Linknetzwerk: Wie kann ich ein Link Netzwerk selber aufbauen?

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Nachdem ich in den letzten Tagen zwei interessante Artikel lesen und ein nettes Telefonat zu diesem Thema führen durfte, möchte ich hier mal meine Meinung zum Thema Linknetzwerke loswerden.

Fast jede SEO Agentur sammelt im Laufe der Zeit eine beachtliche Menge an Domains an. Viele Agenturen nutzen die Domains direkt als Satelliten oder Presell-Pages für Kunden, andere bauen allgemeinere Seiten oder Portale wie Bookmark-Dienste, Counter, Foren, etc. auf.

Was ist beim Aufbau eines Linknetzwerks besonders wichtig?

Grundsätzlich sollte man mindestens eine andere IP-Adresse, besser ein anderes Class-C Netzwerk, für jede innerhalb eines Projektes verwendete Domain nutzen. Das bedeutet man benötigt diverse Webspace-Anbieter oder nutzt auf diesen Service spezialisierte Hoster, welche Server mit verschiedenen IP-Adressen anbieten.

Günstige Webspace-Pakete findet man z. B. bei Webhostlist. Um sich bei Kündigungen nicht ständig mit Domainumzügen herumquälen zu müssen und auch aus Kostengründen empfiehlt es sich einen Domainprovider zu nutzen und die Domain dann über den DNS-Eintrag auf den entsprechenden Provider zu setzen. Für viele Provider ist das kein Problem und die Preise für die Webspace-Pakete ohne Domain sind oftmals sehr günstig.

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Um ein Linknetzwerk für Google wirklich “unsichtbar” zu machen, muss man auch bei den Inhaberdaten zu der Domain Veränderungen vornehmen, was allerdings rechtlich auch problematisch sein kann.

Je nach Größe des Linknetzwerks sollte man sich darüber Gedanken machen. Ob sogenannte Trust-Services (Anonymisierung der Domain-Inhaberdaten) von Domainprovidern Sinn machen ist fraglich, wenn Google tatsächlich die Daten der Registry auswerten würde, wären solche Einträge doch ein deutliches Zeichen für unseriöse Webseiten. Meiner Erfahrung nach spielen die Einträge im Moment aber keine große Rolle.

Wichtig ist natürlich auch, nicht auf allen seinen Domains den gleichen Adsense Account zu nutzen… Leichter kann man es Google dann wirklich nicht mehr machen. 😉 Doch auch andere Footprints müssen vermieden werden.

Ein Linknetzwerk will gepflegt werden

Ein Linknetzwerk muss gepflegt werden. Content sollte regelmäßig nachgeschoben werden, die genutzten Softwarelösungen (WordPress, Redaxo, etc.) müssen auf dem neusten Stand gebracht und user-generated Content muss geprüft werden.

Auch der Backlink-Aufbau für die einzelnen Domains kann natürlich viel Zeit in Anspruch nehmen, wobei man je nach Wert und Wichtigkeit solcher Satelliten auch “einfache” und automatische Linkbuilding-Methoden in Betracht ziehen kann.

Alles in allem ist ein eigenes großes Linknetzwerk sicherlich eine tolle Sache um relativ gelassen in den SERPs seine Keywords zu pushen. Das Ganze muss aber gut geplant und verwaltet werden, um auf Dauer wirklich effektiv zu funktionieren.

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16 Tipps für ein perfektes Linknetzwerk

Ein Netzwerk von mehreren Domains ist für viele SEOs für die Arbeit als SEO unabdingbar. Dennoch sollte man einige Dinge beachten, damit im Ernstfall nicht das gesamte Linknetzwerk auffliegt.

Welche Dinge das sind, möchte ich dir abschließend in den folgenden 16 (hoffentlich) nützlichen Tipps für ein perfektes Linknetzwerk nahe legen. Ein paar der Tipps kennst du garantiert schon, aber vielleicht ist ja doch der ein oder andere Tipp dabei, den du noch nicht gekannt hast:

