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Mehr Besucher -> Mehr Traffic -> Mehr Geld

Bei allen Geschäften im Internet benötigt man Besucher, wenn man Geld verdienen will. Die Grundregel lautet: Je mehr Besucher, desto mehr Geld. Ganz gleich, ob man Produkte auf Sales Pages verkauft, einen Blog hat, bei Ebay verkauft oder eine Emailliste aufbaut – man braucht immer möglichst viel Traffic. In diesem Artikel werde ich kurz auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, wie man mehr Besucher im Internet erreicht.

1. Suchmaschinen

Bei den meisten Webseiten kommt der Großteil der Besucher über Suchmaschinen und da in Deutschland Google den Markt beherrscht, kann man sich auf diese Suchmaschine konzentrieren. Dieser Bereich ist ein Kapitel für sich und einige Webmaster würden für einen Top-Platzierung ihre Seele an den Teufel verkaufen. Die größten Geheimnisse hält Google geheim, deshalb kann man nichts Genaues dazu sagen. Zu den wichtigsten Faktoren gehört sicherlich der Pagerank (PR) einer Seite. Er entsteht durch die Anzahl und Qualität der Webseiten, die zu der eigenen verlinken – je höher dein Pagerank, desto besser.

Ich habe selbst bemerkt wie der Besucherstrom durch einen besseren Pagerank steigt. Doch es passiert nicht über Nacht und man sollte etwas Geduld aufbringen. Es ist zwar möglich Links zu kaufen, aber den Jungs von Google gefällt das nicht so sehr und man sollte hier vorsichtig sein. Am besten ist es gute Inhalte zu haben, zu denen anderen Menschen Links setzen, weil sie ihnen gefallen und weiterhelfen. Der Vergleich von bezahlten Links und unbezahlten ist wie der von wahren Freunden und solchen, die nur wegen des Geldes mit dir befreundet sind. Wahre Freunde muss man nicht kaufen und man kann sich auf sie verlassen. Wer dennoch Backlinks kaufen will, findet auf Backlinkseller, DomainboostingRanksider und SeedingUp gute Angebote.

Ein weitere wichtiger Punkt, den viele Webmaster vernachlässigen, ist die Form der URL/Webadresse. Oft findet man so etwas:

www.1234meinedomain.de/234″§$35§24%$641112312?)=”§§342

Das ist sehr schlecht, weil niemand nach diesem Begriff sucht und die URL ist sehr wichtig bei den Suchergebnissen. Von Google wird im Text des Artikels, in der Überschrift/Title Tag und in der URL nach den eingegebenen Begriffen gesucht. Je mehr Dinge gefunden werden umso besser.

Eine viel bessere Darstellung ist deshalb:

www.1234meinedomain.de/fussball/bilder/sportfest

Wenn man bei Google gefunden werden will, dann ist das der erste Schritt. Suchmaschinenoptimierung ist eine Kunst für sich und dieser Artikel wäre zu kurz um die vielen Tipps und Tricks anzuführen. 😉

2. Webkataloge

Über Webkataloge bekommt man nur sehr wenige Besucher, aber das Eintragen in Webkatalogen bringt den Vorteil mit sich, dass der Pagerank sich dadurch deutlich verbessert, besonders weil Suchmaschinen hier gerne suchen. Wichtig sind vor allem: Dmoz.de und de.yahoo.com. Wie viele Besucher man durch diese Einträge erhält, wenn die Leute dort nach bestimmten Themen suchen, weiß ich nicht. Ich denke aber, dass es nicht viele sind. Dieser gezielte Traffic interessiert sich auf jeden Fall mehr für die Inhalte und man sollte versuchen die eigenen Seite im Webkatalog dmoz.de/dmoz.com einzutragen. Dauert zwar etwas und eine Eintragung ist nicht sicher, aber einen Versuch ist es wert.

