Traffic generieren: Die ultimative Schritt für Schritt Anleitung!

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Ein wichtiger Maßstab für den Erfolg im Netz ist der Traffic, welchen du auf deine Webseite lenken kannst. Den Website-Traffic zu steigern sollte daher eines der Ziele für erfolgreiches Online Marketing sein.

Mit diesem Artikel möchte ich dir ein Werkzeug an die Hand geben, um zielgerichtet in weniger als einem Monat deinen Traffic zu verdoppeln. Die Tipps der einzelnen Tage sind leicht umzusetzen und am Ende jedes Tages gibt es noch konkrete Handelsanweisungen.

Natürlich kann ich dir nicht garantieren, dass sich der Webseiten Traffic tatsächlich verdoppeln wird. Das hängt von zu vielen Faktoren ab. Aber wenn alle Tipps befolgt werden, steigt der Traffic auf jeden Fall an, vielleicht verdoppelt er sich, vielleicht steigt er exponentiell an, vielleicht erhöht er sich auch nur ein wenig.

Tag 1: Keyword Recherche

Um den Traffic einer Webseite zu steigern ist eine vernünftige Keyword Recherche von Nöten. Nur auf diese Art und Weise kann ein relevanter Themenkomplex auf einer Website aufgebaut werden. Denn verwässerte Websites, auf welchen alles Mögliche besprochen wird, haben es wesentlich schwerer genügend Traffic abzugreifen, als Websites mit einem klaren Profil und Themenkomplex.

Wichtigster Tipp: Nicht auf zu kurze Keywords optimieren. Dies macht in den meisten Fällen keinen Sinn, da solche Suchen nicht zielgerichtet sind. Deswegen lieber längere Phrasen wählen, damit die Seite qualifizierten Traffic bekommt.

Wichtig zu wissen ist, dass es grob gesagt drei Arten von Suchanfragen gibt. Auf der einen Seite gibt es informationsorientierte Suchanfragen. Das ist die größte Gruppe der Suchanfragearten mit knapp 80 Prozent.

Auf der anderen Seite steht die Suche nach Kaufmöglichkeiten für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Diese transaktionsorientierten Suchanfragen nehmen gut 10 Prozent aller Suchanfragen ein.

Die restlichen 10 Prozent sind navigationsorientierte Suchanfragen, zum Beispiel die Suche nach einer Marke oder einem Unternehmen.

Wer seine Seite nur auf das Keyword „Waschmaschine“ optimiert hat, steht vor einem Problem. Entweder existiert eine informationsorientierte oder eine transaktionsorientierte Seite. In jedem Fall werden die Suchenden nur teilweise auf die Webseite klicken, abhängig davon, welche der beiden Suchanfragen gemeint war.

Oder noch schlimmer: Es wird versehentlich auf das Ergebnis geklickt, das Gewünschte wird aber nicht gefunden und die Nutzer springen direkt wieder zurück. Das kann negative Auswirkungen auf die Google-Rankings der Webseite haben.

Deswegen sollte die Optimierung auf ein etwas längeres Keyword erfolgen. In diesem Fall würde schon „Waschmaschine reinigen“ oder „Waschmaschine kaufen“ Abhilfe schaffen, je nachdem, ob es sich um eine Info- oder Shop-Seite handelt.

Um eine Liste mit geeigneten Longtail Keywords aufzubauen, kann ich zwei Tools besonderes empfehlen, welche sich Google Suggest bedienen, aber schneller zu einem Ergebnis führen. Einerseits ist das Ubersuggest und zum anderen Hypersuggest. Dort findest du kostenlos Longtail Keywords, mit welchen das Thema auf der Webseite umfassend behandelt werden kann.

Einfach das Hauptkeyword wie „Waschmaschine“ eingeben und du erhältst viele Vorschläge für dazu passende längere Suchbegriffe. Aus diesen erstellst du dann eine erste Liste für spätere Inhalte auf der Webseite.

Damit ist allerdings nur der erste Teil der Arbeit gemacht, denn nicht jedes Longtail Keyword kommt in Frage, da zum Beispiel das Suchvolumen zu gering sein kann. Da unser Ziel ja die Verdopplung des Traffics ist, sollte das Suchvolumen nicht zu gering ausfallen oder gar überhaupt nicht messbar sein.

Aus diesem Grund musst du nun zu Google Adwords gehen und den Keyword Planer nutzen. Dort kannst du die Keywords eingeben und dir das monatliche Suchvolumen anzeigen lassen. Dabei kannst du auch andere Länder als Deutschland auswählen, wenn du international agieren willst. Übrigens solltest du gerade zu Beginn am besten maximal bei einem 4-stelligen Suchvolumen bleiben und dort auch eher im unteren Bereich.

Über dies solltest du mit den von dir erlangten Keywords auch unabhängig vom Suchvolumen einen Realitätscheck machen. Sind viele etablierte und große Seiten für dieses Keyword unter den Top10 zu finden, lohnt sich der Angriff hier meist erst, wenn die Seite auch ein bisschen Power aufgebaut hat. Selbst dann, wenn das Suchvolumen eigentlich nicht so hoch ist.

Ein weiterer Vorteil des Keyword Planer besteht darin, dass bei der Eingabe eines Keywords verwandte Begriffe angezeigt werden. So findest du Ideen für weitere Inhalte, die thematisch zur Seite passen könnten. Doch auch mit der Google Suche kannst du auf zusätzlichen Ideen kommen.

Dazu gibst du aus der Keyword Liste einfach Begriffe bei Google ein. Ganz unten auf der ersten Seite der Google Suchergebnisse gibt es die verwandten Suchanfragen, die weitere Ideen liefern können. Mittels dieser Suchanfragen lassen sich wieder neue verwandte Suchanfragen finden.

Nun sollte dir eine erste Liste mit passenden Keywords zum Thema vorliegen, sowie eine ungefähre Vorstellung davon, wie viele Nutzer nach diesen Begriffen auch suchen. Verbindest du dies noch mit dem Realitätscheck, ergibt sich meist von selbst, welche Themen zuerst angegangen werden sollten.

Aufgabe:

  • Themen erarbeiten
  • Keywordliste erstellen
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Tag 2: Matrix für Artikelideen erstellen

Die Keyword Research ist abgeschlossen und eine Reihe passender Keywords angesammelt. Nun ist es an der Zeit aus diesen Keywords Artikelideen zu erstellen. Ich empfehle dir Brainstorming mit mehreren Personen zu machen, da dadurch oft neue Zugänge zu einem Thema möglich werden.

Oft ist es überraschend, wie viel sich aus einer Idee herausholen lässt. Eine einzelne Idee kann zu einer mehrwöchigen Artikelreihe führen, welche auf jeden Aspekt des Themas eingeht. Du musst immer auf die verschiedenen Blickwinkel achten, durch die sich ein Thema beleuchten lässt.

Damit du diese Blickwinkel schneller nutzen kannst, solltest  du eine Artikel-Matrix erstellt. In dieser Matrix werden mehrere Merkmale zusammengefasst und du kannst bei einer Idee checken, unter welchen Gesichtspunkten sich das Thema behandeln ließe. Dabei können unter anderem folgende Aspekte zum Tragen kommen:

  • Art des Artikels (How-To, Top Liste, Kommentar…)
  • Zielgruppe ( Anfänger, Fortgeschrittene, Profis, Webdesigner, Azubis…)
  • Format (Text, Bildergalerie, Video…)

Allein durch diese drei Matrix Elemente kann aus einer Idee eine Vielzahl an Artikeln entstehen. Zusätzlich kannst du noch herausfinden, was auf eine spezifische Branche bezogen weitere Blickwinkel sein könnten und diese ebenfalls der Matrix hinzufügen. Natürlich lassen sich auch einzelne Elemente der Artikel-Matrix kombinieren. So lässt sich zum Beispiel ein Einsteigerartikel mit Text und Video erstellen.

Häufig kann auch ausgehend von einem allgemeineren Artikel in weiteren Artikeln auf Teilaspekte dieses Übersichtsartikels näher eingegangen werden. Dadurch entsteht auch die Möglichkeit eine bessere interne Verlinkung einzubauen und die Leser werden länger auf der Seite gehalten. Das verbessert die Rankings bei Suchmaschinen und bringt somit den erhöhten Traffic, der ja schließlich dein Ziel ist.

Aufgabe:

  • Blickwinkel für Artikelideen erarbeiten
  • Artikel-Matrix erstellen

Tag 3: Redaktionsplan entwerfen

Bevor du mit der Erstellung des Redaktionsplan anfängst, geht es zuerst wieder einen Schritt zurück. Weshalb sollte ich überhaupt bloggen? Auf den ersten Blick erscheint das doch wie Zeitverschwendung, bereits die Keyword Research und das Erstellen der Artikel-Matrix hat einigens an Zeit gekostet.

Doch Bloggen kann den Unterschied zwischen der eigenen Website und der Konkurrenz ausmachen. Ein Blog zieht mehr eingehende Links an als eine statische Seite, die höhere Anzahl an Unterseiten sorgt für mehr Rankingmöglichkeiten in den Google-Suchergebnissen und die Besucher vertrauen eher einer Firma, die auch bloggt. Durch einen Blog bekommst du also mehr Vertrauen und mehr Traffic. Besser geht es doch überhaupt nicht.

Das größte Problem für viele ist es aber regelmäßig zu bloggen. „Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen“! Bei Blogs sieht es nicht anders aus. Die eigentliche Idee zu bloggen finden die meisten noch gut, aber an der Ausführung scheitert es dann. Anfangs kommen regelmäßig neue Artikel, doch nach ein bis sechs Monaten versiegt das Ganze dann. Deswegen empfehle ich dir, einen Redaktionsplan aufzustellen, damit ein fester Rhythmus entstehen kann.

Falls WordPress als Plattform genutzt wird, lässt sich der Editorial Calendar installieren. Mit diesem erhältst du eine kalendarische Übersicht zu deinen geplanten Blogbeiträgen. Des Weiteren lassen sich direkt im Kalender die Artikel verschieben oder deren Status bearbeiten.

Zudem ist es möglich Artikel als Entwürfe anzulegen und so die nächsten Wochen im Blick zu behalten. Kommt überraschend doch ein aktuelles Thema in die Planung mit rein, lässt sich einfach ein anderer Artikel verschieben.

Wenn ein anderes Content Management genutzt wird, lassen sich dort meist auch passende Plugins finden oder du nutzt ganz einfach einen normalen Kalender. Ich empfehle da allerdings nicht die Papierform, sondern Outlook, Google oder ähnlichen Kalender am Computer. So ist der Kalender auf allen Geräten synchronisiert und kann auch mit anderen geteilt werden.

