Saisonales SEO: So kannst du für saisonale Keywords ranken!

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Constantin von SEO-United hat sich den Kopf über Saisonthemen zerbrochen und ist zu dem Schluss gekommen, dass man diese zwar nutzen, aber schwerlich optimieren kann. Nun das sehe ich ein bisschen anders. Man muss nur einen, für SEOs, etwas anderen Ansatz fahren.

Die übliche Vorgehensweise ist rechtzeitig eine Seite aufzusetzen und diese langsam, aber kontinuierlich mit Links zu versorgen. Wie Constantin richtig festgestellt hat ist es für Tante G schon sehr auffällig wenn Weihnachtslinks im März gesetzt werden.

Wie also vorgehen?

Beschäftigen wir uns mal mit dem sogenannten Newbie Bonus, der einfach ausgedrückt folgender Gleichung entspricht: Neue Domain = Kurzfristig gutes Ranking auch ohne viele Links. Dabei hat man noch den Vorteil, dass Google Penalties meist erst nach Verschwinden des Newbie Bonus greifen.

Gehen wir vom Muttertag aus (dieses Jahr 10.05). Aus meiner Erfahrung mit dem Gadget Versand weiß ich, dass das richtige Muttertagsgeschäft ca. 14 Tage vor Muttertag anfängt und ca. 4 Tage vor Muttertag endet (die bestellten Geschenke sollen ja auch noch rechtzeitig ankommen).

Daraus folgt: Ich brauche in diesen 10 Tagen (27.3. – 06.05) eine Seite die bei allen möglichen Muttertags-Keywords weit vorne rankt und dann unter Umständen sogar in der Vertiefung des Google-Indexes verschwinden kann.

Da kommt viel Arbeit auf mich zu, aber was soll’s der Traffic ist enorm und wer gute Landingpages bauen kann, der wird auch gut dabei verdienen. Keyword-Recherche, Texte usw. kann man schon im Vorfeld erledigen, da ist man zeitlich nicht gebunden.

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Die Seite für ein saisonales Thema erstellen

Los geht’s ca. 2 – 3 Tage vor dem eigentlichen Zeitraum – Ich registriere eine passende Keyword-Domain im Idealfall .com, .net, .org, die werden von Google automatisch in den Index genommen. Erstmal ein bisschen Content drauf und vielleicht 2 – 3 Links, damit Google die Seite schneller spidert. Nun warte ich ab, bis sie im Index ist, dann geht’s richtig los!

Drin? Feuer frei! Die Kunst ist es in den ersten 3 – 4 Tagen die Seite mit nahezu dem ganzen vorhandenen Content zu bestücken und gleichzeitig alle möglichen und unmöglichen Linkkanäle anzuzapfen. Die letzen 6 – 7 Tage ergänze ich dann den restlichen Content und haue noch weitere Links drauf.

Sind die 10 Tage rum, sollte man sein Geld mit der Seite verdient haben, denn sie wird wahrscheinlich in Googles-Nirvana verschwinden und nie mehr auftauchen. Bleibt sie wider Erwarten im Index – na um so besser – dann mache ich das selbe Spiel im nächsten Jahr wieder. 😀

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3 Kommentare
  1. Hallo,

    vielen Dank für das Aufgreifen meines Artikels und die super Ergänzung. SEO muss sich eben entscheiden, ob man kurzfristiges Geld verdienen will oder langfristig partizipieren möchte.

    Sicherlich können beide Wege die Taschen gut füllen. Aber unseren Lesern empfehlen wir dann doch lieber, den langfristigen Weg zu wählen und den Index nicht noch weiter mit Müll vollzustopfen. 😉

    Liebe Grüße,
    Constantin

    Antworten
    • Für meine Projekte würde ich das auch nie machen, nur wenn sich das Thema rechnet und es nette Partnerprogramme dafür gibt: why not?

      Antworten
  2. Chris

    Hey, guter Ansatz. In der Regel kommen die Websites nach 6 Monaten wieder aus dem Nirvana und können beim nächsten Mal wirklich wieder eingesetzt werden. Wenn nicht komplett verbrannt, wird daraus sogar noch was.

    Antworten

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