Hub Seite: So wird man ein Hub oder eine Linkschleuder!

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Im heutigem Artikel schreibe ich mal wieder darüber, wie wichtig die Links auf der eigenen Seite sind. Ein paar Mal habe ich schon darüber geschrieben. Da es bei vielen immer noch nicht geklingelt hat, versuche ich es wieder und diesmal besser zu erklären.

Was sind Google Hubs?

Dass Google nicht jeden Link gleich stark gewichtet, ist wohl allen klar. Hauptsächlich hängt es davon ab, wie gut die linkgebende Seite verlinkt ist und wie viele externe Links auf der Seite zu finden sind. Das ist die Meinung von vielen – im Groben stimmt sie auch. Aber wirklich nur im Groben.

Google macht bei einer bestimmten Art von Seiten große Ausnahmen. Das sind sogenannte Hubs. Hubs sind sehr oft private Seiten, die es sich bei der Erstellung der Webseite zum Ziel gemacht haben, alle anderen relevanten Seiten zu finden um dem Besucher einen Mehrwert zu bieten. Das fällt natürlich auf die eigene Seite zurück: Der Besucher denkt sich “Wow, der kennt sich aber aus! Er kennt alle relevanten Seiten zum Thema.”

Der Besucher klickt auf die Links und findet wunderbare und gute Webseiten zum gleichen Thema wie die Hubseite. Er hat vorher schon ein wenig gesucht, aber nur Müll im Netz gefunden. Diese “Müll-Seiten” tauchen in der Linkliste des Hubs aber nicht auf – nur gute und hochwertige Seiten. Das Vertrauen des Besuchers in die Hub-Seite steigt und er nimmt sie als “letzte Instanz” wahr.

Google denkt sich das Gleiche wie dieser Besucher!

Im Klartext heißt das, dass

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  1. Google die Hubseite besser rankt als gleichwertige Seiten im selben Themenumfeld
  2. Google die Links, die von der Hubseite weggehen mehr gewichtet als Links auf anderen Seiten
  3. Google sich nicht darum schert, ob auf der Linkliste 30 verschiedene Domains verlinkt wurden, weil der Googlebot sich denkt “Endlich jemand, der eine Ahnung vom Thema hat”

Sehen wir uns doch einmal die typische Top 10 Verlinkung an:

Hub Effekt

Im Beispiel sind 6 Seiten wild miteinander verlinkt worden. Das passiert durch Linktausch, Kauf oder auch durch reziproke Links (Doppelpfeil). Interessant sind die Effekte für Domain 4, 6 und 7 (dem Hub).

Domain 4

Domain 4 ist eigentlich recht gut verlinkt: Ein (reziproker) Link von Domain 2 und einer von Domain 3. Was ihr allerdings fehlt: Sie ist die einzige Domain, die nicht vom Hub verlinkt wurde. Das kann gravierende Rankingunterschiede mit sich bringen!

Domain 6

Domain 6 hat kaum Links, aber einen kleinen Vorteil gegenüber allen anderen Domains (1 – 5): Sie linkt auf den Hub. Und wer auf den Hub linkt, der bekommt von Google auch Trust. Der Hub verlinkt auch auf sie – ein sehr gutes Zeichen.

Domain 7 (Der Hub)

Der Hub hat nur einen einzigen Link von Domain 6, wird aber mit etwas Glück besser ranken als alle anderen Domains im Schaubild. Der Grund: Die Domain bietet eine Übersicht über alle ihre Mitbewerber und Google mag Seiten, die einen Überblick und weiterführende Links zum Thema geben. Sie verlinkt auf alle Seiten bis auf Domain 4, weswegen sie Domain 4 damit ausschließt und ihr Ranking beeinflusst.

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Was nun?

Die obige Grafik ist ein Idealtyp, der niemals existieren kann. Die Realität sieht eher wie die untere Grafik aus. Hierbei habe ich bei der vorigen Grafik das Verhalten von Domain 4, 6 und 7 verändert. Die untere Grafik könnte auch einen späteren Zeitraum der gleichen Situation darstellen.

Hub in der Realität

Was hat sich geändert?

Domain 4

Domain 4 hat kapiert was los war und hat vollkommen richtig gehandelt. Zunächst hat Domain 4 den Hub angeschrieben, ob sie ihn nicht auch verlinken wollen und ist damit in den Kreis der “verhubten” Domains aufgestiegen.