Ein allgemeingültiges Rezept für den Redaktionsplan gibt es nicht. Sobald Ideen für eine Artikelreihe vorliegen, können diese entweder am Stück ausgeführt oder auch immer mal wieder neben anderen Artikeln eingepflegt werden.

Wenn du die Artikelideen auf den Redaktionsplan überträgst, ergeben sich meist von selbst Muster. Außerdem sollte der Redaktionsplan nicht in Stein gemeißelt sein. Du solltest dich nicht scheuen, ruhig etwas auszutauschen oder zu ergänzen, falls ein bestimmtes Thema gerade aktuell ist.

Aufgabe:

  • Kalender Plugin installieren
  • Redaktionsplan für die nächsten 3 Monate erstellen
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Tag 4: Infografik erstellen

Viele sagen bereits, dass Infografiken tot sind. Das liegt aber eher daran, dass sich die meisten einfach keine große Mühe machen, wenn es um das Erstellen der Infografik geht. Da werden dann lieblos ein paar Fakten mit Bildern oder Icons versehen und auf die Welt losgelassen. Natürlich kann so etwas nicht gut klappen, doch lass dir gesagt sein: Mit einer hochwertigen Infografik lässt sich der Website-Traffic immer noch sehr gut steigern.

Das was am meisten Zeit kostet, ist die Recherche für die Infografik. Hier bieten sich Statista, das statistische Bundesamt, Pressemitteilungen oder Studien (auch eigene) als beste erste Quellen an. Dabei kannst du entweder direkt dort stöbern und dich inspirieren lassen oder mit einem Thema eine Suche starten. Dabei solltest du bei den Quellen folgendes besonders beachten:

  • Immer nach der Originalquelle suchen: Ich habe schon einmal eine Aussage auf zehn Video Marketing Seiten gefunden, aber die Originalquelle war nicht mehr auffindbar. Aufgrund dessen war die Aussage nicht zu belegen.
  • Einige Branchen sind sehr kurzlebig: Wer Fakten aus 2010 in 2015 heran zieht, ist bei einigen Bereichen, wie zum Beispiel SEO, nicht mehr auf dem aktuellen Stand und arbeitet somit mit veralteten Informationen.
  • Glaubwürdige Quellen wählen: Wikipedia, Gutefrage und weitere Seiten mit User Generated Content sind keine zuverlässigen Quellen. Solche Seiten können höchstens der Startpunkt sein, um von dort aus die Primärquelle zu finden.

Hast du alle Quellen beisammen, gibt es mehrere Möglichkeiten, um die Infografik zu erstellen: Entweder sitzt der Designer Inhouse oder du bist selbst in dem Bereich bewandert. Letzteres wird wohl eher nicht der Fall sein und Websites wie Piktochart können auch nur bis zu einem gewissen Punkt helfen, sind allerdings ein guter Einstieg.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Designer zu beauftragen, welcher die Ideen umsetzt. Auf Freelancer oder auch Fiverr lassen sich Designer finden, die ziemlich gute Arbeit zu fairen Kosten abliefern. Damit du aber auch mit der Infografik zufrieden bist, solltest du alles genau abklären.

Es sollte festgelegt werden, wie viele Korrekturschleifen du zur Verfügung hast, falls Änderungswünsche bestehen. Zudem muss überdacht werden, ob das Briefing eher vage oder besonders genau gehalten werden soll.

Gibt es bereits genaue Vorstellungen, sollten diese auch mitgeteilt werden, auf der anderen Seite hat der Designer bei einem vagen Briefing vielleicht eine gute Idee. Die perfekte Formel gibt es da leider nicht. Ich persönlich konnte schon mit beiden Ansätzen gute Resultate erzielen.

Bei der Themenauswahl für die Infografik sollte gut überdacht werden, was die Nutzer gerne lesen. Die nachfolgenden Beispiele kommen zwar aus dem textlichen Content Bereich, gelten aber genau so für Infografiken. Da wäre zum Beispiel:

  • Content, der Geheimnisse verrät
  • Eine neue Perspektive auf bereits Bekanntes
  • Lehrreichen Content, mit einem Augenzwinkern versehen
  • Überraschender Content
  • Content, der einen auf eine Reise mitnimmt

Dies sind nun schon alles recht abstrakte Sachen. Wer es lieber etwas konkreter haben will, kann Infografiken auch auf dieser Art gestalten:

  • Timelines, beispielsweise zum Thema 30 Jahre WordPress
  • Unterschiede oder Vergleiche, z. B. Android vs iOS
  • Beziehungen, beispielsweise wie der Aufstieg von Tablets das Netbook verdrängt hat

Aufgabe:

  • Fakten für eine Infografik recherchieren
  • Probegrafik mit Piktochart erstellen

Tag 5: Infografik verteilen

Nun sollte diese tolle und einzigartige Infografik vor dir liegen. Doch das allein bringt der noch nichts. Nun musst du dir überlegen, wie du diese unter die Leute bringst. Neben der Pressearbeit, welche einen langen eigenen Artikel füllen könnte und hier den Rahmen endgültig sprengen würde, gibt es noch andere Möglichkeiten: Du beginnst auf der eigenen Homepage.

Dafür wird einfach eine eigene Landingpage für die Infografik erstellt. Auf dieser Landingpage soll es lediglich um die Infografik gehen. An Text reicht auf der Landingpage eine kurze Einleitung und der Hinweis, wie genau die Grafik verwendet werden darf und kann und worum es grundsätzlich geht.

Ich würde erklärenden Text, welcher in Richtung Blogbeitrag geht, eher unter die Grafik setzen und nur wichtige Infos über die Infografik schreiben. Die Grafik sollte auf jeden Fall schon ohne zu scrollen zu sehen sein. Sobald die Landingpage erstellt wurde, muss siie noch zur Verbreitung der Infografik aufgemotzt werden.

Ein wirklich geniales Plugin dafür ist der Social Image Hover. Die zirka 15$ sind gut investiert, weil das Plugin bietet den Besuchern die schnelle Möglichkeit, die Infografik in den sozialen Netzen zu teilen. Schließlich muss man den Nutzern alles so leicht wie möglich machen, damit sich die Anzahl der Interaktionen erhöht.

Natürlich sollte die Infografik auch auf anderen Webseiten eingebunden werden. Neben dem Einbettungscode auf der Landingpage und den Social Icons über der Grafik sollte du de Infografik natürlich auch in den eigenen sozialen Profilen verbreiten.

Das Posting sollte dabei engagierend sein, damit deine Fans die Infografik liken, kommentieren oder teilen. Dadurch erhöht sich deine Reichweite, da die Grafik auch in Streams von Nicht-Fans auftauchen kann.

Aufgabe:

  • Landingpage für Infografik erstellen

Tag 6: Social Media Profile aufsetzen

Die reine Konzentration auf die Google Suche zu legen ist nicht sinnvoll. Damit das Meiste an Traffic abgegriffen werden kann, sollte zusätzlich auch Social Media als Kanal verwendet werden. Der erste Schritt dabei besteht erst einmal darin zu analysieren, welche Netzwerke überhaupt in Frage kommen und Sinn machen können. Drei Social Media Plattformen sind dabei besonders wichtig:

  • YouTube: Ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Diese solltest du nicht auslassen. Videos können ein wahrer Zugmagnet im Netz sein und es ist möglich die Zuschauer direkt aus dem Video auf deine eigene Seite zu locken.
  • Facebook: An dieser Social Plattform kommst du in Deutschland nicht vorbei. Auf Facebook sind die meisten Nutzer zu erreichen und es lässt sich jede Art von Thema finden. Das Image von Facebook geht allerdings eher in Richtung fun und privat, weniger geschäftlich.
  • Twitter: Auf Twitter gibt es wenig Interaktion, aber viele nutzen es als Nachrichtenstream. Dadurch besteht natürlich ein großes Potenzial, dass du durch Follower Traffic abgreifen kannst.

Du solltest unbedingt darauf achten, dass deine sozialen Profile vernünftig angelegt sind.Du musst dir dafür etwas Zeit nehmen und schauen, dass deine Marke plattformübergreifend gleich präsentiert wird. Wenn auf allen Plattformen verschiedene Profilfotos, Hintergrundbilder und Beschreibungen genutzt werden, könnte das für Verwirrung sorgen.

Die verwendeten Bilder müssen mindestens von guter Qualität sein. Eigene Ordner mit alten Bildern zu suchen und mal schnell irgendwie einen Teil des Bildes auszuschneiden sorgt für ein ziemlich schlechtes Resultat.

In der Beschreibung eines geschäftlich genutzten Profils sollte auf jeden Fall das Impressum integriert werden. Entweder indem es direkt oder als Link eingetragen wird. Hier ist die Rechtslage dazu noch sehr wankelmütig, wie die Einbindung geschehen soll. Deswegen empfiehlt es sich vorher zu googlen oder bei einem Fachmann nachzufragen, wie der aktuelle Stand ist.

Einen weiteren Vorteil den Social Media Profile bieten ist folgender: Sie ranken sehr gut bei Namenssuchen. So kannst du die Suche zu deinem eigenen Namen positiv beeinflussen. Das gilt übrigens nicht nur für Personennamen, sondern auch für Firmennamen.

Des Weiteren ranken auch Nischennetzwerke wie beispielsweise Slideshare sehr gut. Eine Übersicht der Nischennetzwerke findest du hier. Ich habe die wichtigsten Punkte dazu findest du in meinem Artikel über das Personal Branding.

Aufgabe:

  • Accounts bei YouTube, Facebook und Twitter aufsetzen
  • Nischennetzwerke raus suchen und Accounts aufsetzen

Tag 7: Exklusivcontent für Social Networks

Nun sind die sozialen Profile eingerichtet, deswegen gibt es jetzt noch ein paar weitere Tipps, wie sie zu befüllen sind. Dabei solltest du, dass je nach Plattform eventuell nur einzelne Segmente der Zielgruppe zu finden sind und die Ansprache vielleicht auch anders ausfallen muss. Du musst dir also die Zeit nehmen und an einer individuellen Ansprache für jedes Netzwerk arbeiten. Vor allem bei Twitter ist das sowieso aufgrund der Zeichenbegrenzung notwendig.

Es ist ein wenig Mühe notwendig, wenn du Content in die sozialen Netzwerke bringst. Die leichteste Methode ist es natürlich, einfach nur jeden neuen Blogpost auf allen Plattformen zu teilen. Besonders interaktionsfördernd ist dies allerdings nicht. Außerdem bietet es auch kein Anreiz, jemandem in sozialen Netzwerken zu folgen.

Deswegen sollte am Besten auf deinem Social Media Profil exklusiver Content zu finden sein, den man nirgendwo anders auf den Plattformen bekommt. So fällt es dir auch später wesentlich leichter, die Follower auf deine eigene Seite zu locken, da es dort Content gibt, der nur ab und zu und zwischendurch in den sozialen Netzwerken auftaucht.