3. Blogverzeichnisse

Da die Zahl von neuen Blogs täglich steigt, gibt es zunehmend mehr Blogverzeichnisse, die so ähnlich wie Webkataloge funktionieren. Dort sind die eingetragenen Blogs nach Kategorien und Beliebtheit geordnet, aber es ist keine wirklich gute Möglichkeit, um neue Besucher anzulocken, sondern eher um Links von Seiten mit einem hohen Pagerank zu erhalten, (falls Google diese Links nicht schon berücksichtigt und deshalb weniger wertet, weil die Verzeichnisse relativ bekannt sind). Bei den meisten muss man einen Backlink auf seiner Webseite setzen, meist ein kleiner Banner. Die Eintragung ist kostenlos und geht relativ schnell. Hier ist eine Liste der wichtigsten Blogverzeichnisse:

4. Gästebucheinträge

Am besten man sucht themenrelevante Webseiten und schreibt etwas Nettes, was einem gefallen hat oder konstruktive Kritik in das Gästebuch und setzt einen Link zur seiner Webseite. Gezielter Traffic ist möglich bei themengleichen Webseiten. Der Nachteil ist, dass nur sehr wenig Traffic von Gästebüchern kommt, aber sie sind dennoch als Mundpropaganda interessant.

5. Forumseinträge

Ein ähnlicher Tipp ist Forumbeiträge zu schreiben, die zum Thema der Webseite passen bzw. in einem themenrelevanten Forum interessierte Leser auf die eigenen Webseite bringen. Es ist relativ viel Aufwand und es gibt im deutschen Sprachraum nur bei wenigen Foren eine ausreichend große Zahl an Mitgliedern, damit sich der Aufwand lohnt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gute Artikel von den Forumsmitgliedern ganz von alleine verlinkt werden, wenn sie ihnen weiterhelfen und ausführlich sind. Bis jetzt habe ich diese Möglichkeit nicht sehr viel genutzt. 😉

6. Podcasting

Ein Podcast ist eine Audioversion eines Artikels oder einfach eine Audiodatei/Mp3. Mit einem relativ neuen PC und dazugehörigem Mikrofon, kann man seine eigenen Podcasts aufnehmen. Diese können sich die Besucher auf der Webseite anhören und downloaden, um ihn auf dem Ipod anzuhören oder auf CD zu brennen. Man kann eigenen Blogbeiträge vertonen oder ein wöchentliches Kommentar zu einem Thema aufnehmen. Durch das Herunterladen und das oft mehrfache Hören der Podcasts entsteht eine Bindung zur Webseite und man kann seine Leser auf eine weitere Art erreichen. Manche Menschen hören lieber zu, anstatt zu lesen oder möchten die Inhalte beim Busfahren oder im Auto hören, weil sie zuwenig Zeit haben. Ein weiterer Vorteil ist, das man die Podcasts auf speziellen Seiten, wo es weitere solche Podcasts gibt, anbieten kann. Ein Nachteil sind sicherlich die höheren Traffickosten durch das Anbieten der Podcast-Downloads im mp3-Format und die längere Ladezeit der Webseite. Es gibt jedoch bereits spezielle Podcast-Hoster, die Speicherplatz inklusive unlimitierten Traffic anbieten.

Ein großer Nachteil von Podcasts ist, dass sie nicht von Suchmaschinen erfasst werden bzw. wenig Besucher anlocken. Sie sind vor allem geeignet, wenn man schon eine breite Leserschaft hat und den Service verbessern und die Bindung zu den Lesern ausweiten möchte. Außerdem sollte man etwas Zeit in die Vorbereitung investieren, damit der Podcast gut klingt und nicht aus Stottern und Äähhhms besteht.

7. Linklisten und Bannertausch

Davon ist in den meisten Fällen abzuraten, weil man sonst zuviele Banner auf der Seite hat. Außerdem ist fraglich, ob solche Listen von Google nicht irgendwann ganz ignoriert werden. Hier ist dennoch eine Liste von Linktauschbörsen für alle, die es versuchen wollen:

8. Linktausch mit themenrelevanten Webseiten

Hier versucht man einen permanenten Link auf einer themenrelevanten ‘Konkurrenz’-Webseite/Blog zu bekommen (Link möglichst auf der Startseite, oder auf jeder Unterseite). Dadurch erhält man gezielten Traffic das heißt die Leser verweilen aller Wahrscheinlichkeit nach auch länger auf der eigenen Webseite. Außerdem ist es sehr gut für die Suchmaschinenoptimierung. Am besten einfach andere Webmaster um Linktausch bitten. Vielleicht sollte man nicht gleich mit “Könnten Sie sich vorstellen einen Link zu meiner Seite…” beginnen, sondern erstmal eine normale Email schicken oder eine Frage stellen, um eine Verbindung mit dem Webmaster zu schaffen. Es ist besser nach Freunden in seinem Geschäftsfeld Ausschau zu halten als nach “Linktauschpartnern”. Es sollte vor allem ein vom Thema her ähnlicher Blog/Webseite sein und man sollte nicht zuviel auf den PR achten. Auch mit kleineren Seiten lohnt sich ein Tausch auf lange Sicht oft.

