Panda Update: Mein Weg vom Verlierer zum Gewinner!

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Im August 2011 war in Deutschland das erste Panda Update von Google. Auch ein paar meiner Projekte gingen aus dem Panda Update als Verlierer hervor. Dieses Blatt lässt sich wenden, ein Weg vom Verlierer zum Gewinner finden. Wie, das zeigt dieser Artikel.

Wenn gerade alles schön ist und wie am Schnürchen läuft, nimmt Google einen Pandabär und schüttelt alles gewaltig durcheinander. Das Ganze nennt sich dann Panda Update und hat zur Folge, dass betroffene Webprojekte auf einmal mit wesentlich weniger Besuchern und viel weniger Einnahmen konfrontiert werden. Für den, der zu den Panda Update Verlieren zählt und von seinen Webprojekten lebt, ein herber Schlag ins Gesicht. Doch so ist das Leben im Web mit unserer lieben größten Suchmaschine, mal gewinnt man, mal verliert man. Heute möchte ich dir von meinem Weg vom Verlierer zum Gewinner berichten. Theorien dazu, wie man aus dem Panda Update wieder raus kommt, gibt es ja genug. Heute zeige ich dir die Praxis an einem meiner Projekte, das den Weg heraus aus dem Panda Update vor einiger Zeit geschafft hat.

Panda Update Verlierer – und nun?

Vorletztes Jahr, rollte Google den ersten Panda Update in Deutschland aus. Mitte/Ende August gingen damit mal wieder so einige Existenzen den Bach runter, darunter auch meine mit ein paar betroffenen Projekten. Wer mich schon länger kennt, kann sich vorstellen, dass das für mich ein Schlag ins Gesicht war. Ein lieber SEO Kollege nannte meinen Blog einen Kollateralschaden. Für das zweite meiner vom Panda-Update betroffenen Projekte dürfte das auch zutreffen.

Erst mal ist der Ärger groß, dann kommt der Frust und an irgendeinem Punkt setzt man sich damit auseinander, sucht nach Ursachen und vor allem nach Wegen. Ich habe viel im Netz gelesen, noch mehr analysiert und ein Punkt hat mich am meisten angesprochen: Strategie überdenken. Das hatte ich dann auch gemacht. Die langjährige Erfahrung im Netz hat mich gelehrt, dass Retten nicht immer unbedingt die beste Strategie ist. Mit Rettungsversuchen habe ich in der Vergangenheit zu meiner Anfangszeit schon viel zu viel wertvolle Zeit und Mühen in den Sand gesetzt. Nichtsdestotrotz habe ich es mit der anderen betroffenen Website probiert und jetzt hat sie es geschafft. Sie ist aus dem Panda Update raus und steht besser als zuvor da. Ein langer Weg, der zum Erfolg führte. Nachfolgend kannst du lesen, wie ich das gemacht habe.

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Erster Schritt: die möglichen Ursachen evaluieren

Über die Ursachen, warum man zum Panda Update Verlierer wurde, gibt es sehr viel zu lesen im Netz. Eine Quelle, die ich dir nennen möchte, ist Julians Artikel: Wie kommt man aus Panda heraus? Ich stimme zwar nicht in allen Punkten mit Julian überein, dennoch ist sein Artikel in meinen Augen eine wertvolle Lesequelle für alle, die den Weg aus dem Panda Update heraus suchen.

Die Absprungrate und noch ein paar weitere Faktoren, wie z.B. Verweildauer, werden gerne als Gründe für Panda-betroffene Seiten genannt. Ich habe mich mit ein paar Seo Kollegen ausführlich persönlich unterhalten und meine eigenen Schlüsse gezogen und den Versuch gestartet.

Meine Vermutung der zu großen Themenbreite wurde zwar von vielen abgetan und mit großen Portalen gegen argumentiert, dennoch bin ich auch heute noch der Meinung, dass eine zu große Themenbreite eine Ursache sein kann. Nicht aufgrund der zu vielen Themen selbst, sondern eher aufgrund der abstrakten Keyword-Kombinationen die sich aufgrund dessen ergeben. Wer viele Themen hat, muss die geschickt auseinander halten, sonst kann das gut in die Panda-Hose gehen. Ich habe derart abstrakte Keyword Kombinationen beim Beackern meiner Domains gesehen, dass ganz klar ist, dass Leute die so etwas suchten, mit Sicherheit bei mir nicht fündig würden.

