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Welchen Content sollte ich auf meinen PBNs veröffentlichen?

Die grundlegenden Punkte, die du bei der Gestaltung einer PBN-Seite, insbesondere eines PBN-Blogs, beachten solltest, hab ich dir im Rahmen des Artikels „PBN Seitengestaltung: Welche Footprints können entstehen?“ bereits gezeigt. Deshalb werde ich dieses Thema abschließen, aber heute mit einem Thema weitermachen, welches wohl nicht besser zur Seitengestaltung passen könnte: Content, genauer PBN Content.

Woher kann ich Content bekommen?

Ich mache es kurz, folgende Quellen kommen beim Ordern von PBN-Content grundsätzlich infrage:

Persönlich hab ich immer sehr gute Erfahrungen mit dem 1,3 Cent sowie 1,7 Cent / Wort-Content auf Content.de gemacht. Die Qualitätssicherung scheint hier einen wesentlich besseren Job als die von Textbroker zu machen. Die Texte sind für diesen Preis gut lesbar, inhaltlich passabel und die grammatikalischen Fehler halten sich in Grenzen.

Wer diese Texte nochmal kurz selbst lektoriert (bei einem kleinen Netzwerk), der wird für 1,3 Cent / Wort super Content erhalten (relativ gesehen). Und selbst wenn nicht, dann sind die Texte für den Preis immer noch zu empfehlen. Bisher habe ich noch nichts Überzeugenderes gesehen.

Die Arbeit mit einem eigenen Team kann zwar auch zu einer immensen Zeitersparnis führen, allerdings nimmt die Autorensuche und das Einrichten eines funktionierenden, schnellen Systems umso mehr Zeit in Anspruch. Solltest du damit kein Problem haben und ein gewisses Händchen für das Managen eines solchen Teams haben, dann wirst du mit dem eigens zusammengestellten Team definitiv glücklich werden.

Lediglich von Textbroker würde ich klar abraten. Miese Qualität lässt eine Preissenkung, welche bei einem PBN nun mal von Nöten ist, nicht zu.

Welche Qualität sollten die PBN Texte haben?

Die Qualität der Inhalte sollte in der Regel als mittelmäßig (objektiv) zu beurteilen sein. Wieso nur mittelmäßig oder wieso sogar mittelmäßig? Einerseits sollten die Texte nicht zu minderwertig sein, damit sie zum einen nicht von Google heruntergestuft und zum anderen nicht als klare PBN-Text enttarnt werden, sobald ein Besucher mal kurz die Inhalte überfliegt. Andererseits sollten sie aber auch nicht zu hochwertig / teuer sein, damit sich der Aufbau des Netzwerks noch rentiert.

Die Balance zwischen zu minderwertig und zu hochwertig habe ich deshalb einfach mal als „mittelmäßig“ bezeichnet.

Kriterien für die Beurteilung eines PBN-Texts:

  • Lesbarkeit
  • Inhaltliche Stärke
  • Grammatik /Rechtschreibung

Anhand dieser Kriterien sollte es dir ungefähr möglich sein, abzuschätzen, wie wertvoll deine Inhalte tatsächlich sind.

Hinzu kommt, dass ich absolut davon abraten würde, „gespinnten Content“ zu verwenden. „Content Spinning“ bezeichnet das Umschreiben von bereits vorhandenen Texten, um günstig „Unique Content“ zu kreieren. Hin und wieder mag das Spinning zwar durchaus zu Erfolg führen, langfristig ist das aber keine nachhaltige Strategie, da der Algorithmus immer besser solche Inhalte erkennen wird. Die Spinning Bots, die diesen Content wiederum kreieren, funktionieren immer auf die gleiche Art und Weise, also kann ein Googlebot diesen Vorgang auch rekonstruieren, um gespinnten Content schließlich zu entlarven.

Außerdem sehe ich den Kosten / Nutzen-Faktor nicht unbedingt. Das Spinnen kostet dich Zeit, falls du es nur annähernd authentisch umsetzen möchtest, oder eben auch regelmäßig Geld, falls du es outsourcet. Letztlich sparst du beim Spinning zwar marginal Kosten ein, langfristig wird dich diese Strategie aber wieder umso mehr kosten, wenn große Teile des Netzwerks deindexiert werden, weil Google ein neues Update herausgebracht hat, welches auf gespinnten Content abzielt.

