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Seo Lexikon

Dieses SEO-Lexikon erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich versuche aber stets neues Material hinzuzufügen. Ich hoffe, dass du dich mit Hilfe der kurzen Begriffserklärungen besser in der Welt der Suchmaschinenoptimierung zurecht findest. Dabei ist es unwichtig ob du potentieller Kunde, interessierter Hobbyanwender oder selbst Suchmaschinenoptimierer bst. Niemand kann alles wissen oder ständig parat haben. Fehlt ein Begriff im SEO-Lexikon, den du gern erklärt oder beschrieben hättest? Dann schreib einen Kommentar.

Above-the-fold

Als “Above-the-fold” wird der direkt nach dem Laden einer Internetseite ohne weiteres Scrollen sichtbare Bereich bezeichnet. Jeder Inhalt, der sich nur durch herunterscrollen erreichen lässt, ist somit “below-the-fold”. In SEO-Hinsicht wird empfohlen, Inhalte möglichst schon “Above-the-fold” bereitzustellen.

Seit einem Google-Algorithmus-Update Anfang Januar 2012 werden Seiten mit hochwertigen “Above-the-fold”-Inhalten in den Rankings stärker gewichtet.

AdWords

AdWords ist das Pay-per-Click (PPC) Werbeprogramm von Google. Diese Art der Werbung funktioniert wie folgt: Du bietest einen bestimmten Geldbetrag für bestimmte Schlüsselwörter (Keywords), für die deine Anzeige(n) bei Google geschaltet werden soll(en). Sucht jemand bei Google nach diesem Keyword, werden diesem neben den natürlichen Suchergebnissen auch deine Werbetexte angezeigt. Klickt der Suchende dann auf deine Anzeige, musst du für diesen Klick bezahlen, daher auch der Name Pay-per-Click also Bezahlung-pro-Klick. Wie viel du für diesen Klick bezahlen musst, ist in erster Linie davon abhängig wie viele Konkurrenten ebenfalls für dieses Suchwort bieten und wie viel diese bereit sind für einen Klick zu bezahlen.

Die Anzahl der für Werbung reservierten Plätze ist beschränkt, daher werden nur die Anzeigen geschaltet, für die am meisten pro Klick bezahlt wird. Je höher das Gebot für einen einzelnen Klick, desto höher ist auch die jeweilige Position der Anzeige.

Der größte Vorteil von Pay-per-Click Kampagnen liegt darin, dass du auch ohne in den Top 10 der natürlichen SERPs vertreten zu sein, dir diese Spitzenplatzierungen quasi erkaufen kannst. Der größte Nachteil liegt in der fehlenden Nachhaltigkeit. Werden deine Anzeigen nicht mehr veröffentlicht, aus welchen Gründen auch immer, fallen – abhängig davon, wie deine Positionen in den natürlichen Suchergebnissen sind – deine Besucherzahlen ins Bodenlose.

Diese Art der Werbung wird häufig als Suchmaschinenmarketing (SEM) bezeichnet.

Autorität

Oftmals findet man auch den englischen Begriff Authority. Bei der Bewertung von Backlinks nutzt Google spezielle Kriterien. Eines dieser Kriterien ist die Autorität einer Seite. Ob eine Seite als Authority eingestuft wird, entscheidet dabei allein Google selbst. Dabei gibt es für verschiedene Themengebiete unterschiedliche “Autoritäten”. Pro Themengebiet sind auch mehrere Authority-Seiten möglich. Beispielsweise können die Webseiten verschiedener Automobilhersteller den Status “Autorität” für den Bereich Auto/Automobil haben.

Es gibt noch weitere dieser Kriterien z.B. Vertrauen/Trust. Es ist durchaus denkbar, dass eine Seite als Authority eingestuft ist und trotzdem wenig Vertrauen genießt. Dies wäre z.B. dann der Fall, wenn es sich um eine Web 2.0 Seite handelt, bei der jeder Nutzer Inhalte hinzufügen kann. Werden diese Inhalte nicht ausreichend durch den Webseitenbetreiber überprüft, kann das Vertrauen dieser Seite eingeschränkt sein.

Backlink

Verlinkt eine andere Webseite auf eine deiner Seiten, wird dies als Backlink bezeichnet. Die Suchmaschinen werten einen Backlink als eine Art Empfehlung für deine Seite. Backlinks sind einer der wichtigsten Rankingfaktoren der Offpage-Optimierung. Es ist also wichtig, möglichst viele dieser “Empfehlungen” zu bekommen, um ein entsprechendes Ranking in den Suchmaschinen zu erreichen. Neben dem eigentlichen Link ist auch die Qualität der verlinkenden Seite von Interesse. Je besser diese ist, desto mehr Gewichtung hat der einzelne Backlink.