9. RSS-Verzeichnisse

In RSS-Verzeichnissen werden RSS-Feeds verschiedenster Blogs gesammelt. Im Grunde ist es Dasselbe wie ein Blogverzeichnis, nur dass es hier vorrangig um RSS geht. (Für alle, die nicht wissen, was RSS-Feeds sind: Was ist RSS?) Ein Eintrag geht relativ schnell und kann sich lohnen.

Das sind die bekanntesten deutschen Verzeichnisse:

10. Videos auf Videoplattformen

Diese Methode ist in den letzten Jahren langsam aber sicher bekannter geworden. Dabei stellt man bei Videoportalen themenrelevate Videos ein. Man kann sich im Grunde auf Youtube konzentrieren, denn die (meisten) deutschen Videoportale taugen sowieso nichts. Dazu braucht man eine Software, um die Videos herzustellen und eine Einblendung darin zu platzieren oder man kann eines mit seiner Webcam aufnehmen und dann einen Link in der Beschreibung einfügen. Man sollte sich GEMAfreie Musik besorgen und am besten einige selbstgemachte Videos oder Bilder zusammenfügen. Wenn man sich auf Youtube umschaut sieht man jedoch, dass sich so gut wie niemand daran hält…

Das ist eine wirklich gute Methode, um langfristig Besucher zu erhalten, denn ein Video wird mit der Zeit immer bekannter und man muss nichts mehr dafür tun.  Das Video sollte vor allem zum Thema der eigenen Webseite passen und Lust auf mehr machen. Mit ausgefallenen und guten Videos kann man sicherlich viel erreichen. Wichtig ist vor allem, wie gut man die Beschreibung des Videos optimiert damit es gefunden wird (im Grunde SEO für Youtube).

Man kann natürlich mit einigen Bildchen von Angelina Jolie und Heidi Klum eine Million Views in einigen Monaten schaffen (als ich es vor langer Zeit getestet habe, kam ich in 3 Wochen auf 100 000 Views), aber das ist nur sinnvoll, wenn man eine passende Webseite hat (vor allem XXX-Seiten). Inzwischen gibt es tausende solcher Videos auf Youtube, die Nacktbilder und schmutzige Filmchen von Paris Hilton versprechen. Meistens wird nur ein Bild eingefügt und der Rest des Videos ist Werbung. Dabei nutzt man die Anzeige der Thumbnails (Standbild/Vorschau). Das Geheimnis dabei ist, sein Video geistig in vier Teile zu zerlegen. Die Thumbnails erscheinen bei einem 1-minütigen Video (60 Sekunden) bei 15, 30 und 45 Sekunden. Man kann nicht gerade sagen, dass diese XXX-Methode besonders qualitativen Traffic auf die eigene Seite bringt…

11. Newsletterwerbung

Werbung schalten in anderen, möglichst themenrelevanten Newslettern. Man kann eine große Anzahl interessierter Besucher finden. Die Kosten pro Besucher sind relativ gering, zwischen 0,1 und 0,7 Cent pro Besucher, je nach Menge der Empfänger und Bekanntheitsgrad des Newsletters. (z. B. 10.000 Empfänger/ 50 €) Wichtig: Möglichst Newsletter nur an Abonnenten versenden, welche ‘double-opt-in’ geprüft wurden. Nachteil: Nicht jeder Empfänger klickt auch automatisch auf den Link im Newsletter. Vielleicht bleibt die URL, bei einem gutem Werbetext im Kopf, aber meistens werden die Emails gar nicht geöffnet. Vor der Methode einfach Links oder Banner in irgendwelchen Emaillisten zu buchen, möchte ich dringend abraten. Es sollte vor allem ein themenrelevanter, vertrauenerweckender (!) Newsletter sein und man sollte 1 – 2 eigene Emails an die Leser verschicken, anstatt einen Link am Ende zu platzieren, auf den niemand klickt. Emailmarketing ist eine Kunst für sich und für Anfänger eher nicht geeignet.

