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PPC Keywords: Auf der Suche nach einem rentablen PPC-Keyword? Analytics hilft!

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Kennst du das: Du planst eine neue AdWords-Kampagne. Du sitzt also vor deiner Brainstorming-Mindmap und merkst einfach “verdammt, ich hab eine Betriebsbrille auf”. Oder dir fallen gerade einfach keine rentablen Nischen-Keywords ein.

Und genau hier kommt Google Analytics mit ins Spiel: Heute erfährst du bei mir, wie du aus deinen eigenen Analytics-Datenbeständen auf neue Keywords schließen kannst – ganz egal ob du PPC oder Organic fährst.

In Analytics sind so viele Daten angesammelt und aggregiert, dass du recht einfach und ohne viel Aufwand herausfinden kannst, wie deine User wirklich ticken. Welche Themen brennen und welche nicht. Du spielst sozusagen “Hot or Not” – mit deinen Usern 🙂 und so funktioniert’s:

Voraussetzungen:

  • Du nutzt Google Analytics (neuer GA-Code)
  • Du hast schon ein wenig Traffic über Google (Organic oder PPC)

Was ist für dich “Traffic Qualität”?

Erstmal musst du natürlich diese Frage klären. Für mich hab ich hierfür diese Faktoren festgelegt:

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Im Klartext: Mein idealer Besucher ist besonders lange auf meiner Seite, klickt nicht sofort wieder auf den “Back”-Button beim Betreten der Seite und schaut sich möglichst viele Artikel (Seiten) an.

Natürlich bedeutet “hochwertiger Traffic” für jeden etwas leicht anderes. Wenn du einen Shop hast, verstehst du darunter eventuell einen Mix aus Konversionsrate, Absprungrate, durchschnittliche Besuchszeit, durchschnittlicher Warenkorbwert etc. Und Affiliate-Seiten nehmen wahrscheinlich größtenteils ihre eigene Konversionsrate = Klickrate auf Affiliate-Links oder sogar noch weitergehendere Kennzahlen ins Visier.

Über welche Keywords (organic) kam “hochwertiger Traffic” rein?

Diese Frage kann dir am besten das Analytics-Orakel beantworten: Analytics -> Zugriffsquellen -> Keywords -> dann klickst du ganz rechts neben dem Wort “Ansichten” auf das Balken-Symbol. Jetzt wählst du im rechten Menü (Leistung einzelnes Keyword) den Punkt “durchschnittliche Besuchszeit”.

Du siehst also jetzt, wie lange die User auf deiner Seite geblieben sind, die von Keyword XY kommen. Doch jetzt stört noch der Longtail-Effekt: Klick ganz unten in der Fußzeile bei “Zeilen anzeigen” mal auf die “500″. Merkst du das auch 😉 ?

Auffällig hierbei: Die User suchen immer nach ähnlichen Keyword-Mustern im Longtail. Zum Beispiel bei rankwatcher.de: “Linkbaiting Wiki”, “Anforderungen Wikipedia”, aber auch: “AdWords lohnen”, “Kosten AdWords Platz 1″. Eigentlich könnte man doch diese 4 Beispiele in zwei Kategorien klassifizieren / abstrahieren: “Wikipedia” und “AdWords”.

Und genau das ist der Schlüssel zum Ziel: Ich überfliege meine Longtail-Keywords und leite daraus mehrere “Überbegriffe” (”Keyword-Cluster”) ab, unter denen man die Longtail-Keywords einordnen kann.

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Meine (beispielhaften) Keyword-Cluster sind:

  • “Wikipedia” >> z. B. die Keywords “Linkbaiting Wiki”, “Wie kommt meine Firma ins Wikipedia”, “Wikipedia beeinflussbar”
  • “Dofollow” (alle Suchbegriffe rund um’s Thema “Schluss mit dem Linkgeiz”)
  • “AdWords” (alles rund um PPC)
  • “Dmoz”
  • “Linkbaiting”
  • “Link von Nasa” (alle Suchbegriffe rund um den Nasa-Post, z. B. “Nasa XSS injection” oder “Nasa Backlink bekommen wie”)
  • “Brand Searches” (Leute, die eine www-Adresse in den Google-Schlitz eintippen)
  • Leute die nach mir googeln
  • Leute die nach meinem Kollegen googlen. Sehr strange irgendwie 😉

Nächster Schritt: Du trennst dir diese Keyword Cluster gezielt vom Rest ab. Das geht so: Ganz unten ist eine Leiste, auf der steht “Keywords finden mit:”. Genau hier tippst du deine Cluster-Worte ein.

Beispiel am Clusterwort “Wikipedia”:

Jetzt scrubbelst du Qualitätsfaktoren ab. Bei mir ist das: Besuchszeit, Absprungrate, Anzahl der Seiten.

