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Produkt-Launch: 6 Schritte wie du ein Produkt massenweise online verkaufen kannst

Ich muss gleich mal vorweg los werden, dass dieser Artikel sehr umfangreich sein wird und der Großteil, der ihn beginnt zu lesen, aufgrund von „anderweitigen und sehr dringenden Verpflichtungen“ ihn wohl niemals beenden wird. Und das ist ok, denn dadurch werden die Insights, die ich hier mit den Leuten für den erfolgreichen Verkauf eines Produktes online teile, lediglich an die weitergegeben, die auch wirklich willens genug sind diesen Artikel vollständig durchzulesen.

Jeder oder jede, die glaubt die wichtigsten Botschaften und Tipps durch das bloße Überfliegen dieses Artikels oder der Überschriften extrahieren zu können, wird eine Menge von dem, was ich mit dir teilen und was deinem Online-Business ungemein helfen könnte, verlieren. Ich werde dir in diesem Artikel nämlich nicht nur die 6 fundamentalen Schritte ( + die groben technischen Dinge, die du online und am Laufen haben solltest) näherbringen, um da draußen im Internet mit einem Produkt einfach “der Bringer zu sein”, sondern ich werde dir vor allem auch das Gesamtbild vermitteln, das du im Bezug auf dein Marketing, deine Besucher/Käufer und diese gesamte Branche haben solltest! Wenn du also tatsächlich lernen möchtest, was es braucht, um ein Produkt erfolgreich im Internet zu vermarkten und zu verkaufen, dann nimm dir die paar Minuten und lies dir diesen Artikel konzentriert durch!

Bereit? Ok, los geht’s…

Es ist ganz klar: Online Geld zu verdienen, bedeutet nun mal online zu verkaufen! Sei es ein (Info)Produkt, eine Dienstleistung oder auch nur die Werbefläche auf deinem Blog. Solange der beworbene Service oder das (Info)Produkt, wie auch der gesamte Verkaufsprozess, mit den besten Absichten gegenüber den Kunden und Käufern stattfindet und dieses ihrem Leben in irgendeiner Form tatsächlichen Mehrwert hinzufügt, ist daran auch nichts Verwerfliches und Unethisches. Einfach ausgedrückt: Business bedeutet Verkaufen – Verkaufen bedeutet Mehrwert mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen!

Dabei ist es eigentlich egal, ob das Ganze online oder offline stattfindet. Der Verkauf und die Verkaufskunst gehören nun mal zu den entscheidenden Eckpfeilern eines jeden Business! Natürlich unterscheiden sich die „Spielregeln“, Strategien und Vorgehensweisen im Detail, je nachdem, ob es sich um ein offline oder online geführtes Business handelt und in welcher Branche/Nische sich dieses positioniert hat. Fundierte Kenntnisse darüber, wie man ein Produkt kreiert und diese mit Hilfe einer bis ins Detail geplanten Produkteinführung (sog. Produkt-Launch) vermarktet und verkauft, sind entscheidend für den gesamten Erfolg eines Unternehmens. Nach zahlreichen dieser Produkt-Launches, die ich im deutschen wie auch im englischen Raum mitverfolgen konnte, habe ich festgestellt, dass es eigentlich nur drei einfache Komponenten benötigt, um ein (Info)Produkt online extrem gewinnbringend zu verkaufen:

  • Ein tolles Angebot (nicht nur ein tolles Produkt)
  • Ein sorgfältig geplanter und umgesetzter Verkaufsprozess, der hervorragend konvertiert
  • Eine Menge an Botschaftsträgern dieses Angebotes (im Internet-Marketing auch als Affiliates bezeichnet)

Diese 3 Komponenten mögen einem offensichtlich und banal erscheinen, jedoch sind sie die Grundsteine von gigantischen Unternehmen wie Apple, Microsoft oder CocaCola. Diese Unternehmen haben es nämlich verstanden, dass erst das Zusammenspiel aus einem attraktiven Angebot, einem zielführenden Marketing und einer Menge an begeisterten Anhängern der Marke, zu dem erhofften Resultat führt – dem Verkauf! Und dieses Zusammenspiel haben sie perfektioniert!

