Suchmaschinen-Spamming

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Unter Suchmaschinen-Spamming (Search Engine Spamming) oder Index-Spamming (Spamdexing) versteht man alle Handlungen, die dazu führen, dass eine Internet-Suchmaschine auf eine Stichworteingabe hin auf den vordersten Plätzen Webseiten ausgibt, die keine für den Surfer relevanten oder dem Suchbegriff entsprechenden Informationen enthalten. Der Surfer wird vom Spammer, der die Suchmaschinenergebnisse manipuliert, also auf eine Seite gelockt, die er nicht gesucht hat.

Alle Manipulationen, die dazu dienen, nicht-relevante Ergebnisse in den Suchmaschinen zu erzwingen, sind bereits Spam. So ist jeder, der Internetseiten mit der alleinigen Absicht untereinander verlinkt, die Position einer bestimmten Internet-Seite zu verbessern, die zum Suchbegriff nicht die relevantesten Informationen liefert, ein Spammer.

Die Anpassung von Seiten an die Sortieralgorithmen von Suchmaschinen mit dem Ziel, die Position bei relevanten Suchbegriffen zu verbessern, bezeichnet man als Suchmaschinenoptimierung. Sie ist nicht zwangsläufig dem Suchmaschinen-Spamming gleichzusetzen. Die Übergänge sind jedoch oft fließend, denn gute Seiten mit sinnvollem Inhalt sollten Manipulationen der beschriebenen Art in der Theorie nicht nötig haben, sondern durch viele Hyperlinks von ehrlichen Internet-Usern gefördert werden.

Gespammt wird meistens bei kommerziellen Seiten, die ihre Mitbewerber ausstechen wollen. Auch viele Seiten mit pornographischen Inhalten werden für die Suchmaschinen manipuliert, weil die Betreiber nur dann mit solchen Internetseiten, z.  B. über integrierte Dialer, Geld verdienen können, wenn sie auf den vordersten Plätzen oft auch unter „harmlos“ klingenden Stichworten gelistet sind.

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Zum Suchmaschinen-Spamming zählen unter anderem

  • alle Versuche, eine Webseite unter einem Stichwort zu listen, ohne dass die Seite sich mit dem betreffenden Thema beschäftigt (siehe Google-Bombe),
  • alle Versuche, unter einem Suchbegriff bewusst viele Mehrfachlistungen zu erzielen,
  • irreführende Weiterleitungen zu einer Webseite, die keinerlei Informationen zu dem eingegebenen Suchbegriff enthält,
  • alle Internetseiten ohne relevanten Inhalt, die nur zu dem Zweck auf Schlagwörter hin optimiert wurden, um User auf andere, unerwünschte Seiten weiterzuleiten.

Spammer bauen ihre Optimerungsmethoden auf den Such- und Bewertungsstrategien der erfolgreichen Suchmaschinen auf, um die von ihnen erstellten oder betreuten Internetseiten in den Ergebnislisten der Suchmaschinen nach vorne zu bringen. Zu den bekanntesten Manipulationstechniken gehören:

  • die allzu häufige Wiederholung eines Stichworts (Keyword) auf einer Internetseite,
  • das Schreiben von Text (vor allem mit einem bestimmten Stichwort) in der Hintergrundfarbe (Hidden Text), so dass der Text für den Internet-Surfer auf dem Bildschirm nicht erkennbar ist,
  • das Anlegen versteckter Hyperlinks auf einer Internetseite,
  • das Verstecken von unzähligen Keywords und/oder Hyperlinks im Frameset,
  • Versteckter Text, der nur für Suchmaschinen bestimmt ist, entweder in ähnlicher Farbe, wie der Seitenhintergrund, außerhalb des sichtbaren Seitenbereiches, in durch Stylesheets unsichtbar gemachten Seitenbereichen oder in Bereichen unterhalb von Grafiken.
  • die Verwendung mehrerer Title-Tags, um Schlüsselbegriffe an prominenter Stelle unterzubringen,
  • das Notieren vieler Keywords innerhalb von HTML-Kommentaren,
  • das Unterbringen von vielen Keywords in den ALT-Tags der Images,
  • die Aufnahme von Begriffen, die nichts mit dem Thema der Internetseite zu tun haben, in die Meta-Tags,
  • die unangemessene Wiederholung eines einzelnen Begriffs im Titel der Seite oder in den Meta-Keywords,
  • Weiterleitungen mit dem Meta Refresh Tag, per JavaScript, CGI oder mittels dynamischer Seiten (PHP, ASP), um den Suchmaschinen andere Inhalte als dem menschlichen Surfer präsentieren zu können,
  • das Anlegen von Tausenden leicht variierter Indexseiten (‚Brückenseiten‘, Doorway Pages), mit denen die Indizes der Suchmaschinen überschwemmt werden,
  • das Anlegen vieler gleicher Seiten unter mehreren URLs, z. B. bei Billig-Providern.
  • das Betreiben von „Linkfarmen„, die die eigenen URLs und die der Kunden des Optimierers enthalten.
  • Cloaking: Die Ausgabe von Seiteninhalten an Suchmaschinen, die sich von den Seiteninhalten inhaltlich unterscheiden, die ein Surfer zu sehen bekommt, z. B. mittels der Auswertung des User Agent.

Etliche dieser Manipulationstechniken werden bereits mehr oder weniger gut von den Suchmaschinen erkannt. Ist eine Internetseite, die auf die beschriebene Art und Weise massiv manipuliert wurde, von den Suchmaschinenbetreibern entdeckt worden, steht den Suchmaschinenbetreibern eine Reihe von Gegenmaßnahmen zur Verfügung:

  • der Sortieralgorithmus kann angepasst werden
  • die Seiten können in der Ergebnisliste nach hinten verschoben werden
  • die Seiten können ganz aus dem Index genommen werden
  • einzelne IP-Adressen oder ganze IP-Bereiche können von der Aufnahme in den Index ausgeschlossen werden

Siehe zu Suchmaschinen-Spamming auch den ausführlicheren Artikel: „Kleinen Leitfaden zur Manipulation von Suchergebnissen“.

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