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Todsünden des Social Media Marketings

Nicht nur im englischsprachigem Raum wird das Social Media Marketing immer erfolgreicher. Seit dem sich die Web2.0 Communitys so gut in Deutschland etabliert haben, sehen viele Online Marketer die Vorteile an einem Social Media Marketing. Doch Vorsicht! Es gibt absolute Todsünden in diesem Bereich.

Oftmals hart kritisiert von mir, ist eine der ersten Sünden die Eitelkeit und Hochnäsigkeit. Warum? Ganz einfach. Wer möchte mit dir kommunizieren, wenn du ihn ständig von oben herab behandelst? Versuche auf gleicher Ebene mit deinem Kontakt Tipps auszutauschen und lockere die Gespräche öfters einmal mit Sympathie etwas auf. So gewinnst du schnell “virtuelle” Freunde in den Communitys.

Desweiteren solltest du auf keinen Fall Neid oder Eifersucht auf Grund des Erfolges anderer zeigen. Klar ist es ärgerlich mit Millionären und Legenden in der SEO-Szene zu quatschen, während du nicht mal deinen Blog über Handys ordentlich in den SERPS platzieren kannst. (Übertreibung) Doch statt die “Größen” in diesem Business zu ignorieren und zu verachten, solltest du von ihnen lernen. Versuche im Gespräch mit ihnen einige Tipps und Tricks zu erhaschen. So kannst auch du bald gute Erfolge feiern.

Eine nächste Todsünde bezieht sich explizit auf Twitter. Genaugenommen um die Fixiertheit auf extrem viele Follower. User die 3000 andere Twitter-Nutzer lesen haben für mich das Prinzip nicht richtig verstanden. Es geht bei Twitter und dem dazu gehörigen Social Media Marketing nicht darum viele Menschen vollzuspamen, sondern den Interessierten Tipps und Tricks zu geben. Klar erhöht sich die Anzahl meiner Follower wenn ich einer Vielzahl von Usern folge. Doch verliert man so den Überblick über seine Tweets sehr leicht. Nimm dir am besten Zeit für deine Followliste und baue sie langsam und sicher auf. Lege das Hauptaugenmerkt auf den Mehrwert für dich. Sprich: auf die Kommunikationsebene und nicht auf deine Anzahl der eigenen Follower.

Versuche dich außerdem nicht mit Erfolgen hochpuschen zu wollen. Deine Anerkennung wird nur minimal steigen, wenn du 3000 Follower verbuchen kannst. Lege dein Hauptaugenmerk lieber auf die Kommunikation und das Austauschen von Informationen. So erlangst du mehr Ruhm in kürzerer Zeit. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass Follower nicht gleichzustellen mit Anerkennung sind.

Wut, Hass und schlechte Laune machen dich auf der Kommunikationsebene unattraktiv. Versuche stets freundlich gegenüber den anderen zu sein und auf Beleidigungen zu verzichten. Sei es nun über die aktuelle politische Situation oder einfach nur über deinen aktuellen Tagesablauf. Private Probleme haben in der Regel nichts beim Social Media Marketing verloren und interessieren die anderen Nutzer auch nur wenig. Mit objektiven Beiträgen kommst du hier schon erheblich weiter.

Natürlich willst du versuchen mit deinem Marketingkonzept ein gewisses Ziel zu erreichen. Doch ist es vor allem wichtig, dass dein vermeintlicher Erfolgsweg nicht zu durchsichtig wird. Dies kann leicht passieren, wenn du zu gierig bist und dich zu stark auf dein begehrtes Ziel konzentrierst. Trotzdem darfst du deine Leser auch nicht langweilen. Eine Vielzahl von Followern lesen deine Tweets nicht, weil sie wissen wollen was du als nächstes machst. Durch den Austausch von Webseiten und anderen Informationen hälst du deine Leser nebenbei bei Laune.

Die tödlichste aller Sünden für deine Social Media Campange ist Faulheit. Um dein Ziel zu erreichen musst du ständig am Ball bleiben und stets auf den Communityplattformen aktiv sein. Dadurch gewinnst du Interesse und somit steigt die Chance auf erheblichen Erfolg bei deinem Social Media Marketing.


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