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4 Tipps damit deine Opt-Ins explodieren

Hast du dich schon immer gefragt, warum keiner auf deine Liste will? Um eine Liste aufzubauen, reicht es ja bei Weitem nicht aus, lediglich eine Opt-In Box auf seinem Blog zu positionieren. Wie du am besten Leute dazu bringst, dass sie sich auch bei deiner Liste anmelden ist eine Kunst für sich. Für diejenigen, die jetzt nicht wissen was ich mit Liste, Opt-In & Opt-In Box meine, hier noch einmal eine kurze Erklärung: Die Liste stellt eine Ansammlung an E-Mail-Adressen dar, die du auf deiner Webseite, mit Hilfe einer sogenannten Opt-In Box sammelst.

Jedes Mal, wenn ein Besucher sich über eine solche Opt-In Box anmeldet (das wird als Opt-In bezeichnet), wird seine E-Mail-Adresse deiner Liste hinzugefügt, welche somit wächst. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von sogenannten List-Building-Strategies, die dir dabei helfen sollen deine Liste aufzubauen. Jedoch beschäftigen sich diese meistens mit “externen Strategien”, wie zum Beispiel den Einsatz von Social Media zum Aufbau der Liste.

In diesem Artikel möchte ich jedoch auf 4 Möglichkeiten eingehen, die du jetzt sofort auf deinem Blog umsetzen kannst, um deine “Opt-In-Rate” (Conversion Rate) schlagartig zu erhöhen. Bevor du dich jetzt in Aufgaben, wie den Aufbau der Liste mit Hilfe von Facebook etc. vertiefst, solltest du zunächst diese “4 Basis-Optimierungen” an deinem Blog vornehmen.

Diese 4 Optimierungen, zielen im Gegensatz zu vielen List-Building-Strategies darauf aus, Leute zu einem Opt-In zu bewegen, wenn sie sich bereits auf dem Blog befinden. List-Building-Strategies hingegen, sind oftmals darauf ausgerichtet externe Faktoren zu nutzen, um Besucher zunächst auf den Blog und dann gezielt auf die Liste zu locken.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es für Anfänger schwer sein kann überhaupt eine Opt-In Box einzubauen, aber komm gar nicht erst auf die Idee dir diese Arbeit zu ersparen, da du ohne eine funktionierende Opt-In Box nicht in der Lage bist eine Liste aufzubauen und somit erst gar nicht in der Lage bist Geld im Internet zu verdienen! Zumindest nicht über Email-Marketing.

1. Position der Opt-In Box/en

Liegt etwas nicht oder nur kaum im Blickfeld des Betrachters, ist es überaus wahrscheinlich, dass dieser es nicht wahrnimmt. Und genau das gilt für eine schlecht positionierte Opt-In Box. Folglich geht der erhoffte Opt-In einfach flöten! Das wäre überaus schade, wenn man bedenkt, dass man so kurz vor dem “Ziel” noch scheitert. Befindet sich eine Person nämlich bereits auf deinem Blog und verlässt diesen nicht umgehend, kann man davon ausgehen, dass ein Interesse an deiner Nische besteht.

Somit sollte es ein Einfaches sein, diese Person zu einer Anmeldung auf deiner Liste zu bewegen. Befindet sich deine Opt-In Box jedoch irgendwo versteckt, tief innerhalb eines Artikels aus dem Archiv, ist es für den Besucher natürlich schlichtweg unmöglich sich überhaupt anzumelden. Aus diesem Grund solltest du dir auf jeden Fall zunächst darüber Gedanken machen, wo und vor allem auch wie viele Opt-In Boxen du auf deinen Blog einbaust.

Je mehr Opt-In Boxen, desto mehr Opt-Ins!

Wie du vielleicht bereits bemerkt hast, gibt es auf Blogs, die erfolgreich E-Mail Marketing betreiben eine Vielzahl von Plätze an denen sie eine Opt-In Box positioniert haben. Da wäre eine Opt-In Box auf der Homepage/Startseite, eine in der Sidebar, auf der Über-Mich-Page und unterhalb jedes Artikels. Diese Positionen sind oft bewusst gewählt und ich kann dir nur empfehlen das nachzumachen. Damit gehst du sicher, dass deine Opt-In Boxen nicht übersehen werden und sich deine Leser somit registrieren.