  1. Erstelle ordentliche Seiten mit ordentlichem Content, nicht nur 10 Seiten Domains. Eine ordentliche Domain hat meist so um die 50 bis 100 Unterseiten.
  2. Bleib bei dem Thema wo du dich auskennst. Dir bringen irgendwelche Seiten zu Themen wo du fast nichts weißt rein gar nichts.
  3. Achte darauf, dass der Content nie gleich klingt und er immer und immer wieder Informativ ist. Schreib nicht alles auf jeder Domain nieder.
  4. Sorge in regelmäßigen Abständen für aktuellen Content.
  5. Streu am besten die Keywords zu den Domains und versuche nicht 5 oder gar mehr Domains auf dasselbe Keyword zu optimieren.
  6. Achte bei der Wahl der Linkpartner darauf, dass du nicht von einer Seite auf mehrere Seiten deines Netzwerkes verlinkst und am schlimmsten dann noch mit demselben Keyword. Es fällt auf, wenn die Backlinks immer von denselben Quellen kommen.
  7. Gestalte das Layout immer unterschiedlich. Man muss nicht auf den ersten Blick erkennen, was alles zusammen gehört. Wer das Wissen möchte, schaut auch ins Impressum.
  8. Stehe zu deinen Projekten mit deinem Namen und schreibt nicht irgendwas ins Impressum oder gar bei der DENIC rein. (Der „White Hat“ Linknetzwerk Weg).
  9. Verlinke dein Netzwerk wenn möglich nicht untereinander. Auch wenn die Links passen sollten, sollte man es vermeiden.
  10. Sorge dafür, dass jede Domains ordentlich Backlinks erhält, nicht nur aus Webkatalogen. Ein Netzwerk bringt nur dann etwas, wenn es eine gewisse Stärke hat.
  11. Bau nicht auf jeder Seite AdSense oder so ein. Anhand der Publisher-ID oder ähnlichem erkennt man ganz schnell welche Seite wohin gehört.
  12. Wenn du die Google Webmaster Tools nutzt, dann bitte nicht alle Seiten unter ein und demselben Account verwalten.
  13. Schicke keinem anderen dein komplettes Netzwerk per Liste zu. Gib immer nur einen Teil zu sehen und behalte die richtig guten Projekte für dich selbst in der Hinterhand.
  14. Wenn du das Impressum als Grafik einbaust, nenne die Grafik immer anders. Ich hab schon Netzwerke gesehen, wo es überall ein imp-firmenname.jpg Bild gibt.
  15. Nutze ein paar deiner Seiten auch zum Testen von neuen Dingen. Wenn du genug Seiten hast, sollten zumindest auch zwei Testseiten dabei sein.
  16. Besuche nie eine Seite nach der anderen von deinem Netzwerk. Und falls es unbedingt sein muss, schaltet die Google Toolbar (falls installiert) und den Alexa Rank (falls installiert) aus.

Fallen dir noch weitere Dinge ein, die man beachten sollte? Wenn ja, lasst es mich mit einem Kommentar wissen 😉

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21 Kommentare
  1. Konstantin

    16. Surfe nicht mit Google Chrome auf deinem Netzwerk?!? 😉

    Bringt es eigentlich etwas bei vielen Free-Blog-Anbietern Subdomains zu nehmen und diese mit Content und Links zu füttern?

    Antworten
    • Netter Tipp 😉 Das mit den Freeblog-Anbietern funktioniert und bringt auch etwas. Die größte Gefahr ist dann aber darin, dass man abhängig ist vom Free-Blog-Anbieter. Macht dieser zu, steht man alleine da. Eine eigene Domain ist da doch besser geeignet.

      Antworten
  2. Malte

    Ganz ehrlich, dass sind keine Tipps für SEO-Netzwerke! Das sind Tipps für einen SEO, der 10 bis 100 Domains hat.

    Ein Netzwerk hat ja gerade den Sinn, dass dadurch Linkpower fliest (Stichwort Linkpyramide mit schlechten Seiten ganz unten und melkbaren E-Commerce Seiten ganz oben). Speziell die Punkte 1, 5 und 9 sind dann totaler Murks. Aber wer sich an diese Regeln nicht hält sollte natürlich schon wissen, was er tut.

    Antworten
    • Natürlich hast du mit den Punkten teilweise recht. Bei Themenrelevanz und einer gewissen Größe kann man natürlich auch die ein oder andere Seite miteinander verlinken. Dadurch wird das Netzwerk natürlich gestärkt. Aber: Es hat nicht jeder so ein Netzwerk wie du 😉

      Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass kleine Seiten mit 5 – 10 Unterseiten immer weniger Wirkung zeigen. Um diese dann am Leben zu halten, muss man dann wieder mehr aus dem eigenen Netzwerk darauf verlinken oder Linktausch betreiben. Aber das weist du ja. Ständig wachsende Domains haben es dagegen leichter.

      Antworten
  3. Daniel

    Die SEO-Tipps sind auf alle Fälle nützlich. Nur muss man erstmal 50 – 100 Seiten voll kriegen 😀 Da müsste man noch 2 – 3 Punkte beifügen – Geduld – Ausdauer und Fleiß. Ohne das wird man beim Suchmaschinenoptimieren nicht wirklich weit kommen.

    Antworten
  4. Roman

    Hallo Leute

    vielleicht würde da noch folgendes hinpassen: 17.: Versucht, für jede Domain eine unterschiedliche IP/Server hinzukriegen.

    Gruss, Roman

    Antworten
    • Das hab ich ganz vergessen. Wobei dieser Punkt natürlich schon etwas schwieriger wird, bei 100 Projekten und noch mehr. Auf jeden Fall sollte eine bestimmte IP-Vielfalt vorhanden sein.

      Antworten
  5. Konstantin

    @Mr. Black Hat Deswegen ja meine Frage mit den Free-Blog-Anbietern. Wenn man da immer auf andere zurückgreift hat man ja gratis auch immer andere IPs.

