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Wann Webdesign zum Ärgernis wird

Das Internet ist das Zuhause der verschiedensten Künstler, Webmaster und Webdesigner, sowohl von Profis als auch von Amateuren. Es schafft den Menschen Möglichkeiten, Ihre künstlerischen Fähigkeiten ungehindert auszuleben und dies dann einem grenzenlosen Publikum anzubieten.

Wie auch immer, unglücklicherweise gestattet diese Freiheit der Darstellung auch jedem, die Empfindungen anderer zu verletzten. Einige Webseiten bieten großen Nutzen und ästhetisches Vergnügen an – andere sind dafür bestimmt, andere zu ärgern.

Es gibt Wege und Möglichkeiten, um zu verhindern, sich zu ärgern. Und der beste Beginn dazu ist es zu wissen, wann das Wegdesign einer Webseite nervt.

Das Verwenden von Farben, die nicht funktionieren

Gute und sinnvolle Farben sind solche, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Ideen und Gefühle einem Publikum gegenüber kommunizieren. Sie können helfen, eine glanzlose Seite mit viel Text interessant zu machen und sogar eine gewisse Stimmung zu präsentieren und aufrecht zu erhalten (wie bei gruseligen Webseiten schwarz als Hintergrund verwendet wird).

Wie auch immer, es gibt da eine feine Linie zwischen zu viel und genau richtig. Es nervt wenn Farben so eingesetzt werden, dass die Lesbarkeit eingeschränkt ist und die die Kombinationen zu schreiend sind. Wenn die Lesbarkeit eingeschränkt ist, dann kann es großes Unbehagen bei den Besuchern der Webseite auslösen, den Text zu entziffern, den sie sich gerade ansehen. Das Verwenden von zu vielen Farben und Farben, die sich nicht ergänzen, führt dazu, dass die Webseite albern und unbeholfen aussieht und du deine Glaubwürdigkeit verlierst.

Zu viele Klicks um bis zum Ende zu gelangen

Am Ende des Tages werden sich Menschen, die Webseiten besuchen, an den zugänglichen Informationen und Inhalten einer Webseite orientieren: Einige Webseiten neigen dazu, den Besucher durch zu viele Klicks umzuleiten, bevor sie zu dem Inhalt gelangen, zu dem sie kommen wollen, in der Annahme, dass der gesuchte Inhalt wirklich irgendwo auf diesen Seiten zu finden ist. Es ist ganz offensichtlich: Das nervt. Einfach gesagt, sollte ein Maximum von 3 Klicks (besser sogar noch weniger) ausreichend sein, um jemanden der auf der Webseite surft, zu den gewünschten Informationen zu bringen.

Übermäßige Grafiken, welche zu lange zum Laden brauchen

Grafiken und Bilder, welche relevant sind und direkt den Inhalt dieser speziellen Webseite betreffen, sind ein willkommener Teil einer Webseite. Auch wenn Grafiken und Bilder die Webseite ästhetisch um einiges verbessern, sobald es zu lange dauert sie zu laden und sie damit unweigerlich den Prozess des Erreichens der wichtigen Informationen verlangsamen, werden sie zu einem hauptsächlichen Grund, dass die Besucher unzufrieden sind.

Es ist auch hilfreich zu wissen, dass nicht alle Internetbenutzer mit optimaler Download- oder Internetsurfgeschwindigkeit ausgerüstet sind. Übermäßige Grafiken, welche zu groß sind und daher zu lange zu laden dauern, sind nicht nur unwillkommen, sondern für viele Menschen richtiggehend unbequem. Natürlich ist das immer eine Gratwanderung und auch ein ziemlicher Balanceakt zwischen Design und Ladezeit für jeden Webdesigner.

Übertriebene und schwer zu folgende Navigation

Wenn die Navigation auf einer Webseite viel zu kompliziert ist, wird es die Wirksamkeit, den Inhalt dieser Seite zu kommunizieren, stark behindern und es kann die Erreichbarkeit der gewünschten Unterseite für viele Besucher erschweren. An jedem Punkt des Besuches einer Seite ist es wichtig zu gewährleisten, dass den Besuchern einige Wege zur Verfügung stehen, um ihre Schritte zurückverfolgen zu können und zu den Seiten zurückgehen können, die sie vorher schon einmal angesehen hatten, genauso um auch zu anderen Seiten zu kommen.

Um der Einfachheit willen, lösen viele Webseiten dieses Problem, indem sie auf allen ihren Seiten eine Schaltfläche haben, mit der die Besucher zur Hauptseite zurückgehen können und/oder verwenden ein so genannte Brotkrümel- oder Brotkrumennavigation. (Breadcrumb Navigation).

Schriftarten, die einfach nicht funktionieren

Abhängig vom Browser und von den installierten Schriftarten, können extrem dekorative und sehr seltene Schriftarten nicht in der Art angezeigt werden, wie der Webdesigner es ursprünglich vorgesehen hat – und wird oftmals die Lesbarkeit des Textes eingeschränkt.

Um dies zu verhindern, entscheiden sich viele Webdesigner dazu, bei den üblichen Schriftarten zu bleiben (Arial, Times New Roman, Helvetica, Verdana, und ähnlichen). Auf diesem Wege stellen sie sicher, dass die meisten (wenn auch nicht alle) Besucher ihre Webseite so betrachten können, wie sie designt wurde und damit die Kontrolle darüber haben, was die Seite am Ende wirklich anzeigt.

Es gibt keine „perfekten“ Vorlagen für die Gestaltung, da sie abhängig von der Subjektivität und den künstlerischen Einschränkungen der Designer sind. Wie auch immer, das Verständnis für das Verhalten der Besucher auf einer Webseite kann helfen, bessere Designneuerungen zu entwickeln, womit der Nutzen zu größeren Höhen aufsteigt.

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