Sozialen Netzwerke sind somit das erste „Auffangbecken“, um deine Reichweite zu erhöhen. Diese höhere Reichweite soll aber hinterher stets der eigenen Seite zugute kommen. Dafür musst du aber den Kompromiss eingehen, dass in den sozialen Netzen exklusiver Content erscheint, welcher auf der eigenen Seite selbst nicht vorhanden ist.

Das hilft dir dabei, deine Fans bei der Stange zu halten. Auch wenn du Content von der eigenen Webseite teilst, muss dieser noch mit weiteren Anreizen versehen sein. Das Posting in sozialen Netzwerken muss engagierend sein. Einfaches Copy & Paste ist hier das falsche Konzept. Des Weiteren ist ein Konzept ist notwendig, da die Nutzer in den Netzwerken jeweils andere Informationen bekommen wollen:

  • Auf Facebook laufen vor allem Entertainment Sachen gut. Die Katzen dieser Welt können dies sicher bestätigen
  • YouTube benötigt entweder unterhaltsamen oder informativen Content, je nach Zielgruppe.
  • Twitter muss vor allem schnelle und aktuelle Infos bringen

Am wichtigsten ist, dass der exklusive Content auch wirklich exklusiv ist.

Aufgabe:

  • Ausrichtung der eigenen Fans in den Netzwerken identifizieren
  • Passende Ansprache für unterschiedliche Fangruppen erarbeiten
  • Plan mit exklusiven Infos für die jeweiligen Gruppen erstellen

Tag 8: Social Media Contentplan erstellen

Die Social Media Profile sind erstellt und du hast dir Gedanken darüber gemacht, warum dir die Leute dir in den sozialen Netzen folgen sollen. Der nächste Schritt besteht nun darin, einen Contentplan für die sozialen Netze zu entwerfen. Denn wer hier einfach nur drauf los postet, hat meist schon verloren.

Zuerst muss das Thema des Contents bestimmt werden. Schließlich sollte es zur eigenen Website passen. Die Unitymedia Facebook Seite hat sich zum Beispiel in letzter Zeit von den vorher genutzten Bilderrätseln getrennt, welche oft gar nichts mit Unitymedia zu tun hatten. Wobei die Kommentare meist zahlreich, aber eher ungewollt gewesen sein dürften.

Zur Zeit wird vor allem die Werbetrommel für die Serien oder Filme auf den bei Unitymedia verfügbaren Sendern gerührt. Dies ist zwar eine leichte Verbesserung, dennoch ist fraglich, ob damit das komplette Potential genutzt wird. Likes konnten diese Postings zwar bereits generieren, aber die Kommentare sind häufig nicht besser als vorher.

Daneben gibt es noch eine eigene Unitymedia Hilfe Seite bei Facebook. Dies wäre auch kein Problem, würden nicht Postings teilweise in den anderen Stream kopiert werden. Das verwässert nämlich das Thema wieder. Stattdessen sollte Unitymedia lieber dazu animieren, dass diese Seite auch abonniert wird.

Auf der Facebook Seite von Germanwings gibt es oft Hinweise zu Aktionen auf der eigentlichen Webseite. Insgesamt wird aber versucht mit engagierenden Postings, die auch mit der Thematik zu tun haben, Besucher zu locken.

So können die Nutzer unter anderem auch Bilder rund um Fliegen und Reisen mit dem Hashtag #germanwings hochladen und werden dadurch im Germanwings Account gefeatured. Außerdem sind fast alle Postings mit Fragen versehen, welche Kommentare provozieren. Allerdings beteiligt sich Germanwings ganz im Gegensatz zu Unitymedia nicht an den Diskussionen. Ein Feedback gibt es nach dem Absetzen des Postings nicht mehr.

Dies wäre einer der Punkte, wo direkt ansetzen werden kann. Man sollte sich selbst in die Diskussionen einbringen. Denn Interaktion ist im Social Web durch wirklich nichts zu ersetzen. Nur auf diese Weise tauchen Postings öfter in den Streams der Fans auf und durch Likes, Kommentare und Shares auch in den Streams von Leuten, die der Seite (noch) nicht folgen. Die beste Methode ist es also engagierende Postings zu erstellen, die zu den Fans und dem Themenfeld passen.

Damit du deine sozialen Plattformen auch regelmäßig mit gutem Content befüllen kannst, sollte ein Contentplan angelegt werden. Am besten setzt du dich mit einem Team zusammen und gehst per Brainstorming Ideen für jede Plattform durch.

Gerade zu Beginn wirst du viel experimentieren müssen. Manche Betreiber von Facebook Seiten haben in Tests herausgefunden, dass Postings ohne Bild für mehr Interaktion sorgten. Andere bereichten das Gegenteil. Hier gibt es leider kein allgemeingültiges Rezept. Wichtig ist, dass du dich auf das Kernthema beschränkst und die Ausrichtung des Kanals nicht verwässerst.

Wenn du von anderen Usern erwähnt wirst, sollte zeitnah auf Kommentare eingegangen werden. So zeigst du, dass Interesse an diesem Austausch besteht und deine Fans nicht einfach nur Klickvieh sein sollen.

Abschließend noch ein Tipp: Wenn ein Posting erstellt wird, das besonders viel Interaktion hervorruft, surfen die darauf folgenden Postings auf dieser Welle mit und landen öfter in den Streams der Fans. Das liegt daran, da Facebook davon ausgeht, dass ein Posting nach einem so beliebten Posting bestimmt wieder die Selbe Interaktion anziehen wird und pusht es deswegen. Vielleicht kann also doch ab und an das Katzenfoto ausgepackt werden, um dann danach das „wirklich“ Posting auszupacken.

Aufgabe:

  • Content Themen für soziale Netze erarbeiten
  • Regelmäßig mit Fans interagieren

Tag 9: XING Profil pimpen

XING ist im deutschsprachigen Raum die allererste Anlaufstelle unter den professionellen sozialen Netzwerken. LinkedIn ist zwar international erfolgreicher, aber im DACH-Raum eher zu vernachlässigen. Ein schöner Nebeneffekt von XING ist, dass das eigene XING Profil für gewöhnlich ziemlich gut in Google rankt.

Wie also soll man die Neugierde der anderen besser wecken, als es mit einem aufgebrezelten XING Profil der Fall ist? In 2013 gab es eine größere Änderung bei den XING-Profilen, so dass du dieses jetzt noch individueller gestalten kannst. Das Ganze sieht nun um einiges schicker aus als vorher und bietet mehr Raum, um alles optisch ansprechender zu präsentieren. Schließlich möchtest du die Besucher deines Profils auf diesem halten und gleichzeitig Werbung für dich machen.

Deswegen sollte der Verweis auf die eigene Seite auch ruhig prominent eingebunden werden. Dafür ist XING schließlich gedacht. Es soll präsentiert werden, was du so treibst. Damit du auch wirklich nichts beim neuen XING Profil vergisst, hier einmal eine super Anleitung, die ich nicht besser verfassen könnte. 😉

Aufgabe:

  • XING Profil anlegen, falls noch nicht vorhanden
  • XING Profil optimieren

Tag 10: Pressearbeit

Wenn du einen richtigen Spike in deinem Traffic sehen möchtest, solltest du deine Pressearbeit intensivieren. Für die meisten läuft Pressearbeit allerdings noch nach dem Prinzip „Pressemitteilung erstellen und auf allen kostenlosen Portalen verbreiten“ ab. Damit gewinnst du keinen Blumentopf. Es darf nicht Quantität, sondern Qualität im Vordergrund stehen. Deswegen ist eine gute Vorbereitung auch hier unumgänglich.

Zunächst muss per manueller Recherche gestartet geschaut werden, welche Portale für den eigenen Themenbereich überhaupt relevant sind. Meistens lässt sich eine Email-Adresse und / oder Telefonnummer von einem zuständigen Ansprechpartner ausfindig machen, so dass du nicht an die allgemeine Info-Mail-Adresse mailen musst. Dies sichert schon ein Stück weit mehr, dass deine Mail auch gelesen wird.

Dabei solltest du hier nicht den Fehler machen und alle Kontakte per Massenmail anschreiben. Stattdessen ist es sehr wichtig, dir die Zeit zu nehmen und jede mögliche Quelle einzeln und vor allem mit einer persönlichen Mail zu kontaktieren. Dies erhöht die Erfolgsquote enorm. Bei ganz großen Publikationen empfiehlt sich Nachfassen, falls überhaupt keine Antwort kommt, im Idealfall per Telefon. Vor allem der menschliche Faktor kann hier weiterhelfen.

Sobald der Kontakt zustande gekommen ist, solltest du aber nicht für jeden neuen Blogeintrag eine Pressemitteilung fertigmachen und an die Medien senden. Sonst fällst du schnell aus deren Gunst und deren Adressbüchern. Wesentlich sinnvoller ist es, nur bei außerordentlich guten Inhalten die Presse zu kontaktieren. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn du eine neue Infografik erstellt hast.

Als gute Alternative kann ich auch die Dienste von PR-Agenturen empfehlen. Solche Agenturen haben häufig für bestimmte Branchen bereits die Kontakte zu den Redakteuren und wissen genau, wie sie die Medien anzuschreiben haben. Die Kosten dafür sind überschaubar. Es gibt eigentlich für fast jede Preisklasse die richtige Agentur.

Auch die kleineren PR-Agenturen leisten bereits recht gute Arbeit, mit der du schnell Erfolge verzeichnen kannst. Ich selbst arbeite auch ab und zu mit kleinen PR-Agentur zusammen.

Aufgabe:

  • Liste mit Pressevertretern und Redakteuren anlegen+
  • Alternativ eine PR Agentur suchen

Tag 11: Gastartikel veröffentlichen

Ein sehr wichtiger Punkt, um mehr Traffic generieren zu können, ist es die Quellen für diesen zu erhöhen. Lediglich auf die Rankings bei Google zu schielen und darüber Besucher abzugreifen darf nicht das Ziel sein. Du solltest dir mehrere Standbeine aufbauen. Gastartikel sind dafür eine gute Möglichkeit, um neue Quellen zu erschließen. Vorausgesetzt es  werden einige Regeln beachtet.

Gastartikel dürfen laut Google nicht als Linkbuildingmaßnahme genutzt werden. Klar sollte ein Link dabei sein, aber dieser ist im Autorenkasten und geht auf die eigene Website oder ein eigenes soziales Profil. Und bei der eigenen Website auch auf die Startseite und nicht auf eine Unterseite. Der Hauptgrund für einen Gastartikel soll die Stärkung der eigenen Reputation sein, kein spammiger Keywordlink im Text.

