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Social Network Marketing: Sinnvoll oder Unsinn?

Es gab vor einiger Zeit einen richtigen “Hype” in der SEO-Szene in der jeder auf verschiedenen Social-Plattformen wie Facebook oder Twitter unterwegs war um Links abzugreifen, Likes zu sammeln und Google so zu sagen, wie wichtig die eigene Seite ist.

Nach der neusten Google-Anpassung ist das vorbei. Social Media hat stark verloren. Dennoch halte ich das Thema aus Rankinggründen nicht für uninteressant.

Facebook:

Auf Facebook kann man auf verschiedene Arten werben. Die direkteste ist das Schalten von Anzeigen. Durch die präzise Auswahl der Zielgruppe ist dies sehr effektiv und führt zu wertvollen Klicks. Das Ranking wird allerdings hierdurch nicht beeinflusst. Im Vergleich zu den ähnlichen Google-Adwords Anzeigen sind diese teuer – allerdings gibt es keine organischen Anzeigen, man ist also quasi konkurrenzlos (was natürlich Quatsch ist).

Dann gibt es Fanseiten. Menschen, die deine Seiten mögen, oder die du dir in Thailand gekauft hast, klicken den “Like-Button”. Google hat bestätigt das die Facebook-Likes Einfluss auf das Ranking haben. Nach der Umstellung ist dieser Einfluss gesunken, aber noch immer nicht unerheblich. Neuerdings gibt es allerdings das Google-Gegenstück, zu dem ich später noch etwas sagen möchte. Natürlich sollte man hier nicht auf die “Thai”-Klicks bauen, sondern probieren die Seite mit Inhalt zu füllen um Usern einen Mehrwert zu bieten. Natürlich ist das kein “Muss” um zu ranken, aber ich finde das Social Media Marketing auch im Social sein sollte.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass du die “Erzähl’s weiter”-Funktion nutzt: Dabei kann der Leser einen Link zu deinem Beitrag auf seiner Facebook Profilseite setzen. Das funktioniert in allen Social-Bookmark-Diensten ähnlich. Das dies noch funktioniert, wenn auch nicht mehr so wie früher, kannst du in diesem Artikel nachlesen. Im Grunde ist es also total doof das ich die Bookmarks in meinem Blog auf ein paar wenige beschränkt habe – mit bestimmten Plugins habe ich quasi die Möglichkeit schnell und effizient Links zu diesem Blog in ca. 15 Bookmark-Diensten einzutragen und somit Links auf meine jeweilige Unterseite zu generieren.

Google +:

Das Google kein Freund von Facebook ist, weiß man ja mittlerweile. Facebook möchte Google keine Daten geben und Google wäre doch so gerne auch ein bisschen Soziales-Netzwerk. Also kommt Google jetzt mit dem neuen Dienst Google+ um die Ecke. Hier kann man genau wie bei dem “Like-Button” Seiten als besonders interessant kennzeichnen und mit anderen Google+-Usern teilen. Mal abgesehen davon, dass das Tool ja doch nur von Webmastern genutzt wird, ist ein wirklicher Effekt bisher noch nicht festgestellt worden – weder postiv noch negativ. Ob die + später genau wie Links getauscht werden, oder man sich auch hierfür ein paar Thais kaufen kann wird wohl erst die Zukunft zeigen.

Fazit:

Social Networks und SMM werden von vielen unterschätzt, Experten sind rar und oft mit Details sehr zurückhaltend. Aber da es auf keinen Fall Schaden kann (außer man produziert DC), rate ich dir dazu SMM zu betreiben.

Sollte ich hier etwas wichtiges vergessen haben, schreib einen Kommentar.

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