Quellcode: Welche Elemente sollten im Source Code nicht fehlen?

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Ein für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) erwähnenswerter Onpage-Faktor ist der Quellcode beziehungsweise die Quellcodegestaltung. Vorteilhaft wäre hier, wenn du dich bereits mit HTML auseinandergesetzt hast und über Grundkenntnisse hinsichtlich Aufbau und Syntax eines HTML-Dokumentes verfügst. Falls du mit Content-Management-Systemen (CMS) arbeitest, ist eine Bearbeitung des Quellcodes kein Problem, weil du die Dateien mit einem geeigneten Editor selbst abändern kannst. Allerdings muss dir der Anbieter des CMS eine Erlaubnis zur Modifikation gestatten, denn es können Urheberrechte berührt sein.

Erwähnt sei an dieser Stelle auch die Validität eines HTML-Dokumentes. Validität bedeutet das korrekte Einhalten von syntaktischen Regeln bei der Erstellung des Quellcodes. Enthält er Fehler, heißt das noch lange nicht, dass du diese gleich bemerkst. Moderne Browser haben ein hohes Toleranzlevel was die Interpretierbarkeit des Quellcodes betrifft und zeigen den Inhalt dennoch wie gewünscht an. Suchmaschinen können ebenfalls in hohem Maße Verstöße erkennen bzw. wirken sich diese nicht negativ auf die Bewertung aus. Aber auch hier gibt es Grenzen. Sind die Inhalte für den Spider oder Bot lesbar, sind Valididätsfehler unerheblich. Ungünstige Platzierungen, falsche Tag-Zuweisungen (beispielsweise Header-Angaben im Body-Bereich) oder stark verschachtelte Tags können aber zum Abbruch des Crawlvorganges führen. Die Überprüfung mittels einem Validator für wichtige HTML-Dokumente ist anzuraten.

Quellcodegestaltung im Header

Einen sehr bedeutender Onpage-Faktor ist der <title>-Tag. Ein Weglassen dieses Tags oder ein unüberlegter Einsatz kann dich bereits einige Positionen in den SERP kosten. Gerade neue Seiten ohne eingehende Links leben von einem wohl durchdachten Titel. Der Grund für die starke Wichtung (Onpage) durch die Suchmaschinen liegt im repräsentativen Charakter des Titels. Er ist der erste eindeutig, maschinell auswertbare Faktor einer Website und sollte individuell auf jeder Unterseite eingesetzt werden.

Viele SEOs meinen, dass er als Satz zu formulieren ist. Meine Erfahrungen zeigen, dass dies keine Notwendigkeit sein muss und eine Aneinanderreihung von Begriffen keine Positionsverluste verursacht. Allerdings solltest du keinen Keyword-Spam betreiben. Ein ausformulierter, aussagekräftiger und kurzer Satz kann jedoch einen besseren Eindruck auf den potentiellen Besucher machen, weil du hier bereits Stil und Anspruch ausdrückst. Die Länge des Titels sollte meiner Ansicht nach 80 Zeichen (sehr grober Richtwert) nicht übersteigen. Prüfe bitte nach Indizierung der Seite in der Suchmaschine, ob der Titel voll ausgeschrieben ist.

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Stark an Bedeutung verloren haben die Meta-Tags. Eine Einbindung der Meta-Angaben robots, description und language ist dennoch sinnvoll, weil sie bestimmte Anweisungen und Anzeigen klar definieren. Wenn du diese weglässt, schadet es aber in der Regel auch nicht all zu sehr.

Quellcodegestaltung im Body

  • Allgemein: Halte deinen Quellcode schlank, das heißt du sollst ihn von redundanten Tags säubern. Wenn du Anfänger auf dem Gebiet der Homepage-Erstellung bist, wirst du feststellen, dass du aufgrund deines unzureichenden Wissens die Inhalte teilweise über Hilfskonstrukte und Verschachtelungen darstellst. Mit fortlaufenden Erfahrungsgrad erkennst du aufgeblähte Quellcodestrukturen und solltest diese beheben. Ein schlanker Quellcode und die Auslagerung sekundärer Inhalte (z. B. eine CSS- oder Javascript-Datei) hilft dir den Überblick zu wahren und befähigt dich die Gesamtheit der Onpage-Faktoren eines HTML-Dokumentes besser zu erkennen und zu überarbeiten.
  • Überschriften: Grundsätzlich sind die Bedeutungen der Tags zu beachten. Also ist beispielsweise der <h[zahl]>-Tag für Überschriften zu verwenden, der <p>-Tag für Textabschnitte und der <li>-Tag für Aufzählungen. <h1></h1>-Tags sind unbedingt zu benutzen und entsprechen idealerweise dem Titel des HTML-Dokumentes bzw. beinhalten die wichtigsten Keywords des Titels. Sie sollten ebenfalls kurz und prägnant verfasst sein. Nutze auch Überschriften zweiter und dritter Ordnung.
  • Navigation: Wohin Sie die Navigation verlagern (Anfang / Ende des Dokuments) ist meinen Erfahrungen nach egal. Suchmaschinen erkennen Navigationseinheiten durch den wiederholenden Charakter auf jeder Seite. In ungünstigen Fällen kann es dir auch passieren, dass reine Verlinkungen per Javascript von der Suchmaschine übersprungen werden. Dann crawlt der Bot die verlinkte Seite nicht. Sobald ein gewöhnlicher <a href=““> auf diese Seite verweist (z. B. von einer anderen Domain), wird sie jedoch vom Spider/ Bot gefunden und durchsucht.
  • Inhalt: Wie du diesen aufbaust und gestaltest, ist deine Entscheidung. Wichtige Keywords gehören an den Anfang und das Ende und sollten mehrmals Erwähnung finden. Die Textlänge spielt für die Suchmaschinenpositionierung insoweit eine Rolle, dass bei Suchbegriffsabfragen ab drei Suchworten längere Texte besser gelistet werden. Produziere deshalb auch sehr lange Texte.

Schlusswort

Wenn du all diese Sachverhalte bei der Quellcodegestaltung berücksichtigst, schaffst du eine gute Voraussetzung für eine verbesserte Onpage-Optimierung. Zudem erleichtert es dir Nacharbeiten schneller und effizienter durchzuführen und die Projektstruktur einzuhalten.

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