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Die Grenzen von SEO

Als Betreiber einer Website versucht man, möglichst weit oben in den Trefferlisten der Suchmaschinen zu landen. Dafür ackert man und wird, so wie in meinem Fall, im Laufe der Zeit zum waschechten SEO. Irgendwann stellt man allerdings fest, dass es mit SEO allein nicht dauerhaft schafft, ein Projekt am Leben zu halten und, was noch viel wichtiger ist, stetig zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass es weiter wächst oder zumindest ein gewisses Level nicht wieder unterschreitet.

Deswegen ist der Marketing-Mix wichtig. Damit meine ich jetzt nicht, dass man neben SEO auch noch SMO machen soll. Vielmehr zielt die Aussage auf einen beträchtlichen Teil SEM ab. Noch wichtiger in meinen Augen ist allerdings die Vermarktung eines Portals in der Öffentlichkeit – Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit sind zwei grundlegende Standpfeiler in jedem Marketing-Mix (sie sollten es zumindest sein).

SEO hat nämlich ein Problem. Selbst wenn man bei (auch hart umkämpften) Keywords auf den ersten oder sogar auf der ersten Position rankt, wird man es kaum schaffen, alle Themenbereiche grundlegend abzudecken und die eigene Website immer auf dem ersten Platz zu bekommen. Insofern sollte man sich an einem bestimmten Punkt überlegen, ob weitere Intensivierungen von SEO-Aktivitäten bei einem Projekt noch Sinn machen, oder ob man sich in andere Richtungen umsieht. Was Google vorgemacht hat und was das Internet seit jeher prägt, ist die Tatsache, dass man Werbung machen muss, um wirklich groß zu werden. Daran scheint kein Weg vorbeizuführen.

Für den Marketing-Mix also offenbar unvermeidlich – natürlich spielt da die Kostenfrage eine entscheidende Rolle. Und das ist der Punkt, durch den SEO so interessant wird – “kostenloser” Traffic. Wenn man perfekt rankt.


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