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Usability: Was ist das und welche Rolle spielt sie bei der SEO?

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Heute möchte ich mal ein Thema dazwischen schieben, was sich hier meiner Meinung nach am besten macht. Ich stelle mir dabei einmal die Frage ob Usability für SEO zwingend nötig ist.

Was ist überhaupt Usability?

Wikipedia referenziert Usability folgendermaßen: Benutzerfreundlichkeit bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System (Quelle: wikipedia.de)

Was sagt uns dieser Satz? Wir wollen unserem Besucher ein Gefühl geben, dass er unsere Seite wieder besucht. Wir möchten seinem Gedächtnis einen kleinen Schub geben sich an uns zu erinnern. Dazu zählen Farben, Funktionen, Einizigartigkeiten und vieles mehr. Auf einige Punkte möchte ich in diesem Post eingehen.

Warum kümmer ich mich überhaupt um Usability?

Um es kurz zu fassen – um besser zu sein als andere und Besuchern einen gemütlichen und professionellen Eindruck von mir und meiner Seite zu geben. Halten wir das mal an einem „Real“-Beispiel fest. Stell dir eine kleine Bäckerei vor. Die nette Dame hinter den Tresen steht zwar recht ansehnlich vor dir und erwartet deine Bestellung, kann aber nicht genau sagen was in dem Produkt XY alles verarbeitet wurde. Dieselbe Bäckerei noch einmal, nur mit „geschultem“ Personal. Hier wird dir direkt weitergeholfen, du wirst beraten und bekommst noch andere Sachen empfohlen, die dir schmecken könnten. Jetzt stell dir das ganze noch einmal im Web-Format vor. In vielen Shop spricht man hier von Cross-Selling (um beim obigen Beispiel zu bleiben). Der (zum Beispiel ein xt:Commerce) Shop empfiehlt dir Dinge, die dir auch gefallen könnten. Das ist ein Schritt in Richtung Usability. Du bietest deinem Besucher einen Mehrwert mit deiner Seite. Das ist aber nur eine Facette der Usability. Stell dir einmal vor, ein blinder Besucher kommt auf deine Seite. Dieser möchte natürlich dieselben Informationen bekommen wie andere auch. Hier fällt unter anderem auch das Stichwort „Barrierefreiheit“. Hierüber hat Martin Mißfeldt einen interessanten Bericht geschrieben in welchem dargestellt wird, wie eine blinde Person eine Webseite wahrnimmt.

Welche Formen gibt es nun in Sachen Usability?

Hier wird das Thema erst richtig interessant. Es ist alles erlaubt, was hilft die Webpräsenz interessanter und userfreundlicher zu gestalten. Gute Mittel sind zunächst solide Kenntnisse in HTML und CSS. Allein durch diese zwei Grundfaktoren im Webdesign lassen sich viele Sachen userfreundlich realisieren. Man stellt sich z. B. folgende Situation vor:

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Du betreibst einen Blog bzw. eine Webseite zum Thema Kochen, auf welcher du viele Downloads anbietest, wie z. B. Kochrezepte, Tipps, Verarbeitungshinweise usw. Sagen wir, die Download-Seite umfasst ca. 80 Links. Ist viel oder? Davon abgesehen das das SEO-technischer Murks ist, bleibt aber die Tatsache bestehen dass die Seite sehr lang wird und übersichtlich in welcher Zeile man gerade den Titel des Downloads liest. Jetzt geht der gewiefte SEO oder Webseiten-Betreiber her und verpackt das ganze schon einmal in eine zweispaltige Tabelle – linke Spalte der Datei- bzw. Downloadname und Rechts ein Download-Button (Urzeit-Web lässt grüßen 😉 ). Jetzt ist das Ganze schon einmal Code-Technisch aufgeräumt – sieht auch aufgeräumt aus. Zwar schon super soweit aber immer noch nicht wirklich benutzerfreundlich. Nun kommen deine profimäßigen CSS-Kenntnisse an die Reihe. Du vergibst für die einzelnen Zeilen extra Klassen (z. B. jede gerade Zeile Weiß, ungerade Grau). Schon wirkt das wieder etwas professioneller. Um das ganze jetzt noch hervorzuheben, dass du dich in Zeile XY bewegst, ergänzt du den CSS-Code noch mit einer :hover-Klasse für die Zeile. Jetzt hast du den Effekt, dass die aktuelle Zeile in der sich der Cursor befindet farblich hervorgehoben wird.