11. Artikelverzeichnisse

Eine ausführliche Liste vieler Artikelverzeichnisse findest du hier. Ich bin kein Freund von Artikelverzeichnissen, weil man möglichst gute und ausführliche Artikel dort veröffentlichen sollte, um genügend Aufmerksamkeit und Besucher zu erhalten. Natürlich erhält man auch einen Backlink, aber der Artikel ist viel besser auf der eigenen Webseite aufgehoben und wenn man langfristig denkt, dann profitiert man davon mehr. Ein weiterer großer Nachteil der Artikelverzeichnisse ist, dass man eine neuen Beitrag speziell für das Verzeichnis schreiben muss. Es ist nicht möglich denselben Artikel bei mehreren zu posten oder einfach einen von dem bestehenden Blog zu benutzen. Das ist sehr viel Aufwand und ich bezweifle, dass es sich lohnt (Nachtrag: Ganz gut lässt sich das Problem mit Artikel Spinning lösen).Außerdem nehmen die Top-Artikelverzeichnisse (hoher PR) keine neuen Beiträge mehr oder wollen Geld dafür. Vielleicht hat je jemand positivere Erfahrungen damit gemacht.

12. Wikipedia

Wikipedia hat fast immer die besten Plätze bei Google und man kann davon profitieren, wenn man Artikel schreibt und seine eigene Seite als Quelle angibt. Dadurch hat man einen Top-Link und einen themenrelevanten Verweis.

Etwas schneller geht es, wenn man seinen Link als Quelle bei einem schlechten Wikipedia-Eintrag einfügt. Das habe ich zu Beispiel beim Stichwort “Frühaufsteher” gemacht und in drei Monaten mehrere hundert Besucher allein von dieser Seite bekommen. Es ist wichtig, dass man nicht einfach sinnlos dutzende Links auf Wikipedia setzt, vor allem, wenn man Mist schreibt, sondern dass dem Leser durch den Link weitergeholfen wird. Wenn sich jemand für das Frühaufstehen interessiert, wird er auf Wikipedia nicht sehr viel dazu finden. Mein Artikel ist in diesem Fall ausführlicher als Wikipedia. Außerdem werden die Links manchmal von anderen Autoren entfernt, warum auch immer… 😉

Man sollte vor allem darauf achten unvollständige Artikel zu finden, die nur wenige externe Links am Ende haben. Dazu schreibt man einen passenden Artikel, bearbeitet den Wikipediaeintrag entsprechend, wenn man will, und setzt dann seinen Link dazu. Fangt bitte nicht an Wikipedia vollzuspammen, das hilft keinem weiter.

13. Social Bookmarking

Eine sehr gute Möglichkeit, besonders für sehr junge Webseiten. Man sollte mit mindestens einem Beitrag auf allen Social Bookmarking Sites vertreten sein. Man kann sich auf einige wenige Seiten, die ausreichend Traffic bringen, konzentrieren (z. B. Digg und Folkd).

Besonders in den ersten Wochen habe ich mehrere hundert Besucher von Digg und etwas weniger von Folkd bekommen, aber ich war wohl etwas “zu aktiv” und meine Konten wurden gelöscht. 🙂 Am besten ist es, wenn man diese Seiten schon regelmäßig benutzt oder mit einem Top-Benutzer eine Freundschaft/Partnerschaft eingehen kann, damit einige Beiträge dort erscheinen.

Ein großer Nachteil der deutschen Social Bookmarking Sites ist, dass sie noch um Jahre hinter den amerikanischen Originalen liegen und daran wird sich so schnell nichts ändern. Von den Amerikanern bekommt man nur sehr wenige Besucher, falls man nicht auf Englisch schreibt.

Ich habe nicht viel mit Social Bookmarking zu tun und finde die meisten Seiten überflüssig. Das Bookmarken überlasse ich in Zukunft den Lesern, unter anderem deshalb, weil ich diese Seiten nie benutze. Das Eintragen in die vielen Seiten dauert relativ lange und falls man nicht über Sexskandale, Paris Hilton oder Computerthemen schreibt, wird man nicht auffallen.

