Newsletter Tipps: Durch Spam-Test gute Zustellungsquote behalten!

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Dass E-Mails eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Online Marketing Instrument ist, wirst du in vielen meiner Artikel lesen.

Der Erfolg einer E-Mail Kampagne hängt immer zu einem nicht unwesentlichen Teil davon ab, wie viele E-Mails den Empfänger überhaupt erreichen und erfolgreich zugestellt werde. Die verschiedenen Mail-Provider wie Gmail, GMX usw. greifen auch wegen immer ausgefuchsteren Spammern zu neuen Algorithmen, um Spam von „echten“ E-Mails zu unterscheiden.

Leider bleiben teilweise auch die eigenen „unspammigen“ Bemühungen auf der Strecke. Um zu verhindern, dass deine E-Mails im Spam-Filter landen, musst du selber aktiv werden und dich von den Spammern absetzen.

Die wichtigsten Grundregeln

Dazu sind zum Beispiel erst einmal die folgenden drei Grundregeln zu achten:

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  1. Stopp-Wörter im Betreff vermeiden
  2. Keine durchgängige Großschreibung im Betreff
  3. Wenige Sonderzeichen im Betreff verwenden

Viele Spammer haben diese Taktiken beim Betreff schon hinter sich gelassen, aber dies sind immer noch starke Signale, um deine Mails auf die Spam-Liste zu setzen. Stopp-Wörter wie Viagra, Porn, aber auch kostenlos o. ä. sollten natürlich nicht im Betreff auftauchen.Auch das Ausnutzen vieler Sonderzeichen wie $,* oder ähnlichen kann dazu führen, dass die Mail nicht in der Inbox landet. Allerdings sollten diese Ratschläge der Standard sein.

SpamAssasin ist eines der gängigsten Tools, dass zur Erkennung von Spam eingesetzt wird. Es gibt eine lange Liste an Faktoren, auf die geprüft wird. Dies Faktoren sind allerdings nicht alle auf den ersten Blick gleich zu erschließen.

Um ein E-Mail allerdings vorab zu testen, kann diese – bitte über die eigene Mailing-Software – an check@isnotspam.com gesendet werden. 1 bis 2 Minuten später ist auf www.isnotspam.com unter Angabe der Versand-Adresse ein ausführlicher Report verfügbar. Nicht grafisch aufbereitet, aber sehr informativ.

Wie du nicht auf der Spam-Liste landest

Um die Aufnahme auf einer Spam-Liste tunlichst zu vermeiden, sollten zwei Sachen eingesetzt werden. Zum einen bitte keine Mail-Listen irgendwo kaufen. Stattdessen sollte die Liste per Double-Opt-In selber aufgebaut sein, so dass dort auch nur Empfänger drauf sind, die Interesse bekundet haben.

Mail-Listen sind oft verbrannt, weil diese schon von Spammern genutzt wurden. Aber auch bei qualifizierten Empfängern kann es zu Problemen kommen, wenn diese die Mails nicht mehr erhalten möchten. Oft ist der Unsubscribe Link zu versteckt oder gar nicht erst eingebaut.

Das scheint zunächst sinnvoll, schließlich soll sich niemand abmelden. Aber wenn die Möglichkeit gar nicht besteht, kann es sein, dass die Empfänger die E-Mail als Spam markieren, was an den Mail Provider weitergeleitet wird.

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Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass zukünftig die eignen Mails nicht nur bei diesem Empfänger im Spam-Ordner landen, sondern bei allen Empfängern dieses Mail-Anbieters. Deshalb sollte zum zweiten der Unsubscribe Link leicht zu finden und deutlich zu erkennen sein.

Interaktion ist durch nichts zu ersetzen

Folgende Faktoren sind ebenfalls wichtig, damit die Zustellquote der Mails steigt:

  • wurde die Mail geöffnet
  • wurden Bilder geladen
  • wurde die Absenderadresse den Kontakten hinzugefügt
  • wurde die Mail beantwortet

Wurde seitens der Empfänger mit einer Mail interagiert, ist dies eines der stärksten Signale an den Provider, dass hier keine Spam- sondern eine echte Mail zugestellt wurde. Das erste Signal an den Provider liegt natürlich in dem Öffnen der Mail. Wird diese sofort gelöscht, ist das ein negatives Signal. Anscheinend war es die Mail nicht einmal wert angeklickt zu werden.

Doch auch wenn die Mail geöffnet wurde, ist das noch keine Garantie, dass weitere Mails nicht im Spam-Ordner landen. Ein zweiter wesentlicher Faktor ist nämlich das Laden von Elementen wie Bildern, wenn der Provider diese zunächst blockiert.

Wird eine Mail geöffnet, aber Bilder nicht geladen, ist das auch ein schlechtes Signal. Es suggeriert, dass nur versehentlich die Mail geöffnet wurde und kein Interesse daran bestand, unbekannte Elemente zu laden. Vermeide also unnötige Elemente, die noch nachgeladen werden müssen oder schreibe die Mail so engagierend, dass beim Empfänger keine Zweifel aufkommen.

