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Google Sandbox generell bei Änderungen?

Über die sogenannte Sandbox von Google wird viel spekuliert. Bisher war unsicher, ob sie überhaupt wirklich existiert. Experten vermuten das zwar seit Jahren, doch wie üblich bei Google gab es bisher keine wirklichen Beweise. Die Sandbox soll angeblich bei neuen Seiten wirken, damit diese zunächst ihr “Teenagerleben” hinter sich bringen und dann “bei den Großen mitspielen” dürfen. So sorgt die Sandbox dafür, dass neue Seiten nicht sofort in die oberen Rängen der Suchmaschinenergebnisse aufsteigen können. So will man verhindern, dass unkontrolliert neue Seiten die Ergebnisse “stürmen”.

Nun hat Google ein neues Patent eingereicht. Daraus ist zu entnehmen, dass die Sandbox nicht mehr nur für neue Seite Seiten generell gilt, sondern immer dann, wenn sich eine Website grundlegend ändert. Das kann zum Beispiel bei einem Relaunch passieren. Hat man also eine Seite mit einem guten Ranking, sollte man bei einem Relaunch mit größter Vorsicht an die Arbeit gehen, weil Google vermutlich die Seite, obwohl auch älter, wie eine neue Seite behandelt. Da kommt dann wieder die Sandbox ins Spiel.

Das Google-Patent äußert sich in Absatz [0128] zu dem Thema. Demnach sieht es so aus, als sollte man nicht alle Bereiche einer Website gleichzeitig einem Relaunch unterziehen, sondern nur “scheibchenweise”. Ein klassischer Fall also, wo die Interessen von SEO-Experten und Designern in entgegengesetzte Richtungen gehen dürften. Dennoch ist bei einem Relaunch offenbar Vorsicht geboten, da sich das neue Patent in dieser Richtung relativ eindeutig äußert.


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