Wer Gastartikel schreibt, um seine Reputation zu stärken, muss Aufwand und Zeit in die Artikel stecken. Dies sollten keine schnell zusammengeschusterten 2-Sterne-Qualität-Texte sein. Stattdessen sollten sie sich  ausführlich mit einem bestimmten Thema beschäftigen. Im Idealfall gibt es sogar noch Content der darüber hinausgeht, wie eine Infografik oder ein Video zur Einbindung.

Der Gastartikel muss einen echten Mehrwert für die Besucher der veröffentlichenden Seite haben. Wenn einfach nur schnell ein paar Nichtigkeiten gepostet werden, merken das allerspätestens die Leser, kommentieren negativ oder gar nicht und auf der Seite wird es wohl nichts mehr mit weiteren Gastartikeln.

Bei einem Gastartikel handelt es sich um keinen PR Text. Die Leser merken es sofort, wenn du nur versuchst ein Produkt, eine Dienstleistung oder dich selbst zu vermarkten. Du schreibst also besser über aktuelle Themen der Branche, wo du auch Insights parat hast und diese mit den Lesern teilen möchtest. Dafür musst du dir erst mal die passenden Websites und Magazine raussuchen.

In der Regel hast du ja bereits schon eine recht große Liste, wo du selbst regelmäßig Artikel liest, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Diese Liste solltest du nun noch um weitere passende Medien erweitern. Die Liste dürfte dabei ziemlich lang ausfallen, auch weil du nicht vor großen Namen zurückschrecken solltest. Im Grunde will jeder guten, kostenlosen Content haben, welcher Mehrwert für seine Leser bietet.

Bei großen Publikationen solltest du dich trauen, den Kontakt zu suchen, auch wenn das ein wenig mehr Aufwand bedeuten könnte. Wer die Webmaster oder Redaktionen mit einer Mail anschreibt hat meist gute Chancen. Die Ansprache sollte auf jeden Fall persönlich und auf den Empfänger zugeschnitten sein. Denn diese werden jeden Tag genügend Anfragen im Postfach haben und die spammigen Massenmails direkt löschen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn du per Telefon nachfasst, ist oft bereits ein Stück weit menschlicher Faktor mit drin, wodurch die Platzierung des Gastartikels einfacher wird. Denn niemand, der nur einfach nur schnell einen Link abgreifen möchte, würde sich die Mühe machen.

Aufgabe:

  • Liste mit thematisch relevanten Portalen und Magazinen erstellen

Tag 12: Blogs kommentieren

Blogkommentare haben wahrlich nicht den besten Ruf. Das liegt vor allem daran, dass diese von schlechten SEOs komplett ausgeschlachtet wurden und einfach bei jedem kommentiert wurde, der bei drei nicht auf dem virtuellen Baum war. Von dieser Art der Kommentare kann ich nur ganz klar abraten.

Wer lediglich kommentiert, weil er glaubt, das wäre eine gute SEO-Methode, der hat bereits verloren. Hier geht es nämlich auch darum, die eigene Reputation zu stärken und vor allem eine gute Beziehungen zu den anderen Webmastern aufzubauen. Jemand der öfter Kommentare schreibt, wird es später leichter haben, einen Gastartikel zu platzieren. Auch ich beobachte, wer bei mir regelmäßig kommentiert.

Die soll nun aber nicht heißen, dass du dich einschleimen sollst und nach der Veröffentlichung des Gastartikels wieder das Weite suchst. Stattdessen solltest du eine wirkliche Beziehung zu dem Webmaster aufgebauen. Du packst dir also am besten die Seiten, die sowieso besucht werden, in einen Feed-Reader, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Denn selbst wenn die Kommentare nicht für SEO-Zwecke gesetzt werden, darf oft ein Link über den Namen gelegt werden. Auch das kann Traffic bringen, wenn du sinnvolle Kommentare mit Mehrwert schreibst Vor allem dann, wenn du als einer der ersten kommentierst. Aber bitte keine Kommentare wie „Erster“ schreiben, sondern etwas nützliches zum Artikel abgeben.

Auch kritische Töne können absolut in Ordnung sein, wenn du das nicht aggressiv verpackst, sondern sachlich vorträgst. Am besten natürlich mit deiner eigenen Idee, wie es (wirklich) gemacht werden sollte.

Aufgabe:

  • Feed-Liste mit relevanten Blogs erstellen
  • Regelmäßig auf den Blogs interagieren

Tag 13: Bei gutefrage.net anmelden

Frageportale im Internet sind eine extrem gute Möglichkeit, um für die eigene Seite Traffic zu generieren. Dort finden sich häufig Fragen, welche das eigene Themenfeld betreffen und auf die du zufriedenstellende Antworten geben kannst. Deswegen gilt es, ein Konto anzulegen und direkt mit der eigentlichen Arbeit anzufangen.

Zunächst suchst du dir thematisch passende sowie schlecht beantwortete oder unbeantwortete Fragen heraus. Fragen, die bereits zufriedenstellend beantwortet wurden, solltest du auslassen. Es hilft deinem Ruf nicht, wenn du erledigte Fragen erneut beantwortest, um dich zu profilieren. Es werden schon genug Fragen vorhanden sein, wo du wirklich noch weiterhelfen kannst.

Wenn du solch eine Frage gefunden hast, solltest du diese nicht zu schnell abhaken. Zwischen Tür und Angel mal eben schnell zwei drei Sätze zusammenschustern ist eher kontraproduktiv. Du musst dir Zeit nehmen, um eine umfassende Antwort zu geben, welche keine weiteren Fragen aufwirft oder zumindest weiterhilft. Natürlich solltest du nicht zu lang an der Antwort feilen, sonst kommt dir noch ein anderer Nutzer zuvor.

Was du auf jeden Fall vermeiden solltest, ist lediglich einen kurzen Hinweis und einen Link zur eigenen Webseite zu posten. Darauf reagieren viele Communitys allergisch, weil das eine Taktik ist, die mit Linkbuildern und Spammern assoziiert wird. Deine Erklärung sollte also ausführlich sein und nur auf eigene Inhalte verlinken, wenn es dort weitergehende, nützliche Informationen zu lesen gibt.

Auch wenn du deine Reputation auf der Seite durch viele qualifizierte Antworten gesteigert hast, sollte ein Link nur dann eingebaut werden, wenn er unbedingt notwendig ist. Verlinkt wird dabei auch nicht mit einem Keyword, sondern am besten nur der URL und mit Offenheit über den Link. Es sollte klar angeben werden, dass dieser zur eigenen Seite führt, weil es da weitere Informationen gibt. Auf keinen Fall solltest du auf eine Verkaufsseite verlinken!

Aufgabe:

  • Bei gutefrage.net anmelden
  • Themenrelevante und offene Fragen sammeln

Tag 14: In Foren anmelden

An dieser Stelle wird nun ein bisschen Content aus dem letzten Tipp recycelt. Denn im Prinzip machst du hier genau das, was auch bei gutefrage.net Reputation bringt. Du meldest dich in einer Community an, um dann aktiv zu dieser beizutragen. Nur kostet dies bei Foren doch etwas mehr Aufwand und Zeit.

Auch hier ist der erste Schritt die Suche nach zu den eigenen Themen passenden Foren. Dafür gibst du am besten dein Thema bei Google ein und ergänzt das Ganze dann noch durch den Begriff „Forum“. Danach erstellst du eine Rangfolge der Foren und schaust, wo die Community auch tatsächlich aktiv ist, also neue Threads entstehen und laufend neue Beiträge nachkommen. Dich in einer toten Community einzubringen, hilft wie du dir schon denken kannst natürlich nicht wirklich weiter.

Bei den passenden Foren meldest du dich nun an. Nun stellt sich zuerst mal beim Nutzernamen die Frage, wie dieser aufgebaut sein sollte. Ich persönlich würde dabei darauf achten, dass ich zumindest eine Referenz zu meinem eigenen Namen oder dem Unternehmensnamen mit drin habe, es also kein völliger Phantasiename ist.

Du solltest auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen, dein eigenes Profil komplett auszufüllen, so dass nachher keine Missverständnisse entstehen können, falls du mal was von deiner eigenen Seite verlinkst. Auch hier gilt wieder: Nur dann verlinken, wenn es einen Mehrwert für die anderen Nutzer bietet. Ebenfalls keine Verkaufslinks und am besten nur die URL einfügen!

Am wichtigsten ist es aber auch hier erst einmal, dass du dich aktiv einbringst. Das sind keine Postings á la „Top Info“ oder „Super Idee“. Stattdessen sollte das echte Gespräch soll gesucht werden, wozu du dich an den Diskussionen beteiligen must. Du solltest dich in den Foren so verhalten, wie du es vielleicht auch privat in anderen Foren machst.

So baust du dir eine Reputation mit konstruktiven Postings auf und spammst die anderen Foren nicht mit Links auf die eigene Seite voll. Wer das macht, wird seinen Account schnell verlieren, wenn er es nicht intelligent macht.

Aufgabe:

  • Liste mit thematisch relevanten Foren erstellen
  • In Foren anmelden und aktiv einbringen

Tag 15: Kostenloses Give-Away erstellen

Jeder mag es, wenn er Sachen geschenkt bekommt. Darum solltet man darüber nachdenken, auf seiner Seite ein kostenloses Give-Away anzubieten. Das ist keine wahnsinnig neue Idee und wird von vielen bereits eingesetzt. Was der große Teil aber nicht macht, ist sich wirkliche Mühe geben. Das Ziel dieses Give-Aways sollte sein, dass man etwas kostenlos heraus gibt, was sonst etwas kosten würde. Informationen, für die sowieso niemand bezahlen würde, taugen dafür nichts.

Dabei muss man besonders darauf achten, dass auch der Anreiz für den Besucher gegeben wird. Schließlich bieten immer mehr Seiten solche Give-Aways an. Allerdings machen die meisten den Fehler, dass das Give-Away in der Regel als weiteres Verkaufselement konzipiert ist und als nichts anderes.

Das heißt, das Give-Away behandelt zum Beispiel die Produkte des Shops, aber unter der Prämisse eines Ratgebers. Lädt jemand ein solches Give-Away herunter, das vor Subjektivität zu strotzen scheint? Wahrscheinlich nicht. Stattdessen sollte man ein Thema an der Peripherie des eigenen Produkts suchen, welches die potentiellen Kunden beschäftigt.

Das soll gar nicht direkt mit einem Produkt oder dem Shop zu tun haben. Das Ziel ist es, die Reputation als Experte auf diesem Gebiet zu steigern und zu zeigen, dass man am Puls der Zielgruppe ist und sich engagiert. Der Weg zum Verkauf kommt erst dann, wenn man das Vertrauen aufgebaut und sich als Experte präsentiert hat.