    Antworten
    • Wie schon gesagt, an sich funktioniert es. Anfangs wahrscheinlich sogar etwas besser, wie wenn du dir eine neue Domain holst. Das Problem ist eben die Abhängigkeit von dem Free-Blog-Anbieter. Wenn dieser seinen Dienst einstellt, muss du dir eine neuen Suchen, Links umsetzen, etc. Von daher empfehle ich die eigene Domain 😉

      Antworten
  6. Skiller

    Wenn Leute von Netzwerken sprechen dann doch oft im Blackhat Stil. Diese Netzwerke waren schon immer sehr gefährlich. Gute Netzwerke bestehen doch schon lange aus Trusted Sites. Da entfällt der Gedanke über Parasite oder Freehosting.

    Jedes Projekt ist ein Projekt. Wenn man so ein Netzwerk baut kannst du getrost auch untereinander verlinken, das ist egal. Auch die Angst vor dem Impressum ist dann Quatsch. Denkt halt nicht so BH lästig dann ist alles einfacher, dauerhafter und finanzsicherer.

    Antworten
  7. Chris

    Tolle Zusammenfassung, aber krieg das mal hin 10 Domains a 50 Unetrseiten …. 😉

    Und die dann auch noch mit genügend bl zu versorgen! Dann müssen sie noch ein Thema haben was Traffic bringt und gegen die Konkurrenz hochgehalten werden ….

    Für Workoholic aber sicherlich zu bewerkstelligen ..

    Antworten
    • Hi Chris, wie gesagt eine Webseite wächst ja auch mit der Zeit und einen Teil kann man ja eventuell auch Outsourcen 🙂

      Antworten
  8. Markus

    @Konstantin, Freeblogs sind gut um schäbige Links (automatische Linktauschnetzwerke, Comment-/Forenspam, usw.) ins eigene Netzwerk einzuspeisen. Wenn du ernsthaftes Linkbuilding mit gutem Content machen willst, hoste lieber selber.

    Und wenn du doch Freeblogs machst, dann sichere deine Inhalte, damit du sie (falls, nein besser wenn, das Blog gelöscht wird mit den gleichen Artikeln direkt ein neues starten kannst).

    Antworten
  9. Lenz

    Naja, Punkt 8 ist wie viele sicher denken gar kein Fake. Eher der Punkt 16 ist überflüssig. Man sollte schon zu seinen Projekten stehen, zumindest als WhiteHat SEO 😉 Als Blacky kann man natürlich überall was anderes angeben, was auch seine Vorteile hat.

    Antworten
  10. Mukki

    Warum verschiedene Konten für Webmaster Adsense und Co. benutzen, wenn am Ende über all der selbe Name im Whois und Impressum steht? Google ist nicht umsonst Registrant.

    Antworten
  11. Melanie

    Viele interessante News, allerdings ist es wirklich notwendig die Domains z. B. unter unterschiedlichen Namen zu registrieren und für jeden Account ein eigenen google-analytics-account?

    Bisher habe ich noch nicht gehört dass man das machen muss, deshalb die Frage.

    Antworten
    • Google ist selbst Domain-Registrar, d. h. Google hat Einsicht auf die Domainbesitzerdaten. Ebenso kann (und wird bestimmt auch) Google die gespeicherten Daten in Analytics auswerten. Wenn Google schon Zugriff auf so viele Daten hat, wieso sollten sie dies nicht auch nutzen?

      Antworten
  12. Ollie

    Freehoster kann man vergessen, wenn man ein gutes Netzwerk auf Dauer aufbauen will.

    Google Analytics für SEO?? Glaube ich kaum.

    Antworten
  13. Ben

    Also ein paar Freeblogs sollten schon dabei sein (soll ja natürlich aussehen) und man braucht auch nicht nur super Links, also Blogkommentare und Webkataloge (dofollow und nofollow Mix) sollten auch drinn sein und dann natürlich nur passend Verlinken im Netzwerk und extern, dann sollte es schon klappen.

    Aber natürlich dauert es seite Zeit bis man genug Seiten mit vernünftigem Content hat damit es richtig zieht. Google Analytics verwende ich gar nicht mehr, auf den meisten Seiten läuft Piwik (ist aber ziemlich Performance lastig)

    Antworten
  14. Vitality

    Vielen Dank erstmals für den schönen Artikel.
    Punkt 8 fällt natürlich auf 😉 Meine Frage bezieht sich eher auf Punkt 11.

    Erstens, wenn man Punkt 8 befolgen würde, kann man Punkt 11 auch weglassen, genauso wie Punkt 16 was bereits erwähnt wurde

    Zweitens: Die Frage die mich seit Langem beschäftigt – wie könnte man so ein Netzwerk am besten monetarisieren, abgesehen von SEO-Zwecken und Linkverkauf?

    Es wäre super, wenn du dazu evtl. auch ein paar Zeilen schreiben könntest. Danke!

    Antworten
  15. Ingo

    Also ich sehen das alles nicht so eng… auch das mit dem Untereinander verlinken… habe keine schlechten Erfahrungen damit gemacht…obwohl, vielleicht wären meinen Seiten ja noch besser gerankt wenn ich das ändern würde

    Antworten

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