Crossmedia-Kampagne: So steigert Crossmedia-Marketing deine Brand-Awareness!

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Von Crossmedia-Marketing wird gesprochen, wenn in mehreren Medien zeitgleich koordinierte Werbung geschaltet wird. Hierzu gehören alle Marketingmaßnahmen, die zu einer erhöhten Präsenz in den beworbenen Medien führen sollen.

Denkbare Medien sind:

  • TV
  • Radio
  • Außenwerbung und Plakate
  • Zeitungen / Zeitschriften
  • Mobile Medien (Smartphones, Tablets)
  • Messen, Events und Veranstaltungen (z. B. Sponsoring oder Teilnahme)
  • Internet (Display, SEA, SEO, Social-Media)
  • Alle anderen Orte und Kanäle, an/auf denen eine Werbeplatzierung einen potentiellen Kunden erreichen können!

Welchen Zweck hat Crossmedia-Marketing?

Die Ziele von medienübergreifenden Kampagnen sind vielfältig. In vielen Fällen ist der Abverkauf von Produkten das primäre Ziel der Werbeaktionen. Jedoch verfolgen viele Unternehmen mit solchen Kampagnen nicht immer nur die reine Umsatzsteigerung. Häufig geht es um die Schaffung oder Wiederbelebung einer Marke oder um die gezielte Verbesserung des Images.

Um diese Ziele erreichen zu können, ist eine maximale Präsenz in möglichst vielen Medien, mit entsprechender Reichweite (je nach Zielgruppe) erforderlich. Da ich nicht weiter auf die Anatomie einer crossmedialen Kampagne eingehen möchte, sollen die folgenden Punkte genügen:

  • Crossmedia-Kampagnen sind fast immer mit hohen Kosten, viel Zeitaufwand für Planung und Durchführung sowie hohen Streuverlusten verbunden.
  • Die Werbemaßnahmen beeinflussen sich gegenseitig (positiv) und erzielen so am Ende eine höhere Wirkung!

Klingt schlüssig: Kostet viel, bringt viel, sollte man machen, wenn man genügend Budget zur Verfügung hat. Wie viel es wirklich bringt, ist schwer zu messen. Denn den zum Fenster rausgeschmissen Teil der Ausgaben, kennt man – insbesondere bei offline-Kampagnen – meist nicht.

Daher will ich dem Für und Wider solcher Kampagnen an dieser Stelle nicht weiter auf den Grund gehen. Mich interessiert, was mir als SEO eine crossmediale Kampagne bringen kann bzw. wie man diese gezielt einsetzt, um eine bessere SEO-Performance zu erreichen. Allerdings muss ich mich auch fragen, ob Suchmaschinenoptimierung in diesem Zusammenhang überhaupt eine Rolle spielt.

Caroline Preuss Banner
Caroline Preuss mobile Banner

Hilft eine Crossmedia-Kampagne für die Suchmaschinenoptimierung?

Halten wir fest: Bei einer, über mehrere Medien ausgeweiteten, Werbekampagne beeinflussen sich die ergriffenen Maßnahmen gegenseitig positiv. Folglich müsste sich die gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen positiv auf die Wirkung einer parallel geschalteten Printanzeige auswirken. Wohl eher nicht. Denn der potentielle Kunde wird sich beim Betrachten der Werbeanzeige in einem Printmagazin nicht denken: „Für dieses Produkt habe ich doch letztens so ein schönes Suchergebnis auf Google gesehen.“

Daher darf der positive Einfluss der Sichtbarkeit in den Suchergebnissen auf die Wirkung einer Anzeige oder Werbung in anderen Medien zumindest bezweifelt werden. Aber dazu müsste ich mir mehr Gedanken machen, wenn ich Marketing- oder Werbeplaner wäre und mein netter SEO-Kollege Budget aus meinem Cross-Media-Topf haben wollen würde.

Bin ich nicht, und deshalb interessiert mich vielmehr der umgekehrte Effekt. Wirken sich kreative, interessante Anzeigen in Zeitungen, lustige TV-Spots im Fernsehen oder auffallende Plakate an Litfaßsäulen positiv auf meine SEO-Kennzahlen aus?