Wer also auf Nachhaltigkeit und Qualität setzt, der sollte von Spinning einfach die Finger lassen. Hin und wieder mag es vertretbar sein, obwohl ich auch da dann Konsequenz empfehlen würde.

Was sollte im Text stehen?

Der Inhalt der einzelnen Texte sollte sich nach dem jeweiligen Theming des Blogs richten. Ein Artikel über „Ernährung für Leistungssportler“ passt zwar gut auf einen Fitness-Blog, aber gar nicht auf einen Tech-Blog. Darüber hinaus sollten sich die Inhalte sinnvoll in das Gesamtbild des Blogs einfügen. Das ist eigentlich nur eine Erweiterung des vorherigen Absatzes – Theming beachten, stimmigen Content produzieren. Keine 20 Posts über Ernährung und dann ein Post über „die besten Online Broker“ mit Link auf die Money Site.

Grundsätzlich sollte zwischen „Filler Content“ und „Money Content“ unterschieden werden. Du solltest natürlich nicht nur Posts mit Links auf deine Money Sites veröffentlichen, sondern in regelmäßigen Abständen auch Beiträge, die einfach nur informieren und der Diversifizierung dienen. In diesen kannst du auch gerne auf Authority-Sites in der Nische verlinken, um das Ganze externe Verlinken etwas „auszubalancieren“.

Filler Content und Money Content sollten sich ungefähr die Waage halten. Am besten fängst du auch immer mit Filler Content an, da es wirklich sehr offensichtlich ist, wenn in dem ersten / den ersten beiden Posts direkt auf Money Sites verwiesen wird.

Verlinken auf Money Sites

Die Verlinkung auf deine eigenen Projekte sollte:

  • Möglichst natürlich (wie echte Blogs es auch tun würden),
  • passend (thematisch)
  • subtil (nicht unfassbar prominent den „Koffer Test“ auf „koffertest.de“ verlinken)
  • in themenrelevanten Blogs samt relevantem Post

geschehen.

Auf wie viele Moneysites je PBN-Seite verlinken?

Das ist eine sehr wichtige Frage! Pauschal kann man sie, wie so oft bei komplexeren Fragen, nicht beantworten. Früher wurden Werte wie 5 – 10 genannt, welche inzwischen aber vollkommen veraltet und überholt sind. Heute würde ich definitiv keine feste Anzahl nennen und sowieso eher in Richtung „unendlich“ tendieren. Weshalb?

Es hängt schlicht und ergreifend vom Filler Content und der Struktur des Blogs ab. Wer seine Blogs stets mit neuem Filler Content versorgt (wie es ein echter Blogbetreiber auch tun würde), der kann diese Blogs auch immer wieder mit Money Content bestücken, vorausgesetzt es werden nicht dauernd die gleichen Projekte verlinkt.

Führst du dieses Prinzip aus, erkennst du schnell, dass du im Grunde unendlich unterschiedliche Money Sites / Projekte verlinken kannst, ohne in Schwierigkeiten zu geraten. Schließlich machen normale, legitime Blogs nichts anderes: Es werden ständig neue Beiträge veröffentlicht und die allermeisten enthalten externe Verlinkungen – genauso wie du es auf deinem PBN-Blog auch handhast.

In welchem Intervall sollte ich posten?

Auch das kann man nicht pauschal beantworten, aber es ist definitiv empfehlenswert, mindestens monatlich neue Inhalte zu veröffentlichen, um im „Fresh Content„-Teil des Algorithmus nicht völlig durchzufallen. Deine PBN-Seiten sollten nicht zu Geisterstädten verkommen, sobald du mal einen Backlink zu deiner Money Site gesetzt hast.

Je häufiger, desto besser gilt beim Posten neuen Contents. Sowohl bei deiner Money Sites als auch bei PBN-Seiten. Der beste Intervall ist wohl wöchentlich, allerdings stellt ein zweiwöchentlicher Rhythmus einen guten Mittelwert dar, der wohl von den meisten umsetzbar sein wird.

Durch das Teilen des PBNs (mit Vertrauten) und Verkaufen von Artikelplätzen (mit absoluter Vorsicht zu genießen) kann der Intervall natürlich problemlos erhöht werden, sodass das wöchentliche Posten kein Problem mehr darstellt. Ob du das hingegen möchtest, steht auf einem anderen Blatt.

Das soll es jetzt auch erstmal mit dem heutigen Artikel zum Thema PBN Content gewesen sein – ich hoffe, du konntest viel lernen!

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