Bei der Positionierung in der Sidebar und auf der Homepage solltest du beachten, dass die Opt-In Boxen Vorrang vor allem anderen haben (sei es ein Button, eine Grafik oder Werbung). Aus diesem Grund, solltest du sie immer an oberster Stelle positionieren! Diese Opt-In Boxen sollen dem Besucher beim Laden der Seite regelrecht ins Auge springen, sodass er diese unmittelbar wahrnimmt.

Bei der Opt-In Box unterhalb der Artikel, solltest du darauf achten, dass sie auch wirklich unterhalb der Artikel bleibt und sich nicht irgendwo inmitten des Artikels befindet. Natürlich wird eine Opt-In Box innerhalb des Contents ziemlich sicher registriert, jedoch hat das eher die Aufmachung einer “Spamattacke” und wird somit als nervend, anstatt hilfreich empfunden.

Eine Opt-In Box ist unprofessionell und zwei sind immer noch zu wenig!

Obwohl mehr Opt-In Boxen generell auch zu mehr Opt-Ins führen, bedeutet das nicht, dass du einen Blog vollkommen mit Opt-In Boxen tapezieren sollst. Natürlich kannst du hin und wieder eine Opt-In Box in einem dafür passenden Artikel oder eine Seite einbetten, jedoch sollte die Anzahl überschaubar und nicht aufdringlich bleiben.

Eine weitere Stelle zur Positionierung einer Opt-In Box ist der Fußbereich deiner Webseite (dem sogenannten Footer). Diese Opt-In Box gehört ebenso wie die in der Sidebar, zu den “dauerhaften Opt-In Boxen”, da sie für gewöhnlich auf jeder Seite und jedem Artikel sichtbar sind (Sidebar und Footer werden immer angezeigt).

2. Aussehen der Opt-In Boxen

Da es für viele bereits schon schwer genug ist, überhaupt nur das form-tag (Stück HTML-Code) an der richtigen Stelle des Quellcodes zu positionieren, um somit eine funktionierende Opt-In Box einzubauen, gerät die Aufmachung, also das Aussehen der Opt-In Box, meistens in Vergessenheit.

Jedoch spielt das bei der Höhe der “Anmeldungsrate” (auch als Opt-In Rate oder Conversion Rate bezeichnet) eine wichtige Rolle. Wie bei jeder guten Werbung, muss das Angebot auch optisch ansprechend präsentiert werden. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass deine Opt-In Boxen “nach was aussehen”.

So habe ich schon einige Blogs gesehen, die gar keine oder wenn, gerade einmal eine Opt-In Box besitzen die zudem noch extrem unauffällig und optisch nicht ansprechend wirkte.

Mach den Anmelde-Button auffällig!

Dabei ist alles was man zum Erstellen einer coolen Opt-In Box braucht, ein Bildbearbeitungsprogramm wie Illustrator oder Photoshop (wenn man es etwas preiswerter haben möchte, würde auch Gimp oder sogar Paint ausreichen) und etwas Grundwissen in den Programmiersprachen CSS & HTML.

Gestalte deine Opt-In Boxen so, dass sie auch auffällig sind! Nutze meinetwegen knallige Farben, ansprechende Icons oder schicke Fonts, aber lass deine Besucher wissen, dass sie hier die Möglichkeit haben sich für etwas einzutragen! Vor allem der Anmelde-Button, sollte gut erkennbar und auffällig sein. Wenn ich eine Opt-In Box erstelle, gestalte ich den Anmelde-Button absichtlich in einer knalligen Farbe, damit sich dieser von seiner Umgebung abhebt.