Bing

Bing ist eine Suchmaschine und Microsofts Antwort auf Google. Die Betaphase von Bing wurde am 27.01.2012 für beendet erklärt und somit der Normalbetrieb aufgenommen. Microsoft ist mit Yahoo eine Partnerschaft eingegangen, nach welcher Yahoo die Technologie von Bing einsetzt.

Black Hat SEO

Für die Betreiber der Suchmaschinen gibt es eine Reihe von SEO-Maßnahmen, die als inakzeptabel eingestuft und als Black Hat SEO bezeichnet werden. Diese Methoden haben meist das Ziel, in relativ kurzer Zeit sehr viele Backlinks aufzubauen. Dabei wird oft Software eingesetzt, die (halb-)automatisiert Backlinks generiert. Besonders Foren und Blogs sind von dieser Art des Spams betroffen.

Blog

Ein Blog ist wie ein online geführtes Tagebuch. Blogs werden jedoch bei weitem nicht nur von Privatpersonen geschrieben, sondern immer öfter auch von Unternehmen genutzt. Aus SEO-Sicht sind Blogs sehr empfehlenswert, da sie die Möglichkeit bieten, über aktuelle Ereignisse zu berichten und somit frischen Content zu generieren. Blogeinträge können – sofern vom Autor zugelassen – durch Leser kommentiert werden. Dadurch kann ein Dialog und Meinungsaustausch zwischen Verfasser und Lesern ins Rollen gebracht werden. Blogs sind durch diese Interaktion Teil des sogenannten Web 2.0.

Content

Content ist das englische Wort für Inhalt(e). Bei der Suchmaschinenoptimierung gilt der Leitspruch “Content is King”. Dieser soll zum Ausdruck bringen, das hochwertige und aktuelle Inhalte durch die Suchmaschinen in Form von besseren Platzierungen belohnt werden. Das Prinzip dahinter lässt sich folgendermaßen beschreiben: Die Suchmaschinen gehen davon aus, das guter Content sehr oft durch andere Webseiten verlinkt wird – andere Webseiten also Empfehlungen für diese Inhalte aussprechen. Aus diesen vielen Backlinks resultieren dann bessere Rankings. Das kontinuierliche Schaffen neuer, hochwertiger Inhalte ist eine der wichtigsten Onsite-Optimierungsmaßnahmen.

Duplicate Content

Zu deutsch “doppelte Inhalte” sind Inhalte, die in dieser oder ähnlicher Form bereits auf anderen Seiten im Netz existieren. Wer seinen Seitencontent also nur irgendwo abschreibt bzw. nur leicht modifiziert wiedergibt, kann davon ausgehen, dass diese Inhalte von den Suchmaschinen als Duplicate Content gekennzeichnet werden. Inwieweit dies auch zu einer Abstrafung führt ist umstritten. Es kann jedoch sicher davon ausgegangen werden, dass “Unique Content” (einzigartiger Inhalt) für das Erreichen von Top-Rankings deutlich besser geeignet ist.

Einzigartige Inhalte

Suchmaschinen unterscheiden zwischen “Duplicate Content” und “Unique Content”, also “einzigartigen” Inhalten. Siehe auch Content.

Frames

Mit Frames lassen sich Teilbereiche einer Webseite definieren, um beispielsweise bestimmte Inhalte voneinander zu trennen. So lassen sich z.B. Inhaltselemente von Navigationsbereichen abtrennen und unterscheiden. Heutzutage gibt es bessere Techniken, um diese Trennung zu verwirklichen. Suchmaschinen können mit Frames Probleme haben, weshalb von der Nutzung abgeraten wird.

Google

Die wohl bekannteste und gleichzeitig auch relevanteste (zumindest in unseren Breiten) Suchmaschine. Google war die erste Suchmaschine, die bei der Bewertung von Webseiten und den daraus resultierenden Suchergebnissen einen neuartigen Ansatz der Natürlichkeit verfolge und damit so gute (relevante) Suchergebnisse lieferte, dass sie schnell zum Marktführer wurde. Heute ist Google nicht nur eine Suchmaschine sondern versucht in zahlreichen anderen Geschäftsfeldern Fuß zu fassen.

Grey Hat SEO

Ist eine Einordnung von SEO-Maßnahmen nicht zweifelsfrei in White oder Black Hat möglich, spricht man von Grey Hat SEO. Es handelt sich also um SEO-Strategien, die aus Sicht der Suchmaschinen nicht gänzlich unbedenklich aber auch nicht so unangemessen sind, dass sie schon in den unakzeptablen Bereich der Black Hat SEO einzuordnen sind.