Der zweite Schritt war dann richtig genial: Domain 4 hat sich selbst zu einem Hub gemacht. Und nicht nur das: Im Gegensatz zum “alten Hub” verlinkt Domain 4 nicht nur auf Domain 1, 2, 3, 5 und den Hub, sondern noch auf eine weitere Reihe handverlesener themenrelevanter Seiten: Die Definition des Themas in einem Wörterbuch, die Universitäts-Fakultät zum Thema (wenn vorhanden), einem gemeinnützigen Verein zum Thema, die entsprechende DMOZ-Kategorie und weitere themenrelevante Seiten.

Jetzt ist Domain 4 nicht nur ein Hub, sondern sogar ein besserer Hub als Domain 7, weil sie noch intensiver Recherche betrieben hat. Das wird ihren Trust und damit auch ihr Ranking enorm verändern.

Domain 6

Domain 6 war mit ihrem Ranking auch nicht zufrieden und hat “ordentlich” Linktausch betrieben. Als Tauschpartner war man nicht wählerisch: Man verlinkt auf alle möglichen Seiten zu allen nur erdenklichen Themen, die ihrerseits wieder auf alle möglichen Seiten zu allen nur erdenklichen Themen verlinken.

Hubs sind in diesem Linknetzwerk meilenweit entfernt und kaum eine Domain hat Links von guten Hubs, weil sie nicht gerade die besten Seiten sind. 🙂 Die Linktauschseiten sind allerdings vielleicht der Grund, warum Domain 6 bald abstürzen wird. Der Grund liegt genauer darin:

  1. Sind die Linktauschseiten ihrerseits wieder Linktauschseiten und keine von ihnen ist ein echter Hub, sondern alle nur von mangelnder Qualität. Sie haben die meisten Links durch unrelevanten Linktausch bekommen und sind damit eindeutig gestempelt. Ein bisschen was wird natürlich vererbt – großen Trust kann man aber nicht erwarten.
  2. Sind die Linktauschseiten nicht themenrelevant. Der Googlebot weiß genau, warum Domain 6 auf diese anderen unrelevanten Seiten verlinkt – das hat er schon oft gesehen und solche Seiten durchschaut. Domain 6 katapultiert sich damit ins Aus und verlässt den “Kreis” der relevanten Domains.
  3. Kündigt (im Beispiel) der “alte Hub” Domain 7 die Freundschaft, weil Domain 6 auf minderwertige Seiten verweist.

Kurz: Domain 6 ist eine Linkschleuder geworden.

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Vielleicht sollten diejenigen, die auf jeder ihrer Unterseiten 5 unrelevante Linktauschpartner haben sich den oberen Abschnitt noch einmal durchlesen (ab Domain 6) und einmal in sich gehen.

Domain 7

Der “alte Hub” hat zwar immer noch ordentlich Trust, wurde allerdings von Domain 4 überholt. Mit dem Entfernen des Links auf Domain 6 hat der Hub allerdings richtig gehandelt. Für Domain 7 wäre es jetzt Zeit, richtig gute Links zu sammeln – sie hat nur einen Link von der (jetzt schlechten) Domain 6.

Die anderen Domains (1, 2, 3 und 5)

Für die anderen Domains ändert sich nichts – sie sind eben Standard-Seiten. Aber wer will schon Standard sein? 😉

Was man daraus lernen sollte:

  • eine Linkliste mit 30 externen themenrelevanten Links ist besser als eine mit 5 unrelevanten Links.
  • Linktausch nur, wenn die Seiten relevant sind!
  • Unrelevanten Linktausch mit schmuddeligen Nebenprojekten betreiben, aber niemals das Hauptprojekt mit unrelevanten Link “verwässern”
  • Hubs zu finden ist gut, selbst ein Hub zu werden ist besser

Und wo ist der Beweis?

Schau dir einfach mal ein paar Seiten an, die richtig gut ranken und nicht gerade die absoluten SEO-Seiten sind. Die meisten von ihnen haben einen Bereich “Links”, “weiterführende Informationen” oder gar einen sehr speziellen und streng geführten Webkatalog angehängt. Viele eingehende Links haben diese Seiten nicht – aber sie sind eben Hubs.