Ein interessante Hilfe ist Software, die den Eintragungsprozess automatisiert und von selbst Konten erstellt. Dazu kann ich noch nicht viel sagen, ich arbeite noch daran, aber hier ist der Links zu der Software: Social Bookmark Demon.

14. Besuchertausch

Man meldet die Webseite bei einem Anbieter an, wo die Besucher sich die Seite kurz ansehen und dafür Punkte erhalten. Nachteil hierbei: Meistens interessiert es die Besucher nicht, was auf den Seiten zu sehen ist. Es gibt aber durchaus Ausnahmen. Wenn die Seite interessant ist, wird der eine oder andere sich die Webseite genauer anschauen und vielleicht wiederkommen. Allerdings wird man aus diesen Visits wenig Umsatz generieren können. Eine der letzten Maßnahmen im Internet Marketing. Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann sollte man den Besuchertausch ausprobieren.

15. Kommentare auf anderen Blogs

Es lohnt sich Kommentare auf anderen Blogs zu schreiben, weil man dadurch Aufmerksamkeit erregt, manchmal einen Backlink erhält und seinen Namen in der Blogosphäre bekannter macht. Manche Blogs haben außerdem einen Bereich, wo die häufigsten Kommentierer aufgelistet sind. Man sollte dabei darauf achten auf themenrelevaten Blogs zu schreiben und dass die Kommentare hilfreich sind und nicht nur aus einem Link zu der eigenen Seite bestehen.

16. Werbung auf Blogs

Diese Werbeform ist relativ günstig und kann, wenn richtig ausgeführt, bessere Ergebnisse bringen als viele Adwords-Kampagnen. Man sollte den Besuchern ein kostenloses Geschenk im Banner/Link anbieten, zum Beispiel ein gutes Video oder ein hilfreiches Ebook. Das Thema wird noch ausführlicher behandelt…

17. Software

Das ist eine Idee, die man meistens nicht selbst verwirklichen kann, aber vielleicht findet sich ja ein hilfsbereiter Programmierer, der ein einfaches Programm oder ein WordPress-Plugin entwickeln kann, mit einem Link zur eigenen Seite. Wenn das Plugin/Programm gut ist, kann man dadurch sehr viele Backlinks erhalten. Ich weiß nicht wie aufwendig das ist und ob man mit 200 € oder 2000 € rechnen muss, wenn man einen Programmierer beauftragt, aber es ist sicherlich eine interessante Möglichkeit.

Oder wie wäre es mit einer eigenen Toolbar für den Browser? Die Besucher deiner Webseite bekommen ein praktisches Tool mit Suchfunktion, du kannst ein eigenes Logo einbinden und es lassen sich Links und Newsfeeds integrieren. Der Besucher kann so immer schnell auf die Seite zugreifen. Ein Seite, wo man seine Toolbar kostenlos entwerfen kann: toolbar.effectivebrand.de. Das ist keine Idee, um mehr Besucher zu erhalten, sondern um ein kleines Spielzeug für die Stammleser und Fans und man kann eine größere Bindung mit seiner Leserschaft erreichen.

Offline-Werbeträger

Eine Methode, die von fast allen Webmastern vernachlässigt wird, ist die alte Art der Werbung. Du weißt schon, die Werbung, die vor dem Internet da war 😉 Hier bieten sich vor allem Chancen, weil es fast niemand macht und man dadurch viel Aufmerksamkeit erhält. Aufmerksamkeit ist das, was jeder Werbetreibende will.

18. Zeitungsartikel

Man fragt bei örtlichen Zeitungen nach, ob diese Interesse haben, einen Artikel über die eigene neue Webseite zu schreiben. Jeder hat eine besondere Geschichte in seinem Leben, die er verwenden kann. Zum Beispiel ein Unternehmer oder jemand, dessen Ziel es ist in einem Jahr sein Geld von zuhause aus zu verdienen. Am Schnellsten geht es wahrscheinlich, wenn man einen PR-Dienst benutzt, der die Zeitungen anschreibt bzw. die Pressemitteilung verschickt. Wer kein Geld dafür ausgeben will, muss selbst aktiv werden. Wer wagt, gewinnt. Mehr als ein Nein kann nicht passieren bei so einer Anfrage.

