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Meta-Tags: Hier lernst du jeden wichtigen Meta Tag kennen!

Meta-Tags (oder Meta-Angaben) nennt man die Anweisungen, welche im Kopfbereich (Header) eines HTML-Dokumentes stehen. Diese beginnen grundsätzlich mit „<meta […]“ und beinhalten diverse Informationen zum Dokument selbst.

Interpretiert werden diese vom Server, vom Browser, teilweise noch von Suchmaschinen (Robots, Bots) und natürlich dem Besucher. Jeder Meta-Tag besteht aus zwei Attributen – name oder http-equiv und content. Dieser Artikel gibt dir einen groben Überblick über primäre und sekundäre Meta-Tags. Durch den fortlaufenden Missbrauch einzelner Meta-Container haben einige an Bedeutung verloren. Dennoch solltest du nicht auf deren Anwendung verzichten. Für die Suchmaschinenoptimierung ist lediglich der Description-Tag, der Language-Tag und der Robots-Tag von Interesse.

Wichtige Meta-Tas und Meta-Angaben

<meta http-equiv=““ content=““>

Dieser Text dient der Festlegung der verwendeten Zeichenkodierung. Im Laufe der Internetentwicklungen und aufgrund der unterschiedlichen Sprachräume auf der Welt haben sich unterschiedliche Zeichensätze im WWW herausgebildet. Für deutschsprachige Seiten haben sich die Standards ISO-8859 (älter) und UNICODE (moderner, internationaler durchgesetzt. Du solltest diese Angaben unbedingt im Header positionieren, weil trotz der Toleranz der Browser bei der Erkennung des Zeichensatzes eine eindeutige Zeichendarstellung nicht immer gewährleistet ist.

Beispiele:

<meta name=“language“ content=““>

Deklariert die Sprache der Website. Sollte nicht vergessen werden, weil es einigen Browseranwendungen und Suchmaschinen eine bessere Einordnung ermöglicht und dementsprechend Daten aufbereitet werden.

Beispiel:

<meta name=“robots“ content=““>

Anweisung an Suchmaschinen wie eine Seite indexiert und wie die Linksetzungen der Website bewertet werden sollen. „index / noindex“ weist die Suchmaschine an die Webseite in den Suchmaschinenindex aufzunehmen / nicht aufzunehmen. „follow / nofollow“ bedeutet, dass der Spider/ Bot den Links des Dokumentes folgen / nicht folgen soll.

Sinn und Zweck beider Ausschlussverfahren ist, wenn der Webmaster eine Indizierung in den Suchmaschinen nicht möchte. Dies kann verschiedene Gründe haben. Entweder handelt es sich um geschützte Bereiche, die Dokumente haben keinen Mehrwert oder man möchte einfach die Besucherqualität kanalisieren. Ebenfalls spielen diese Angaben eine Rolle bei der PageRank-Verteilung (PR-Vererbung). Nofollow wird auch gern eingesetzt um Kommentarspam (= sinnlose Postings zu Fachbeiträgen durch den Nutzer allein aus der PR-Gewinnung heraus) zu unterbinden.

Beispiele:

<meta name=“keywords“ content=““>

Gibt die Schlüsselworte (Kernthemen) einer Seite an. Wurde früher für Spam und Suchmaschinenmanipulationen genutzt und erfuhr deshalb eine Entwertung. Suchmaschinen können mittlerweile die Inhalte und Schwerpunkte selbst erkennen und folgen eigenen Regeln der Bewertung und Indexierung. Der Vorteil diesen Tag heutzutage noch zu verwenden liegt darin, dass du bei erneuter Optimierung der Seite weißt auf welche Keywords diese Seite ausgerichtet ist. Allerdings kann sich hier die Konkurrenz auch Anhaltspunkte holen und die eigene Strategie dementsprechend anpassen.

Beispiel:

<meta name=“description“ content=““>

Dieser Tag soll dem Besucher eine kurze Zusammenfassung über den Inhalt der Website bieten. Wird teilweise noch für die Suchmaschinenoptimierung genutzt, aber trägt nur unwesentlich zur Positionsverbesserung bei. Viel interessanter ist die Verwendung dahingehend, dass die Ausgabe in den SERP (Suchergebnisliste der Suchmaschine) Schlüsselwörter fett druckt. Wenn der Besucher die Ergebnisse rastert, dienen fettgedruckte Wörter als Anhaltspunkt und man erhält eher einen Klick. Deshalb ist der Description-Tag immer noch relevant für das Marketing einer Website. Er ist als kleiner werbender Text zu verstehen.

Beispiel:

Dies waren und sind die wichtigsten Meta-Angaben. Mehr brauchst du in der Regel nicht und diese sollten sich in jedem HTML-Dokument wiederfinden. Alle anderen Anweisungen sind dekorativ und haben eher untergeordnete Bedeutung. Der Einbau ist individuell, gegebenenfalls vermehrt auf der Startseite einzusetzen, da es sich um die wichtigste Seite des Projektes handelt und ihr vermehrt Aufmerksamkeit zuteil wird.

Sekundäre Meta-Tags und Meta-Angaben

Weiterführende Informationen

Neben dem bisher vorgestellten System der Meta-Angaben existiert ein zweites, weniger verbreitetes, aber interessantes System. Es wurde von einem internationalen Expertenteam (Dublin Core Metadata Initiative) entworfen und ermöglicht es weitere Informationen per Meta-Angaben zu übermitteln und technisch erfassbar zu machen. Dies und zusammenfassendes Wissen kannst du auch noch einmal unter der betreffenden Webseite von SELFHTML nachschlagen. Auch ist für die Dublin Core Konvention diese Übersicht zur Recherche gut geeignet.

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