Keywords

Als Keywords werden die Suchbegriffe bezeichnet, mit denen Personen in Suchmaschinen nach bestimmten Dingen suchen. Möchte jemand einen Online-Shop finden, in dem er günstig blaue Hemden kaufen kann und sucht bei Google nach “blaue Hemden kaufen”, dann ist eben diese Wortgruppe das sogenannte Keyword, bzw. in diesem Fall die Keywordphrase. Siehe auch Keyword-Analyse.

Keyword-Analyse

Bei der Keyword-Analyse sollen verschiedene Fragestellungen zu einem oder mehreren Suchbegriffen beantwortet werden. Dabei ist es z. B. sehr interessant herauszufinden, wie groß die Konkurrenz für ein Keyword ist. Dabei ist nicht nur die reine Anzahl der Konkurrenten relevant, sondern auch wie gut” diese ist. Beispielsweise kann ein Suchbegriff sehr viele Konkurrenten haben aber keine dieser konkurrierenden Seiten visiert das Keyword wirklich gut an. Andererseits können wenige Konkurrenten extrem gut auf einen Suchbegriff eingestellt sein. Eine gute Platzierung wäre in diesem Fall ungleich schwerer zu erreichen.

Interessant ist aber auch das Suchvolumen für ein Keyword, d.h. wie viele Menschen suchen denn überhaupt pro Tag/Monat nach diesem Begriff. Es ist ersichtlich, dass ein zu geringes Suchvolumen einen Suchbegriff uninteressant machen kann. Drastischer formuliert: Was nutzt es, wenn meine Seite für “rosarotes Nilpferd mit gelben Streifen” die Nummer eins in Google ist, wenn niemand danach sucht?

Neben den bereits beschriebenen Kriterien ist es oftmals von Interesse, dass ein Keyword auch kommerziell genug ist. Die Frage dabei lautet: Ist jemand, der nach diesem Keyword sucht, bereit Geld auszugeben/zu bestellen? Diese Frage ist ebenso wichtig wie die Frage nach dem Suchvolumen, ein kurzes Beispiel soll diese Problematik erläutern.

Angenommen jemand sucht nach “Digitalkamera”. Hält diese Person wohl eine Kreditkarte in den Händen und möchte sofort kaufen? Eher nicht. Jemand der solch einen allgemeinen Suchbegriff wählt, kann alles Mögliche suchen. Sucht hingegen jemand nach “Canon EOS 550D” kann man schon eher davon ausgehen, dass ein gewisses Kaufinteresse besteht. Noch deutlicher wird es dann bei der Keywordphrase ” Canon EOS 550D kaufen”.

Die Keyword-Analyse ist eine der wichtigsten Analysekomponenten. Sie muss im Vorfeld einer SEO-Kampagne durchgeführt werden, um unnötige “Fehloptimierungen” zu vermeiden.

Linkaufbau

Das Aufbauen von Backlinks zur eigenen Seite ist der essentiellste Teil der Offpage-Optimierung. Dabei geht es nicht nur um die Anzahl der Links, sondern vor allem auch um deren Qualität. Die Qualität ist dabei Maßgeblich von der Linkquelle abhängig. Kriterien wie Autorität und Vertrauen, sowie die Nachbarschaft der Links, spielen dabei eine Rolle. Ein wesentliches Kriterium beim Linkaufbau ist die Zeit. Werden in zu kurzer Zeit plötzlich sehr viele Links aufgebaut, kann dies schnell als eine Art Spam von den Suchmaschinen betrachtet werden und es kommt zur Abwertung der Seite in den SERPs. Andererseits darf ein kontinuierlicher Linkaufbau auch nicht plötzlich unterbrochen werden, da sich dies ebenfalls negativ auf die eigenen Rankings auswirkt.

Longtail-Keywords

Als Longtail-Keywords werden Suchbegriffe bezeichnet, die relativ lang sind. Der Suchbegriff “blaues Hemd mit Kragen für Kinder” ist ein Beispiel für einen Longtail-Suchbegriff im Gegensatz zu “blaues Hemd”. Diese lange Suchbegriffe haben ein deutlich geringeres Suchvolumen, können aus SEO-Sicht jedoch trotzdem sehr interessant sein. Der Vorteil liegt darin, dass diese Begriffe oftmals sehr wenig Konkurrenz haben und entsprechend leicht gute Positionen erzielt werden können.

Die Verteilung der Suchanfragen liegt in etwa bei einen Verhältnis von 30 zu 70 zwischen kurzen und langen Suchanfragen. Es ist ersichtlich, das mit einem Anteil von ca. 70% deutlich mehr mit Longtail-Keywords gesucht wird. genau diese Verteilung macht diese Suchbegriffe für die SEO-Optimierung auch so interessant. Wie man herausfindet, mit welchen “Longtails” potenzielle Webseitenbesucher genau suchen, verrät dir die SEO-Agentur deines Vertrauens oder meine Website ;).