Während man früher noch riesige Budgets und Massen an Mitarbeitern dafür gebraucht hat, kann man heutzutage diese drei Komponenten und ihr abgestimmtes Zusammenspiel ganz bequem von seinem Laptop aus realisieren. Damit auch du genau weißt, wie du Schritt für Schritt einen solchen erfolgreichen Produkt-Launch durchführst bzw. diese drei Komponenten und ihr Zusammenspiel realisierst, kommen hier die 6 essenziellsten Schritte bis zum ersten Verkauf eines Produktes im Internet-Marketing.

Ein Produkt zusammenstellen

Ein gutes Angebot beginnt mit einem guten Produkt! Dabei gibt es im Internet-Marketing eine Vielzahl von Wegen, um dein erstes Produkt zu erstellen. Diese Wege sind von der Nische in der du dich befindest, von dem Format des Contents und auch von dir selbst abhängig. Je nachdem was dein „Style“ ist, wird dir das ein oder andere Produktformat mehr zusagen und/oder dir bei der Erstellung leichter fallen, was letztlich auch in einem besseren Produkt resultieren würde. Wenn du aber gerade absolut keine Vorstellung davon hast, wie solche digitalen (Info)Produkte aussehen können, dann gibt’s hier mal eine kurze Liste an Produtkformaten:

  • E-Books (der Klassiker)
  • Video-Kurse
  • Audio-Kurse
  • Software & Apps (z. B. WordPress Theme oder Plugin)
  • Mitgliederseiten

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Formate, jedoch sind diese fünf bestens für den Einstieg ins Internet-Marketing geeignet. Ob nun E-Book oder Mitgliederseite, beides erfüllt denselben Zweck und unterscheidet sich lediglich in der Präsentation des Inhaltes/ der Lösung. Für welches Produkt du dich also auch entscheidest, liegt das Ziel damit immer darin, ein Problem oder ein Bedürfnis deiner Zielpersonen zu lösen und echten Mehrwert mit ihnen zu teilen. Vor allem im Internet-Marketing ist das von größter Bedeutung! Infoprodukte, die keine Lösung und damit keinen Mehrwert beinhalten, werden bereits im Vorfeld einfach nicht gekauft oder nach dem Kauf reklamiert. Wenn du also planst, im Internet-Marketing dein Geld zu verdienen, dann solltest du bereits verstanden haben, dass es dafür ein gutes Produkt braucht und du den Leuten auch tatsächlich etwas verkaufen musst!

Du brauchst ein (Affiliate-) Produkt! So schnell wie möglich

Es ist fast schon absurd, aber ein Großteil der Leute, die planen Geld im Internet-Marketing zu verdienen, kommen irgendwie niemals dazu ein Produkt zusammenzustellen und dieses anzubieten. Folglich verdienen sie mit ihrem Online-Business auch niemals Geld! Wenn dir die Zeit fehlt ein Infoprodukt selbst zu kreieren, dann:

  • Nutze Outsourcing und engagiere jemanden, der/die dieses Produkt für dich erstellt. Solltest du dann diese 6 Schritte bis zum ersten Verkauf deines Produktes richtig umsetzen, dann wird sich diese Investition auch äußerst schnell auszahlen.
  • Finde ein hochwertiges Partnerprodukt und bewirb dieses als Affiliate, während du an deinem eigenen Produkt arbeitest.

Verkaufsseite erstellen

Was viele Leute übersehen ist, dass ein gutes Produkt alleine noch lange kein attraktives Angebot darstellt. Zum erfolgreichen Verkaufen im Internet gehört nun mal viel mehr, als ein bloßes Produkt, welches in der Hoffnung ein „Selbstläufer“ zu sein ins kalte Wasser geworfen wird. Dabei überlebt die absolute Mehrheit solcher erhofften „Selbstläufer-Produkte“ den Sprung ins kalte Wasser nicht und geht kläglich unter. Was aber braucht es, um einem Produkt im Internet Auftrieb zu verschaffen und dieses über der Oberfläche, über dem ganzen Lärm, Trubel und den Angeboten anderer, für seine Zielpersonen wahrnehmbar zu halten?

Der größte Besucherstrom der Welt garantiert nicht die größten Umsätze der Welt!