Leichter geht es, wenn statt eines Produkts eine Dienstleistung angeboten wird, zum Beispiel eine Beratung. Hier ist es wiederum sinnvoll, den Ratgeber zu diesem konkreten Thema zu verfassen. So zeigt man nämlich, dass das nötige Fachwissen vorhanden ist und man sogar in einem gewissen Maße bereit ist, dieses zu teilen.

Auch wenn es Kunden kosten könnte, weil manchen die Tipps schon reichen. Ich schreibe meine eBooks und Ratgeber schließlich auch zum Thema Online Marketing und suche nicht ein abseits gelegenes Thema.

Ok, nachdem wir das geklärt haben, geht es nun an die wahrscheinlich schwierigste Aufgabe. Ideen für ein Give-Away zu finden. Hier solltet man sich im Team zusammensetzen und darüber diskutieren, welche Themen für die Besucher von Belang sind.

Nun muss eine Liste mit Ideen zusammengestellt werden, unterstützt vielleicht von den Ideen aus früheren Keyword Researches, aus denen sich ein Give-Away erstellen lässt. Idealerweise gibt es schon Content, der sich zu einem Give-Away umwandeln lässt, so dass die Recherche wegfällt. Nun muss noch festgelegt werden, ob es ein eBook, Infografik, Video, Email-Kurs etc. werden soll.

Aufgabe:

  • Idee für kostenloses Give-Away erarbeiten
  • Prozess zur Erstellung einleiten

Tag 16: Das Give-Away verbreiten

Das Give-Away ist erstellt, nun muss aber noch auf dieses aufmerksam gemacht werden. Ziel des Give-Aways ist es, einen E-Mail Verteiler aufzubauen, um so in Kontakt mit den potentiellen Kunden zu kommen und sie über neue Inhalte auf die Webseite aufmerksam zu machen.

Dazu bietet sich ein aufmerksamkeitsstarkes E-Mail Formular an. Eine gute Möglichkeit ist die Sidebar, in welcher man mit einem Banner für das Give-Away werben und auf die Seite verlinken kann. Die folgenden E-Mail Provider kann ich empfehlen:

Warum diese wichtig sind? Mit diesen Programmen kann man die Mails nicht nur zuverlässig versenden, sondern auch hinterher analysieren, wie die Mails performt haben.

Zum Abschluss dieses Abschnitts noch ein Pro Tipp, wie man mit dem Give-Away zusätzlich Social Signals aufbauen kann: Einfach ein Give-Away zum Give-Away herausgeben. Das kann beispielsweise eine Checkliste sein, die nochmal alles zusammenfasst.

Bei WordPress gibt es einige Plugins, wie wpLike2Get, mit denen man dies schnell einbinden kann. Doch auch mit diesem Plugin lässt sich so etwas realisieren.

Aufgabe:

  • Give-Away Landingpage erstellen
  • Pay-with-a-share Plugin installieren

Tag 17: Linkmagnet erstellen

Der Linkmagnet ist die Evolution des Give-Aways. Man möchte nicht nur etwas abgeben, sondern im Gegenzug etwas bekommen und das sind Links. Echte, natürliche Links, die Traffic und Trust bringen, sollen angezogen werden. Und was braucht man, wenn man etwas anziehen möchte? Einen Magneten!

Allerdings hilft hier kein handelsüblicher Magnet, sondern nur der spezielle Linkmagnet. Und dieser muss auf eine Gruppe ausgerichtet sein, die gerne verlinkt und im allgemeinen Netzgebrauch oftmals als Linkerati bezeichnet wird. Das sind Personen und Organisationen, die besonders gerne auf hochwertige Inhalte verlinken.

Leider sind wir da in Deutschland noch ein wenig hinter den USA und anderen Ländern zurück. Linkgeiz gibt es erst einmal nur in der deutschen Sprache. Doch Gruppen wie zum Beispiel Blogger, Designer, Pädagogen oder Vereine verlinken gerne, wenn das Angebotene auch hochwertig ist. Noch wichtiger ist aber, dass der Linkmagnet auch auf diese Linkzielgruppe ausgerichtet ist.

Dabei ist das Format der Wahl in vielen Fällen ein PDF-Ratgeber. Schickes Layout, tolle Fotos, extra designte Grafiken zeigen, dass du es ernst meinst und Arbeit in diesen Ratgeber gesteckt hast. Das Auge isst mit, auch bei solchen Inhalten. Wobei das Ziel natürlich sein muss, dass auch die inneren Werte überzeugen. Nur mit schöner Oberfläche kommt man nicht lange durch.

Übrigens können auch normale Artikel, Videos, Podcasts oder ähnliches Linkmagneten sein. Man sollte ruhig mit den Formaten experimentieren, die einem liegen und bei denen man der Ansicht ist, dass sich damit Links anziehen lassen. Eine Kombination von Formaten kann ebenfalls die Wahrscheinlichkeit für eine Verlinkung zu erhöhen.

Um überhaupt für eine Verlinkung in Frage zu kommen, sollte der Linkmagnet nützlich sein. Die angesprochene Zielgruppe muss einen Vorteil davon haben, den Linkmagnet zu nutzen und diesen zu verlinken. Das ist der erste wichtige Punkt, den man bei der Konzeption im Hinterkopf haben muss.

Zweitens solltet man einen Experten aus der Branche um ein Interview für den Linkmagneten bitten. So verstärkt man die Autorität und als netten Nebeneffekt wird dieser Experte vermutlich selber das fertige Produkt am Ende verlinken.

Apropos verlinken: Man sollte den Linkerati zeigen, dass man auch gute Inhalte anerkennen kann. Auf der eigenen Seite sollten sich auch ausgehende Links zu guten Inhalten finden lassen, welche die Leser interessieren. Geben und Nehmen heißt hier die Devise.

Was besonders viele Links anziehen kann, sind kontroverse Artikel. Das ist natürlich immer ein schmaler Grat, kann aber effektiv sein. Vincent Schmalbach konnte Ende 2012 mit seinem Artikel „Das Ende der SEO-Tools“ Links von 49 verschiedenen Root Domains anziehen und einiges an Aufmerksamkeit gewinnen. Und das, obwohl es nur Spekulation war und sich 2013 keines der bekannten SEO-Tools verabschiedet hat oder verklagt wurde.

Aufgabe:

  • Idee für Linkmagneten erarbeiten
  • Prozess zur Erstellung einleiten

Tag 18: Landingpage für Linkmagneten erstellen

Ist der Linkmagnet vorhanden, geht es nun darum, ihn ansprechend auf der Seite zu präsentieren. Und man muss darauf achten, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, werden die Linkerati nicht aktiv und die Verlinkungen auf die Seite bleiben aus.

Was auf jeden Fall zu beachten ist, ist der Unterschied zwischen Linkerati und den potentiellen Kunden. In den wenigsten Fällen sind beide Gruppen die selben. Stattdessen sind die Linkerati ein passiver Verkaufsförderer, indem sie die hochwertigen Inhalte verbreiten und dadurch potentielle Kunden auf die Seite aufmerksam werden.

Deshalb sollte die Landingpage keine entmilitarisierte, sondern eine entkommerzialisierte Zone darstellen. Es darf auf dieser Landingpage unter keinen Umständen versucht werden, etwas zu verkaufen oder Werbung zu schalten. In fast allen Fällen ist das der Todesstoß für den Linkmagneten.

Auf der Landingpage für den Linkmagneten sollte man es also wirklich einhalten und keine Werbung zeigen. Stattdessen empfehle ich, die eigene Autorität zu stärken. Das kann der Hinweis auf den Experten in dem Buch sein. Natürlich mit Link zu seiner Homepage. Oder Bewertungen von Leuten, die den Linkmagneten toll fanden und der ihnen weitergeholfen hat. Testimonials von echten Menschen sind ein starkes Argument für Linkerati, das hier verlinkt werden kann.

Es sollten noch weitere Medien auf der Seite eingebunden werden, wie Videos, Checklisten, Präsentationen usw.

Aufgabe:

  • Linkmagnet Landingpage erstellen

Tag 19: Linkerati Outreach

Ok, der Linkmagneten ist da, eine schöne Landingpage wurde gebastelt, aber das war alles nur die Pflicht. Nun geht es an die Kür, denn man kann sich nicht darauf verlassen, dass ganz viele Links wie durch Zauberhand auf die Seite einprasseln. Man muss selber aktiv werden und einen Outreach starten.

Dazu kommt die Liste mit Linkerati zum Einsatz, die für die Definition der Zielgruppe erstellt wurde. Evtl. müssen die Recherchen nun noch etwas intensiviert werden, es müssen die Email-Adressen von Vereinen, Bloggern usw. rausgeschrieben werden. Nun kommt der wichtigste Punkt: Die Leute müssen alle einzeln angeschrieben werden.

Keine Massenmail wird großartige Reaktionen hervorrufen, weil klar ist, dass man nur schnell die Links abgreifen möchtet. Stattdessen wird jeder Ansprechpartner einzeln und persönlich mit einer Mail angeschrieben. Das soll hier kein Linktauschprogramm sein, wo man 10.000e Mails rausschickt und sich freut, wenn 1 % antworten.

Um erfolgreich beim Outreach zu sein, sind folgenden Punkte zu beachten:

  • Der Betreff muss sitzen: Keine Standardfloskeln, sondern entweder die Neugierde des Empfängers wecken oder ein Versprechen abgeben, welche Vorteile er durch das Öffnen der Mail hat.
  • Die Anrede sollte persönlich und nicht zu formell sein: Siezen halte ich in den meisten Branchen für Pflicht, aber statt mit „Sehr geehrte“ würde ich mit „Hallo“ oder „Guten Tag“ beginnen. Das wirkt freundlicher und nicht nach einer Pflichtmail an offizielle Stellen.
  • Der erste Satz: Hier wird nicht gesagt, dass man „zufällig auf die Webseite gestoßen“ ist, das steht in fast jeder Spam-Anfrage. Stattdessen stellt man sich vor und sagt, was man macht.
  • Die Anfrage elegant formulieren: Wir bieten in der Anfrage dem Empfänger unseren Linkmagneten an, z. B. als Problemlösung. Dadurch entsteht der Effekt, dass nichts gefordert wird, sondern erst einmal was für den Empfänger bereitsteht. Als Gegenleistung bittet man bei Gefallen um „eine Erwähnung“ oder „einen Hinweis“. Der Begriff „Link“ ist unbedingt zu meiden. Der ist leider völlig verbrannt bei solchen Anfragen.
  • Die Verabschiedung sollte freundlich ausfallen: Je nach Zeit der Mail kann man schon einmal ein schönes Wochenende oder einen guten Start in die Arbeitswoche wünschen. Eine Phrase wie „Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung“ kann auch nicht schaden.
  • Komplette Kontaktdaten angeben: Keine Mail ohne Signatur verschicken. Hier muss noch einmal der komplette Name samt Firma, ggfs. Position und allen Kontaktmöglichkeiten stehen. Mindestens sind das Telefon und Mail, idealerweise bindet man noch soziale Profile ein, das verleiht direkt eine persönlichere Note und der Angeschriebene kann sich ein Bild davon machen.
  • Autorität anführen: Ist bei dem Linkmagnete ein Experte beteiligt gewesen, sollte dieser in der Mail erwähnt werden. So ist der Linkmagnet noch glaubwürdiger.
  • Auf Social Proof zurückgreifen: Gibt es Testimonials zum Linkmagneten? Oder hohe Downloadzahlen oder Social Mentions? Dann gehören diese auch in die Mail, um die Linkerati zu überzeugen.

