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Gute Beispiele für einen Linkbait

Gerade bei meinem Lieblings-Boulevardmagazin Taff entdeckt:

1. Online-Linkbait:

Einfach ein Video auf meine Website stellen und darin sämtliche Experimente mit Mikrowellen durchführen. Vom Eiern über Lichterketten wird alles gebruzzelt, was irgendwie gefährlich aussieht.

  • Folge: Das Video ist “amazing” und lässt gleichzeitig den “kleinen Jungen” im Zuschauer heraus, denn was verboten oder gefährlich ist macht schließlich mehr Spaß >> Virale Verbreitung >> Links auf meine Seite. Leider wurde die ursprüngliche Linkbait-Seite per 301 bereits auf die Homepage der Website geleitet. Warum nur 😉 ? Wer braucht da noch über SEO-Manipulationen – ein bisschen Schrägdenken kann auch hier so viel mehr bewirken 🙂

2. “Offline”-Linkbait:

Und dann war da noch die kleine Story mit der Polizei, die “zufällig” eine gestohlene Radeberger Fahne bei einem Kleinkavalier entdeckte. Bei laufenden Kameras. Direkt in Radeberg. Versteht sich von selbst 😉 . Danach wird die Radeberger Fahne ordnungsgemäß beschlagnahmt usw. Ob das jetzt ein kluger Werbeschachzug von Radeberger oder einfach nur purer Zufall war, ist zwar unklar. Aber auf eine Idee hat der kleine Rainbowpress-Bericht mich allemal gebracht: Angenommen, es würde tatsächlich einen “Fahnenklauer” in Radeberg geben. Der alle Radeberger Fahnen stiehlt, zunftsgemäß natürlich in “Nacht & Nebel”-Aktionen. Auf dieses Goodie würde die Klatschpresse vielleicht anbeißen und darüber einen kurzen Bericht drehen. Einen Bericht, der eigentlich (unabsichtlich) optimales Product Placement für Radeberger darstellt. Und das mit nur minimalen Kosten – wenn ich Radeberger wäre… 😉

So, jetzt weißt du warum ich oft auch Klatschpresse oder Boulevardpresse durchforste, man findet eben doch immer interessante Dinge 🙂


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