Echte Kontakte landen direkt in der Inbox

Eine weitere Möglichkeit zum sicherzustellen, dass deine E-Mail beim Empfänger in der Mailbox landet, ist dessen Kontaktliste oder Adressbuch. Bitte auf deiner Bestätigungsseite zur Eintragung der E-Mail Adresse und in deiner Mail darum, dass deine Adresse den Kontakten hinzugefügt wird.

So hat der Provider die Bestätigung, dass deine E-Mails kein Spam, sondern vom Empfänger gewünscht sind. Nun ist egal, was du sendest – du landest nie im Spam Ordner. Die meisten Empfänger wissen oft nicht von dieser Möglichkeit, darum solltest du aktiv darauf hinweisen, gerade in der ersten Mail nach der Anmeldung.

Keiner antwortet Spammern

Ein weiteres, sehr starkes Signal, um nicht im Spam-Ordner zu landen, ist das Erhalten einer Antwort auf deine E-Mail. Die Logik dahinter ist völlig klar: Niemand mit gesundem Verstand würde auf die E-Mail eines Spammers antworten. Wenn also auf diese E-Mail eine Antwort erfolgt, muss es sich um eine echte und vor allem eine gewünschte Mail handeln.

Aus diesem Grund solltest du eine Antwort der Nutzer provozieren. Ich habe da auch ein Beispiel parat: Klick-Tipp, ein Anbieter für E-Mail-Marketing-Lösungen, verschickt nach der Anmeldung der Newsletter eine Begrüßungsmail mit einem Video.

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Drei Tage später gibt es die nächste Mail, welche darauf hinweist, dass einige Empfänger das Video nicht abspielen konnten. Man solle bitte eine kurze Mail zurückschreiben und sagen, ob das Video abgespielt wurde.

So wurde sichergestellt, dass eine große Zahl an Empfängern auch antwortet und so ein positives Signal an den Provider sendet, dass diese Mails gewünscht sind. Außerdem wurde auf diese Weise noch einmal auf das Video hingewiesen und dass die Empfänger es sich doch einmal ansehen sollten.

Zuverlässigkeit der eigenen Mailserver

Wie gut deine eigenen Mailserver bzw. die deines E-Mail Anbieters sind, kannst du bei Senderscore.org testen. Senderscore ist an viele Mailprovider angeschlossen und erhebt die Zustellquoten.

Zum testen kopierst du aus dem Header einer E-Mail die IP Adresse des Mailservers. In Outlook klickst du mit der rechten Maustaste auf die E-Mail und lässt dir den Quelltext anzeigen. Dort hältst du nach der letzten „Received“ Zeile Ausschau. Hier ein Beispiel aus einer E-Mail, die über die Amazon Cloud versendet wurde:

Received: from mx05.ispgateway.de (80.67.18.102) by smtpreceive.efe05.exchange.local (10.128.0.37) with Microsoft SMTP Server id 8.3.245.1; Sun, 8 Dec 2014 15:31:05 +0100
Return-Path: <50d9fe1c-0e59-40d4-ad8f@amazonses.com>
Received: from [54.240.8.87] (helo=a8-87.smtp-out.amazonses.com)

Die erste „Received“ Angabe ist der Mailserver meines Providers, die letzte die des Versenders. Die IP, also 54.240.8.87, kopierst du dir und fragst sie bei Senderscore ab. Gute Mailserver liegen bei mindestens 90, besser 95 Punkten. Die Skala geht bis 100.

So kannst du die Zuverlässigkeit deiner E-Mail Server prüfen. Da die meisten Versender jedoch mehrere Mailserver verwenden, solltest du Stichproben bei verschiedenen E-Mails vornehmen.

Fazit

Die oben genannten Standards solltest du hoffentlich schon jetzt einhalten. Die Interaktion wird aber immer wichtiger. Das hat nicht nur den positiven Effekt, dass deine E-Mails nicht mehr im Spam-Ordner landen, sondern zeigt auch, dass du an einem Dialog interessiert bist. Und dieser Dialog garantiert noch mehr Interaktion mit deinen E-Mails. So läufst du keine Gefahr, als Spammer markiert zu werden.

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2 Kommentare
  1. Yvonne

    Danke für die neuen Tipps und Hinweise.

    Weiterführend würde mich interessieren, wie ich nach der Zustellquote auch die Quote der Öffnung der Newsletter erhöhen kann. Steht das zufällig auch auf deiner To-Do-Liste ;)?

    (Genauer meine ich damit die richtige Zeit für den Versand, Wahl der Betreffzeile,…)

    Antworten
    • Gerne. Vielleicht schreibe ich demnächst mal was zur Öffnungsrate. Wann du den Newsletter verschickst hängt auch stark von deine Zielgruppe ab. Sprichst du eher Berufstätige oder Privatleute an? Bei mir hat sich Dienstag oder Mittwoch Vormittag bewährt.

      Antworten

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