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Warum SEO unverzichtbar ist und bleibt

Google Instant ist jetzt schon länger „auf der Welt“. Mit der Zeit haben sich die Wogen, die das neue Feature erzeugt hat, größtenteils wieder geglättet. Der Aufschrei unmittelbar nach Einführung von Google Instant war vielerorts groß. Mancher ließ sich sogar zu der Ausage hinreißen, dass SEO tot wäre – wieder einmal. Diverse Auswertungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass sich das Suchverhalten nur minimal geändert hat. Bei SEOmoz diagnostizierte man sogar, dass die Auswirkungen von Google Instant wesentlich geringer waren als das bei einem durchschnittlichen Update des Algos bei Google der Fall ist.

Die Erfahrungen der letzten Wochen und der immer größer werdende Einfluss von Social Media (wobei sich hier auf Google Plus, Facebook, Twitter und YouTube beschränkt werden soll) führen zu einer Schlussfolgerung, die all jenen, denen der Tod der Suchmaschinenoptimierung nicht schnell genug voranschreiten kann, sicherlich nicht schmecken wird, denn: SEO ist und bleibt unverzichtbar. Und das auch und besonders weil soziale Medien immer stärker werden. Obwohl eine Plattform wie Facebook mit 1 Milliarden Mitgliedern auf jeden Fall eine Macht ist, hat sie doch einen entscheidenden Nachteil: Auf ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Website werden andere dort nämlich nur dann aufmerksam, wenn es immer wieder Initialzündungen seitens des Betreibers (einer Website) gibt. Nur wenn man in sozialen Medien aktiv partizipiert, kann man auch eine Message in einem Netzwerk verbreiten, wird so wahrgenommen und kann sein Produkt bewerben.

Eine schöne Sache, wenn man zum Beispiel der Erfinder von FarmVille oder MafiaWars ist oder ein Unternehmen wie Coca Cola oder McDonald’s sein Eigen nennen kann. Aber das trifft wohl nur auf die wenigsten von uns zu. Spätestens jetzt zeigt sich der große Vorteil der Suchmaschinenoptimierung. Mit SEO kann man bei Google nach ganz oben kommen, wenn man es denn richtig macht (ja, das gilt auch für stark umkämpfte Bereiche). Ist man oben, dann hat man eine gewisse Chance, dort auch zu bleiben, wenn man sich Mühe gibt und am Ball bleibt. Das Ergebnis solcher exzellenten Rankings ist wohl jedem bekannt: Es hagelt Besucher für die Website. In einem (da haben wir’s wieder) hart umkämpften Bereich können das auch locker mehrere Zehn- oder Hundertausende an nur einem Tag sein. Aber muss man dafür jedes Mal, auch morgens um 4 Uhr, aktiv in einem Netzwerk posten oder sich sonstwie permanent um jeden potenziellen Käufer, Besucher oder Interessenten kümmern? Nein. Die Menschen nutzen Google als die Suchmaschine, die sie seit Jahren kennen. Sie wollen Informationen finden und sich über Produkte informieren. Und sich vielleicht selbst ein Urteil bilden, bevor sie sich Empfehlungen einholen (z. B. von Freunden, und das oft sogar in der “realen Welt”, man mag es kaum glauben).

Keine Frage, Social Media gehört in den Marketing Mix. Mit Facebook, Twitter und Co. kann man richtig gute Sachen machen und sie jederzeit gewinnbringen für die eigene Sache nutzen. Aber muss man deswegen (und weil sich auch Google – wie sollte es anders sein – schlicht und ergreifens weiterentwickelt) gleich wieder eine der wichtigsten Marketingdisziplinen (denn genau darum handelt es sich bei SEO) zu Grabe tragen? Wohl kaum. Es mag immer ein paar Neider geben, die SEO den Tod wünschen. Die Motive dieser Leute sind allerdings leicht durchschaubar und ehrlich gesagt auch ziemlich fragwürdig. SEO ist und bleibt unverzichtbar und stellt im Marketingmix eine nicht weniger große Macht dar, als das bei sozialen Medien wie Facebook ist. Es handelt sich eben nur um ein ganz anderes “Schlachtfeld”.


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