SERP-Return-Rate – Der Knackpunkt für den Panda Update

Damit wären wir bei der SERP-Return-Rate angelangt, der in meinen Augen der Dreh- und Angelpunkt für Panda betroffene Domains ist. Zu viele Besucher kehren nach erfolgloser Suche zurück in die organische Suche. Schön erklärt ist die SERP-Return-Rate in dem Artikel Absprungrate entmystifiziert! Alles was ein SEO über die Absprungrate wissen muss. Nur ist die SERP-Return-Rate leider eine Kennzahl, die Google uns nicht mitteilt. Da müssen wir uns anders behelfen.

Google kennt die SERP-Return-Rate sehr gut und stuft aufgrund dieser auch unser Ranking ein. Hat ein Artikel bzw. eine Unterseite eine zu hohe SERP-Return-Rate, dann schiebt Google sie im Ranking bei diesem Keyword nach hinten, so dass diese Seite weniger Besucher erhält. Ist für die Leute, die das suchen, schlicht und ergreifend nicht relevant. Hat eine Domain im Gesamten zu viele Seiten mit hoher SERP-Return-Rate, dann schlägt der Panda Update zu. Wer wiederum den Weg heraus schaffen möchte, muss sich genau dieser Seiten entledigen, seine so genannten Low Performer aufspüren und tschüss…

Low Performer aufspüren – Wie ich es gemacht habe

Zuerst einmal habe ich mich auf dem betroffenen Projekt von einem überflüssigen Themenbereich getrennt. Dieser hatte im gesamten nicht sonderlich viele Besucher und ich habe ihn auf eine eigene Subdomain ausgelagert. Dort hat er noch mal eine Chance und wenn er sich nicht verbessert, fliegt er irgendwann komplett raus.

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Im zweiten Schritt habe ich mir jeden einzelnen Artikel genau in Google Analytics angesehen. Spätestens an diesem Punkt wird klar, warum ich nicht das große, sondern das kleinere Projekt genommen habe. Ein richtig großer Aufwand. Und dann habe ich rigoros alle Artikel, die im gesamten Jahr weniger als 100 Seitenaufrufe im Gesamten hatten, gelöscht. Bzw. nicht richtig gelöscht, sondern auf eine Subdomain umgezogen, die auf noindex steht, also von Google nicht indexiert wird. Der Hintergrund dessen ist die erwähnte SERP-Return-Rate. Wenn diese zu hoch ist, stuft Google die entsprechende Site im Ranking zurück und damit sind auch die Besucher Mangelware. Entgegen der viel verbreitenden Annahme auf Absprungrate und Verweildauer zu achten, habe ich schlicht und ergreifend nur die Seitenaufrufe im Visier gehabt. Denn die Absprungrate ist nicht immer nur schlecht, es gibt ja auch eine gute Absprungrate, wie der oben verlinkte Artikel schön erklärt. Das heißt jetzt aber nicht, dass die Absprungrate und Verweildauer keine Rolle spielen!

Ein weiterer Punkt: Mangelnde Bilder

Gut entschlankt (dem Ganzen sind fast die Hälfte der Artikel des Projekts zum Opfer gefallen), ging ich mit dieser Domain in die nächste Optimierungsrunde auf dem Weg raus aus dem Panda Update. Meine betroffenen Domains haben neben der Themenvielfalt und den Low Performern noch einen weiteren Punkt gemeinsam: Viele Artikel bestehen einfach nur aus Text, kein Bild ist vorhanden. Also habe ich im nächsten Schritt jeden einzelnen Artikel angesehen und falls dort kein Bild war, ihn mit einem passenden Bild versorgt.

Geschafft: aus dem Panda Update Verlierer wurde ein Gewinner

Nach diesen gravierenden Änderungen Anfang diesen Jahres fing die Domain Ende März, Anfang April an, sich langsam positiv zu bewegen. Und es ging immer weiter. Nun ist sie definitiv aus dem Panda Update raus gekommen. Vor dem Panda Update lag Ihre Sichtbarkeit (Searchmetrics) bei 1,683 – direkt danach bei 1,673. Mittlerweile liegt sie bei 2,238 – besser als je zuvor. Auch die Besucherzahlen und die Einnahmen stimmen wieder bzw. sind besser als je zuvor.

Fazit

Der Weg vom Panda Verlierer zum Gewinner ist kein einfacher. Er ist sehr aufwendig, doch er funktioniert. Das heißt aber nicht, dass mein Weg ein Allheilmittel für betroffene Domains ist. Er war zumindest aber für dieses Projekt das Heilmittel. Für das andere große Projekt von mir weiß ich derzeit nicht, ob ich das jemals so durchziehen werde. Vielleicht ja, doch die Frage ist wann. Es ist richtig viel Arbeit, die einer Menge Zeit bedarf. Und da stellen sich die Fragen, ob es diese Zeit wert ist und wann ich sie habe.

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