Mit diesen Methoden wird man länger brauchen, aber erhält im Gegenzug Links, die auch in Jahren noch Wert haben und Traffic auf die Seite bringen.

Bevor das Kapitel zu Ende geht, hier noch beispielhaft, wie eine Mail aussehen kann:

Hallo Frau Webmasterin,

Mein Name ist Martin Meier und ich bin Online-Redakteur von website.de

Toll welche Energie und Leidenschaft Sie in ihre-seite.de stecken. Insbesondere den prominenten Hinweis auf das Teil, was bei dem Vorgang raus kommt, finde ich sehr gut.

Wir haben einen sehr ausführlichen PDF-Ratgeber verfasst, der Teilchen-Interessierte bei der Auswahl eines Teils unterstützt. Mich würde sehr Ihre Expertenmeinung dazu interessieren. Sie finden ihn unter http://www.website.de/alles-zu-teilen/

Neben vielen Tipps, Hinweisen und einer Checkliste gibt es auch ein Interview mit der geprüften Teilchenbeschleunigerin CERN.

Der Professor, bei Autoritätsorganisation tätig, war bereits so freundlich sich das PDF anzusehen und uns vorab eine Rezension zu schreiben, die Sie ebenfalls unter dem oben genannten Link finden.

Vielleicht wäre das PDF auch für Ihre Leser interessant und Sie könnten einen Verweis in Ihrer Rubrik „Teile und Teilchen“ darauf setzen.

Ich freue mich sehr auf Ihr Feedback. Sie erreichen mich per E-Mail unter mm@webseite.de oder per Telefon unter 333-1234567.

Viele Grüße nach Teilchenhausen
Martin Meier

Online-Redakteur webseite.de
Webseite GmbH
Straße 4
89899 Ort
333-1234567

Aufgabe:

  • Email-Liste mit potentiellen Linkeratis erstellen

Tag 20: Rich Snippets integrieren

Man muss nicht zwangsläufig auf der ersten Position stehen, um eine super Klickrate zu haben. Stattdessen können auch andere Faktoren dafür entscheidend sein, dass die Nutzer das weiter unten stehende Ergebnis anklicken. Und einer der wichtigsten Faktoren ist das Rich Snippet.

Ein normales Snippet besteht nur aus dem Title und der Meta Description, aber mit einem Rich Snippet kann man wirklich die Blicke anziehen. Folgende Rich Snippets können in Google eingebunden werden mittels den Markups von schema.org:

  • Erfahrungsberichte
  • Personen
  • Produkte
  • Unternehmen und Organisationen
  • Rezepte
  • Veranstaltungen
  • Musik

Ein Problem der Rich-Snippet besteht darin, dass auch mit den richtigen Markups versehenen Seiten diese nicht unbedingt in Google ausspielen. Stattdessen entscheidet Google selber, ob ein Rich Snippet angezeigt wird oder nicht.

Man kann in den Markups übrigens auch mehrere Snippet Möglichkeiten angeben. Oft gibt es für die Content Management Systeme auch Plugins zu einzelnen Rich Snippet Typen, falls diese Google Anleitung nicht weiter hilft.

Die drei wichtigsten und bekanntesten Rich Snippets sind die Bewertungen. Der große Vorteil: Diese Bewertungen (meist in Stern-Form) sind sehr leicht auf der Seite einzubinden und bieten den Besuchern eine Möglichkeit zur Interaktion. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Bewertungen zu nutzen, in WordPress können dies beispielsweise die Plugins All In One Schema.org Rich Snippets oder WP-Postratings.

Das erste Plugin kann auch noch bei weiteren Rich Snippet Arten helfen. Am besten probiert man es einfach mal aus, im Google Structured Data Tool kann man sich das Ergebnis anschauen. Allerdings klappt es nicht immer, also nicht verzweifeln. Aber dass ein Snippet mit Sternen sich vom Rest abhebt, lässt sich hier ja gut erkennen:

Aufgabe:

  • Plugin für Rich Snippet Bewertungen installieren

Tag 21: Artikel untereinander verlinken

Das Ziel der Webseite sollte es sein, den Besucher so lange wie möglich auf der eigenen Seite zu halten. Das gibt positive Signale an Google und man möchte ja Besucher haben, die sich wohlfühlen. Dafür ist die interne Verlinkung notwendig, damit die Besucher sich auch andere Unterseiten anschauen. Ein weiterer schöner Nebeneffekt einer guten internen Verlinkung: Der Linkjuice wird gleichmäßig über die ganze Seite verteilt.

Es gibt mehrere Methoden, wie man diese internen Links setzen kann. Die erste ist die aufwändigste, nämlich manuell. Vielleicht fällt einem ein Artikel ein, der zu dem neuen passt oder man verlinkt auf weitere Teile einer Artikel-Reihe.

Zum Beispiel kann man auf einen älteren Artikel verwiesen, der für das neue Tutorial benötigt wird. Die Verlinkung erfolgt dabei direkt im Artikel. Auf dem tagseoblog pflegt Martin Missfeldt weitere passende Artikel per Hand ein. Das geschieht unter dem neuen Artikel.

Das bedeutet natürlich etwas mehr Aufwand und man muss vor allem wissen, was man so an Artikeln auf Lager hat. Gerade zum Nachrüsten bei älteren Artikel ist das generell sehr zeitaufwändig.

Zusätzlich oder alternativ kann man das auch automatisch ausspielen und verwandte Artikel anzeigen lassen. Auf T-Online finden sich unter dem Text Kästen, in welchem frühere Artikel zum Thema eingetragen sind: Auf t3n.de gibt es unter dem Artikel drei Thumbnails, die auf weitere Artikel hinweisen und durch das Bild natürlich einiges an Aufmerksamkeit erhaschen.

Wer WordPress nutzt kann mit dem Plugin YARPP ohne Probleme verwandte Artikel mit Thumbnails unter dem Artikel anzeigen lassen. Man sollte auf jeden Fall zusehen, dass großzügig an den passenden Stellen intern verlinkt und mindestens ein automatisches Plugin eingesetzt wird, falls für das manuelle Verlinken die Zeit fehlt.

Pro-Tipp zum Schluss: Bei Kategorie-Seiten geht oft der Linkfluss verloren. Mit dem Plugin WP-Pagenavi für WordPress lässt sich das Problem beheben und der Google Bot braucht weniger Klicks, um das Archiv zu crawlen.

Aufgabe:

  • Automatisches Plugin für verwandte Artikel installieren

Tag 22: Local SEO (ändern)

Das Internet wird immer mobiler und damit auch die lokalen Suchanfragen. Wenn du da nicht vorbereitet bist, verlierst du nicht nur einiges an Traffic, sondern auch potentielle Kunden. Vor allem in den Bereichen Gastronomie oder Dienstleistung gibt es sehr viele Suchanfragen per Smartphone. Dabei ist es nicht sonderlich schwierig, für diesen mobilen Traffic gewappnet zu sein. Besonders wichtig sind hier die lokalen Dienste von Google.

Das größte Problem liegt allerdings darin, dass Google oft seine eigenen Dienste stiefmütterlich behandelt und gerne mal einfach so beendet oder in andere Dienste aufgehen lässt. Früher konntest du mittels Google Places und Google+ Local einen Eintrag für dein Unternehmen anlegen.  Heute funktioniert das Ganze mit Google My Business.

Der Google My Business Eintrag sollte immer so weit wie möglich ausgefüllt werden. Es dürfen keine Felder offen gelassen werden, jedes Stück an Information könnte den entscheidenden Vorteil in der lokalen Suche geben. Besonders Augenmerk ist auf die Bewertungen zu legen, die bei Google für Unternehmen abgegeben werden können.

Solche Bewertungen werden als Sterne in den lokalen Suchergebnissen angezeigt. Diejenigen, die hier ein positives Ergebnis vorzuzeigen haben, bekommen mehr Aufmerksamkeit und Klicks. Darum solltest du deine Besucher dazu ermutigen, positive Bewertungen abzugeben und bei negativen Bewertungen sofort reagieren.

Aber auch deine Website will vorbereitet sein. Idealerweise hast du entweder eine mobile Website oder ein Theme mit Responsive Design, so dass deine Seite auch auf dem Handy gut zu navigieren ist.

Damit Google deine Website auch für lokale Ergebnisse heranzieht, ist es extrem wichtig, dass alle Adress- und Kontaktdaten aus dem Google My Business Eintrag genauso (also exakt gleich) auch auf deiner Website eingebunden sind. Auf jeder Unterseite deiner Website sollte im Footer die Adresse eingetragen sein.

Auf diese Weise gibst du Google ein sehr starkes Signal, dass du für dieses lokale Ergebnis in Frage kommst. Daneben ist es gerade bei der mobilen Suche sehr wichtig, dass auf deiner Seite sofort alle wichtigen Infos wie Telefonnummer, Email, Adresse, Öffnungszeiten etc. gefunden werden. Nämlich auf eine weitere Seite klicken die meisten mobilen Nutzer erst gar nicht.

Aufgabe:

  • Google My Business Eintrag komplett ausfüllen

Tag 23: Content Recycling

Recycling ist nicht nur für die Müllabfuhr und Wertstoffhöfe ein interessantes Thema. Auch du selbst kannst durch Recycling mehr Traffic generieren. Für effektives Content Recycling ist kein besonderes Wissen notwendig.

Der Sinn von Content Recycling besteht darin, dass du einen bereits vorhandenen Inhalt in anderer Content Form erneut aufbereitest. Der Vorteil dabei liegt klar auf der Hand: Die Recherche ist bereits abgeschlossen. Jetzt muss nur noch der Inhalt in eine andere Form gepresst werden. So habe ich das früher auch schon mehrmals gemacht.

Zuerst habe ich den Artikel auf meiner Seite online gestellt. Um dann noch weiteren Traffic abzugreifen, habe ich aus dem Artikel eine Präsentation erstellt und diese bei Slideshare hochgeladen. Dadurch konnte ich dank der Präsentation eine weitere Traffic-Quelle erschließen, ohne neue Recherchearbeit betreiben zu müssen.

