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Whois Schutz: Wie sieht es mit Impressum und Whois-Protection bei PBNs aus?

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Heute gibt es einen kurzen Artikel zum Thema Impressum und Whois Schutz auf PBN Seiten. Ich bekomme des Öfteren Fragen zu diesem Thema, deshalb hier mal meine Meinung. Fangen wir mal mit dem einfacheren von beiden an.

Whois Schutz

Wenn du eine PBN Seite kaufst, bekommt sie die Daten hinterlegt, die du beim Registrar eingetragen hast. Das sind in der Regel die richtigen persönlichen Daten. Baust du jetzt ein Netzwerk aus 100 PBN Seiten auf, haben alle diese Seiten den gleichen Whois Eintrag. Das kann man übrigens hier prüfen: Whois.

Jetzt kann natürlich:

  1. Google auf diese Daten zugreifen!
  2. Deine Konkurrenz dich ausspähen!

Deshalb musst du diese Daten verstecken oder “ändern”. Also entweder auf die Domain ein Whois-Schutz machen (gibt es bei jedem Registrar für ein paar Euro) oder die Kontaktdaten nach dem Kauf ändern. (Geht bei Godaddy ganz einfach)

Der Whois-Schutz ist rechtlich natürlich besser, aber auch das ändern ist nicht wirklich problematisch siehe: Gefakte Whois Daten.

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Impressum

Beim Impressum wird es schon schwieriger, denn eigentlich brauch jede Seite ein Impressum. Doch wenn alle deine Seiten dein Impressum haben, kann die Konkurrenz und Google deine Seiten wieder finden. Es gibt deshalb (mehrere) Lösungen:

  1. Gar kein Impressum: Eigentlich sieht niemand deine PBN Seiten. Denn du willst deine PBN Seiten ja nicht ranken. Somit sind sie sehr schwer zu finden. Außerdem sind deine PBN-Seiten ja durch das Spyder Spanker Plugin geschützt. Also ohne Kläger keine Abmahnung.
  2. Ein falschen Impressum machen: Würde ich nicht machen. Fertig!
  3. Impressum als Bild einfügen: Auch keine Lösung siehe: Abmahnung wegen Bilddatei als Impressum
  4. Richtiges Impressum aber auf NoIndex stellen: Das scheint mir nach längerem Überlegen die beste Lösung zu sein. Du fügst auf deinen PBN Seiten dein Impressum als Textform ein, aber versteckst es von dem Google Crawler durch ein Plugin. z. B. Ultimate Noindex. So kann niemand deine PBN Seiten finden wenn er nach dem Impressum googelt.

Fazit

Also jede Domain braucht entweder einen Whois-Schutz oder andere Kontaktdaten. Für was du dich entscheidest ist dir überlassen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte fügt auf seinen PBN Seiten ein Impressum mit den richtigen Daten ein, setzt die Seite aber auf NoIndex. Doch beachte: Ich bin SEO kein Rechtsanwalt. Deshalb was ist deine Meinung? Schreib es mir!

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9 Kommentare

  1. Udo

    Wie ist das bei einfachen Web2.0 Blogs wie blog.wordpress.com. Impressumspflicht ist da ja eigentlich auch gegeben aber dennoch könnte ja im Ernstfall kein Anwalt irgendwelche Daten über dich herausfinden, da nirgendwo hinterlegt.

    Antworten
    • Das stimmt. Dort müsste man es auch angeben. Aber da gibst du ja nirgends deine echten Daten ein. Ist also problemlos. 🙂

      Antworten
  2. Cheater

    Wenn auf den PBN–Seiten keine Werbung oder irgendwelche kommerziellen Angebote zu finden sind, dürften sie doch als private Seiten durchgehen – oder?

    Für private Seiten gilt doch keine Impressumspflicht – zumindest nicht in Deutschland. Demnach könnten wir sie ohne Impressum veröffentlichen und bräuchten auch keine Angst vor Abmahnungen zu haben.

    Wahrscheinlich wird man die Kosten nur steuerlich nicht so einfach absetzen können.

    Antworten
    • Tobi

      Sehe ich eigentlich genauso wie Cheater. Solange man keine Banner etc. schaltet handelt man nicht gewerblich. Da sollte eigentlich eine Kontaktmöglichkeit (via E-Mail) reichen.

      Ich weiß nicht ob Google sich an dem Noindex stört. Wenn sie einen Zusammenhang der PBN Seiten finden war alles für die Katz.

      Antworten
  3. Michi

    Die Frage wäre, ob der Crawler die Site ausliest und dann auf den Tag noindex reagiert, oder ob er schon vorher abbricht. Ich denke mit der robots.txt könnte man das verhindern?

    Antworten
  4. Manuel

    Ich glaube nicht, dass man Google mit noindex so einfach “austricksen” kann. Alleine schon wegen Malware- und Spam-Erkennung müssten sie auch noindex beachten (auch wenn die Seiten nicht im Index sind). Ein Plugin zum Sperren von Crawlern hilft da auch nicht viel – der Googlebot brauch nur die HTTP-Header (Useragent, usw.) ändern und schon hat er Zugriff.

    Impressums-Daten als Bild haben immer noch sehr viele (auch erfahrene SEOs und Affiliates). Wenn es so viele machen, kann man es doch “riskieren” oder gibts noch weitere bekannte Fälle von Abmahnungen? Du nutzt bei dir im Impressum auf dieser Website z.B. keine Telefonnummer und da meinen auch viele die muss drin sein.

    Was ist eigentlich, wenn eine Domain mit Whois-Schutz in einem Land registriert wird, wo keine Impressumspflicht besteht? Dann wüsste ja keiner, wem die Domain gehört und es würde gar keinen Grund für eine Abmahnung geben.

    Antworten
    • Ja ein Bild ist sicher auch in Ordnung. Du kannst auch ein anderes Land in die Whois Daten eintragen. Da durch erhöht man nochmal die Sicherheit.

      Antworten
  5. Eddy

    Super Infos hier! Danke für den Link zu dieser Sounddatei, schafft auf jeden Fall Klarheit.

    Was ich noch gerne anmerken wollte: NoIndex schützt wie wir ja festgestellt haben auf jeden Fall vor einer Googlesuche eines Konkurrenten. Jedoch bleibt der schnüffelnden Konkurrenz immernoch die Möglichkeit über das Backlinkprofil der eigenen Moneysite (einsehbar bei ahrefs.com, MajesticSEO und wie sie alle heißen) an die PBN-Seiten zu gelangen und dort aufs Impressum zu klicken und zu sehen, wer dahinter steckt. Schon wurde das Netzwerk aufgedeckt und der Konkurrent kann uns aus dem (SERP-)Rennen werfen.

    Also muss es eine Möglichkeit geben diese Backlinkchecker-Crawler zu blockieren. Ich habe einmal von der Software “Spyderspanker” gehört, kostet auch ein wenig. Sind evtl. auch Alternativen bekannt um diese Bots zu blockieren?

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