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Tentatives Verlinken

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Ausdruck “tentatives Verlinken” bisher nicht kannte. Dank der unerschöpflichen Weite des Internets konnte ich mittels Duden zumindest herausfinden, was das Wort “tentativ” bedeutet. Kommt aus dem Lateinischen (“tentare”) und heißt: “probeweise”, “versuchsweise”.

Bringt mich das wirklich weiter? Nö. Die Wortbedeutung ist nun geklärt, okay. Aber was mach ich damit. Gibt es dazu nicht sonst noch was im Internet? Blogs, Foren, etc. – nach der “Latent Semantischen Optimierung” (kurz LSO), ist “tentatives Verlinken” derzeit mein Lieblingsausdruck in Sachen SEO-Fachchinesisch.

Meine Recherchewut hat sich allerdings gelohnt, denn zu dem Thema (?) gibt es einen Blog (wahrscheinlich noch weitere, aber ich bin zu faul zum Weitersuchen). Yeah! Endlich bin ich schlauer – aber was muss ich sehen? Das Posting, das “tentatives Verlinken” erklärt, birgt überhaupt keine Neuigkeiten. Mist! Hatte mich schon auf neuen Input gefreut. Aber scheinbar verlinke ich selbst mit meinen Projekten sei Jahren “tentativ”, ohne es gewusst zu haben. Hab ich jetzt unbewusst etwas richtig gemacht? Sieht so aus.

Durch “tentatives Verlinken” ohne Hintergedanken und ohne die Erwartung, etwas dafür zu bekommen, reihe ich mich in das immer größer werdende Heer der Anti-Linkgeiz-Fraktion in Deutschland ein. “nofollow” finde ich übrigens auch nicht gut, es sei denn, man will den Linkjuice INNERHALB eines Projekt steuern! Nach außen ist aber doof. Also hab ich doch was gelernt heute – ich hab was richtig gemacht, ohne es zu wissen. Ist auch nicht schlecht…

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