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Pay per Lead: Was bedeutet es und warum ist PPL die verkannte Einnahmequelle?

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Bei den Amerikanern gibt es eine Vergütungsform, die hier bei uns noch ein regelrechtes Nischendasein fristet und die von Affiliatemarketern bisher kaum genutzt wird (bis auf einige, die sich darauf spezialisiert haben) und das ist das sogenannte Pay-per-Lead-Modell.

Was ist Pay per Lead?

Anders als beim bekannten und viel genutzten “Pay per Sale”, was nichts weiter als ein normales Affiliateprogramm ist, bei dem jeder Verkauf anteilig vergütet wird, handelt es sich bei Pay-per-Lead aus Anbietersicht eher darum, Leads einzusammeln, also Adressensätze zu erhalten. Deshalb werden diese Leads auch nicht so hoch vergütet, wie bei normalen Verkäufen, aber dafür sind die Konversionen wesentlich höher. Denn, häufig handelt es sich um Gewinnspiele, wo die Anbieter dann so etwas wie ein iPad oder ein iPhone oder andere gefragte Dinge verlosen.

Der Anbieter zahlt für vollständige und gültige personalisierte Datensätze, die meist auch Kontaktdaten und Adressen beinhalten, in der Regel zwischen 0,50 € – 2,00 €. Das klingt erst einmal nicht nach viel Geld, aber wie bei allem, was man online verkauft, kommt es auch hier auf die Masse an. Wenn du pro Tag 100+ Leads für eine solche Kampagne generieren kannst, wirst du nicht mehr sagen, dass dies nur Peanuts seien.

Das Problem von Pay per Lead Kampangnen

Die Schwierigkeit liegt allerdings, wie so häufig, bei der Generierung von Traffic. Da man für Begriffe wie “iPad” oder “iPhone” kaum eine Chance hat, in die Top10 der regulären Suchmaschinenergebnislisten zu gelangen, musst du den Traffic meist auf andere Weise als durch SEO generieren.

Und da ist dann das Hauptproblem, weil du dann zumeist auf bezahlte Werbeformen zurückgreifen musst, um einen konstanten Strom an Traffic zu erzeugen, von denen sich viele Besucher für das Angebot interessieren und die sich dann für das Gewinnspiel oder anderweitige Angebot eintragen. Mit den meisten dieser Werbeformen fährt man allerdings Verluste ein, wenn man für jeden Besucher, sagen wir mal 0,25 €, bezahlen muss, da man nie eine Anmeldequote von 100 % erreichen wird.

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Denn, je mehr persönliche Daten des Besuchers abgefragt werden, desto geringer die Eintragequote für ein solches Gewinnspiel. Mit anderen Worten, nur ein kleiner Teil der Besucher wird das Angebot überhaupt wahrnehmen.

Wie Traffic für die gewählte Pay per Lead Kampagne bekommen?

Oft hat man aber auch noch das Problem, dass man bei Pay Per Klick Anbietern wie Google Adwords nicht auf geschützte Markennamen bieten kann, womit dann so markante Headlines wie “Jetzt iPhone gewinnen” auch schon wegfallen würden. Es bleiben allerdings noch die grafischen Werbemittel, die einem vom Affiliatenetzwerk, über das ein solches Pay Per Lead Programm läuft, zur Verfügung gestellt werden. Auf einem solchen Banner können solche Aussagen dann gemacht werden und das Produkt darf im Bannertext auch benannt werden.

Da man bei Bannern häufig per 1000 Impressionen bezahlt, muss man sehen, dass man für den 1000er Kontaktpreis auch möglichst viele Klicks bekommt, um das Ganze profitabel zu machen. Und hier macht sich dann das gute alte Testing und Tracking bezahlt, eine Methode, von der die Meisten schon gehört haben, welche aber die Wenigsten intensiv anwenden. Wenn du jedem Banner, das du verwendest, einen individuellen Trackingcode zuordnest, kannst du hinterher in deinen Leadstatistiken sehen, welches Banner zu der jeweiligen Konversion geführt hat.

Somit kannst du irgendwann aufhören, die Banner zu benutzen, die keine oder nur wenige Konversionen bringen. Es ist klar, dass du ganz am Anfang, wenn du noch alle Banner gegeneinander testest, nicht gleich profitabel damit sein kannst, da die Verluste der schlechten Banner die Profite der guten Banner auffressen. Wenn du dann aber, nachdem du aussagekräftige Zahlen erhalten hast, welche Banner am besten laufen, die schlechten Banner abschaltest, erhältst du so Kampagnen, die Geld per Autopilot für dich einbringen.

Es ist ein wenig mehr Aufwand, dies mit Bannern als mit Textanzeigen zu machen, aber bei all den Regeln bzgl. Keyword-/PPC Werbung dürfte dies dennoch die profitabelste Möglichkeit sein, da viele Keywords einfach völlig überteuert sind. Wenn du aber eher Zeit statt Geld investieren willst, kannst du stattdessen auch auf Social Media setzen und versuchen, die Leads über Facebook und Twitter zu bekommen. Der Aufwand hierfür dürfte allerdings um ein Vielfaches größer sein. Denn gratis ist nicht immer gleich gratis. Bezahlen musst du im Endeffekt immer… entweder mit Geld oder mit deiner Zeit.

Schlusswort

Meiner Meinung nach ist Pay Per Lead hierzulande tatsächlich noch verkannt. Durch intensives Testen und Tracken von Werbemitteln kann man auch solche Leadkampagnen sehr profitabel gestalten und kann wesentlich höhere Konversionen als beim Verkauf von Produkten erzielen. Anbieter für Pay-per-Lead-Kampagnen im deutschen Raum findest du übrigens bei fast allen großen Affiliatenetzwerken wie beispielsweise bei Belboon, Superclix, Awin und Affili.net.

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