Online Reputation Management: 33 Tipps für ein erfolgreiches Vorgehen!

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Wir leben mittlerweile in einem Zeitalter, in dem das Internet zu einer unverzichtbaren Informationsquelle geworden ist. Die Deutschen User nutzen es überwiegend für Tätigkeiten, für die man früher das Haus verlassen musste. Dazu zählen Online Banking, Social Media und besonders Online Shopping.

In Foren und Blogs wird sich ständig über die neuesten Trends, Produkte und Dienstleistungen ausgetauscht. Dabei beeinflusst dieser Umstand direkt Kaufentscheidungen, was früher hauptsächlich über Fernsehwerbung geschah. Neue Trends entstehen heutzutage fast ausschließlich im Internet. Dabei sind Informationen über ein Unternehmen mit nur einem Klick abrufbar.

Diese Transparenz kann sich für ein Unternehmen zu einem existenziellen Problem entwickeln, wenn die einschlägigen Suchmaschinen überwiegend negative Bewertungen und Kommentare bereithalten. Häufig unterschätzen Unternehmen die Gefahr, die von einem schlechten Ruf im Netz ausgehen kann. Sind die negativen Bewertungen prominent platziert und werden von der Webgemeinde verbreitet, können sie ein Unternehmen bis an die Grenze zum Ruin treiben.

Aber auch Privatpersonen sind immer mehr betroffen. Peinliche Partybilder in sozialen Netzwerken haben den einen oder anderen bereits um einen guten Job gebracht. Rufmord im Internet ist heute aktueller denn je. Die wirksamste Waffe der Angreifer ist dabei stets deren Anonymität.

Die Beachtung bestimmter Grundsätze bietet dir einen effektiven Schutz vor Abzocke, Phishing und weiteren Gefahren des Web 2.0. Denn dein Ruf im Netz ist vergleichbar mit einer Visitenkarte, die du permanent bei dir trägst und die für alle sichtbar ist. An dieser Stelle möchten wir dir 33 Online Reputation Management Tipps vorstellen.

Verwende Social Media

  • Möchte man erfolgreich Online Reputation Management betreiben, kommt man heutzutage nicht an Social Media vorbei.
  • Hauptaugenmerk bleibt dabei stets die Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Zielgruppe.
  • Dieser Kontakt muss anschließend regelmäßig gepflegt werden.
  • Trete mit der Zielgruppe in Interaktion, zeig Interesse an ihr.
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Nimm dir Zeit für deine Zielgruppe

  • Sammel Feedback bezüglich ihrer Online-Aktivitäten.
  • Lass dieses Feedback in künftige Entscheidungen einfließen.
  • Werde selbst Teil der Community, anstatt nur zu ihr zu sprechen.
  • Achte darauf, möglichst zeitnah auf Beiträge zu antworten.
  • Interaktion statt einseitiger Kommunikation.
  • Lass jeden User spüren, dass gerade er der wichtigste ist.
  • Passe deinen Schreibstil an den der Zielgruppe an.
  • Wirke dabei nie überheblich.
  • Stets freundlich, höflich und zuvorkommend bleiben.

Lerne Kritik zu schätzen

  • Handle nicht entgegen den Wünschen und Anregungen aus deiner Zielgruppe.
  • Lass dich viel mehr davon inspirieren.
  • Hab keine Angst vor konstruktiver Kritik.
  • Behandle aufkommende Kritik nicht pauschal, sondern versuche auf sie einzugehen.
  • Ein offener Umgang mit Kritik wirkt sich langfristig positiv auf das Image eines Unternehmens aus.
  • Versuche mit Hilfe der Kritik, Veränderung herbeizuführen.
  • Totale Abschottung vermittelt dem User, dass er nicht Ernst genommen wird
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Behalte den Überblick

  • Möchte man effizientes Online Reputation Management betreiben, muss man wissen, was im Netz über das eigene Unternehmen geschrieben wird.
  • Sorge daher für ein vollständiges Monitoring.

Hilfreiche Online Reputation Monitoring Tools:

Howsociable: Ein einfaches Monitoring Tool,welches die Sichtbarkeit deiner Marke in den einschlägigen sozialen Netzwerken darstellt. Weiterhin kannst du Dienste wie Facebook, Linkedin oder XING nach bestimmten Schlagworten durchsuchen.

Google Alerts: Mit diesem Dienst weißt du immer, was über dein Unternehmen geschrieben wird. Du kannst dich bequem informieren lassen, sobald ein Artikel mit deinem Schlagwort erscheint.

Social Searcher: Diese Social-Media-Suchmaschinen bietet dir die Möglichkeit sozialen Netzwerke in Echtzeit durchsuchen zu können. Zudem werden auch noch wichtige Analysedaten mit ausgegeben. Zudem kann Social Searcher auch speziell nach positiven oder negativen Meinungen gefiltert werden.

  • Im Fall der Fälle kannst du schnell und gezielt reagieren.
  • Unterschätze auf keine Fall schlechte Bewertungen, mögen sie dir noch so unbedeutend erscheinen.
  • Aus einer schlechten Bewertung kann sich ganz schnell eine ganze Flut entwickeln.
  • Das Netz übernimmt die Verbreitung ganz einfach selbst.
  • Reagiere deshalb immer auf alle möglichen Entwicklungen.

Verspreche nichts, was du nicht einhalten kannst!

  • Die User merken es früher oder später, wenn man sie nicht ehrlich behandelt.
  • Die Quittung ist häufig die Abkehr von dem betroffenem Unternehmen.
  • Dieser Effekt verstärkt sich häufig von alleine, so dass es zu einer Massenabwanderung kommen kann.
  • Biete den Usern nur das an, was du auch in der Realität umsetzen kannst.
  • Auch wenn es anfangs nicht viel ist, was du anbieten kannst.
  • Fang klein an, und steigere dich mit der Zeit.

Wer das Thema Online Reputation Management übrigens mal aus einer streng wissenschaftlicher Perspektive näher betrachten möchte, dem sei zum Abschluss noch folgende Veröffentlichung von Chrysanthos Dellarocas (Massachusetts Institute of Technology) empfohlen: The Digitization of Word-of-Mouth: Promise and Challenges of Online Reputation Systems.

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