Traffic alleine bedeutet nichts, solange man es nicht schafft diese Besucher in Kunden und Käufer umzuwandeln – solange man sie nicht konvertiert! Ein Produkt alleine ist lediglich ein Produkt! Nicht fähig für sich zu sprechen und zu werben. Erst mit Hilfe einer genialen Verkaufsseite (Sales-Page/Sales-Letter), kannst du deinem Produkt Gehör verschaffen und damit im ewigen Lärm des Internets die Aufmerksamkeit deiner Zielpersonen gewinnen.

Die Verkaufsseite ist also eine weitere überaus wichtige Komponente eines gelungenen Angebotes. Sie ist die Landing-Page für die potenziellen Kunden und Käufer und dient einzig und alleine dem Zwecke des Verkaufes (wie der Name ja schonsagt 😉 )!

Hammer-Design sorgt für Hammer-Konversion!

Eine der offensichtlichsten Verbesserungsmöglichkeiten, die ich bereits bei so vielen Verkaufsseiten feststellen konnte, ist das Design. Wie bei allem im Leben zählt nun mal der erste Eindruck! Egal was für ein „Killer-Copy“ du auch hast und wie umwerfend die Story ist, die dieser Werbetext erzählt, wird der Einzige der diese Geschichte durchliest DU sein, solange du es nicht schaffst die richtige Verpackung dafür zu finden.

Es ist derselbe Grund, warum ein gutes Buch so viel besser ist, wenn es auch einen ansprechenden Einband hat oder fesselnde Bilder die Seiten zieren. Es ist der Grund, warum ein Hollywood-Blockbuster so viel gelungener zu sein scheint, wenn die Spezialeffekte einen regelrecht vom Hocker hauen. Das Aussehen zählt nun mal!

Natürlich ist das Aussehen deiner Verkaufsseite aber nicht alles und sie benötigt auch noch „innere Werte“ (gutes Copywriting), jedoch wirst du deine Verkaufszahlen mit Garantie steigern können, wenn du auch für ein ansprechendes Design sorgst. Und mit ansprechendem Design meine ich, dass du für diesen kurzen „Wow-Effekt“ sorgst, wenn die Besucher die Sales-Page das erste Mal zu Gesicht bekommen. Die Rede ist von diesem Effekt, der auch Männer beim Anblick einer bildhübschen Frau umdrehen lässt, um auch das kleinste Detail nochmals genauer zu betrachten – um das Angebot sorgfältig zu studieren ;)!

Um solche umwerfenden Verkaufsseiten zu erstellen, kannst du beispielsweise Tools bzw. Software wie OptimizePress oder Kajabi nutzen (gute Software in diesem Bereich ist bisher leider größtenteils nur auf Englisch erhältlich). Wenn du aber ein absolut individuelles Design haben möchtest, solltest du die Sales-Page selbst bauen oder jemanden engagieren der über hervorragende Kenntnisse im Bereich Webdesign verfügt. Eine solche Investition wird dich mit Sicherheit mit höheren Verkaufszahlen belohnen und zahlt sich damit sehr schnell wieder aus.

Video-Sales-Page

Ein rasant wachsender Trend, ist der Einsatz von Videos in einer Verkaufsseite. Das aus dem einfachen Grund, weil gute Verkaufsvideos für eine gesteigerte Neugier und damit für besseren Konversionsraten sorgen. Videos sind der zukünftige Verkaufskanal des Internets! Wenn du dich dazu entscheidest, für dein Produkt eine Video-Sales-Page zu kreieren, dann kann ich dir für das Hosting deiner Videos nur Vimeo Pro empfehlen. Ich habe Wochen mit der Suche nach einem günstigen aber trotzdem auch verlässlichen Video-Hoster verbracht und in Vimeo Pro die mit Abstand beste, günstigste und unstressigste Lösung gefunden! Alternativ dazu kannst du auch Anbieter wie Amazon S3 nutzen.

Für ein wirksames Verkaufsvideo brauchst du dich auch nicht einmal vor eine Kamera zu stellen, denn ein sehr effektives Format von Videos sind die Screencasts. Nutze einfach Software wie Camtasia oder Screenflow, in Verbindung einer Präsentation (PowerPoint, Keynote, Prezi), um ein umwerfendes Verkaufsvideo zu erstellen, welches dann der Mittelpunkt deiner Video-Sales-Page sein wird.

