Google-Traffic: Warum du unbedingt auch andere Quellen nutzen solltest!

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Der Webmasterfriday wirft ein Thema auf, welches ich in der letzten halben Stunde bevor ich mich auf den Weg machen muss mal schnell behandeln möchte, da ich noch gestern einen Kollegen genau damit konfrontiert habe: Stützt du dich auf Google, dann stehst du auf sehr unsicheren Beinen.

Darauf konzentrieren sich die meisten SEOs

Alle, die diesen Artikel hier lesen haben einschlägige Erfahrungen mit Suchmaschinenoptimierung (oder lesen zumindest eine Menge darüber) und erhoffen von ihren Maßnahmen viele Besucher von Google. Bing, Yahoo und Co? Nein, um die kümmern sie sich nicht, weil verhältnismäßig wenige Leute diese Randsuchmaschinen nutzen (auch wenn sie eigentlich gar nicht so klein sind – und rein quantitativ über eine Menge potentieller Besucher für deine Seiten verfügen).

Wir alle kümmern uns eigentlich nur darum was genau uns in den Ergebnissen von Google nach vorne bringt – richtig? Ja, leider, muss man sagen. Denn wir sind nicht die einzigen – es gibt Tausende, Millionen andere Webmaster da draußen, die genau dasselbe machen und um ein Stück vom Kuchen abzubekommen, das groß genug für uns ist, müssen wir besser sein als alle anderen.

Doch denkt mal drüber nach – sind wir wirklich besser als alle anderen, wenn wir vorne auf Platz 1 für unser Keyword stehen (bei den meisten der personalisierten Suchergebnisse zumindest)? Oder haben wir einfach nur das Glück (oder die Erfahrungswerte) um genau die Kriterien auszuschöpfen die Google derzeit als Rankingfaktoren berücksichtigt?

Hochwertige Seiten bei Google?

Es gibt tausende hervorragende Websites für “Kredit” – aber es gibt nur eine Position 1 bei Google! OK, wie zuvor schon angedeutet gibt es wahrscheinlich nicht nur eine Position eins für jedes Keyword, sondern Dank Googles-Personalisierungs-Maßnahmen viele viele Position 1 Rankings für dasselbe Keyword in Google.de

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Aber nehmen wir mal an, dass alle User dieselbe Position 1 sehen würden – hat es aus Qualitäts(SEO)gründen die aktuell rankende Seite mehr verdient als die anderen? Hier liegt der Knackpunkt – wahrscheinlich nicht.

Nun stell dir vor, dass Google einfach mal die Spielregeln ändert … die Faktoren ein wenig drastischer verschiebt als das in den aktuellen Updates der Fall ist und wir haben ein tolles Resultat: Komplett andere Suchergebnisse – und kein bisschen schlechter als zuvor.

Kapiert? Es ist Googles Home in dem wir alle “spielen” und in diesem Haus gibt es so viele wirklich tolle Websites – da würde ich als Google doch einfach mal hergehen und allen tollen Websites für eine gewisse Zeit ein wenig Ruhm gönnen – was meinst du?

Was passiert? Alle Websites, die ein Top-Ranking als Geschäftsgrundlage hatten würden pleite gehen. Die ganzen Aufschreie in der Szene, die wir nach Panda hörten und die wir nun nach Penguin hören sind nur die Spitze des Eisbergs, den Google zeigen könnte … Oh oh

Was ist mein Rat?

Sehr einfach: Sorge dafür, dass Google nicht deine einzige Trafficquelle bleibt.

  • Nicht Google Adwords allein
  • Nicht Google Organic allein
  • Facebook Traffic? Ja, aber nicht allein
  • Twitter Traffic? Ja, aber nicht allein
  • Pinterest Traffic? Ja, aber nicht allein
  • Tumblr Traffic? Ja, aber nicht allein
  • Traffic aus Gastbeiträgen? Ja, aber nicht allein
  • Traffic aus qualifizierten Forenbeiträgen? Ja, aber nicht allein

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Je mehr verschiedene Traffic-Beine die dir aufbauen kannst, desto weniger abhängig bist du von einer einzigen Trafficquelle und umso sicherer ist dein Geschäftsmodell.

Kleiner Bonus – Ranking-Faktor externer Traffic!

Und weißt du was, wobei dir eine solche Verteilung des Traffics noch hilft? Beim Google-Ranking! Denn Google ist darauf aus die qualitativ besten Websites in den Suchergebnissen zu zeigen – und die qualitativ besten Seiten sind die, die eine Menge Aufmerksamkeit (früher Links … heute Trafficströme) von anderen bekommen.

Google kann Trafficströme messen und sie tun es auch (heute, früher oder später) über die Google-Toolbar, Chrome, eigene DNS (8.8.8.8; 8.8.4.4), Android, ISPs, … Kapiert? Deine beste Google-SEO-Strategie für die Zukunft muss eine Strategie losgelöst von Google sein.

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1 Kommentar
  1. Michael

    Ich sehe das vollkommen genauso, denn es ist doch schon eine rein unternehmerische Katastrophe, wenn ich mich auf nur 1 Kunden oder nur 1 Geldquelle, nur 1 Produkt oder 1 Dienstleistung beschränke.

    Jeder Unternehmer arbeitet sofort daran, sein Risiko zu minimieren und sich auf eine breitere Basis zu stellen. Wenn dann was weg bricht, dann wenigstens nicht die Existenz. Es ist grob fahrlässig, sich alleine auf DEN einen Kunden oder Traffic-Lieferanten zu spezialisieren, ohne nicht ein Backup in der Tasche zu haben … zumindest parallel mit aufzubauen.

    Wenn man einen Kanal nutzen muss, dann ist es Google, aber auch Facebook, auch alle anderen Social Media-Besucherströme, … es gibt kein „ODER“, es gibt immer nur „sowohl als auch“!

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