen. Für Blogger bietet diese Wirtschaftsform auch eine gute Einnahmequelle. Aber nicht nur bei solchen Plattformen wird für entsprechende Blogartikel bezahlt. Der ein oder andere hat sicherlich hin und wieder schon mal das ein oder andere Angebot erhalten. Und in der Tat, die SEO Welt ist durchaus gewillt nicht wenig Geld für entsprechende Blogartikel Werbung auszugeben. Denn schließlich darf man eines nicht vergessen: Blogs sind ein hervorragender Werbeträger, werden häufig gelesen, Google mag sie und rankt ihre Artikel gut und vor allem schnell. Sie sind sozusagen das Maß aller Dinge, es gibt kaum mehr besseres SEO als themenrelevante Verlinkung in Blogs.

Gastartikel können diesen Geschäftsbereich ruinieren

Wenn man das Ganze nun etwas weiter spinnt und annimmt, dass diese neue Gastartikel Masche funktionieren würde, dann lässt sich daraus folgern, dass dem Geschäftsbereich Werbung in Blogs über kurz oder lang ein Ende bereitet werden würde. Wer wäre noch bereit zu bezahlen, wenn die gleiche Leistung unter dem anderen Namen „Gastartikel“ kostenlos zu bekommen ist?

Aber nicht nur dieser Geschäftsbereich würde gegen null gehen – und somit auch eine starke Einnahmequelle von diversen Bloggern verschwinden. Denn auch Google wird das mit der Zeit mitbekommen und die Wertigkeit von Blogartikeln herabsetzen. Einen solchen Verlauf gab es in der Vergangenheit schon mal. Dem ein oder anderen mögen Artikelverzeichnisse geläufig sein. Artikel in Artikelverzeichnissen waren zu Anfang eine gute und hochwertige Quelle für den Linkaufbau. Da jeder da ran kommen konnte und natürlich kostenlos, wurden Artikelverzeichnisse und deren Inhalt immer schwächer. Heutzutage sind sie kaum mehr der Rede wert.

Diese Sichtweise, die ich dir hier jetzt vor Augen führe, ist zwar etwas übertrieben gestaltet, dennoch birgt sie den wahren Kern. Was ich dir damit sagen will ist folgendes:

Fazit

Gastartikel sind generell super, doch bitte prüfe, wen und was du als Gastartikel zulässt. Sollten die werbetreibende Wirtschaft oder SEO Firmen an dich per Email herantreten, und dir kostenlose Gastartikel anbieten, überlege genau was du tust. Sei dir über deinen Wert bewusst und handelt entsprechend. Ich für meinen Teil antworte solchen Firmen mit zwei Hauptinhaltspunkten:

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Klar, dass ich selten bis nie wieder von diesen Firmen höre, aber sorry, ich werde den Teufel tun und jemandem vollkommen Fremden kostenlos eine kommerzielle Verlinkung in meinem Blog zu ermöglichen.

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3 Kommentare

  1. Thomas

    Genau so geht man mit solchen Mails um. bzw ich lösche sie dann gleich. Ein ordentliches Angebot mit einer E Mail Signatur ist ja eigentlich das Mindeste was man erwarten kann.

    Doch da merkt man schon wer es professionel macht oder nur um zu erhaschen. Die Kurse sind normal für gut besuchte Blogs. Also alles im grünen Bereich. Es bleibt einem ja immer noch die Entscheidung ob man es macht oder nicht und das ist auch gut so.

    Antworten
  2. Schöner Artikel. Ich habe in den letzten Monaten 2x solche Anfragen erhalten in denen mir eine wahre Flut von Gastartikeln angeboten wurde. In den meisten Fällen waren die Artikel thematisch auch nicht uninteressant. Mir wurden ganz viele “How to” Artikel angeboten. Sowas halte ich ja generell für hochwertigen Content. Allerdings waren diese Artikel wirklich bis obenhin zugestopft mit Keyword-Links. Mein Angebot die Artikel als Gastartikel aufzunehmen wenn ich sie individualisieren darf und die Links um 90% reduziere wurde dann natürlich auch nicht mehr beantwortet.

    Ich denke du beschreibst die Dinge schon richtig. Früher war man ein Gott an der Tastatur wenn man hochwertige Texte für Artikelverzeichnisse schreiben konnte. Heute hat das ganze nur noch eine untergeordnete Rolle und Artikelverzeichnisse (und auch Webkataloge) schimmeln teilweise als Datenmüll im Web vor sich hin.

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  3. Alper

    Ich habe in der Vergangenheit schon sehr oft das eine oder andere Angebot bekommen, einen Gastartikel auf meinem Blog zu veröffentlichen. Der Text sollte dabei komplett von der Person kommen und ich müsste gar nichts dafür tun. Tolle Sache? Prinzipiell schon. Nämlich dann, wenn Vertrauen zwischen den Parteien herrscht und klar ist, dass die Person nämlich nicht nur rein egoistische Ziele verfolgt.

    Ich habe mir vor einiger Zeit meine Gedanken gemacht, wie ich selber mit meinem Blog anderen Bloggern helfen kann. Auch ich habe Gastbeiträge im Sinn (die Idee reift aktuell noch) aber nicht zu einem bestimmten Thema was sich die Person aussuchen kann sondern nur, um den jeweils eigenen Blog vorzustellen. Ich möchte dadurch meine doch etwas größere Popularität im Netz nutzen, um auf kleinere Blogs aufmerksam zu machen.

    Aber auch da werde ich sehr gerne darauf achten, wer bei mir was veröffentlichen möchte. Es haben sich schon einige SEO-Spezialisten bei mir gemeldet und die fliegen natürlich direkt raus. Aber es gibt sehr viele Blogger mit einem ehrlichen Ansinnen und die werde ich wohl (so zumindest der aktuelle Stand) sehr gerne unterstützen.

    Gastbeiträge an sich will ich nicht verteufeln aber wie du schon sagst: Es kann eine Menge Schindluder damit getrieben werden. Wenn man den Personen jedoch vertraut und sie mag, dann kann man mit Gastbeiträgen sicher ein wenig weiterhelfen 🙂

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