Shopping-Cart einbinden

Da das primäre Ziel einer Verkaufsseite der Verkauf ist, gehört der Kaufbutton zu den wichtigsten Elementen einer Sales-Page. Er ist das Bindeglied zwischen deiner Seite und deiner Shopping-Cart. Die Shopping-Cart ist die Software bzw. das System, das im Hintergrund der Verkaufsseite für die gesamte Verkaufsabwicklung zuständig ist. Erst mit Hilfe dieser, ist es den Besuchern möglich dein Produkt auch tatsächlich zu bestellen und zu bezahlen.

In den Anfangszeiten des Online-Verkaufes waren solche Shopping-Cart-Systeme lediglich auf Shops limitiert und es hat teure E-Commerce-Lösungen gebraucht, um Produkte online überhaupt erst verkaufen zu können. Mittlerweile gibt es aber zum Glück schon eine Vielzahl von „Stand-alone-Lösungen“ für solche Shopping-Carts, wie beispielsweise E-Junkie. Ich persönlich habe bereits sehr gute Erfahrungen mit E-Junkie gemacht und kann diese Shopping-Cart jedem für den Anfang nur empfehlen. E-Junkie mag vielleicht nicht ganz so funktionsreich und mächtig wie andere Shopping-Carts sein, aber für Anfänger ist es wirklich bestens geeignet und reicht vollkommen aus.

E-Junkie in Verbindung mit einem Zahlungsanbieter wie Paypal oder Clickbank ermöglich dann auch eine vollständige Verkaufsabwicklung. Vom Bestellvorgang, über die Bezahlung beim Zahlungsanbieter, bis hin zu sicheren „Auslieferung“ / Download des Produktes, wenn es sich um ein digitales Produkt wie beispielsweise ein E-Book oder eine mp3-Datei handelt. E-Junkie arbeitet dann sozusagen automatisch mit dem Zahlungsanbieter Hand in Hand.

E-Junkie bietet sogar die Möglichkeit, ein einfach gehaltenes Affiliate-Programm für sein Produkt auf die Beine zu stellen, um damit Partner zu gewinnen, die ebenfalls für das Produkt werben. Und das alles ab gerade einmal 5 $ im Monat! Mit Heranwachsen deines Business und auch deiner Produkte ist es aber natürlich empfehlenswert etwas „größere und
mächtigere“ Shopping-Cart-Software einzusetzen. Dabei ist Digistore24 ein deutscher Anbieter, der bereits das Vertrauen von vielen etablierten Internet-Marketern genießen darf.

Für welche Shopping-Cart-Lösung du dich aber auch entscheidest, ob nun englische (E-Junkie) oder deutsche Anbieter (Digistore24), bleibt die wirklich wichtige Sache dabei, die problemlose und reibungsfrei funktionierende Abwicklung! Lass nicht zu, dass du Kunden und Käufer verlierst, nur weil deine Shopping-Cart unpraktisch oder unverständlich ist!

Sequenziellen Verkaufsprozess schaffen und testen

Ab jetzt betreten wir die Schwelle des Marketings und genau hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen – das erfolgreiche vom gefloppten Produkt! Das Angebot sollte jetzt mit dem Produkt und der Verkaufsseite soweit vollständig sein und die Besucher haben Dank der Shopping-Cart auch die Möglichkeit zu kaufen/bestellen. Jedoch sind damit lediglich die Voraussetzungen geschaffen und bisher würde das Produkt immer noch den Sprung in kalte Wasser nicht überleben und untergehen; es hätte noch keinen Auftrieb!

Wie ich zu Beginn dieses Artikels ja erwähnt hatte, gehört neben dem Angebot, ein sorgfältig geplanter und umgesetzter Verkaufsprozess, zu den 3 wichtigsten Komponenten eines erfolgsversprechenden Produkt-Launches im Internet-Marketing. Bevor du also dafür sorgst dass du Besucher und Partner für ein Angebot gewinnst, musst du dir
zunächst einmal sehr gründlich Gedanken darüber machen, wie du dein Angebot so präsentierst, dass es für die Leute verlockend erscheint und sie auch tatsächlich kaufen möchten – wie du deine Besucher konvertierst. Dabei gibt es einen harten und einen einfacheren Weg!