Probier es doch einfach einmal aus und bau eine richtig gute, kommentierte Linkliste zu deinem Themengebiet. Pfeif auf Dinge wie “Ich verlinke meine Konkurrenz” doch nicht und bau die Seite wirklich für den Benutzer, der weiterführende Infos sucht. Dann warte ab und sieh was passiert. Du wirst im Ranking steigen, mehr wiederkehrende Besucher haben (weil manche deine Linkliste vielleicht bookmarken) und die Besucher werden (so ganz nebenbei) deiner Seite mehr vertrauen als vorher, weil du ihnen gute Ressourcen bietest, auch wenn es die Konkurrenz ist.

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7 Kommentare
  1. Peter

    Sehr geiler Artikel. Kann ich aber auch nur bestätigen. Eine Seite die überhaupt nicht rankt habe ich vor drei Wochen nach dem Muster erstellt. Jetzt ranke ich recht gut bei dem speziellen Thema.

    Themenrelevant tausche ich eh nur noch… und dann möglichst aus dem Content. Wer also einen zuverlässigen Linkpartner sucht, der kann mich gerne bei ansprechen 🙂

    Antworten
  2. Man sollte dazu sagen, das reine Linklisten natürlich nicht besser ranken als normale Content Seiten. Hier werden ja meist nur stur 100 Links runtergerattert und gut ist, da bevorzugt Gurgle natürlich eher textlastige Seiten mit Verlinkung aus dem Content heraus. Ich denke aber Du meinst Contentseiten die zusätzlich eine Hub-Funktion ausüben oder? Stichwort Blogroll?

    Antworten
    • Nein, ich meine in diesem Fall wirklich Linklisten. Allerdings ist eine kommentierte Linkliste immer noch am besten!
      URL: Beschreibung
      URL: Beschreibung
      Unkommentierte Linklisten sind ja auch für den Leser nicht sehr hilfreich. 😉

      Antworten
  3. SEO King

    Wirklich ein sehr schöner Artikel. Das ausgehende Links auch eine Wirkung haben sollen sobald sie thematisch passend sind, wird ja schon länger gemunkelt. 😉

    Ich denke das da ein gewisser Promillebereich ins Ranking miteinfliessen kann, nur im Augenblick funktioniert die Brechstange beim Ranking mit themenfremden Links immer noch zu gut.

    Wobei ich “echte” Hubs eher selten in den Serps sehe, das ist dann meistens die versteckte Uni Seite. Diese haben soviel Wucht, das sie eine Seite in die Top 10 schon mal bringen können, auch bei harten Keys.

    Im deutschen Raum gibt es aber wirklich sehr sehr wenige “Real Hubs”

    Antworten
  4. Chris

    Erstelle seit 3 Monaten mein neues Projekt nach diesem Prinzip, aber nicht um bei der SUMA gut zu ranken (also nicht ausschliesslich), sonderne echt Informationen zu bringen.

    Würde diesen Artikel gern verlinken, leider bin ich mit meinen SEO-Artikeln noch nicht soweit! Will ja Kontinuität und Logik bewahren. AAABER die ganz große Frage ist doch: Wie stark kannst du das untermauern ????? Theoretisch ist das plausibel und sehr erstrebenswert, praktisch stellt sich die Frage inwieweit Google das WIRKLICH erkennt und dem Wert beimisst?

    Die alten Faktoren mit eingehender Links und Projektvolumen sind da noch sehr behindernd …..

    Antworten
    • Schaden tut meine Theorie auf keinen Fall. Eine Unterseite mit nützlichen Links für seine Besucher zu erstellen, gehört meiner Meinung nach zu den “Must haves” für Webprojekte. Nur SEOs scheuen sich davor. Probier es doch einfach mal aus, dann siehst du den Effekt. 😉

      Antworten
  5. Martin

    Provokativer Post: Grundsätzlich geht es um den Mehrwert für den Nutzer… man sollte sich vielleicht über den eigenen Mehrwert Gedanken machen, wenn man fremde Seiten anlinken muss..

    Theoretisch (wie das oben genannte Modell) sollte das Ziel eines jeden Seitenbetreibers sein die spannensten, informativsten, meisten Informationen etc. auf seiner EIGENEN Website für den User bereitzustellen. Hubs anlinken etc. kaschiert nur die eigene Schwäche..

    Antworten

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