  1. Am längsten sind die Besucher mit den Keywords “Seite die Wikipedia Logo benutzt” und “Wikipedia Unternehmen darstellen” geblieben.
  2. Dito für “Seiten pro Besuch”
  3. Die Absprungrate ist überall hoch, außer bei diesen beiden Terms

By the way: Klar, ich weiß selbst dass diese Daten viel zu klein sind, um aussagekräftig zu sein. Ist aber nur ein Beispiel, wichtig ist die Vorgehensweise nicht die konkreten Zahlen 😉 P.S. Bei riesigen Datenmengen würde ich mir lieber das ganze als Excel-Sheet exportieren und dort die Cluster auswerten.

Bei mir sind die wertvollsten Keyword-Terms innerhalb des Wortclusters “Wikipedia”:

  • “Wikipedia Firma hinzufügen” (1)
  • “Seite die Wikipedia Logo benutzt” (2)

Schritt 3: Abstrahieren deiner wertvollsten Keywords und neue Keywords generieren

Also, ich weiß jetzt dass (1) und (2) mein wertvollster Keyword-Traffic ist. Was kann ich jetzt mit diesem gewonnenen Wissen anstellen?

Möglichkeit 1: Flache/Breite Abstraktion:

  • Heißt für Organic (SEO): Ich biete weiterführende Informationen rund um die Themengebiete in (1) und (2) an. Beispiel: Aus (1) könnte ich einen weiteren Artikel erstellen “Wie du deine Firma aus Wikipedia entfernst” oder “In welche Themenbereiche kann ich meine Firma problemlos in Wikipedia unterbringen?”.
  • Heißt für PPC (AdWords): Weitere Keywords auf derselben Keyword-Ebene hinzufügen. Bei (1) würde das zum Beispiel “Wikipedia Unternehmen hinzufügen”, “Wikipedia Branding Strategien” oder “Wikipedia Eintragungsformular” (hehe ich weiß das gibt es nicht.. aber man könnte ja so etwas potenziell verkaufen… Wir sind ja in der Welt von PPC in diesem Beispiel 😉 ) sein.

AdWords Praxis-Beispiel: Ich bewerbe über AdWords Kanufahrten in Pottenstein in der fränkischen Schweiz. Sehe in meinen Suchstatistiken (Analytics): Das Keywort “Kanufahrt Pottenstein” bringt sehr wertvollen Traffic. Da scheinen also viele User an einer Kanufahrt in Pottenstein interessiert zu sein. Jetzt könnte ich mir überlegen, vielleicht auch für die umliegenden Städte Werbung zu schalten. Also z. B. “Kanufahrt Kirchenbirchig” oder “Kanufahrt Körbeldorf”.

Adwords-Tipp: Schau dir mal anhand deiner Keywords die Städteverteilung an. Die gibt sehr oft schön Aufschluss über neue rentable Städte-Keywords, die du dann auf breiter Abstraktion ergänzen kannst.

Möglichkeit 2: Tiefe Abstraktion:

  • Heißt für Organic (SEO): Detailliertere Beiträge über das Thema schreiben, um noch mehr Traffic dieser Art zu bekommen. Heißt bei (1) beispielsweise mal einen Artikel “Was muss ich exakt tun, um meine Firma in Wikipedia hinzuzufügen” oder einen Artikel “10 Tipps, wie du deine Firma in Wikipedia bekommst” rausschicken.
  • Heißt für PPC (AdWords): Detailliertere Keywords einstellen. Beispiel (2): Neue Keywords könnten z. B. sein: “Wikipedia Logos verkauf” oder “Wikipedia Logo bestellen”. Jedoch nicht Keywords wie “Wikipedia Logo kostenlos” oder “Wikipedia Logo Freeware” (sind keine Money-Keywords… Wir sind ja schließlich hier in PPC 😉 ).

AdWords Praxis-Beispiel: Um wie bei Möglichkeit 1 geschildert beim Beispiel “Kanufahrt Pottenstein” zu bleiben: Hier wären neue Keywords wie z. B. “Kanu fahren Pottenstein” oder “Canufahrt Pottenstein” (Tippfehler-Keywords..) denkbar.

Weitere Auswertungsquellen

  • Interne Suche: Unbedingt in Analytics aktivieren! Die Suchphrasen deiner internen Suche kannst du genauso wie oben beschrieben abarbeiten, solltest aber eine stärkere Gewichtung auf die Phrasen legen. Scheinbar vermissen nämlich die Besucher genau dieses eingetippte Thema auf deiner Seite. Ein enormer Wissensgewinn.
  • Linkwachstum: Welche Links (=”Empfehlungen”) von anderen Bloggern zeigen auf welchen Artikel? Auch anhand dieser Linkdichte kannst du schnell sehen, welche Artikel bei dir Top sind und welche Flop. Mit deinen Top-Artikelthemen wählst du dann einfach wie oben beschrieben eine tiefere Abstraktionsebene – that’s it 🙂 !

Auf den Punkt gebracht: Hol dir die Keywords, die den wertvollsten Traffic gebracht haben und erweitere diese. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass auch die neu erschlossenen Keywords wiederum wertvollen Traffic bringen. Ich hoffe, ich hab die Vorgehensweise, wie man durch seine eigenen Analytics-Daten auf neue rentable Keywordfelder stößt, einfach und verständlich genug rübergebracht. Ansonsten darfst du gerne in den Kommentaren schimpfen 🙂

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