Der harte Weg:

Du versuchst „kalten Traffic“ auf deine Verkaufsseite zu lenken (einzukaufen) und diese Besucher dann auch direkt aufs erste Mal zu einem Kauf zu bewegen – ohne dass sie dich oder deine Marke kennen! Möglich, aber schwierig! Dabei wird es für hohe Konversionsraten ein richtig gutes Angebot und eine umwerfende Verkaufsseite mit einer überzeugenden Werbebotschaft brauchen.

Der einfacher Weg:

Jeder Marketing-Experte weiß, dass es um ein Vielfaches günstiger und leichter ist, jemanden der bereits schon mal ein Produkt gekauft hat, zu einem wiederholten Kauf zu bewegen, als einen Neukunden zu gewinnen. In der Internet-Marketing-Branche lässt sich diese Idee auch auf die Besucher deiner Verkaufsseite übertragen. Es ist um ein Vielfaches einfacher jemanden dein Produkt zu verkaufen, der/die bereits öfters mit dir in Kontakt getreten ist – sei es durch deinen Blog oder durch deine E-Mails – als jemanden der/die zum allerersten Mal auf deine Verkaufsseite stolpert.

Genau hier liegt auch die wohl größte Möglichkeit, deine Konversionsraten durch die Decke schießen zu lassen. Anstatt also auf sofortiges Interesse und Neugier seitens der Besucher deiner Verkaufsseite zu hoffen, ist es um einiges schlauer und leichter, einen aufeinander aufbauenden Marketingprozess zu schaffen, der deine Interessenten sozusagen Schritt für Schritt zum endgültigen Kauf deines Produktes leitet. Es heißt, dass es für gewöhnlich 6 – 8 Kontakte mit einem Produkt oder einem Service braucht, bis sich die Zielperson für einen Kauf entscheidet. Mit diesem Wissen im Hinterkopf solltest du also dafür sorgen, dass dein Marketing mehrere „Etappenziele“ verfolgt bzw. in mehrere Sequenzen aufgeteilt ist, anstatt den direkten (gezwungenen) Verkauf ins Visier zu nehmen.

Lass mich erklären was genau ich damit meine und dir ein kleines Beispiel dafür geben: Anstatt dein Produkt mit Hilfe eines lediglichen Werbebanners in deiner Sidebar zu bewerben, welcher ohne Umwege auf deine Verkaufsseite linkt, solltest du zusätzlich einen Prozess schaffen, den deine Zielpersonen automatisch durchlaufen und dabei immer wieder mit deinem Produkt „in Berührung kommen“.

Leute hassen es, wenn vesucht wird ihnen etwas ZU VERKAUFEN – aber sie lieben es etwas zu KAUFEN!

Genau aus diesem Grund gehört E-Mail-Marketing, zu einer der stärksten Waffen des Internet-Marketers. E-Mail-Marketing ermöglicht es, einen solchen automatischen und sequenziellen Verkaufsprozess zu schaffen, der bei den Zielpersonen die Illusion kreiert, dass sie tatsächlich etwas hilfreiches KAUFEN und nicht etwas VERKAUFT bekommen – was natürlich in Wahrheit dein primäres Ziel ist, jedoch bleibt das dein kleines Geheimnis 😉 !

Und das ist ein gewaltiger Unterschied! Ein solcher sequenzieller Verkaufsprozess nimmt nämlich den Verkaufsdruck von der Zielperson und gibt ihr wiederholt die freie Entscheidung, das Produkt zu kaufen oder auch nicht. Dadurch wirkt es einfach viel ungezwungener! Durch den Einsatz von E-Mail-Marketing und den Tipps in meinem Artikel Newsletter – Der heilige Gral des Internetmarketings kannst du einen solchen Verkaufsprozess schaffen und deine Produkte deinen Abonnenten wiederholt vorstellen. Dafür braucht es lediglich einen Banner, welchen du an prominenter Stelle auf deiner Website platzierst. Mit kurzer Call-to-Action (Aufruf deine Verkaufsseite zu besuchen) solltest du zusätzlich in deinen Artikeln, Videos und Podcasts zur Anmeldung in deinen Newsletter oder zum Kauf eines deiner Produkte aufrufen. Dadurch kannst du die vorgenommenen Anmeldungen und Verkäufe nochmals enorm steigern.