Meta Tags

Bei Meta Tags handelt es sich um HTML-Tags, die auf der eigentlichen Seite nicht sichtbar sind aber im Quellcode für Suchmaschinen bestimmte Informationen vorhalten. In Meta Tags können z. B. Informationen wie der Name des Autors der Webseite, das Thema der Webseite oder wichtige Keywords für den Inhalt der Seite stehen. Früher waren diese Angaben für die Suchmaschinen sehr wichtig und hatten durchaus eine stattliche Gewichtung bei der Positionierung der Seite in den SERPs. Heutzutage habe diese Metainformationen an Wichtigkeit verloren, sollten jedoch trotzdem gewissenhaft ausgefüllt werden.

Monitoring

Monitoring meint in diesem Fall die Ergebnismessung von SEO-Maßnahmen. Dabei können verschiedene Kriterien über einen bestimmten Zeitraum beobachtet werden, z. B. die Position für ein Keyword in den Suchergebnissen oder die Anzahl der Backlinks zur Webseite. Monitoring ist aus SEO-Sicht unerlässlich, um die Wirkung von SEO-Maßnahmen bewerten zu können und ggf. die SEO-Strategie(n) anpassen zu können.

Natürlichkeit

Natürlichkeit ist gewissermaßen das Hauptkriteritum von Google bei der Beurteilung von Backlinks und somit auch bei der Positionierung von Webseiten in den SERPs. Es ist eben diese Bewertung von “Natürlichkeit”, die Google von anderen Suchmaschinen lange unterschieden hat bzw. unterscheidet.

Für die eigene SEO-Strategie muss als Konsequenz stets hinterfragt werden, ob bestimmte Handlungen nach außen hin natürlich wirken. Beispiel Linkaufbau: Ist es natürlich, dass eine Seite, die jahrelang keinen Backlink bekommen hat, plötzlich am Tag mit tausenden von Links gesegnet wird? Aus Sicht der Suchmaschine läuten hier sämtliche Alarmsirenen. Entweder hat die Seite ein topaktuelles Thema getroffen, welches gerade viral durch das Netz wandert oder aber der Webmaster hat begonnen mit zweifelhaften Methoden Backlinks aufzubauen.

Offsite-Optimierung

Beschreibt alle SEO-Maßnahmen die außerhalb der zu optimierenden Webseite stattfinden. Die wichtigste Offsite-Optimierung ist das Aufbauen von Backlinks. On- und Offsite-Optimierungen sind ein unzertrennliches Gespann, denn ohne vernünftige Onsite-Optimierung nutz auch die beste Offsite-Optimierung sehr wenig und umgekehrt.

Onsite-Optimierung

Umfasst alle SEO-Maßnahmen, die direkt auf der zu optimierenden Seite stattfinden. Es gibt sehr viele verschiedene Onsite-Optimierungsmaßnahmen, z. B. die Überprüfung der Programmierung auf Validität nach W3C oder die Implementierung einer geeigneten Webseitenstruktur. Die wichtigste Optimierungsmaßnahme ist jedoch das Generieren von sehr guten Inhalten.

Die Suchmaschinenoptimierung einer Webseite beginnt immer mit der Onsite-Optimierung und wird mit der Offsite-Optimierung fortgesetzt.

Page Rank

Der Page Rank (PR) ist ein Bewertungskriterium für Webseiten und stellt eine Gewichtung dar. Grundlage für diese Gewichtung ist dabei die vorhandene Verlinkungsstruktur der entsprechenden Webseite. Je mehr Links auf diese Seite verweisen, desto höher die Gewichtung und damit der PR. Der Page Rank der jeweils verlinkenden Webseiten hat dabei ebenfalls großen Einfluss auf die Bewertung, der Link einer Seite mit hohem PR hat eine höhere Gewichtung als eine Seite mit niedrigerem PR.

Der Algorithmus zur Berechnung des Page Rank wurde von Larry Page und Sergei Brin entwickelt. Larry Page ist zugleich der Namensgeber des Page Rank. Durch die Gewichtung der Webseiten soll eine Sortierung ermöglicht werden, welche dann Einfluss auf die Positionierung in den SERPs hat.