Ein direkter nachweisbarer Einfluss ist hier ausgeschlossen, da die Suchmaschinenbetreiber keinerlei Informationen darüber sammeln können, was den Usern offline gefällt oder was sie interessant finden. Da diese Informationen fehlen, können sie auch nicht bei der Weiterentwicklung der Algorithmen berücksichtigt werden und bedingen somit auch nicht die Platzierungen einer Webseite oder eines Shops in den Suchergebnissen.

Doch mindestens zwei Effekte, die sich positiv auf SEO-Kennzahlen auswirken, sind die realistische Folge einer gut aufgesetzten crossmedialen Kampagne:

  1. Erhöhter Brandtraffic (gerade bei neuen Webseiten und Marken) und damit erhöhter Traffic über Suchmaschinen
  2. Höhere Klickrate in den Suchergebnissen (damit indirekt eventuell sogar Rankingverbesserungen!)

Wie wirkt Crossmedia-Marketing auf den Interessenten?

Stellen wir uns das Szenario vor: Der potentielle Kunde läuft morgens los, um Zeitungen zu holen. Auf dem Weg bemerkt er eine Anzeige von der Aufgemerkt GmbH auf einer Litfaßsäule. Er betrachtet die knapp informierende, aber alles sagende Anzeige kurz und holt dann seine Zeitungen. Wieder Zuhause angekommen, leert er noch schnell den Briefkasten, in dem sich auch eine Postwurfsendung von der Aufgemerkt GmbH befindet.

Diese nimmt er wahr, schmeißt sie aber, wie jede andere Werbung in den dafür vorgesehenen Eimer. In seiner Wohnung angelangt, schaltet er zunächst den Fernseher ein und setzt sich mit seiner favorisierten Zeitung/Zeitschrift auf die Couch und fängt an zu blättern. Die Crossmedia-Kampagne ist gut geplant – die Aufgemerkt GmbH wirbt derzeit mit TV-Spots und Printanzeigen.

Vielleicht greift er jetzt zum Tablet-Computer und gibt in den Suchschlitz seiner Lieblingssuchmaschine „aufgemerkt gmbh“ oder eine andere in Verbindung zur werbenden Firma stehende Suchphrase ein. Vielleicht macht er auch einfach nichts und sucht in den Tagen und Wochen danach zufällig nach Produkten oder Dienstleistungen, die seit Kurzem auch von der Aufgemerkt GmbH angeboten werden.

In der Suchergebnisliste wird ihm das Suchergebnis – vielleicht unbewusst, vielleicht bewusst – auffallen und er wird es mit erhöhter Wahrscheinlichkeit anklicken, da ihm die Marke oder Firma bereits ein Begriff sind. Es kann auch sein, dass er genauer wissen will, was diese intensiv werbende Firma so macht und anbietet.

Ob das nun tatsächlich bei einigen Rezipienten so abläuft oder ob die Auswirkungen überhaupt messbar sind, hängt von der Kampagne und vom potentiellen Kunden und seinem Wissensdurst bzw. seiner individuellen Nachfrage ab. Was dabei jedoch auf keinen Fall vergessen werden darf: Die Suchmaschine stellt heute eine Art Schnittstelle zwischen Offline-Welt und Online-Welt dar.

Wenn jemand etwas offline interessant findet, er mehr darüber erfahren möchte oder ein bestimmtes Produkt gleich online kaufen will, nutzt er in den meisten Fällen eine Suchmaschine, um das entsprechende Informationsangebot oder den Online-Shop zu finden. Und wer ist gewissermaßen die Schnittstelle zwischen Suchmaschine und Webseite?

Richtig – das sind die SEOs in allen Firmen und Agenturen, die sich bei erfolgreichen Crossmedia-Kampagnen darüber freuen, dem Kunden oder dem Chef einen höheren Brandtraffic (Suchmaschinentraffic) und eine erhöhte CTR (Click-Through-Rate) berichten zu können – ohne dabei zu vergessen, dass der eigentliche Fokus seiner/ihrer Arbeit die Verbesserung des non-Brandtraffics ist. Brauchst auch du Hilfe von SEOs, um deine Sichtbarkeit und dein Marketing zu verbessern, dann kannst du dich bei der SEO Agentur Hamburg melden.

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