Der Einstieg in den sequenziellen Verkaufsprozess

Natürlich stolpern die Leute nicht einfach mal so zufällig durch deine Marketing-Sequenzen, sondern es braucht einen definierten Start- und Endpunkt und etwas, was sie durch den vollständigen Marketingprozess führt. Der simpelste Startpunkt im Internet-Marketing, ist die Squeeze-Page. Hier haben die Besucher die Möglichkeit ihre E-Mail-Adresse einzutragen, um kostenlosen Content zu erhalten. Ab hier betreten die Leute also deinen Verkaufs-Trichter (Funnel) und werden durch den Einsatz von Folge-E-Mails durch deinen Verkaufsprozess geführt.

Kostenloser Content ist der Treibstoff solcher sequenziellen Verkaufsprozesse

Kreiere also auch du für dein Produkt einen solchen Verkaufsprozess, der deine Zielpersonen auf Schritt und Tritt bis zum Kauf deines Produktes begleitet. Das Wichtigste dabei ist so viel hochwertigen und kostenlosen Content bzw. Mehrwert im Verlauf dieser Sequenzen mit deinen Zielpersonen zu teilen, wie nur möglich! Eine Reihe von direkten Verkaufsbotschaften, stellt also keinen wirklich schlauen Verkaufsprozess dar. „Kauf das…“, „Ernsthaft, kauf das…“, „Hast du schon gekauft?“, „Kauf es doch bitte!“ VS. „Schau dir das mal an, …“, „Ich glaube das könnte dir auch helfen…“, „Wusstest du, dass…“, „Das musste ich einfach mit dir teilen..“, „Wenn dir das gefallen hat, dann wirf mal einen Blick darauf…“

Solange du weißt, dass dein Produkt, dein Service oder dein Programm bzw. dein gesamtes Angebot, wirklich gut ist und deinen Käufern sowie Kunden echten Mehrwert bietet, hat ein solcher aufeinander aufbauender Verkaufsprozess auch nichts mit „Verkaufs-Voodoo“ oder „der dunklen Seite der Macht“ zu tun – es ist einfach nur gutes Online-Marketing! Und sollte der Verkaufprozess auch in keinem gelungenen Verkauf enden, hast du trotzdem hochwertigen Mehrwert mit jemandem geteilt und das ist doch auch schon was wert 😉 !

Dabei können die Sequenzen aus gerade einmal aus einem zum Produkt thematisch passenden Blogartikel, einer Artikel-Serie oder aus einer ganzen Reihe von aufeinander aufbauenden kostenlosen Video-Trainings bestehen, bei denen zum Ende hin (oder sogar bereits im Verlauf) ein klar erkennbarer Call-to-Action für das Produkt stattfindet. Je umfangreicher und kostspieliger das Angebot/Produkt, desto mehr aufeinander aufbauende Marketing-Sequenzen sind empfehlenswert und umso mehr kostenlosen Content solltest du mit den Leuten teilen.

Hast du einen solchen sequenziellen Verkaufsprozess geschaffen, in dem du kostenlosen Content (Blogartikel, Apps, Videos, Podcasts etc.) kreiert hast und diesen nach der Anmeldung auf deiner E-Mail-Liste mit Hilfe des Autoresponders versendest, solltest du diesen Verkaufsprozess natürlich auch auf Herz und Nieren testen und optimieren (um eine maximale Konversionsrate zu erzielen).

Es ist fast so etwas, wie eine Geschichte mit Happy End

Unterschiedliche Verkaufsprozesse konvertieren natürlich auch unterschiedlich, abhängig davon wie hochwertig der kostenlose Content ist, der mit den Leuten geteilt wird und wie stimmig dieser Prozess mit dem beworbenen Produkt ist. Ein solcher Verkaufsprozess ist also so etwas wie eine Geschichte, die dazu dient etwas Interessantes mit den Zielpersonen zu teilen, um damit Neugier und Spannung für das Happy End aufzubauen – für das Produkt.