Qualität

Das oberste Ziel der Suchmaschinen bei der Positionierung von Webseiten in den Ergebnislisten ist es, dass der Nutzer das findet, was er sucht. Gemeint ist, dass im Idealfall nur qualitativ hochwertige Webseiten (bezogen auf den dargebotenen Inhalt) in den Top-Platzierungen zu finden sein sollten. Für die Suchmaschinen ist es sehr wichtig, dass ihre Suchergebnisse die Suchenden zufriedenstellen, denn nur so wird sichergestellt, dass die Nutzer weiterhin diese Suchmaschine benutzen. Suchmaschinen liefern ihre Suchergebnisse nicht zum karitativen Selbstzweck, sondern wollen insbesondere durch Werbung Geld verdienen. Weniger Benutzer sind mit weniger Einnahmen gleichzusetzen.

Als Webseitenbetreiber bedeutet dies, dass die Qualität der Inhalte stets hohe Priorität haben sollten. Qualität spielt aber auch bei der Verlinkungsstruktur, den Backlinks, eine wichtige Rolle. Werden ihre Seiten nur von qualitativ minderwertigen Seiten verlinkt, wird sich dies auch in den Rankings widerspiegeln.

Ranking-Algorithmen

Mit Ranking-Algorithmen wird die Positionierung einer Webseite in den Ergebnislisten der Suchmaschinen bestimmt. Diese Algorithmen werden von den Suchmaschinen-Betreibern streng geheim gehalten. Es ist zwar weitgehend bekannt welche Faktoren hauptsächlich das Ranking einer Seite beeinflussen, mit welcher genauen Gewichtung dies erfolgt ist jedoch unbekannt. Es gibt eine große Vielzahl von Faktoren, die alle mit unterschiedlicher Gewichtung in die Algorithmen eingehen, so dass es sehr schwer ist, diese komplett zu entschlüsseln.

Eine Methode um sich beispielsweise den Ranking-Faktoren anzunähern, sind A–B–Vergleiche, bei denen man die Auswirkungen von unterschiedlichen SEO-Maßnahmen an den ansonsten identischen Webseiten A und B ausprobiert. Die Ergebnisse werden ausgewertet und entsprechende Rückschlüsse auf den Einfluss der Maßnahmen auf das Ranking gezogen.

Reporting

Als Reporting wird der Nachweis über erbrachte SEO-Dienstleistungen in Form von Berichten verstanden. Wenn du SEO-Dienste in Anspruch nimmst, solltest du selbstverständlich auch über den Erfolg der Maßnahmen informiert werden. Dies geschieht mit Berichten, in denen z. B. die Entwicklung der Positionen deiner Keywords in den Suchmaschinen über die Zeit dargestellt werden. Ein weiteres Kriterium kann z. B. die zeitliche Entwicklung der Anzahl der auf deine Seite verweisenden Backlinks sein.

Seitenstruktur

Bei der Seitenstruktur einer Webseite unterscheidet man zwischen einer flachen und einer tiefen Hierarchie. Die Seitenstruktur ist dafür verantwortlich, wie schnell – mit wie vielen Klicks – man auf alle Dokumente einer Webseite zugreifen kann. Zu bevorzugen ist in jedem Fall eine flache Hierarchie bei der man mit maximal drei Mausklicks alle Dokumente von der Startseite aus erreichen kann.

SEM (Suchmaschinenmarketing)

Der Begriff Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing) beschreibt alle kostenpflichtigen Maßnahmen, die zur Steigerung der Besucherzahl für eine bestimmte Webseite dienen. Hierbei geht es allerdings nur um die Besucher, welche über Websuchmaschinen auf die Webseite aufmerksam werden. Aus diesem Grund ist das Suchmaschinenmarketing stets auf bestimmte Keywords ausgerichtet: Die Keywords nämlich, welche mit den auf der jeweiligen Webseite angebotenen Diensten, Produkten oder Informationen zusammenhängen. Im Umkehrschluss sind es genau die Suchanfragen, die ein Internetnutzer bei Google und Co. eingeben wird, wenn er auf der Suche nach genau diesem Produkt, dieser Dienstleistung etc. ist.

Suchmaschinenmarketing bringt sofort Traffic

Im Zuge des Suchmaschinenmarketing kann man eine Webseite gegen Bezahlung in die Ergebnislisten der Suchmaschinen eintragen lassen, welches im Gegensatz zum Erreichen von guten Positionen in den SERPs durch Suchmaschinenoptimierung steht. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Google AdWords, wenngleich es von anderen Suchdiensten wie Yahoo etc. ähnliche Angebote gibt.

