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Page Speed: Wie wichtig sind Ladezeiten als Rankingfaktor

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So nach einer gewissen Abwesenheit komme ich heute mal wieder dazu einen Fachartikel zu schreiben und ich hoffe das sich auch ein oder zwei Leser finden. Ich habe mir dazu entschieden wieder ein Thema zu wählen, dass zwar bekannt ist, aber trotzdem gerne vernachlässigt wird und bei vielen Seiten noch Potential bietet. Ich denke, dass solche Einblicke immer helfen können und hoffe bald mit einem zweiten Artikel auch zeigen zu können, was der Bereich Pagespeed noch bedeutet. Doch solange ersteinmal dieser Artikel zu Pagespeed.

Der Wert der Geschwindigkeit

Warum legen Suchmaschinen eigentlich auf die Ladegeschwindigkeit von Seiten Wert ? In erster Linie sollte man nicht unterschlagen, dass in diesem Bereich auch die wirtschaftlichen Interessen eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen. Denn umso schneller die einzelnen Seiten laden, desto schneller können sie auch gecrawlt werden. Für den eigentlichen Crawl-Vorgang werden logischerweise Serverressourcen benötigt.

Genau hier liegt nun also der Robot begraben. Eine langsame Ladegeschwindigkeit bei einzelnen Seiten ist zu vernachlässigen, aber in der Gesamtheit kommen dort nicht unerhebliche Belastungen zusammen. Wenn Webmaster also in ihre Infrastruktur investieren und alles umsetzen, was ihre Seiten beschleunigt, profitieren die Suchmaschinenbetreiber sehr direkt durch eingesparte Ressourcen. Man kann hier sicher sein, dass Google und Bing lieber die Webmaster zahlen lassen, als selbst in die Tasche zu greifen.

Nun können sie niemanden direkt zwingen Geld auszugeben, gleichzeitig wissen sie aber, dass genügend Webmaster bemüht sind ihnen zu „gefallen“. Wenn also der Algorithmus die Pagespeed berücksichtigt werden die Webmaster sich darum bemühen sie zu optimieren. In meinen Augen setzen übrigens besonders Google und Bing öfter auf diesen Ansatz: Indem sie gewisse Dinge ins Ranking mit einbeziehen bringen sie die Webmaster dazu dies zu verbessern. Was für das Internet nicht schlecht sein muss, denn so werden gewisse Prozesse beschleunigt.

Nicht nur den Maschinen huldigen

Lässt sich daraus also ableiten, dass die großen Unternehmen egoistisch sind und alle Webmaster sich nur deswegen mit der Pagespeed beschäftigen sollten? Natürlich nicht nur deswegen, denn wir arbeiten ja nicht für Maschinen. Vor vor einer sehr überschaubaren Zahl von Jahren war es noch normal Minuten zu warten und dem meditativen Surren eines Modems zu lauschen. Heute haben sich aber die meisten User daran gewöhnt, dass Seiten schnell laden. Darunter leidet natürlich ihre Geduld.

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Das bedeutet, wenn der Nutzer zu lange auf die gesuchten Seiten warten muss, kehrt er lieber zurück zu Google oder woher er auch kam und wählt eine andere Seite. Dieses Problem hat man auch bei anderen Kanälen, wie zum Beispiel Display. Überprüfen lassen sich diese Absprünge am leichtesten mit Analytics in Kombination mit einer SEM-Kampagne. Denn man muss nur schauen was Adwords behauptet an Klicks geliefert zu haben und was Analytics wirklich erfasst hat. Die Abweichung dazwischen sind jene User die abgesprungen sind bevor sie überhaupt ankommen konnten. Eine unglückliche Situation!

Sicherlich sind nicht alle User so ungeduldig und viele werden auch einen Moment warten, wenn die Inhalte lohnen, aber auch bei diese User haben wir zunächst einen schlechten Eindruck hinterlassen, den wir erst einmal ausgleichen müssen. Die User werden mittlerweile immer stärker daran gewöhnt mit hoher Geschwindigkeit zu surfen. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist dabei nur ein Faktor.

Analysieren hilft

Abgesehen von der oben beschriebenen Varianten gibt es natürlich auch andere Wege herauszufinden, ob man ein Problem mit der Pagespeed hat. Mein persönlicher Favorit ist dabei ganz klar yslow als Firefox Plugin. Hier kann man für jede Seite eine schnelle Analyse fahren und bekommt sogar aufgeschlüsselt, was man besser machen kann. Natürlich gibt es da draußen eine ganze Reihe anderer Tools und Plugins die helfen solche Analysen zu fahren, welches man wählt bleibt einem selbst überlassen. Am Ende des Artikels habe ich ein paar Möglichkeiten aufgelistet, nennt mir gerne weitere, denn ich kenne mit Sicherheit nicht alle.

Auch Google bietet ein solches Tool an. Für mich ein weiteres klares Indiz, dass Google in dieser Richtung Druck macht. In jedem Fall ist zu beachten, dass man möglichst ganzheitlich untersucht. Es hilft kaum wenn man nur einzelne Seiten stichprobenartig mit yslow betrachtet. Grundsätzlich sollte man für jede Art von Seiten auf der eigenen Domain eine Analyse machen . Wer eine schnelle Startseite hat könnte sich durchaus wundern wie langsam andere Bereiche mit mehr Funktionen sind.

Sollte man in Zeitnot sein, weil die eigene Seite zu umfangreich ist, könnte man zumindest die wichtigsten Einstiegsseiten identifizieren und dort eine Analyse starten. Allerdings könnte man Seiten vergessen, die evtl. wirklich Potential für eine Optimierung bieten würden, aber eben bisher zu schlecht sind, um auf dem Radar aufzutauchen.

Ich hoffe ich konnte mit diesem Text schon einmal ein wenig Aufmerksamkeit erzeugen und den ein oder anderen an die gute, alte Ladegeschwindigkeit und ihre Bedeutung erinnern, natürlich soll es dass aber nicht gewesen sein und schon in kürze wird ein zweiter Artikel erscheinen, der Lösungen aufzeigt, die über ein Mantra wie „Kauft euch mehr Leistung“ hinaus geht.

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