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So kannst du eine geeignete Nische finden

Um ins Webnischengeschäft einzusteigen braucht man erst einmal natürlich die passende Nische. Die passende Nische zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach, denn hier sind gewisse Kriterien zu beachten. Deshalb ist es besonders wichtig, sich eine Nische mit Potenzial abzugreifen.

Nische finden

Es gibt mehrere Möglichkeiten auf eine gute Nische zu stoßen:

  1. Drüber stolpern: Das kann womöglich die beste Variante sein. Man geht mit offenen Augen durch die Welt und findet ein Thema, welches Interesse bei den Leuten weckt, aber nicht wirklich sehr populär ist oder besser gesagt, worüber nicht jeder Zweite redet. Hierbei besteht der Vorteil, dass man der Sache realistisch gegenübersteht. Wenn man nach einer Nische krampfhaft sucht und einfach keine findet, verliert man die Lust und es besteht die Gefahr, sich ein gefundenes Thema als Nische einzureden.
  2. Nischen sind Unterthemen: Oftmals behandelt ein Nischenblog bloß ein Unterthema einer großen Thematik. Eine Erdbeermarmeladen-Seite bietet letztendlich nichts anderes als Rezepte und Tipps, um Erdbeerenmarmelade anzufertigen. Das Übergeordnete Thema könnte hier beispielsweise “Rezepte” oder “Erdbeeren”sein. Ein Häkel-Bademode-Blog ist  auch ein Unterthema der Rubrik “Bademode”. Ein Pilotenbrillen-Projekt ist nur ein Unterthema der Kategorie “Sonnenbrillen”. Eine gute Methode eine Nische zu finden wäre es, sich einen Art Stammbaum von Themen anzufertigen. So fängt man beispielsweise mit “Mode” an, tiefergehend mit “Bademode” und trifft dann auf “Häkel-Bademode”. Der Vorteil ist hier, dass man nach einer Nische suchen kann, die auch zu einem passt, denn nichts ist besser als eine Nische zu finden, wo man sich auch noch drin auskennt.
  3. Bereits bestehende Nischen nutzen: Wer einfach keine passende Nische ausfindig machen kann, sollte nicht aufgeben. Der Vorteil eines Nischenblogs ist immer der, dass es so gut wie keine Konkurrenz gibt. Also wieso sollte man nicht einfach in einer bestehenden Nische einsteigen, die bereits erfolgreich ist? Denn bei einer geringen Anzahl von Konkurrenten ist die Chance groß, diese einholen zu können. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: man sieht, ob die Nische Erfolg verspricht. Die Nischenseite über Häkel-Bademode, scheint mit 1 – 2 Euro am Tag für manche Leute ausreichend Gewinn abzuwerfen. 6 Artikel in mehr als einem Monat ist nicht wirklich viel und somit ist es hier realistisch anzuknüpfen. Dennoch ist es am besten, nicht den anderem seine Nische wegzustehlen, sondern eine eigene zu finden.

Passt die Nische zu mir?

Eine nicht unwichtige Frage ist, ob die Nische auch zu einem passt? Natürlich ist es möglich einen Nischenblog zu eröffnen, worüber man eigentlich fast keine Ahnung hat. Aber von Vorteil ist es, wenn die Thematik zu einem passt. Das heißt, bringt man für dieses Fachgebiet auch genügend Interesse mit? Das ist wichtig für die Motivation, denn es kann sein, dass die Nische eine Weile braucht bis sie Einnahmen abwirft. Und wer nur auf Gewinn aus ist, wird sicherlich frustriert sein, wenn es nur schleppend verläuft. Zusätzlich muss auch solch eine Nischenseite mit Content gefüttert werden. Das schreit nach Artikel-Ideen, die man meist nur hat, wenn man sich in diesem Gebiet etwas auskennt.

Ein weitere Möglichkeit, die ich persönlich in einer Nischenseite sehe, ist es, dass man diese auch ausbauen kann. Das heißt, wenn das Blog gut ankommt, wieso sollte man dann nicht seine Nische ein wenig erweitern, um noch mehr Traffic abzufangen? Ein gutes Beispiel wäre hier ist wieder die Häkel-Bademode. Wenn dieses Blog wirklich gut ankommen sollte, könnte man also darüber nachdenken, auch das Übergeordnete Thema “Bademode” in Angriff zu nehmen. Ab solch einem Punkt sollte man sich auch wirklich im Thema Bademode auskennen. Natürlich kannst du deine Texte aber auch über Dienstleister wie Content.de kaufen und Themen in Angriff nehmen, die dich nicht so sehr interessieren.

Nische analysieren

Ist eine Nische gefunden, stellt sich die wichtigste Frage: Birgt dieses Thema auch genügend Potenzial? Es muss geprüft werden, ob die Nische brauchbar ist. Vielleicht ist das ausgwählte Thema einfach zu klein und es würden letztendlich nur ein paar Besucher täglich zu der eigenen Seite finden.

Um dies zu überprüfen, sollte man ein Keywordtool zur Hand nehmen. Eine solche Keywordrecherche ist natürlich am besten mit guten Keywordtools durchzuführen, die aber leider auch kostenpflichtig sind. Da dieser Artikel für Anfänger ist, die meist kein Geld ausgeben wollen, greife ich mal auf kostenfreie Tools zurück, die auch einen guten Dienst leisten können, um somit das Suchvolumen für deine Nische zu überprüfen.

Das Google Keywordtool ist hier nicht nur eine nette Spielerei, sondern zeigt dir, wie viele Leute wirklich nach deinem Nischthema suchen. Um bei der Häkel-Bademode zu bleiben, überprüfen wir einmal das Suchvolumen in dieser Sparte. Wir sehen, dass es einige Leute gibt, die unter anderem nach “Häkelbikini” suchen.

Häkel Bikini Keywordrecherche

Ein weiteres kostenloses Keywordtool ist das Tool von Morefire, welche Datenbankbestände mir leider etwas Älter erscheinen, zeigt uns auch wie viele Leute danach suchen.

Häkel Bikini Keywords

Nützlich sind auch Synonyme, die man bei den Ergebnissen mit angezeigt bekommt. Des Weiteren sollte man auch die Anzahl der Suchergebnisse bei Google checken. Bei “Häkelbikini” werden 14.100 Seiten gefunden. Das ist nicht viel, aber je weniger Treffer, um so höher die Chance eine Topposition bei den Ergebnissen zu erlangen. In den Suchergebnissen sollte man auch schauen, ob es ähnliche Seiten gibt, die das gleiche Thema behandeln. Gibt es Seiten, die wirklich einem Nahe kommen könnten, sollte geschaut werden, wie stark die Seiten sind. Hier heißt es vor allem auch: Die Suchergebnisse durchforsten und schauen, was hintersteckt.

Wenn die Nische gefunden ist, wäre es natürlich toll, wenn die passende Domain dazu auch noch frei wäre. Denn nichts ist besser als zusätzlich noch die Keywords in der Domain zu haben.

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