Hier hat ein Webseitenbetreiber die Möglichkeit, dafür zu bezahlen, dass seine Seite bei bestimmten Suchanfragen (Keywords) noch vor den organischen Suchergebnissen gelistet wird. Der Webseitenbetreiber kann selbst bestimmen, wie viel er bereit ist, für eine Anzeige zu bezahlen. Die Besonderheit dabei ist, dass er nicht für das reine Erscheinen der Anzeige zahlen muss. Es kostet ihn nur dann etwas, wenn tatsächlich jemand auf die Anzeige klickt und dadurch auf seine Webseite gelangt. Daher spricht man hier vom PPC-System (Pay per Click). Die bezahlten Anzeigen werden optisch von den organischen Suchergebnissen abgehoben, beispielsweise durch eine farbige Hinterlegung oder durch eine abgetrennte Spalte am Rande der SERPs (Search Engine Result Pages).

Der Vorteil bei dieser Art von Werbung (denn nichts anderes ist SEM) ist die Tatsache, dass die Platzierung der Anzeigen genau bestimmt werden kann. Die Streuverluste sind sehr gering bzw. belaufen sich meist sogar gegen Null, da nur den Internetnutzern die Anzeige gezeigt wird, die nach einem bestimmten Begriff gesucht haben. Somit wird garantiert, dass die Anzeige für den Suchenden relevant ist. Das Bezahlsystem stellt außerdem sicher, dass nur dann gezahlt werden muss, wenn die Anzeige tatsächlich Wirkung gezeigt hat, sprich wenn der Internetnutzer tatsächlich die Webseite besucht hat.

Suchmaschinenmarketing erzielt messbare Ergebnisse – schnell

Ein weiterer Vorteil beim Suchmaschinenmarketing ist die gute Messbarkeit der Maßnahmen. Es lässt sich genau zurückverfolgen, wie oft die Anzeige erschienen ist, wie oft sie angeklickt wurde und wie oft sich daraus tatsächlich auch Conversions (Bestellungen, Kontaktaufnahmen etc.) ergeben haben. Somit kann zeitnah eingegriffen werden, wenn man feststellt, dass die Kampagne nicht die gewünschten Erfolge erzielt.

Wichtig ist beim Erstellen einer SEM-Kampagne vor allem die passgenaue Auswahl des Keywords in Bezug auf die Landingpage, auf die der Internetnutzer weitergeleitet wird. Findet er dort nicht das, was er aufgrund der Anzeige erwartet hat, verlässt er die Seite umgehend wieder. In diesem Fall zahlt man zwar für seinen Klick, kann aber keine Conversion verbuchen.

Suchmaschinenmarketing ist zwar meist eine eher langfristige Investition, doch es lassen sich damit deutlich messbare Erfolge für eine Webseite erzielen.

SEO

SEO ist ein Akronym für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinenoptimierung hat das Ziel, eine Webseite so zu optimieren, dass die anvisierten Suchbegriffe für diese Seite besser in den Ergebnislisten der Suchmaschinen platziert werden und somit mehr Besucher auf die Seite gelangen. Bei der Optimierung unterscheidet man zwischen Maßnahmen die direkt auf der entsprechenden Webseite vorgenommen werden (Onpage/Onsite-Optimierungen) und Maßnahmen, die extern durchgeführt werden (Offpage/Offsite-Optimierungen).

Generell ist SEO durch die Suchmaschinen erwünscht, da eine entsprechend gut durchgeführte Optimierung zu einem besseren Benutzererlebnis für den Webseitenbesucher führt. Dies ist von den Suchmaschinen, in ihrem Streben auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Webseiten, sehr gern gesehen. Vergleiche auch White Hat SEO. Daneben gibt es jedoch auch Optimierungsmaßnahmen, die von den Betreibern der Suchmaschinen als Manipulationsversuche gedeutet werden und dementsprechend unerwünscht sind. Siehe auch Black Hat SEO.

Professionell durchgeführte Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage essentiell für im Internet vertretene Unternehmen, da mit fortschreitender Bedeutung des Internets entsprechend gute Platzierungen in den SERPs ein wesentlicher Einkommensfaktor sind.

SERP

Ist die Abkürzung für Search Engine Result Pages und steht für die Ergebnisseiten der Suchmaschinen. Die Ergebnisseiten sind in zwei Teile gegliedert, die natürlichen Suchergebnisse und die beworbenen Ergebnisse (siehe auch AdWords). Bei den natürlichen Ergebnissen handelt es sich um die Ergebnisse, die die Suchmaschinen für die relevantesten halten. Die beworbenen Ergebnisse werden von den werbenden Seiten für die Platzierung entsprechend bezahlt.

Sitemap

Eine Sitemap ist die strukturierte Darstellung aller Einzelseiten einer Internetpräsenz. Bei sehr großen Webseiten mit sehr vielen Einzelseiten kann auch nur eine Hauptsitemap existieren, sowie weitere Sitemaps für thematisch zusammenhängende Bereiche. Die Anzahl der Links einer HTML-Sitemap sollte im Allgemeinen nicht mehr als 100 betragen, maximal jedoch nicht mehr als 300.

