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Website Monetarisierung: Wann fange ich womit am besten an?

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Wer gerade noch am Anfang steht in Sachen Website-Monetarisierung wird sich fragen, wann er womit anfängt. Klare Richtlinien gibt es hier natürlich keine und im Prinzip bleibt es jedem selbst überlassen, mit welcher Art der Monetarisierung er zu welchem Zeitpunkt anfängt. Ich persönlich habe im Laufe der Jahre eine kleine Strategie für den Start der Monetarisierung einer Website entwickelt, die sich für mich bewährt hat. Ich mache mir zwar bereits vor bzw. mit dem Start des jeweiligen Projekts Gedanken um die Monetarisierung und lege dabei auch die ersten Schritte fest, die es dafür zu beachten gibt. So ist zum Beispiel Google Adsense in der Preview meiner Artikel bereits als Platzhalter eingebaut, so dass ich die Artikel bereits an die Werbeform anpassen kann. Obwohl ich diese Werbeform meinen Besuchern noch gar nicht anzeige.

Ein Minimum an Besuchern ist notwendig für den Start der Monetarisierung

In meinen Augen macht es gar keinen Sinn Werbung auf seiner Website zu schalten, wenn sich noch wenig Besucher darauf tummeln. Die Einnahmen liegen dabei bei 0 bis im Cent-Bereich. So habe ich mir z. B. das Limit von durchschnittlich 100 bis 150 Besucher pro Tag, die rein nur aus der Suchmaschine kommen, für den Start der Monetarisierung gesetzt. Je nach Thema bringt die Google Adsense Werbung hier an/um die 10 Euro im Monat. Auch noch nicht wirklich die Welt, aber immerhin schon ein Anfang.

Meine durchschnittlich 100 bis 150 täglichen Besucher berechne ich ziemlich hart. Google Analytics kommt hier zum Einsatz, mit dem ich meinen Durchschnitt pro Tag berechne. Ein weiterer Blick auf die Besucherquellen zeigt den prozentualen Suchzugriff, also die Besucher, die aus den Suchmaschinen kommen. Auf diesen rechne ich meinen Tagesdurchschnitt zurück und wenn ich dann irgendwo zwischen 100 und 150 täglichen Besuchern liege, fange ich an, mir Gedanken um den Start der Monetarisierung zu machen.

Google Adsense zum Start der Monetarisierung

Den Start der Monetarisierung bildet bei mir in der Regel Google Adsense. Ausnahmen sind vereinzelte Partnerlinks, wenn sie vorher schon richtig gut in den Inhalt passten. Adsense eignet sich für viele Themenbereiche, wobei es aber auch Themen und Projekte gibt, die mit Adsense einfach nicht vernünftig monetarisiert werden können. Auch gibt es Websites, die anderweitig einfach wesentlich mehr verdienen und bei denen Adsense diese Einnahmen einfach nur vermiesen würde (z. B. Affiliate Projekte – warum den Besucher für ein paar Cent zur Konkurrenz jagen, wenn er bei mir für viele Euros sorgen könnte).

In der Regel starte ich die Monetarisierung mit Adsense und habe mir auch bereits bei der Programmierung meines Themes um die Implementierung von Adsense Gedanken gemacht. So ist z. B. bereits ein Platzhalter für den Adsense Anzeigenplatz in meiner Artikel-Preview vorhanden. So spare ich es mir bei der Implementierung alle Artikel einzeln ansehen zu müssen, ob die Texte so auch noch passen und es nicht zu unschönen optischen Zwischenfällen kommt.

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Für Google Adsense beschränke ich mich auf Anzeigenblöcke in der Größe 336 x 228, 300 x 250 bzw. 160 x 600 Pixel, da diese mittlerweile am besten konvertieren. Der erste Anzeigenblock kommt relativ weit oben an den Anfang des Artikels. Als erster Adsense Code im Quelltext erhält dieser Anzeigenblock die teuersten Anzeigen (also die, die mir am meisten bringen), so dass ich diesen in der Regel auf nur Text stehen habe. Weiter kann noch ein Anzeigenblock am Ende des Artikels implementiert werden sowie einer in der Sidebar. Für beide wähle ich das Mischformat aus Text- und Bildanzeigen. Für die Sidebar Anzeigenplätze sei noch hinzugefügt, dass diese in der Regel am schlechtesten laufen.

Positionen für die Werbeblöcke

Werbung läuft am besten im sichtbaren Bereich, also dem Bereich der Website, die ohne zu scrollen zu sehen ist. Seit dem Panda Update muss aber gerade im sichtbaren Bereich mit Werbung vorsichtig umgegangen werden. Wer diesen Teil der Website mit zu viel Werbung versieht, dem klopft das Panda-Tierchen auf die Finger. Dabei ist auch auf die Formate zu achten und was nach der Implementierung der Werbung noch vom eigentlichen Content im sichtbaren Bereich zu sehen ist. Header und Sidebar sind hierbei außen vor, die zählen nicht (außer es ist darin Werbung enthalten). Wie ich auf einigen englischsprachigen Seiten vor einiger Zeit lesen konnte, scheint hier das Verhältnis Content zu Werbung ausschlaggebend zu sein, welches bei maximal 30 – 50 % Werbung liegen sollte (50 bis 70 % Content).

Was macht außer Adsense noch Sinn zum Start der Monetarisierung?

Zusätzlich zu Adsense nehme ich persönlich Partnerprogramme ins Visier. Hier baue ich aber nicht blind alles was mir gefällt in alle Artikel, sondern spezifiziere. Mit Partnerprogrammen ist es wesentlich schwieriger erfolgreich Geld zu verdienen, wie mit einer Werbeform wie Google Adsense, die einfach so gut wie überall hineinpasst und gute Ergebnisse liefert. Einfach ein Bannerchen in die Sidebar geklatscht funktioniert nur bei den wenigsten Partnerprogrammen (hinzu kommt die Sidebar als der oft am schlechtesten angenommene Werbeplatz). Der Partnerlink muss stattdessen spezifisch zum Inhalt des einzelnen Artikels passen. Um hier zu experimentieren nehme ich mir die best besuchten Artikel meiner Website und suche nach zum Inhalt und den Suchanfragen für diesen Artikel passenden Partnerprogrammen. Und dann wird für jeweils 1 bis 2 Monate ausprobiert, was passt, läuft etc.

Testen, ausprobieren, testen, ausprobieren

Die Monetarisierung einer Website ist meist ein sich stetig wandelnder wie auch fortschreitender Prozess. Sie ist nicht einmal schnell konfiguriert und steht dann so bis zur nächsten Steinzeit fest. Stattdessen ist die Monetarisierung geprägt vom Ausprobieren und Testen, denn Patentrezepte gibt es keine, die für alle gültig sind. Es gibt zwar ein paar Tricks, die übergreifend mehr rausholen können, dennoch verhält sich jeder Themenbereich anders. Was hier der Bringer ist, kann woanders der totale Flop sein. Wer seine Website vernünftig mit maximalem Ertrag monetarisieren möchte, der wird um das Ausprobieren und Testen nicht rum kommen. Setzt hierbei aber die Testräume nicht zu kurz. Meiner Erfahrung nach kann selbst bei Websites mit 1000 Besuchern täglich oft erst nach 1 bis 2 Monaten eine halbwegs vernünftige Aussage getroffen werden.

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