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Probleme beim suchmaschinenfreundlichem Aufbau einer Website

Unabhängig von der eigentlichen Suchmaschinen-Optimierung haben viele Websites grundlegende Probleme, die im Einsatz von Technologien begründet sind. Im Folgenden erfährst du, welche Aspekte eine Website, die als suchmaschinenfreundlich gelten soll, erfüllen muss.

Das Problem mit den URLs

Das Problem dynamischer URLs ergibt sich häufig beim Einsatz von Content-Management-Systemen (CMS) oder Shop-Systemen. Häufig finden sich bei solchen Websites, die dynamisch auf Datenbanken zurückgreifen, URLs, in denen Fragezeichen vorkommen. Einige Suchmaschinen erfassen solche Inhalte nicht oder nu teilweise. Als suchmaschinenfreundlich gilt daher der Einsatz statischer URLs (also ohne Fragezeichen).

  • suchmaschinenfreundlich: /suchmaschinen-freundliche-URL
  • suchmaschinenunfreundlich: /site=?kpd1847

Das heißt aber nicht, dass eine Website mit statischen URLs nicht auf Datenbanken zugreifen kann: Die statische URLs sind in der Regel nur Aliase für die eigentlichen dynamischen URLs.

Das Problem mit den Frames

Falls möglich sollte auch auf Frames verzichtet werden. Zwar sind Frames nicht prinzipiell suchmaschinenunfreundlich, sie bringen in der Praxis aber einige Probleme mit sich. Suchmaschinen erfassen Seiten, die aus mehreren Frames bestehen, nämlich nicht als eine zusammenhängende Seite, sondern als einzelne Seiten. Daher muss in der Praxis das komplette Frameset nachgeladen werden, wenn ein einzelnes Frame von einer Suchmaschine als Ergebnis angezeigt wird und jemand auf dieses Suchergebnis klickt.

Das Problem mit Flash

Als suchmaschinenfreundlich gilt es auch, relevante Texte als HTML-Text bereitzustellen. Häufig finden sich jedoch Texte auch als Bild, Flash o.Ä. Für Suchmaschinen sind diese Texte dann nicht lesbar.

In Zusammenhang mit Flash ist es auch wichtig, dass sämtliche Seiten einer Website über HTML-Hyperlinks erreichbar sind. In einigen Fällen wird nämlich die Navigation einer Website als Flash realisiert. Suchmaschinenfreundlich wäre es in diesem Zusammenhang, eine alternative Navigation mit HTML-Hyperlinks anzubieten (z. B. im Footer einer Seite), da viele Suchmaschinen Flash nicht richtig interpretieren können und somit auch den Flash-Links nicht folgen können.


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