Theoretisch kann aus der Präsentation noch einen Screencast gemacht und dazu gesprochen werden: Und fertig ist ein Video für YouTube. Oder man erstellt ein Briefing für einen Designer und lässt eine Infografik erstellen. Du solltest jedes Stück Content aus mehreren Blickwinkeln betrachten und überlegen, ob es sich noch anders aufbereiten lässt. Leichter kannst du deinen Traffic gar nicht erhöhen.

Aufgabe:

  • Vorhandenen Content sichten
  • Aus beliebtem Artikel weitere Formate erstellen

Tag 24: Einen Wochenrückblick erstellen

Eigentlich ist zu dieser Überschrift nicht mehr viel hinzufügen. Die meisten sind sicherlich selbst schon auf den ein oder anderen Wochenrückblicke gestoßen. Im Bereich Online Marketing und SEO betreiben zum Beispiel die SEO-Trainees einen Wochenrückblick.

Die Vorteile eines Wochenrückblicks liegen ganz klar auf der Hand. Einerseits ist man so „gezwungen“ auf dem Laufenden zu sein. Es kann ja  niemals schaden, am Puls des Geschehens zu bleiben. Andererseits hat man einen festen Tag, an dem die Leser genau wissen, dass es garantiert neuen Content für sie gibt, der dabei auch noch nützlich ist. Außerdem kann man durch die Breite der Themen direkt mehrere Nutzergruppen abholen, welche sich nur für einen Teilaspekt interessieren.

Damit die Vorteile des Wochenrückblicks komplett ausgenutzt werden können, darf natürlich die Social Sharing Funktion nicht fehlen. In jedem meiner Artikel wirst du sehen, dass ich die Social Sharing Funktion eingebaut habe. Dieser Tipp ist natürlich nicht nur für Wochenrückblicke, sondern auch für andere Beiträge anzuwenden.

Warum er dann erst hier steht? Damit sich die freuen, die auch bei allen Tagen dran geblieben sind 😉 Und hier gibt es noch einen guten Blogartikel, der einige WordPress Plugins für Social Sharing vorstellt.

Aufgabe:

  • Gute Artikel aus eigenem Feed sammeln
  • Wochenrückblick erstellen

Tag 25: Podcast produzieren

Eine relativ kostengünstige Möglichkeit regelmäßigen und hochwertigen Content zu schaffen, ist ein Podcast. Entsprechende Aufnahmegeräte sind keine große preisliche oder technische Hürde mehr. Die wohl größere Hürde besteht darin, den Inhalt der Podcasts festzulegen.

Anfangs wirst du wahrscheinlich noch alleine über Themen aus deiner Branche berichten. Wirklich interessant wird ein solcher Podcast dann, wenn du Experten einlädst. Dies hat zwei sehr positive Effekte:

  1. Deine eigene Glaubwürdigkeit wird gesteigert und du wirst mit der Zeit selbst zum Experten, welcher dann zu Podcasts als Gast eingeladen wird.
  2. Der zweite Vorteil besteht in der gesteigerten Reichweite, die ein Experte mit sich bringt. Denn schließlich wird dieser den Beitrag ebenso in seinem Netzwerk teilen, um darauf aufmerksam zu machen.

Für das Aufnehmen des Podcasts gibt es mehrere Möglichkeiten. Am billigsten kommst du dabei weg, wenn du das Smartphone zur Aufzeichnung benutzt. Für Android oder iOS kann ich zum Beispiel die App Auphonic empfehlen, mit der du direkt Audio-Beiträge aufnehmen kannst.

Daneben lässt sich auch Call Recorder einsetzen, um Skype Gespräche aufzunehmen, wenn der Experte nicht zu dir kommen kann. Beispiele für einen tolle Podcast findest du Sumago.

Aufgabe:

  • Auphonic App laden
  • Probe-Podcast aufnehmen

Tag 26: Video produzieren

Eine der Content Arten, mit welcher sich die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen lässt, sind ganz klar Videos. Allerdings sind Videos aufwändig zu produzierenden und verschlingen extrem viel Zeit und / oder Kosten. Richtig?

Diese Aussage stimmt nur teilweise. Natürlich können Videos richtig ins Geld gehen und einiges an Zeit in Anspruch nehmen, aber es geht auch leichter, engagierenden Video Content zu produzieren. Im folgenden stelle ich dir zwei Video Formate vor, welche sich relativ schnell und kostengünstig erstellen lassen.

FAQ Videos

In jeder Branche und auf jeder Website werden naturgemäß Fragen für die Besucher aufgeworfen. Um diese zu beantworten kannst du auch die Form des Videos nutzen. Dabei reicht qualitätsmäßig in der Regel eine Webcam oder das Smartphone vollkommen aus.

Wichtig ist lediglich, dass du mit einem Stativ oder auf dem Monitor befestigt filmst, damit es keine Wackler gibt. Dann fehlt nur noch eine vernünftige Beleuchtung und schon es kann losgehen. Du kannst entweder die Fragen selbst vorlesen, einfach einblenden oder sagen ob ein Nutzer sie gestellt hat usw. So kannst du mit relativ wenig Aufwand Video-Content erstellen.

How-To-Videos

Für How-To-Videos ist etwas mehr Aufwand vonnöten, aber dafür kannst du solche Videos noch besser verbreiten, was bei FAQ Videos schon etwas schwieriger ist. How-To-Videos können zum Beispiel zeigen, wie etwas zubereitet wird. Häufig reicht da bereits eine statische Kameraperspektive auf den Tisch mit den entsprechenden Utensilien.

Von Life Hacks über Rezepte bis hin zum Austausch einer Grafikkarte kannst du so alles aufnehmen. Oder aber du nutzt einen Screencast, um Software Hilfe zu geben. Der riesige Vorteil von How-To-Videos liegt darin, dass sie auch auf Frage-Plattformen als Antwort verbreitet werden können. Du solltest also die Anmeldung bei gutefrage.net ausnutzen und dir dort Video Ideen holen.

Damit du Videos effektiv produzieren kannst, sollte ein Skript oder wenigstens eine Outline vorhanden sein. Falls du dich einfach nur vor die Kamera setzt und anfängst zu reden, wird es vermutlich länger dauern, bis du das Ergebnis vorliegen hast. Natürlich muss nicht alles Wort für Wort aufgeschrieben werden, wenn du auch etwas freier sprechen kannst, aber eine „Storyline“ sollte zumindest da sein. Bei How-To-Videos sähe dass beispielsweise so aus:

  1. Das Problem
  2. Die Lösung
  3. So funktioniert es

Dann muss nur noch der Call to Action kommen und schon hast du ein effektives Traffic Tool an der Hand.

Die von dir gemachten Videos werden am besten bei YouTube hochgeladen. Falls du einen klaren Titel samt passender Beschreibung verwendet hast, besteht eine relativ gute Chance, dass dein YouTube-Video direkt in Google rankt. Am besten bindest du das Video auch noch an passender Stelle auf deiner Website ein.

Du solltest unbedingt Social Media ausnutzen, um deine Videos noch weiter zu verbreiten. Automatische Postings sollten dabei vermieden werden. Stattdessen solltest du lieber individuell in den einzelnen Netzwerken posten.

Dieses Posting kann dann individuell und passend auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf Likes, Kommentare und Shares. Diese sind wiederum wichtig, um eine noch höhere Reichweite zu erreichen.

Aufgabe:

  • Skript oder Outline erstellen
  • Web- oder Handycam starten
  • Probevideo drehen

Tag 27: YouTube Zuschauer auf die eigene Seite locken

Im vorherigen Tipp habe ich dir ja bereits gesagt, dass YouTube für dich die Videoplattform der ersten Wahl sein sollte. Denn auf YouTube findet sich das große Publikum. So eine Reichweite haben andere Videoplattformen leider nicht zu bieten.

Die große Kunst besteht nun darin, die Zuschauer vom YouTube Kanal auf dein eigene Seite zu locken. Dies kannst du mit diesen drei einfach umzusetzenden Tipps schaffen:

  1. Das sollte sowieso Standard sein: Den Link zur Webseite in die Beschreibung des Videos einfügen. Dabei ist darauf zu achten, dass in der Regel nur die ersten 2 – 3 Zeilen angezeigt werden. Der Link wird zwar von YouTube gekürzt, ich rate aber dazu einen Dienst wie Bitly zu nutzen, damit der Link kürzer ist. Zudem kannst du mit Bitly auch die Anzahl der Klicks von YouTube tracken.
  2. In den YouTube-Videos kannst du Anmerkungen mit Links setzen. Dazu musst du zuerst deinen YouTube Kanal mit deiner eigenen Webseite verknüpfen. Dann kannst du zum Beispiel in den Anmerkungen eine Notiz erstellen und einen Link zu der verknüpften Website platzieren. Dabei muss nicht unbedingt auf die Startseite verlinkt werden. Es kann auch auf Unterseiten verlinkt werden.
  3. Du hast auch die Möglichkeit, zu jeder Seite aus dem YouTube-Video heraus zu verlinken und zwar mit einem Ad Overlay in dem Video. Dabei erstellst du einfach eine fiktive Video Kampagne und kannst nun in das Video ein Overlay einbauen. Alles was du brauchst ist ein AdWords Account und die Verknüpfung von Google mit YouTube. Und ein Budget von mindestens 5 €.

Aufgabe:

  • Beliebtes Video ermitteln
  • Overlay Ad einfügen

Fazit

Und es ist geschafft. Ich hoffe, dass mein Schritt für Schritt Anleitung für mehr Traffic einige neue Denkanstöße gegeben hat, wie sich der Traffic in einem Monat verdoppeln lässt.

Das Wichtigste, was du aus dieser Anleitung mitnehmen solltest ist dies: Echte Beziehungen aufbauen, sei es in Foren, sozialen Netzwerken etc. Nur so kannst du dir neue und von Google unabhängige Traffic Quellen erschließen und langfristige Partnerschaften knüpfen. Gleichzeitig wird dieser verstärkte Traffic zu eingehenden Links und damit besseren Rankings bei Google führen.

Und wer jetzt richtig heiß auf mehr Traffic zu seiner Webseite ist, der schaut sich ganz einfach meinen Inbound Marketing Guide an. Dort findet sich alles Wichtige, damit sich dein Traffic signifikant und dauerhaft erhöht.

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18 Kommentare
  1. Timo

    Applaus Applaus kann ich da nur sagen. Das ist kein einfacher Artikel sondern eine ausgefeilte Anleitung zum sofort nachmachen. Danke.