19. Flyer verteilen

Um seine Webseite bekannter zu machen, kann man auch auffällige Flyer günstig drucken lassen und diese anschließend in der Stadt verteilen (z. B. in der Fußgängerzone, an parkenden Autos, usw.). Oder man engagiert einige Schüler/Studenten, die für 5 € – 10 € pro Stunde die Flyer als Postwurfsendung bei den Haushalten einwerfen (natürlich nur dort, wo KEINE ‘Bitte keine Werbung’-Aufkleber sind 😉 ). Oder man fragt in Apotheken oder bei Ärzten, Rechtsanwälten, etc, ob man die Flyer dort auslegen darf. Meistens sollte das kein großes Problem sein, solange man keinen Blog über Paris Hiltons neueste Modesünden hat. Besonders effektiv ist es, wenn man hübsche Mädchen Flyer an junge Männer mit Werbung für eine Online Dating Plattform verteilen lässt… 😉

Ein Nachteil bei Fyern, wie allen Offlinewerbearten ist, dass man keine Zahlen hat und nicht weiß wie gut die Kampagne ankommt. Im Internet kann man die Statistiken einfach auswerten, aber wie erfährt man, ob die Leute wegen den Flyern auf die Seite kommen? (Nachtrag: Man kann spezielle URLs anlegen und diese dann zur eigentlichen Seite per 301er weiterleiten lassen. Jeder Klick auf die spezielle URL kann per Counter gezählt werden). Für den Anfang kann man es erstmal mit einigen selbstgedruckten Flyern probieren, wenn man nicht zuviel riskieren will. Ist nicht sehr sexy, aber ein wenig Aufmerksamkeit ist besser als gar keine…

20. Virales Marketing

Die altbekannte Mund-zu-Ohr-Technik. Am besten man spricht gut über seine Webseite im Bekannten- und Freundeskreis und versucht den persönlichen Nutzen der eigenen Webseite für andere Menschen klar darzulegen. Wenn jemand fragt was man gerade tut, dann sagt man nicht: “Ich gehe einkaufen”, sondern “Ich muss einen neuen Beitrag für meinen Blog Rankwatcher.de schreiben…” Always be selling … 😉 .

Ein Nachteil beim Internet ist, dass die meisten Menschen wenig davon verstehen bzw. nicht wissen wie ein Blog genau funktioniert. Deshalb kann man sich meistens auch auf die nachfolgendene Fragen gefasst machen, wie “Was ist RSS?”, “Was ist ein Blog?”, „Wie verdient man damit Geld?“ Es gibt zwar noch Leute, die überhaupt kein Internet benutzen, aber zum Glück werden es täglich weniger.

Ich kenne beispielsweise eine 80ig-jährige Frau, die ein Buch geschrieben und es selbst veröffentlicht hat. Jetzt verkauft sie es im Internet und erzählt jedem davon, wenn sie einkaufen oder spazieren geht. Auf diese Weise bekommt sie ihre ersten Kunden.

21. Visitenkarten

Shame on me…, aber ich habe noch keine Visitenkarten. Diese Werbeform (wenn man jemandem ein solches Kärtchen gibt, verkauft man normalerweise sich selbst) sollte man nicht vernachlässigen, vor allem weil es wenig Aufwand erfordert und professionell wirkt. Und das wollen wir doch alle, besonders Webmaster und Blogger, oder? Hört sich doch besser an, wenn man sagen kann: “Ich bin professioneller Blogger. Hier meine Karte…” 🙂

22. Fahrradwerbung

Ich habe auf meinem Fahrrad einen Banner angebracht und merke, dass ich damit einige Blicke auf mich ziehe, weil ich der Einzige in der ganzen Stadt bin, der Werbung auf dem Fahrrad hat. Wenn ich noch einige Besitzer überreden könnte die Werbung anzubringen (vielleicht gegen eine kleine Bezahlung), dann hätte ich einige fahrende Werbetafeln in der Stadt. Am besten wäre es in jeder Großstadt 10 – 20 Fahrräder zu haben… Außerdem ist die Werbung auf Autos interessant, aber ich weiß noch nicht wie hoch die Kosten dafür sind. Wobei ich eine Seite kenne, auf der man sehr günstig Aufkleber im Tausenderpack kaufen kann 🙂