Affiliates/Partner gewinnen

Ok, damit wären jetzt die ersten beiden Komponenten (Angebot und Verkaufsprozess) für den erfolgreichen Verkauf eines Produktes online besprochen. Jetzt fehlen noch die Botschaftsträger für dein Angebot! Wie im Leben, so auch im Business, wirst du es alleine sehr schwer haben und es nicht weit bringen. Aus diesem Grund brauchst du unbedingt Partner, die dir dabei helfen Traffic für deinen Verkaufsprozess zu gewinnen und dein Produkt bewerben (Achtung: Wenn möglich, die Besucher am Besten auf deine Squeeze Page senden und nicht direkt auf deine Verkaufsseite, da sonst der geschaffene sequenzielle Verkaufsprozess für die Katz wäre und deine Konversionsrate in den Keller fällt).

Jede erfolgreiche Marke bzw. jedes erfolgreiche Produkt, hat seinen Erfolg zu einem hohen Maß den Botschaftsträgern und Partnern zu verdanken, die dabei helfen diese Marke oder dieses Produkt bekannter zu machen. Genauso ist das auch mit deinem Produkt und deiner Marke. Aus diesem Grund solltest du unbedingt ein Partnerprogramm für dein Produkt auf die Beine stellen, für das sich die Leute anmelden können und für jeden über sie vermittelten Verkauf eine Provision erhalten.

Shopping-Cart-Systeme wie die von Digistore24 oder E-Junkie, ermöglichen es solche Partnerprogramme mit wenigen Klicks zu erstellen und einmal eingerichtet, registrieren sie dann automatisch, ob ein Verkauf über einen Affiliate generiert wurde und eine Provision ausgezahlt werden muss. Frag mich nicht wie das alles im Detail funktioniert, es funktioniert halt einfach – Technologie ist heutzutage clever!

Ein umwerfendes Angebot und ein ausgezeichnet konvertierender Verkaufsprozess, sind 2 grundlegenden Sachen, die dir dabei helfen werden Affiliates zu gewinnen. Die Leute werden sich nämlich genau ansehen, was du da zum Verkauf hast und wie es präsentiert wird. Wenn alles stimmt und du die Schritte bisher alle erfolgreich umgesetzt hast, sollten die Leute sich darum reißen, als Affiliate für „dich arbeiten zu dürfen.“ Denn deine hohen Konversionsraten, sorgen für IHRE hohen Provisionen. Aber trotzdem bleibt die Schwierigkeit, wie man den für den Anfang überhaupt Partner/Affiliates für sein Produkt gewinnt. Der einfachste Weg, um Affiliates zu gewinnen, ist die Leute die etwas mit deiner Nische am Hut haben danach zu fragen. Kontaktiere also andere Blogger, Leute auf Twitter, in Facebook oder in Foren und stell ihnen das Angebot vor, als ein Affiliate an deinen Verkäufen mitzuverdienen. Frag, frag und frag noch weiter!

Affiliate-Page kreieren

Um Affiliates zu gewinnen, solltest du unbedingt eine eigens für die Affiliates gedachte Seite kreieren, auf der die Vorteile gelistet sind, die man hat, wenn man zu einem Partner deines Produktes wird. Zusätzlich sollen sie dort die Möglichkeit erhalten, sich problemlos für das Partnerprogramm anzumelden und auch zahlreiche Hilfsmittel finden, die ihnen dabei helfen sollen dein Produkt zu bewerben (E-Mail-Vorlagen, Banner, Grafiken, Videos etc.). Wenn du dann Leute kontaktierst, um sie für eine Anmeldung in deinem Partnerprogramm zu gewinnen, kannst du sie direkt auf diese Affiliate-Page senden.

Traffic aufbauen

Das ist der letzte Schlüssel, zum erfolgreichen Verkauf eines Produktes und dem Aufbau eines echten Unternehmens im Internet. Traffic ist nämlich das Herzblut deines Online-Business und einer der ausschlaggebenden Gründe dafür, ob sich dein Produkt verkauft oder nicht. Ich werde dir hier jetzt nichts Neues erzählen können, zumindest keine neue „sagenhafte geheime Traffic-Formel.“ Jedoch werde ich es nicht unversucht lassen, dir in so wenigen Zeilen wie möglich das aller Wichtigste zum Thema Traffic zu verraten, was ich aus Hunderten Stunden an Studium dieser Thematik lernen konnte.