Erinnere dich einmal an Martins Blogeintrag. Um das ganze wirklich barrierefrei und seo-technisch fit zu machen musst bzw. solltest du alle Möglichkeiten des Codes nutzen um der Seite genug Informationen zukommen zu lassen. So bietet das Tag „Table“ beispielsweise die Option deinen Tabelle eine Zusammenfassung zukommen zu lassen. In diesem Fall heißt der Zauber „summary“. Summary ist also für eine Tabelle eine Zusammenfassung, welche auch von Google und Screenreadern gelesen wird. Gar nicht so schwer bisher, oder?

Etwas für das Auge darf es auch sein

Nun ist Usability nicht nur eine Ansammlung von HTML-Code. Mit neuen Methoden wie javascript-Frameworks, jQuery oder Mootools können wirklich viele Sachen realisiert werden, die einen kleinen Mehrwert für deine Besucher darstellen. Nehmen wir auch hier wieder ein kleines Beispiel aus der realen Welt. Du betreibst jetzt statt einer Bäckerei beispielsweise eine kleine Werbeagentur. Die Agentur läuft gut – du verkaufst Webdesign, Logos und sonstige Printsachen. Da du von deiner Arbeit überzeugt bist, möchtest du diese auf deiner Webseite werbe-effektiv anbringen in Form eines Portfolios. Anfangs genügt es für jede dieser drei Sparten eigene Seiten bzw. Unterseiten mit Portfolio – Bildern anzuzeigen sowie eine Navigation erstellen zu lassen.

Jetzt zieht einige Zeit ins Land und deine Agentur wird bekannter. Dein Leistungsspektrum im Web teilt sich nun in Blog-/Shopdesign, Content Management Systeme und statische HTML Seiten. Natürlich kannst du jetzt noch mehr Unterseiten anlegen, was deine Struktur wieder durcheinander bringt und mit Mehraufwand verbunden ist. Nachteil für den Besucher – er muss mindestens 1x mehr klicken um an gewünschte Informationen zu kommen. Im Falle eines Shops bedeutet dies wieder eine geringere Chance auf einen erfolgreichen Verkauf. Zurück aber zur Agentur. In diesem Fall könnte man mittels jQuery die Ausgabe sortieren, wie Jeffrey Way im Screencast „Quick and Easy Filterung with jQuery“ zeigt. Jetzt kann dein Besucher gemütlich die Ausgabe nach seinen Wünschen filtern lassen.

Womit kann man die eigene Webseite noch benutzerfreundlicher gestalten?

Jetzt stellt man sich die Frage wo die Vorstellungskraft hier aufhören kann. Du kannst mir glauben, je weiter die Technik geht desto mehr Möglichkeiten gibt es. Man muss nur die Idee haben und dies dann umsetzen. Usability bedeutet nicht nur die Erweiterung sondern auch das Optimieren von seitentypischen Funktionen. Nehmen wir z. B. die von Apple bekannte Suche. Viele Seiten bieten als Ausgabe eine Ergebnisseite an. Wer die Webseiten von Apple kennt weiß, dass die Suchergebnisse direkt im bzw. unter dem Suchfeld angezeigt werden. Der Besucher muss also nicht erst die Ergebnisseite anschauen. Diese Funktionen gibt es auch für normale Webseiten. Wie man das einbaut ist natürlich die andere Sache. 😉

Warum soll ich das Ganze machen und was hat das mit SEO zu tun?

Mittlerweile hast du eine gute Vorstellung davon was Wikipedia mit der Erklärung zur Usability dir mitteilen möchte. Webseiten werden für Menschen gemacht. Maschinen bzw. Suchmaschinen ist es egal ob die Seite nun das geile Plugin für dynamische Suchergebnisse oder das Plugin mit der kann-man-kaum-beschreiben-so-geil-ist-das-Funktion. Für eine Suchmaschine wird eine Webseite (jedenfalls in der nächsten Zeit) Code bleiben. Nicht mehr und nicht weniger. Bei einer nett aufbereiteten Seite wird dein Werk aber in die Suchergebnisse einfließen und dir Besucher bescheren. Diese wiederum können etwas mit deinem Angebot an Usability-Funktionen anfangen. Wenn diese jetzt noch super eingesetzt sind hast du eventuell wieder einen neuen Stammbesucher. Was willst du mehr?

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Abschließendes

Wie gesagt habe ich das Thema Usability nur knapp angekratzt. In Zukunft wird sicher noch einiges zum Thema Usability und SEO folgen. Das Thema ist wirklich schier unerschöpflich. Nicht zuletzt tragen tolle Blogs dazu bei, dass gutes Wissen sehr schnell verbreitet wird.

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