23. Kostenlose Bücher

Ich habe vor einige Bücher drucken zu lassen, um sie an die Besucher meines Blogs zu verschenken, mit ein wenig Werbung für Rankwatcher darin. Es wäre eine außergewöhnliche Aktion und würde vielleicht Aufmerksamkeit erregen, aber die Kosten sind mir noch zu hoch. Eine kurze Broschüre würde sicherlich vielen Menschen helfen und die Seriösität des Autors erhöhen, weil die Mehrheit der Menschen noch immer glaubt, dass alles, was gedruckt vorliegt, wahr und besser ist als Onlinemedien. Außerdem sollte man seine Leser so gut wie möglich behandeln. Vielleicht eine Idee für die Weihnachtszeit…

24. Lesezeichen

Diese Werbeform kostet nicht viel, aber sie ist sehr gut, um beim Nutzer im Gedächtnis zu bleiben, weil sie ständig benutzt wird. Die Herstellung einiger hundert Lesezeichen kostet nicht viel und man kann sie anschließend Händlern bei Ebay und Booklooker kostenlos zu Verfügung stellen. Falls man eigene Bücher verkauft, ist es noch besser und es lässt sich auch sehr gut mit den kostenlosen Bücher von Punkt 23. verknüpfen.

25. Etwas Verrücktes

Ein Skandal oder etwas Außergewöhnliches kann heutzutags sehr schnell viel Aufmerksamkeit verschaffen (und ist im Grunde kostenlose Werbung), aber man muss kreativ sein und es sollte zum Image der Webseite passen.

Ein gutes Beispiel für tolle Werbeaktionen (auch wenn nichts verkauft wird) liefert immer wieder Greenpeace. Die Aktion beim G8-Gipfel oder allgemein das Prinzip “Zwei Mutige Leute im Schlauchboot gegen einen Öltanker” sind tolle Werbeaktionen und Greenpeace ist inzwischen darauf spezialisiert Aufsehen zu erregen und medienpräsent zu bleiben. Hier gibt es keine Rezepte. Es ist einfach Kreativität und etwas Mut notwendig.

26. Lokale Aktionen

Vor kurzen habe ich von einer “Haltet unsere Stadt sauber”-Aktion in einer Stadt erfahren, den die lokale Zeitung gesponsort und mit der Stadtverwaltung ausgerufen hat. Könnte man eine solche Aktion mit einigen befreundeten Bloggern/Webmastern starten, wäre es sehr hilfreich für die Bekanntheit der eigenen Projekte, es würde aber auch ein sehr positives Image hinterlassen. Beispiele sind: “Blogger United gegen Tierversuche” oder “Webmaster und Zeitungen initiieren die Aktion sauberes Berlin” o. Ä. Das war’s erstman von meiner Seite. Falls dir noch etwas Interessantes einfällt, füg es einfach als Kommentar hinzu.

Kurze Zusammenfassung:

Besonders geeignet für Anfänger mit wenig Geld (Aufwand steht in gutem Verhältnis zum Ergebnis)

  • SEO
  • Videos
  • Wikipedia
  • ausgefallene Offline-Werbung
  • Virales Marketing
  • Linktausch mit verwandten Seiten

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich ein Anhänger des langfristigen Trafficaufbaus bin und nicht zu den Bloggern gehöre, die über die aktuellen Themen bloggen, um etwas Traffic abzukriegen. Langfristig entscheidend ist nur eines: Der Inhalt! Und dieser sollte so gut wie möglich sein.

Ich war gerade auf einer Seite, wo der Autor sagt auf besonders guten Content zu achten, denn das würde ja seinen Lesern weiterhelfen. Auf der Seite waren mehr Bilder mit halbnackten Frauen als Text und es war kein XXX-Blog. Es gibt zwar viele, die sich diesem Grundsatz verschrieben haben, aber dennoch nur uninteressantes Zeug abliefern bzw. wo ein Post aus einem Bild mit einer Überschrift besteht. Das ist nicht mit gutem Content gemeint.

Außerdem sollte man beachten, dass sich der Aufbau von Traffic auch an der Art der Webseite, den Inhalten und den langfristigen Zielen orientieren muss. Für manche Blogger kann es in Ordnung sein einige Beiträge zur EM zu schreiben, um von Digg und Co. Besucher zu erhalten, und für andere kommt das nicht in Frage. Das muss jeder selbst entscheiden und man sollte den Aufbau einer großen Leserschaft von Anfang an planen und in die Strategie einbeziehen.

Viel Erfolg!

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