Es werden zwei Arten von Sitemaps unterschieden: HTML- und XML-Sitemaps. Bei der HTML-Variante befinden sich in der Sitemap Hyperlinks zu den jeweiligen Seiten und sie ist auch dafür geeignet, von Besuchern der Webseite betrachtet zu werden, um sich einen Überblick über die Struktur der Seite zu verschaffen.

Die XML-Variante ist im Gegensatz dazu für die Suchmaschinen gedacht, da neben der Linkadresse (ohne Hyperlinks) der jeweiligen Seiten auch bestimmte Eigenschaften, wie die letzte Aktualisierung der Seite sowie die Updatefrequenz gespeichert werden können.

Durch eine Sitemap wird den Spidern der Suchmaschinen ermöglicht, wirklich alle Seiten einer Webpräsenz zu finden. Es ist unbedingt ratsam, eine entsprechende Sitemap anzulegen.

SMO (Social Media Optimierung)

Social Media Optimierung umfasst verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden, um Websites einen guten Platz in den Social Media-Diensten zu verschaffen. Damit wird der Grundstein zur viralen Verbreitung der Inhalte durch Weiterempfehlungen innerhalb der Netzwerke der einzelnen Benutzer gelegt. Erfolg ist bei der Social Media Optimierung nur dann möglich, wenn der soziale Gedanke berücksichtigt wird, nützliche oder unterhaltsame Inhalte geboten werden und die Bereitschaft zu einer offenen und ehrlichen Kommunikation besteht.

Zu den Social Media Diensten zählen verschiedene Angebote:

  • Blogs: Prinzipiell kann jeder einen Blog betreiben und über die Kommentarfunktion zu seinen Beiträge einen Meinungsaustausch initiieren.
  • Social Bookmarking Dienste: Hier können interessante Webseiten als öffentliche Bookmarks eingetragen und somit weiterempfohlen werden. Viele Dienste enthalten Community-Features zur Bewertung der Einträge.
  • Social News Dienste (z.B. yigg, digg): In diesen Diensten werden aktuelle Nachrichten vorgestellt, kommentiert und bewertet.
  • Video- und Fotoplattformen (z.B. YouTube, Flickr): Benutzer können Videos und Fotos aller Art hochladen und allgemein verfügbar machen. Die Community kann ihre Meinung in Form von Kommentaren und Bewertungen äußern.
  • Social Networks (z.B. Facebook, Twitter): Hier kann nicht nur jeder sehr leicht Inhalte publizieren, sondern diese auch mit seinen Freunden teilen und weiter empfehlen.

Let’s go viral

Social Media Optimierung macht es den Benutzern leicht, die besuchte Seite weiter zu verbreiten. Das kann durch Einbinden des Facebook-Like-Buttons oder der Icons der Social Bookmarking-Dienste erfolgen, so dass die Empfehlung nur einen Klick kostet. Außerdem müssen die Inhalte so gut sein, dass sie gerne weiter empfohlen werden, weil der Empfehlende dadurch einen Nutzen stiftet oder seinen Freunden einen hohen Unterhaltungswert verschafft.

Wer auf Empfehlungen hofft, muss aber selbst auch sozial sein, andere Inhalte weiter verbreiten, Fragen beantworten und zuweilen Belohnungen für seine Unterstützer ausloben.

Die Vorteile der Social Media Optimierung liegen einerseits im viralen Effekt, der dafür sorgen kann, dass Webseiten sehr schnell und sehr weit bekannt werden. Außerdem gelten Empfehlungen von Nutzern als authentischer und vertrauenswürdiger als die offizielle Unternehmenskommunikation. Dabei muss natürlich auch mit negativen Aussagen gerechnet werden. Anstatt diese zu verurteilen, sollte die Kritik ernst genommen und auf Verbesserungspotenziale geprüft werden. So lässt sich Marktforschung mit einfachen Mitteln betreiben. Eine gute Präsenz in den sozialen Medien hat zudem positive Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung, weil damit viele Links und Besucher einhergehen.

Social Media Optimierung ist eine vielfältige Aufgabe, die an die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten angepasst werden sollte und neben der eigentlichen Suchmaschinenoptimierung und ggf. dem Suchmaschinenmarketing, in das Portfolio eines jeden Webseitenbetreibers gehören sollte, der hohe Positionen in den SERPs anstrebt.

Durch den mittlerweile gewichtigen Anteil von Social Signals am Ranking einer Webseite, stellt sich für Suchmaschinenoptimierer und Webseitenbetreiber die Frage, ob soziale Signale und Social Media bald das klassische Linkbuilding ersetzen werden.

