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Hosting: So kannst du den richtigen Hoster und das perfekte Hosting-Paket für dich finden!

Eine erfolgreiche Webpräsenz beginnt immer mit der Auswahl des richtigen Webhosters. Wer allerdings das erste Mal eine Webseite ins Netz stellt fragt sich: „Was ist beim Hosting zu beachten?“ Diese Anleitung ist extra für Einsteiger gedacht. Hier findest du alles, was es bei der Auswahl des Webhosters zu beachten gibt.

Was ist ein Webhoster?

Wer eine Webseite ins Netz stellen möchte, wird früher oder später mit dem Begriff Webhoster konfrontiert. Als Hosting bezeichnet man die technische Bereitstellung von Inhalten im Internet. Sogenannte Provider (wie z. B. Host Europe, 1&1) stellen einen Rechner (Server) zur Verfügung der immer online ist und Internetnutzern die Inhalte der Webseite zur Verfügung stellt. Da das Internet sowie die Netzwerktechnik stets im Wandel ist und weiterentwickelt wird, empfiehlt es sich einen solchen Webhoster zu beauftragen.

Über den Webhoster lassen sich sogenannte Domains (Die „WWW“ Adresse) buchen wie z. B. www.deinewebsite.de. Im Bestellprozess kann man prüfen ob die Domain noch frei ist und anschließend eine solche Domain registrieren.

Welches Hosting Paket ist das Richtige?

Es kommt ganz darauf an, was man will. So individuell wie Nutzungsmöglichkeiten von Internetseiten sind, so individuell sind auch die Hosting Pakete. Es folgt nun eine kleine Auflistung, welches Hosting für welchen Zweck das richtige ist:

Unternehmens- / Firmen-Webseite

Bei einer Firmenwebseite die einmal ins Netz gestellt und mit Bildern, Unternehmensbeschreibung und ein paar Unterseiten eventuell noch mit einen Firmenclip, versehen werden soll, reicht es völlig aus einen Einsteiger-Tarif zu wählen. Mit zirka 200 MB bis 2 Gigabyte Speicher für Inhalte kommt man ganz gut zurecht. Die Preise für diesen Verwendungszweck liegen zwischen 1,49 € und 4,99 € pro Monat je nach dem für welchen Webhoster man sich entscheidet.

Internetblog

Ein Internetblog, wo man mehrmals im Monat neue Inhalte veröffentlicht braucht da schon wesentlich mehr an Hosting-Leistungen. Hochauflösende Bilder, Podcasts, High-Definition Video-Inhalte usw. benötigen heutzutage sehr viel Speicherplatz. Außerdem benötigt man ein Hosting-Paket, welches mindestens eine MySql-Datenbank hat und die Programmiersprache PHP5 (und aufwärts) versteht. Ein Internetblog wird meistens mit Content Management Systemen umgesetzt und diese benötigen meistens etwas mehr als ein Basis-Einsteiger-Tarif bietet. Hier bewegen sich die Preise zwischen 2,99 € und 8,99 € pro Monat.

Onlineshop

Ein Onlineshop benötigt wie ein Blog sehr viel Speicherplatz für Artikelbilder und Videos. Heutzutage ist es zwar unüblich, aber es kann sein das einige Webhoster die Onlineshops anbieten noch den Datenverkehr (Traffic) auf der Seite begrenzen. Deshalb ist hier neben hohem Speicherplatz, MySql und PHP5 fähigem Hosting-Paket unbedingt darauf zu achten, dass man unlimitierten Traffic inklusive hat. Schließlich will man mit einem Onlineshop Umsatz machen und dazu benötigt man viel Traffic.

Auswahl des richtigen Webhosters

Normalerweise bieten heutzutage alle Webhoster gleiche Leistungen an. Der Webserver der von den Providern zur Verfügung gestellt wird, ist meistens technisch auf dem gleichen Niveau wie die anderen. Doch im Kleingedruckten erkennt man preisliche Unterschiede. So kann zum Beispiel der Preis des Hosting Paketes auch darin variieren, welche Zahlungsweise man aussucht. Zahlt man bei den größeren Paketen halbjährlich oder jährlich im Voraus wird’s günstiger als bei der monatlichen Zahlungsweise. Außerdem ist die Frage auch noch, ob es einem reicht wenn man nur E-Mail Support erhält oder lieber telefonischen Support bevorzugt. Technische Probleme können früher oder später auftreten.

Meistens teilt man sich einen Server mit anderen Kunden des jeweiligen Providers, daher der günstige Preis für das „Grundstück“ im Internet. Will man mit seiner Webseite irgendwann gute Platzierungen in Suchmaschinen ergattern, ist es sehr wichtig, nicht gleich den günstigsten Webhoster auszuwählen. Wenn man sich mit Spammern und z. B. Pornoseiten einen und denselben Webserver teilt, kann das sehr negative Auswirkungen auf die Platzierung bei Google & Co. haben. Da nutzt einem dann die beste Suchmaschinenoptimierung nichts.

Kostenlose Webhoster

Einen kostenlosen Webhoster kann man mal zum Ausprobieren nehmen, aber wenn man es schon halbwegs ernst mit seiner Internetpräsenz meint, dann sollte man einen großen Abstand davor halten. Kostenlose Hosting-Anbieter finanzieren sich durch Werbung. Auf der eigenen „kostenlosen Webseite“ werden Anzeigen eingeblendet worauf man keinen Einfluss hat.

Nachteile von kostenlosen Webhostern:

  • Die Webseite kann nach Belieben von dem kostenlosen Dienstanbieter gelöscht werden
  • Kein Einfluss auf die Werbung die eingeblendet wird
  • Da es sich um sogenannte Subdomains handelt (meinewebseite.kostenloserhoster.de) können potenzielle Kunden abgeschreckt werden
  • Nachteile in Suchmaschinen Platzierungen
  • Einige Werbeplattformen verbieten die Bewerbung von Subdomains.
  • Und so weiter und so fort. Die Liste der Nachteile könnte man jetzt ewig lang machen.

Der optimale Start

Es empfiehlt sich generell mit dem möglichst kleinsten Hosting-Tarif zu starten und mit der Zeit weitere Upgrades vorzunehmen. Die meisten Hosting-Anbieter bieten die Möglichkeit, gegen eine kleine Gebühr weitere Leistungen zu buchen. Man hat also sehr große Freiheiten und muss nicht gleich das teuerste Paket buchen.

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