Traffic braucht Zeit (wirklich?)

Eine der ersten Lektionen, die man zu hören bekommt, wenn man beginnt „Traffic zu studieren“, ist die, dass es eine Menge Zeit kosten wird, um einen vorzeigbaren und kontinuierlichen Besucherstrom für eine Verkaufsseite oder auch einen Blog aufzubauen. Dem kann man auch nur vollkommen zustimmen und … BLÖDSINN! Nicht Traffic kostet Zeit, sondern ein schlechtes Angebot! Versteh mich hier nicht falsch, natürlich ist es nicht möglich von heute auf morgen Unmengen an Besuchern zu gewinnen, jedoch glaube ich sollte man vor allem als Einsteiger „das Problem Traffic an der Wurzel anpacken“, bevor man sich Hals über Kopf in irgendwelche Traffic-Strategien verwickelt.

Wenn man niemals verstanden hat, was Traffic TATSÄCHLICH ist und wie dieser eigentlich zustande kommt, wie so soll man es denn da bitte schaffen diesen aufzubauen? Ich verrate dir jetzt was es wirklich braucht, um Massen an Traffic zu generieren und welche die wertvollste Trafficquelle von allen ist. Bereit? Es braucht ein sagenhaftes Angebot! Nein, ernsthaft! Hör mir zu: Ich garantiere dir, dass du noch so hart an deinen Traffic-Strategien arbeiten kannst – versuchen kannst noch so viele Backlinks aufzubauen oder Traffic-Produkte zu kaufen – und du dennoch kaum etwas verkaufen wirst, wenn du das hier nicht richtig machst!

Du musst verstehen, dass Traffic weit aus mehr ist als ein bloßer Strom an Besuchern. Traffic sind Menschen – Menschen mit Erwartungen und Vorstellungen! Und damit ist die größte Möglichkeit, um Besucher zu gewinnen, deren Erwartungen und Vorstellungen gerecht zu werden. Wenn also dein alles umfassendes Angebot nicht den Erwartungen und Vorstellungen deiner Besucher (und Partner) entspricht, wird es kaum möglich sein ein funktionierendes Online-Business aufzubauen und dein Produkt online zu verkaufen. Was ich versuche dir hier zu sagen ist, dass die tatsächliche Quelle für deinen jetzigen und auch zukünftigen Traffic, in deiner Fähigkeit ein verlockendes Angebot (Content + Beiwerk) zu kreieren liegt.

Anstatt sich also auf dein SEO oder auf Social Media zu konzentrieren, solltest du einen strengen Blick auf das Angebot werfen, dass du mit deiner gesamten Online-Präsenz darstellst und dich fragen: „Ist das wirklich gut und was kann ich besser machen?“ Diese Verbesserungen können dein Produkt selbst und dessen Qualität, das Aussehen deiner Verkaufsseite, oder sogar den Content und das Design deines Blogs betreffen.

Sorge für das richtige Angebot und du sorgst (automatisch) für den Traffic!

Ich versichere dir, wenn du es schaffst mit deinem gesamten Angebot – nicht bloß mit deinem Produkt – aus der Masse herauszustechen, wirst du dir über das Thema Traffic nicht mehr den Kopf zerbrechen müssen. Ein gutes Angebot sorgt nämlich für deine Backlinks, für deine vorderen Plätze in den Suchmaschinen, für deine Partner und Affiliates und damit für deinen Traffic und deine Verkäufe! Es gibt zwar kein „Selbstläufer-Produkt“, aber es gibt so etwas wie ein „Selbstläufer-Angebot“!

Wenn du jetzt dennoch auf der Suche nach genauen „Traffic-Methoden“ bist, dann schau dir mal diesen Artikel von mir an, in dem ich genau aufzeige, mit welchen 5 Dingen ich in gerade einmal 50 Tagen 7.420 neue Besucher gewinnen konnte. Ich hoffe du weißt jetzt, was es braucht und auf was es ankommt, um dein eigenes „Selbstläufer-Angebot“ zu kreieren und dieses „massenweise“ über das Internet zu verkaufen! Also geh da raus, erstelle es und teile es mit der Welt, um dir damit ein echtes Business aufzubauen und echten Mehrwert mit so vielen Mensch wie möglich zu teilen! Noch heute!

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