Suchvolumen

Das Suchvolumen gibt an, wie häufig in einem bestimmten Zeitabschnitt (täglich, monatlich, jährlich) nach bestimmten Suchbegriffen gesucht wird. Wichtig ist dies insbesondere bei der Keyword-Analyse, wenn ermittelt wird, ob es sich lohnt für ein bestimmtes Keyword SEO-Maßnahmen zu betreiben.

Title-Tag

Der Title-Tag ist Teil des HTML-Codes einer Webseite und ein wichtiges Element bei der Optimierung der Seite für die Suchmaschinen, da diese dem Title-Tag auch heute noch eine hohe Gewichtung beimessen. Jede Seite der gesamten Webpräsenz sollte in Einklang mit ihren Keywords eine entsprechende Beschreibung im Title-Tag besitzen. Der im Title-Tag angegebene Text ist in der oberen Leiste des Browsers zu lesen, es ist also darauf zu achten, dass zwar zu optimierende Suchbegriffe angegeben werden, diese aber auch noch für menschliche Besucher gut lesbar und vor allem sinnvoll sind.

URL

Ist die Abkürzung für Uniform Resource Locator, kurz ausgedrückt die Webadresse einer Webseite. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, dass “sprechende” URLs verwendet werden. Beim Lesen der URL soll man also auf den Inhalt der Webseite schließen können. Dies ist zum einen für die Besucher der Seite hilfreich, zum anderen aber eben auch für die Suchmaschinen von großem Vorteil, da Inhalte und ggf. Keywords besser zugeordnet werden können.

Schlecht: www.haustiere.de/kat12546/5789
Besser: www.haustiere.de/katzen/perser

Hidden Text (Versteckter Text)

In Zeiten in denen Suchmaschinen die Positionierung von Webseiten noch anhand des zahlenmäßigen Vorkommens eines Suchbegriffes bestimmt haben, waren einige Seitenbetreiber bemüht, ihre Keywords so oft wie nur irgend möglich zu wiederholen. Da dieses Vorgehen jedoch extrem unlesbare Texte hervorbrachte, kam man auf die Idee, Texte einfach zu verstecken, in dem man z. B. weißen Text auf weißem Hintergrund abbildete. Eine andere Möglichkeit Texte zu verstecken besteht darin, sie mit CSS in den nicht sichtbaren Bereich einer Webseite zu verschieben.

Diese Methoden sollten auf jeden Fall unterlassen werden, da sie von den Suchmaschinen erkannt und bestraft werden.

Vertrauen / Trust

Wie auch Autorität ist Vertrauen ein Beurteilungskriterium bei der Bewertung von Linkquellen. Letztlich geht es um die Frage wie vertrauenswürdig ist die Seite von der ein Backlink kommt? Das Vertrauen ist z.B. dann besonders hoch, wenn es sich um bekanntermaßen zuverlässige Seiten handelt, deren Inhalte redaktionell geprüft werden.

W3C-validierter Code

W3C steht für World Wide Web Consortium und ist eine Institution, die sich um die Standardisierung der im Internet verwendeten Technologien kümmert. Eine dieser Technologien ist die Sprache mit der Webseiten geschrieben werden: HTML. Suchmaschinen legen sehr großen Wert auf korrekt programmierte Webseiten, es ist daher unerlässlich die Codierung auf Einhaltung der W3C Standards zu überprüfen und ggf. zu korrigieren.

White Hat SEO

Dabei handelt es sich um SEO-Maßnahmen, die von den Suchmaschinen als wünschenswert eingestuft werden. Es geht in erster Linie darum, dem Nutzer der Webseite eine sehr gute “Surf-Erfahrung” zu bescheren. Darunter ist zu verstehen, dass der Nutzer das findet, wonach er gesucht hat, die Inhalte also qualitativ sehr gut sind. Es bedeutet auch, dass die Usability bzw. die Bedienbarkeit der Seite sehr gut ist. Dazu zählen u.a. die Erreichbarkeit aller Seiten mit wenigen Klicks (Vgl. Seitenstruktur), die Präsentation/Platzierung der Inhalte (Vgl. Above-the-fold) sowie eine logische Navigation.

Yahoo

Yahoo ist wie Bing und Google eine bekannte Suchmaschine. Yahoo startete ursprünglich als Webverzeichnis in welchem man Inhalte sortiert nach Kategorien ausfindig machen konnte. Obwohl dieses Konzept dem der eigentlichen Ergebnispräsentation in Form von Suchergebnissen unterlegen ist, existiert das Yahoo Verzeichnis – zumindest die englische Variante – noch heute: http://dir.yahoo.com.

Die Suchmaschine Yahoo nutzt inzwischen die Suchtechnologie von Bing.

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