    Antworten
  2. Martin

    Content Marketing at its best: Sowohl inhaltlich absolut lesenswert, aber auch die Idee und Umsetzung sind vorbildlich. Hätte ich jetzt mal nur 30 Tage Luft, würde ich mal ausprobieren, ob ich meinen Traffic verdoppelt bekomme…

    Allerdings: Wer einige der genannten Maßnahmen bereits umgesetzt hat, wird sicherlich nicht auf eine 100% Steigerung kommen…

    Antworten
  3. Sebastian

    Sehr schöne Auflistung, übersichtlich dargestellt und verständlich geschrieben. Jetzt muss man nur noch tun. Möchte den Artikel, wo doch hier schon die wichtigsten Punkte aufgeschrieben sind, um folgende Tipps erweitern:

    – Wikipedia: Suche Beiträge in deiner Nische, die noch nicht gut genug beschrieben/erklärt sind, erweitere diese Artikel und verlinke auf entsprechenden Content bei dir auf der Seite als Quellenangabe, wo es natürlich die selben und noch weitere Informationen gibt. Bringt Linkpower und täglichen targetierten Traffic!

    – E-Book erstellen: und bei Amazon Kindle und/oder Fiverr anbieten. Entweder kostenlos oder für einen kleinen Beitrag und über das E-Book Trust schaffen und den Kunden auf die eigene Seite mit weiterem Content / Angeboten bringen.

    – Pinterest: Je nach Seite/Nische kann man ebenfalls Pinterest als Trafficquelle nutzen – dafür braucht man Bilder/Bilderserien, die gerne geteilt/gespeichert/gesehen werden wollen. Ebenfalls gut eignen sich hierfür Zitate, kombiniert mit tollen Bildern.

    – eigene Umfrage/Marktanalysen erstellen: Sehr unterschätzt, aber durch die Aggregation von verschiedenen vorhanden Analysen/Markforschungsergebnissen kann man recht schnell und leicht neue, eigene Studien erstellen und diese gut aufbereiten und veröffentlichen, die durch entsprechende Verbreitung das Potential haben, neuen, frischen Traffic zu bringen.

    – Paid-Traffic (Wollte es hier nur mal erwähnen, denn hier investiert man meist viel weniger “Zeit”, dafür etwas mehr “Geld”, hat aber durchaus einen größeren Hebel.) – Leicht für den Einstieg sind Facebook Ads oder entsprechende bezahlte Werbung, wo sich die Zielgruppe aufhält. Mann kann auch Bannerplätze auf gut besuchten und sehr themenrelevanten Seiten am Anfang kaufen.

    Antworten
  4. Uli

    Sehr hilfreiche Anleitung in Forme einer Checkliste. Einige Dinge lassen sich schnell umsetzen und bei anderen wiederum gibt es Hindernisse. Und auch der Faktor Zeit sollte nicht unterschätzt werden. Ich habe auf jeden Fall noch ein paar zusätzliche Inspirationen gefunden. Vielen Dank dafür!

    Antworten
  5. Mensch

    Glückwunsch zu dem “epischen” Artikel oder soll ich sagen kompakten Fachbuch 😉

    Wenn du Landingpage schreibst für die Infografik oder die Linkbaits, meinst du dann einfach nur eine Unterseite der schon bestehenden Domain, oder eine eigene URL für diesen Zweck?

    Danke für deine Antwort

    Antworten
  6. Incognito

    Ich wüsste gerne wieviel Zeit damit eingeplant werden muss???

    30 Tage a 8 Stunden? also 240 Stundensätze teuer?

    Antworten
    • So pauschal ist das nicht zu beantworten. Manche Punkte sind in wenigen Stunden zu erledigen. Für andere brauchst du wahrscheinlich länger als 8 Stunden. Außerdem hängt es von deinen Voraussetzungen und Skills ab.

      Antworten
  7. Tim Wolf

    Es ist zwar schön und gut, dass man hier Tipps vorgesetzt bekommt, um mehr Traffic zu bekommen. Das Problem mit solchen Tipps-Listenartikeln ist aber fast immer das Gleiche habe ich so das Gefühl.

    Sie sind meistens zu allgemein (keine Beispiele und ausführlich beschriebene Vorgehensweisen), zu schwer umzusetzen und nicht realistisch. Ich als Einsteiger und Newbie, der aber jetzt doch schon etwas Erfahrung gesammelt hat nach 1 – 2 Monaten, könnte niemals all diese Strategien in 30 Tagen umsetzen, vielleicht in einem Jahr.

    Außerdem bezieht sich meiner Meinung nach dieser Artikel auf ein ganz bestimmtes Klientel, was aus meiner Sicht nicht gut herausgearbeitet ist. Zudem finde ich einige Tipps schon sehr fragwürdig und würde sie gar nicht ausführen. Denn es ist für mich nicht durchsichtig genug, ob sie wirklich funktionieren und wenn ich sie anwenden würde, könnte es dann aufgrund des zu wenig “Proofs” fehlschlagen.

    Zum Beispiel habe ich mich beim gutefrage- Portal mal angemeldet und 3 Antworten vorgenommen mit jeweils einem Link. Irgendwann wurde der Account gebannt, weil Werbung nicht zulässig ist. Im Endeffekt ist es letzten Endes sinnlos gutefrage so naiv zu verwenden. Selbst wenn man sich auf irgend eine Weise Reputation aufbaut, was meiner Ansicht nach enorm viel Zeit und Aufwand fressen kann, und dann irgendwann einen Link postet könnte es sein, dass man gebannt wird und fast der gesamte Aufwand wäre umsonst.

    Hier bräuchte man also wesentlich, wesentlich mehr Information um zu interagieren. Ich bin eher jemand, der sich nicht gern ins Rampenlicht stellt und versucht erst mal einen Einstieg hinzubekommen. Ich bin zum Beispiel auch kein richtiger Experte im Datingbereich und möchte eine Art Nischenseite aufbauen mit Informationen dazu.

    Viele Tipps hier würden mir nur sehr begrenzt weiterhelfen, das Klientel was du hier ansprichst ist ein ganz anderes.

    Antworten
    • Naja als Anfänger hat man es nirgendwo leicht. Jeder hat mal klein angefangen, um groß zu werden. Als Greenhorn muss man eben die Tipps der Profis testen, um festzustellen ob sie funktionieren. Dabei wird man das ein oder andere Mal auf die Schnauze fallen. Meist nicht mal deswegen, weil der Tipp schlecht war, sondern weil man es falsch verstanden oder falsch umgesetzt hat.

      Als ich noch Anfänger war ist mir das auch Öfters passiert. Dann dachte ich immer der Profi hat mir einen schlechten Tipp gegeben oder das funktioniert nur, wenn man schon ein großer Brand ist. Jetzt wo ich mehr Erfahrung habe kann ich nur sagen, dass die Tipps gut waren, aber ich sie falsch umgesetzt hatte. Das was der Profi dem Anfänger voraus hat ist die gesammelte Erfahrung. Durch diese kann der Profi viel besser einschätzen, was funktionieren könnte und was es vermutlich bringen wird.

      Als Anfänger heißt es testen, testen und nochmals testen.

      Antworten
  8. Hugo Castel

    Du hast das alles sehr treffend beschrieben. Man könnte zwar noch einiges anfügen. Doch das kann man immer und überall.
    Vielfach wird mir zuviel über Traffic berichtet. Denn viele haben ausreichend Traffic… aber ihr Business läuft trotzdem nicht.

    Was läuft falsch? Meistens haben sie die Hausaufgaben nicht gemacht. Denn die Basis sind immer Abklärungen über die 3 wichtigsten Bereiche in jedem Business:
    1. Der Markt, 2. Der Wettbewerb, 3. Die Konkurrenz.

    Diese 3 Könige muss man im Detail untersuchen, sonst wird alles nichts.

    Antworten
  9. Eugen

    Ein richtig detailreicher Artikel. Ich denke, wenn man so vorgeht, kann man seine Webseite gar nicht besser optimieren. Ist natürlich viel Arbeit, aber so ist es immer mit kostenlosem Traffic. Will man möglichst viele Besucher auf seine Seite bringen und das kostenlos, muss man viel Zeit in die Webseitenoptimierung investieren. Man investiert so oder so: Zeit oder Geld…

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  10. Torsten

    was du in einem Monat machst, dazu habe ich zwei Jahre benötigt. Deine Übersicht würde ich als Aufgabenliste für alle angehenden Blogger vorschlagen.

    Und selbst wenn du pro Einzelpunkt bis zu 30 Tage benötigst, wirst du immerhin schneller einen Erfolg sehen, als bei der 1.000 Tage Theorie von Dan Andrews (Tropical MBA).

    Mit meiner heutigen Erfahrung würde ich den E-Mail-Verteiler vielleicht sogar noch früher aufbauen, als an Tag 17. Denn über die E-Mails einer Autoresonder-Serie kannst du über den konstanten Strom an früheren Besuchern am leichtesten deinen Traffic verdoppeln. Wobei ich länger als 30 Tage benötigt habe, um diese E-Mails zu formulieren.

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  11. Dennis

    Danke für die Checkliste. Die Methode auf Gutefrage.net nutze ich schon. Allerdings wird man vom Team gesperrt, wenn man Links postet. Das gleiche gilt auch für einige Communitys. Tipp 14 und 15 sind nicht empfehlenswert.

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    • Nicht zwangsläufig. Es kommt immer drauf an, wie man es macht. Schlichte, schlechte oder versteckte Werbung ist natürlich nicht erwünscht. Hilfe dagegen schon. Dafür braucht man aber ein gewisses Fingerspitzengefühl.

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  12. David

    Nicht alles davon funktioniert für jede Seite bzw. in jeder Nische, , einiges ist “trivial” (Kommentieren, Gastartikel), aber ein paar richtig gute Tipps sind dabei. Es braucht natürlich auch etwas Disziplin und man steckt eine Menge Zeit rein, das unterschätzen glaube ich viele, die denken, das laufe schon alles irgendwie von alleine. Vielen Dank auf jeden Fall für die Übersicht 🙂

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  13. Andrea

    Super Post mit jeder Menge praktischen Tipps. Für mich der wichtigste Punkt war ebenfalls die #16 der Autoresponder.

    Ich hätte nie gedacht, dass Emails heute noch so wichtig sind. Aber tatsächlich reagieren die Leute (zumindest meine Besucher) auf Emails viel besser, als beispielsweise über soziale Medien.

    Auf jeden Fall tolle Tipps. Danke dafür.

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  14. Leonie

    vielen Dank für diese Tipps. Es gibt noch die Möglichkeit sich einigen Facebook- Gruppen anzuschließen und drin zu posten. So bekommt man gleich ein paar tausend Interessenten.

    Was gerade die Runde macht ist der „Gruppen Poster“ der das automatisch erledigt.

    Nur mal so als Tipp.

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