3. Geschenk/Give Away

Einer der schlimmsten Fehler, den so viele begehen, wenn sie eine E-Mail-Liste aufbauen möchten, ist seinen Besuchern kein Geschenk anzubieten. Ja, ein Geschenk! Oder auch als Give Away bezeichnet. Dieses Geschenk ist für die Besucher nämlich ein Grund für die Anmeldung! Es ist ganz einfach: Ohne Grund zur Anmeldung wird sich auch kaum jemand anmelden!

Die Form und Art dieses Geschenkes kann unterschiedlich ausfallen. So kannst du ein kostenloses Onlineseminar anbieten, oder ein kostenloses E-Book, einen besonderen Bericht/Artikel, eine kostenlose Video-Reihe usw. Also ganz einfach irgendeine Form von gratis Content, welcher “den Nerv des Besuchers trifft” und in ihm das Verlangen weckt diesen haben zu müssen.

“Für Newsletter anmelden” ist der “Opt-In Tod”!

Oftmals sieht man den Versuch von “faulen Internetmarketern”, E-Mail-Adressen für ihre Liste einzusammeln indem sie lediglich eine Anmeldung für ihren Newsletter anbieten. Das sind meiner Meinung nach faule Internetmarketer, weil sie sich ganz einfach nicht die Mühe machen möchten irgendeine Art von gratis Content (Give Away) zu erstellen.

Jedoch ist das der Tod für deine Opt-Ins (Anmeldungen) und sollte aus diesem Grund auf keinen Fall von dir nachgemacht werden. Jetzt wird manch einer aufschreien, weil doch so viele große Unternehmen diese “Newsletter-Anmeldung” anbieten. Das mag ja auch so sein, jedoch müssen große Unternehmen sich und ihren Content bzw. ihr Produkt nicht mehr unter Beweis stellen.

Diese Unternehmen besitzen bereits Millionen von Kunden, die von ihnen überzeugt sind. Du als Blogger jedoch noch nicht! Sieh das Give Away auch als eine Chance an, um Leute von dir und deinem Content zu überzeugen und sie somit zu dauerhaften Kunden bzw. Lesern zu machen.

Du solltest den Anmelde-Button für deine Liste auch niemals mit: “Für Newsletter anmelden” betiteln. Stattdessen, sollte dieser zum Beispiel: “Anmelden”, “Will ich haben” oder “direkten Zugang erhalten” lauten.

4. Intro-Video

Hast du ein Give Away, welches du bei jeder Anmeldung auf deiner Liste hergibst, musst du das deine Besucher natürlich wissen lassen. Hierfür gibt es absolut nichts Besseres, aber wirklich absolut nichts Besseres, als ein Intro-Video. Leute lieben es den Menschen hinter einem Projekt oder einem Unternehmen kennenzulernen.

Sie schätzen den menschlichen Aspekt hinter der Sache. Und genau das, kannst du ihnen mit Hilfe eines Intro-Videos liefern. Wie du ein professionelles Intro-Video erstellst und worauf du dabei achten solltest, erfährst du in meinem kommenden Artikel: Wie du ein kugelsicheres Intro-Video erstellst.

Die Kombination aus Intro-Video und Give Away, lässt deine Anmeldungen explodieren

Intro-Video bedeutet nicht, dass du vor der Kamera stehen und Leute davon überzeugen musst sich auf deiner Liste anzumelden. Ein Intro-Video, dient vor allem zum Aufbau von Kompetenz und Vertrauen und gleichzeitig zum Vorstellen deines Give Aways. Es schlägt sozusagen zwei Fliegen mit einer Klatsche. Du gewinnst Vertrauen und gleichzeitig weckst du Interesse.

Dein Give Away solltest du natürlich auch innerhalb der Opt-In Boxen in Textform erwähnen, sodass Leute die dein Intro-Video aus welchem Grund auch immer nicht ansehen, über dieses trotzdem informiert werden. Und jetzt bist du an der Reihe! Leg los und setze diese Tipps in die Tat um, damit deine Anmeldungen explodieren!

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2 Kommentare

  1. Klasse. Das war Neuland für mich. Ich denke das ist eine Info mit der ich was anfangen kann.

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